Diesmal parkte ich mein Auto, zahlte brav 10 Euro Mautgebühr an der Edelrautehütte und steh ich mitten im schönsten Landschaftsbild. Mein Ziel: die große Runde über vier Gipfel in den Rottenmanner Tauern! 🥾⛰️
Schon der Start war ein Traum: Unter mir funkelte der Große Scheiblsee so tief smaragdgrün, dass die Sonne ihn als Spiegel benutzte. Der Pfad nach oben war durchgehend steil, aber mein Wandertempo war trotzdem sehr langsam. Schuld daran waren die unzähligen reifen Heidelbeeren am Wegrand, bei denen ich einfach eine gründliche „Qualitätskontrolle“ machen musste! 😄 Nach dem Morgenregen war der Boden zwar eine kleine Rutschpartie, aber nie gefährlich. Während das Tal noch unter einer Nebeldecke schlief, streckten sich die Berggipfel frech in den blauen Himmel.
Gipfel 1: Das Hauseck (1.982 m) mit herrlicher Aussicht zum Gesäuse.
Gipfel 2: Der Große Bösenstein (2.448 m). Kurz vor dem Ziel wurde es richtig spannend mit einer leichten Felskraxelei, bei der ich auch die Hände brauchte. Oben wird man mit einem gewaltigen Rundumblick vom Gesäuse bis zum fernen Dachstein belohnt. Ein echter Hingucker in der Tiefe: Die „Grüne Lacke“, die wie ein smaragdgrünes Auge zwischen den Felsen leuchtet!
Gipfel 3: Der Kleine Bösenstein (2.395 m) – ganz ohne Kreuz, dafür mit zwei treuen Steinmännchen.
Gipfel 4: Der Große Hengst (2.159 m) mit fantastischem Tiefblick auf die glitzernden Scheibelseen.
Die geplante Pause beim letzten Gipfelkreuz fiel allerdings sehr kurz aus, da ich rechtzeitig nach Hause musste. Also Beine in die Hand nehmen und zügig runter! Im erdig werdenden Abstieg warteten zum Endspurt natürlich wieder die Heidelbeeren auf mich – ein letztes Mal Naschen musste einfach sein.
Müde, überglücklich und mit blauen Zähnen blicke ich nun zurück auf dieses gewaltige Rundherum aus Bergen, das wie eine riesige Arena hinter mir liegt. Was für ein herrlicher Tag! 🫐☀️
Der Scheiblingstein (2197m) liegt etwas Abseits der Massentourismusrouten....
Aus 2 wurden 4 sehr motivierte Bergsüchtige, die über die Nordseite zum Gipfel aufstiegen....
Der etwas zähe Zustieg übers Laglkar, Laglscharte und Nordgrat war wegen der etwas späteren Startzeit angenehm warm...
NIX alleine am Gipfel, eine 13-köpfige, nennen wir sie "Selbsthilfegruppe", die von der Südseite aufgestiegen ist, war schon oben 😁🤗
Hudriwudri war angesagt, da es natürlich bekannte Gesichter waren.....
Aus 4 wurden 5 Bergsüchtige, da ein Solo- oder Singlmädel ebenfalls über die Nordseite a bissi später am Gipfel erschien....
Ein wenig Blabla und es ging den Nordgrat retour....
Konzentration und Trittsicherheit sind da schon gefragt...
Und weil es so schön ist, wird der "Mannsberg" gleich mitgenommen
Die Steilleitn (250hm) zum Gipfel lässt die Oberschenkel schon ordentlich glühen...
An Gipfel angekommen
grandioses Panorama
alle glücklich....
Einfach eine lässige Tour mit ebensolchen Begleitern...
DANKESCHÖN
Wunderschönen Tour …hab schon selbe auch gegangen 😍
Heute eine schöne Runde gedreht.
Von Koppl Moor rauf auf den Gaisberg und weiter zum Nockstein
ja ois paletti - der spontane versuch einer neuen variante war auf einmal nimma so optimal 🙈… aber trotzdem cool, weil wieder was neues (am wandfuss) für mich.
Dankeschön