2026-09-12: Rum - Thaurer Rosskopf - Burgruine Thaur - Rum
Wollte eigentlich die Rumer Nadel mitnehmen, aber der Weg war viel zu überwachsen und schwer sichtbar, daher wieder umgedreht.
Hallo zusammen,
gerne teile ich ein paar Eindrücke meiner Überschreitung des Grats zwischen Oberzalimkopf und Pfannenknechtle. Die Weiterführung Richtung Blankuskopf und Windeggerspitze hab ich ausgelassen, da bereits der Übergang zum Blankuskopf zeitlich sehr knapp geworden wäre.
Ein Teil der eingeplanten Zeit ging mir beim Aufstieg auf den Oberzalimkopf verloren, den ich frontal durch die östliche Steilflanke gewählt hab. Den Abschnitt ab Ende der aufsteilenden Grasrampen, dort wo der Felsaufbau beginnt, bewerte ich mit T6, II & III-: Er verlangt absolut sichere Bewegung im brüchigen Steilgelände. Stellenweise ist die Fortbewegung nur im Brösel möglich, mit kaum Möglichkeit zur Selbstsicherung - hier muss man aufpassen. Trotz der Mühe war dieser Abschnitt ein echtes Highlight und ungemein lohnend für Enthusiast:innen dieser Geländeart, auch wenn ich aufgrund der Anspannung keine Bilder davon gemacht hab.
Vom Oberzalimkopf dann steigt man zunächst auf dem Normalweg in eine Scharte ab, bevor ein grasiger Gratabschnitt folgt - rechts steile Hänge, links teils senkrechte Abbrüche. Die Umgebung ist beeindruckend und vermittelt sofort das Gefühl, mitten in einer ernsthaften, aber wunderschönen Gratpassage zu stehen. Dann wird es technischer: Nach einem Felsköpfle zieht der Grat in eine kleine Scharte hinab (T6, II-III). Da nicht alles zuverlässig fest ist, erfordert das Abklettern volle Konzentration. Abgesehen davon ist der Grat ein Genuss - ordentliche Tiefblicke, weite Sicht und ein insgesamt absolut starker Abschnitt.
Der folgende Anstieg zum Pfannenknechtle ist etwas moderater (T5+, II). Von hier hat man einen guten Überblick über den weiteren Gratverlauf bis zum Blankuskopf. Der Abstieg ins Hinter Jöchle dürfte ähnliche Schwierigkeiten wie die bisherigen Abschnitte aufweisen. Danach wartet ein plattig wirkender Gendarm, der wohl überklettert werden muss, sowie ein weiterer Anstieg zum Blankuskopf, der meinem Aufstieg zum Oberzalimkopf ähnelt und möglicherweise etwas anspruchsvollere Orientierung verlangt. Ein Abstieg vom Hinter Jöchle zur Oberbrüggelealpe erscheint wenig sinnvoll; das Gelände wirkt sehr steil. Wer diesen Teil der Überschreitung ins Auge fasst, sollte drei bis vier Stunden Zeitreserve einplanen.
Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich nicht um einzelne kurze Kletterstellen handelt, sondern um längere, durchgehende Passagen, die konsequent geklettert werden müssen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit ist entsprechend reduziert, und die Tour verlangt dauerhaft konzentrierte Bewegung im ausgesetzten Gelände. Ermüdung, nachlassende Trittsicherheit oder mangelnde Gewissenhaftigkeit im Prüfen von Griffen haben hier keinen Platz.
Mein Dank geht an das freundliche Team der Oberzalimhütte, das mir Hinweise zu den direkten Anstiegen auf den Oberzalimkopf gegeben hat, sowie an Nyn von hikr.org für die tolle Tourenbeschreibung. Und an Frank, der mich ganz spontan begleitet hat - es war toll, den Tag gemeinsam zu begehen.
Liebe Grüße
Es war heute ein prachtvoller Tag und eine schöne gemeinsame Wanderung zur Padasterjochhütte, ganz toll ,vielen Dank an euch alle und Adi für die Organisation. Herbstlich e Farben und Weitblick...
Hi,
eigentlich war mein Plan für Samstag ganz ein anderer, aber die kurzfristige Umentscheidung hat sich gelohnt.
Der Tag hätte nicht perfekter sein können.
Mit meiner Begleitung ab nach Lech, mit der Petersbodenbahn rauf.
Unser Ziel: die Mohnenfluh
Ein schöner Forstweg führt erst vorbei an den Gipslöchern, dann zum Mohnenfluhsattel.
Von dort aus gehts ziemlich steinig weiter bis zum aussichtsreichen Gipfel. Der Rundumblick ist echt ein Traum!
Am heimwärts dann noch einen Abstecher nach Lingenau zur PS-Party gemacht. An der Stelle ein riesen Dankeschön an Markus mit Freundin :)
Danke für den tollen Tag :)
Vor fast genau acht Jahren war ich mit Sophie auf der Mohnenfluh. Ich erinner mich noch gut dran. Auch wir haben den Zustieg damals mit der Bergbahn Oberlech und der Petersbodenbahn verkürzt. Die Gipslöcher und der Butzensee - der eigentlich immer normal gefüllt war - fand ich wirklich schön. Die Natur beschenkt uns so reichlich. Vielleicht genieße ich deshalb jede freie Sekunde draußen.
Hab am Samstag dran gedacht, nicht dabei zu sein. 😭