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  • Wenn plötzlich die Frage kommt – War das schon alles?

    Diskussion · 66 Beiträge · 12 Gefällt mir · 1.584 Aufrufe

    Mit den Jahren verändert sich vieles.
    Man arbeitet hart, baut sich etwas auf, übernimmt Verantwortung, kümmert sich um Familie, Beruf, Alltag und oft auch noch um die Bedürfnisse anderer. Von außen betrachtet scheint vielleicht alles da zu sein: Stabilität, Erfahrung, Sicherheit – vielleicht sogar vieles von dem, was man früher einmal erreichen wollte.

    Und trotzdem gibt es manchmal diesen stillen Moment, in dem man sich fragt:

    „War das jetzt wirklich schon alles?“

    Plötzlich merkt man vielleicht:

    • Der Beruf fordert mehr Kraft als früher
    • Der tägliche Workload lässt kaum Raum zum Durchatmen
    • Freundschaften sind mit der Zeit leiser geworden oder ganz verschwunden
    • Eigene Interessen sind irgendwo zwischen Verpflichtungen verloren gegangen
    • Man funktioniert – aber lebt man auch noch bewusst?

    Viele Menschen erleben irgendwann diesen Punkt, an dem nicht mehr das „Erreichen“ im Vordergrund steht, sondern die Frage:

    „Was bleibt eigentlich von mir selbst übrig?“

    Mich würde interessieren:

    Habt ihr solche Gedanken auch schon erlebt?
    Wann habt ihr gemerkt, dass ihr euch selbst im Alltag verloren habt?
    Und wie findet man wieder heraus, was einen wirklich erfüllt?

    Ich freue mich auf einen ehrlichen Austausch.


     

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    26.04.26, 10:23 - Zuletzt bearbeitet 26.04.26, 10:37.

Beiträge

  • 01.05.26, 09:56

     

    Matthias:

     

    Werner-Ida:

    Hallo Matthias, deine Fragen finde ich sehr wesentlich und wertvoll. Gerne schreibe ich auch meine Antworten hier dazu ...

     

    Mit 30 bekam ich eine Tonbandkassette, welche ich aber erst mit 40 für mich annehmen konnte. Hier ein Zitat daraus:

     

     

    Diese Zeilen der Hörbuch-Kassette ('Der Tigerbericht' von Dietrich Wild) begleiten mich seither im Leben.

     

    Und jetzt mit 60 erlebe ich für mich persönlich gerade eben durch dieses 'mich selbst (im Alltag) verlieren' meine Erfüllung im Leben.

     

    Und sicher gibt es auf diese Lebensfragen auch mindestens genau so viele Wege und Antworten, wie es auch Menschen mit ihren ganz eigenen Lebenswegen und Herausforderungen gibt.

     

    🙏

    Naja..., sind halt diese so ganz typischen, esoterischen Floskeln, Lehren, die ich allesamt nicht so mag! Ich las Früher auch mal "Dale Carnegie" - ist ähnlich so... Letzten Endes ist das auch wieder nur ein Leidens Sadismus, Masochismus, Alles anzunehmen... Nein!!! So sehe ich nicht den Sinn des Lebens! Zum Leben gehört eine Erfüllung und nicht immer ein ewiges durchgehen durch Widrigkeiten! Andere Esoterik gibt dir dann wieder die Schuld, denn du kreierst ja Alles nur selber - alles Chauvinismus! Neo - Esoterik usw.....So Lehren pfefferte ich über die Jahre alle in den Mülleimer, Altpapier! Halte auch von Tolle herzlich wenig, da geht es auch um die Auflösung des "Ich's", Bedürfnislos, Wunschlos werden... Nein - ich will diesen Unsinn nicht! Leben heißt auch Wünsche zu haben! All diese Gurus leben selber Millionen - schwer! Zog mir Betz rein, Veit Lindau - alles der gleiche Sadomaso! Auch persönlich lernte ich mal einen Guru kennen, Jahre war er in Indien im Ashram - ständig hielt er mir vor zu viel Ego zu haben.... All diese Lehren sind lebensfeindlich! Körperfeindlich! Sexualfeindlich! Da wird das Leben immer als eine Schuld gesehen! Als ein Abfall von der ewigen Harmonie... Halte auch nix von den Veden... Für mich Alles Suizid - Religionen! In allen Religionen ist diese Lebensfeindlichkeit drin! Einen aber mag ich, Eugen Drewermann! Er legt die Bibel tiefenpsychologisch und wissenschaftlich aus! Ich bin kein Mensch, der Alles so hinnehmen will, ausbluten lassen will.... Esoterik ist zu 99,9% purster, lebensfeindlichster Müll! Lebenslust war schon immer ein Dorn im Auge der Eliten! Du sollst rackern, leiden, nicht den Girls nachgucken, keine Orgasmen haben.... Wird uns ja Heute wieder gepredigt! Rackern für den Standort! Männer - sprecht keine Frauen an und lebt wie Eunuchen! Immer das Selbe - dem Volk die Lust, den Orgasmus zu entziehen und soziale Angst zu schaffen! Ja und die ganze Esoterik geht den selben weg! Guck keinen Frauen nach, ist nur Ego! Sei Bedürfnislos um dich vom Rad der Widergeburt zu erlösen, verklemm dir den Schnidel..... Auch unsere universitären Psychologen werden immer nihilistischer, System konformer... Man muss wirklich ein Rebell sein, um das noch zu überleben und Etwas zu erleben! Wir leiden an dieser toten Gesellschaft, die alle Ekstasen uns gestohlen hat! Immer und immer wieder versuchte man dem Menschen die Lust am Leben madig zu machen und setzte an die Stelle echter Lust, Surrogate! Zigaretten! Süchte! Rolex! Dicke Autos! Alles Ersatz für wirkliche Nähe! Für Sexualität! Für Lebens - Erfüllung! Die wirkliche Religion - die gab man uns zu keinen Zeiten! Alles nur ein Leidens - Orgasmus ohne Ende! Veden, Buddhismus - Alles letzend Endes Todes - Religionen um im Nichts aufzugehen! Alles Schuldgefühle! Unsere Sehnsucht in uns selber - das ist die Wahrheit! Hesses "Siddharta" beschreibt ja Ähnliches! Dieses sinnliche Leben auf Erden, ist irgendwo Ausdruck auch göttlicher Lust - warum dieser Ausdruck aber so gestört, verhindert ist - ist eine andere Frage! Wir verhindern unsere Lebenslust, indem wir uns gegenseitig ständig Angst machen und uns auferlegen - das Leben verdienen zu müssen! Das ist sicher mit ein Grund..... Besonders immer wieder so Dinge wie "Epstein" - dass in obersten Kreisen Perversionen gelebt werden - zeigt ja diese Verdrängung! War schon im Mittelalter so, dass in der Kirche Perversionen gelebt wurden - die man dem Volk verbat! Die Elite machte die Lust für sich exklusiv und übertrieb es dann bis in das Perverseste! Das passierte immer in Kulturen, wo die Masse von Übermächtigen gelenkt wurde! Das Volk soll schuften, Steuern zahlen und Oben wird gepimpert ohne Ende bis hin zu satanistischen Lüsten.... All diese Pyramiden Systeme pervertierten! In Oberen Kreisen ist ausschweifende Sexualität immer das Ding!!! Und den Männern Unten wird Angst gemacht - du musst erst was sein, Status erringen um eine Frau zu haben usw. Unten werden Minderwertigkeitskomplexe angebaut! Leiste erst was! Die Lust die man dem Volk entzieht wird nach Oben hin pervertiert bis in das Abartigste! 

     

    Lieber Matthias (München)

     

    Mit der Anrede in meinem Post hatte ich eigentlich den Matthias (Fulda) gemeint.

     

    In deiner Antwort erwähnst du Siddhartha von H. Hesse. Dieses kleine Büchlein ist mir - neben dem Tigerbericht - zu meiner zweiten großen Stütze geworden. Viel mehr habe ich nicht gelesen.

     

    Danke für deine offene Rückmeldung deiner eigenen Erfahrungen auf deinem Weg.

     

    Beste Grüße 

  • 30.04.26, 14:14
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Maresa wieder gelöscht.
  • 30.04.26, 13:55 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 14:34.

     

    Werner-Ida:

    Hallo Matthias, deine Fragen finde ich sehr wesentlich und wertvoll. Gerne schreibe ich auch meine Antworten hier dazu ...

     

    Mit 30 bekam ich eine Tonbandkassette, welche ich aber erst mit 40 für mich annehmen konnte. Hier ein Zitat daraus:

     

    Das Leben gleicht dem Überqueren eines Flusses. Und das Ziel eines jeden ist es, das andere Ufer zu erreichen. Jenes Ufer aber ist etwas ganz anderes als der Strom, den es zu durchqueren gilt. Drüben angelangt, sollst Du völlig frei sein von der Mühsal der Durchquerung.
    Ziel eines jeden Lebens ist es also sich nach und nach vollkommen von den Verhaftungen an dieses Leben frei zu machen.
    Leben und Sterben heißt: seinen Weg gehen, zum Endlosen Ende. Abschied nehmen, nichts zurücklassen, nichts mitnehmen. Einfach fortgehen. Ohne Gepäck. Zur rechten Zeit. Im Einklang mit sich selbst und den Dingen. Auf die beste Weise, nichts wollend, nichts wissend, ohne Spur, mit leeren Händen. Nichts besonderes.
    Leben und Sterben heißt: vergessen und vergessen werden; sich mit Leere füllen.

     

    Diese Zeilen der Hörbuch-Kassette ('Der Tigerbericht' von Dietrich Wild) begleiten mich seither im Leben.

     

    Und jetzt mit 60 erlebe ich für mich persönlich gerade eben durch dieses 'mich selbst (im Alltag) verlieren' meine Erfüllung im Leben.

     

    Und sicher gibt es auf diese Lebensfragen auch mindestens genau so viele Wege und Antworten, wie es auch Menschen mit ihren ganz eigenen Lebenswegen und Herausforderungen gibt.

     

    🙏

    Naja..., sind halt diese so ganz typischen, esoterischen Floskeln, Lehren, die ich allesamt nicht so mag! Ich las Früher auch mal "Dale Carnegie" - ist ähnlich so... Letzten Endes ist das auch wieder nur ein Leidens Sadismus, Masochismus, Alles anzunehmen... Nein!!! So sehe ich nicht den Sinn des Lebens! Zum Leben gehört eine Erfüllung und nicht immer ein ewiges durchgehen durch Widrigkeiten! Andere Esoterik gibt dir dann wieder die Schuld, denn du kreierst ja Alles nur selber - alles Chauvinismus! Neo - Esoterik usw.....So Lehren pfefferte ich über die Jahre alle in den Mülleimer, Altpapier! Halte auch von Tolle herzlich wenig, da geht es auch um die Auflösung des "Ich's", Bedürfnislos, Wunschlos werden... Nein - ich will diesen Unsinn nicht! Leben heißt auch Wünsche zu haben! All diese Gurus leben selber Millionen - schwer! Zog mir Betz rein, Veit Lindau - alles der gleiche Sadomaso! Auch persönlich lernte ich mal einen Guru kennen, Jahre war er in Indien im Ashram - ständig hielt er mir vor zu viel Ego zu haben.... All diese Lehren sind lebensfeindlich! Körperfeindlich! Sexualfeindlich! Da wird das Leben immer als eine Schuld gesehen! Als ein Abfall von der ewigen Harmonie... Halte auch nix von den Veden... Für mich Alles Suizid - Religionen! In allen Religionen ist diese Lebensfeindlichkeit drin! Einen aber mag ich, Eugen Drewermann! Er legt die Bibel tiefenpsychologisch und wissenschaftlich aus! Ich bin kein Mensch, der Alles so hinnehmen will, ausbluten lassen will.... Esoterik ist zu 99,9% purster, lebensfeindlichster Müll! Lebenslust war schon immer ein Dorn im Auge der Eliten! Du sollst rackern, leiden, nicht den Girls nachgucken, keine Orgasmen haben.... Wird uns ja Heute wieder gepredigt! Rackern für den Standort! Männer - sprecht keine Frauen an und lebt wie Eunuchen! Immer das Selbe - dem Volk die Lust, den Orgasmus zu entziehen und soziale Angst zu schaffen! Ja und die ganze Esoterik geht den selben weg! Guck keinen Frauen nach, ist nur Ego! Sei Bedürfnislos um dich vom Rad der Widergeburt zu erlösen, verklemm dir den Schnidel..... Auch unsere universitären Psychologen werden immer nihilistischer, System konformer... Man muss wirklich ein Rebell sein, um das noch zu überleben und Etwas zu erleben! Wir leiden an dieser toten Gesellschaft, die alle Ekstasen uns gestohlen hat! Immer und immer wieder versuchte man dem Menschen die Lust am Leben madig zu machen und setzte an die Stelle echter Lust, Surrogate! Zigaretten! Süchte! Rolex! Dicke Autos! Alles Ersatz für wirkliche Nähe! Für Sexualität! Für Lebens - Erfüllung! Die wirkliche Religion - die gab man uns zu keinen Zeiten! Alles nur ein Leidens - Orgasmus ohne Ende! Veden, Buddhismus - Alles letzend Endes Todes - Religionen um im Nichts aufzugehen! Alles Schuldgefühle! Unsere Sehnsucht in uns selber - das ist die Wahrheit! Hesses "Siddharta" beschreibt ja Ähnliches! Dieses sinnliche Leben auf Erden, ist irgendwo Ausdruck auch göttlicher Lust - warum dieser Ausdruck aber so gestört, verhindert ist - ist eine andere Frage! Wir verhindern unsere Lebenslust, indem wir uns gegenseitig ständig Angst machen und uns auferlegen - das Leben verdienen zu müssen! Das ist sicher mit ein Grund..... Besonders immer wieder so Dinge wie "Epstein" - dass in obersten Kreisen Perversionen gelebt werden - zeigt ja diese Verdrängung! War schon im Mittelalter so, dass in der Kirche Perversionen gelebt wurden - die man dem Volk verbat! Die Elite machte die Lust für sich exklusiv und übertrieb es dann bis in das Perverseste! Das passierte immer in Kulturen, wo die Masse von Übermächtigen gelenkt wurde! Das Volk soll schuften, Steuern zahlen und Oben wird gepimpert ohne Ende bis hin zu satanistischen Lüsten.... All diese Pyramiden Systeme pervertierten! In Oberen Kreisen ist ausschweifende Sexualität immer das Ding!!! Und den Männern Unten wird Angst gemacht - du musst erst was sein, Status erringen um eine Frau zu haben usw. Unten werden Minderwertigkeitskomplexe angebaut! Leiste erst was! Die Lust die man dem Volk entzieht wird nach Oben hin pervertiert bis in das Abartigste! 

  • 30.04.26, 08:50 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 08:57.

    Hallo Matthias, deine Fragen finde ich sehr wesentlich und wertvoll. Gerne schreibe ich auch meine Antworten hier dazu ...

     

    Mit 30 bekam ich eine Tonbandkassette, welche ich aber erst mit 40 für mich annehmen konnte. Hier ein Zitat daraus:

     

    Das Leben gleicht dem Überqueren eines Flusses. Und das Ziel eines jeden ist es, das andere Ufer zu erreichen. Jenes Ufer aber ist etwas ganz anderes als der Strom, den es zu durchqueren gilt. Drüben angelangt, sollst Du völlig frei sein von der Mühsal der Durchquerung.
    Ziel eines jeden Lebens ist es also sich nach und nach vollkommen von den Verhaftungen an dieses Leben frei zu machen.
    Leben und Sterben heißt: seinen Weg gehen, zum Endlosen Ende. Abschied nehmen, nichts zurücklassen, nichts mitnehmen. Einfach fortgehen. Ohne Gepäck. Zur rechten Zeit. Im Einklang mit sich selbst und den Dingen. Auf die beste Weise, nichts wollend, nichts wissend, ohne Spur, mit leeren Händen. Nichts besonderes.
    Leben und Sterben heißt: vergessen und vergessen werden; sich mit Leere füllen.

     

    Diese Zeilen der Hörbuch-Kassette ('Der Tigerbericht' von Dietrich Wild) begleiten mich seither im Leben.

     

    Und jetzt mit 60 erlebe ich für mich persönlich gerade eben durch dieses 'mich selbst (im Alltag) verlieren' meine Erfüllung im Leben.

     

    Und sicher gibt es auf diese Lebensfragen auch mindestens genau so viele Wege und Antworten, wie es auch Menschen mit ihren ganz eigenen Lebenswegen und Herausforderungen gibt.

     

    🙏

  • 30.04.26, 00:46

     

    Hyzenthlay:

    Nope. Liegt vielleicht auch daran, dass ich diese Ziele nicht erreichen werde. Klar, hab ich einen Job, der reicht aber niemals um mir ein Haus und/oder Auto zu kaufen. Klar habe ich Kinder, aber nie einen Partner, dass heisst, das Geld reicht zum Überleben und die Kiddies, für ein Dach über dem Kopf und Essen auf dem Teller. Und ja wir machen auch Ausflüge, Unternehmungen und alles Mögliche. Aber ein Urlaub in den Süden oder mit dem Flugzeug für 5 Personen 2 Wochen biste gern bei 10000 euro. Das wird nie geschehen + wäre mir zu teuer. (Geldverschwendung)  Also es ist auch mir 46 Jahren immer noch, der Weg, das Ziel. Ankommen auf einer zufriedenenstellenden reichen Ebene, wo ich nur rumgurken kann und mir solche Fragen stellen zu können, wird es nicht geben. Es gibt Menschen, die müssen sich jeden Tag drehen, damit sie halbwegs klar kommen und immer müssen sie schwimmen das ganze Leben lang, ohne Land in Sicht. Denk mal darüber nach.

    Ja...., ich selber werde auch nie wieder einen Job bekommen, der wirklich zum gut leben reichen würde! Weiterbildungen kosten auch, zahlt dir Niemand! Affirmationen machen? Positiv denken um Reichtum anzuziehen? Ehrlich gesagt, hielt ich von so Esoterik nie so recht was! Bei mir in München, da haben eben so Viele genug Geld, um 5000 Euro Reisen zu machen! Teure Sportarten, immer tolle Klamotten.... Ich versuche mit dem Wenigen, Maximales zu erzielen! Ich genieße meine Bergtouren, die Berge vor meiner Haustüre! Oder mal in Tirol Touren... So Kilimandscharo besteigen, andere Länder mal sehen.... Mit Jobs was 15, 17 Euro die Stunde bringen? Vergiss es! Auto? Kostet ja ein Wohnklo schon 1000 im Münchner Raum! Altersvorsorge? Von was? Aber so hart war mein Leben von Geburt an schon! Immer war Mangel da! Aber ich sehe halt da wo ich wohne, Überall fetter Reichtum! Fette Häuser, fette Autos, die Gastro brechend voll.... Selbst eine schöne Wohnung mal zu haben, nicht drin! Ich hatte nie eine schöne Bude, waren Alles Bruchbuden und Schrott Möbel! Schimmel Buden.... Die Dinge, sind mir gar nimmer so wichtig! Ich mache viel Sport und genieße meine Natur, die Berge! Alles Andere, sehe ich - fehlt die Kohle! Ich geb für Möbel Nix aus, sonnst könnte ich das was mich erfüllt, an den Nagel hängen! Wenn man zumindest Jeden ordentlich bezahlen würde, die Jobs human wären - hätten wir so Probleme nicht! Wieso ist es nicht möglich, dass Jeder gut leben kann? Zum Beispiel Busfahrer! Ein Armuts Job der nicht zum aufstehen lohnt! Mindestlohn! Mickrige Zuschläge! Kommst auf max. 20 brutto.... Man lässt die Leute an den Basis Jobs rackern und bestiehlt sie! Viele was ohne Job, bekommen nie wieder was Gescheites, werden immer wieder in mieße Jobs gezwungen, Weiterbildungen verwehrt.... Geld kommt zu Geld und wird am effektivsten via KI Algorithmen an der Börse gemacht! Unsere ganze Freiheit ist der Betrug, weil diese Art der Freiheit von Opfern getragen wird! Jeder Lebensbereich ist monetarisiert.... 

  • 29.04.26, 17:58

    Nope. Liegt vielleicht auch daran, dass ich diese Ziele nicht erreichen werde. Klar, hab ich einen Job, der reicht aber niemals um mir ein Haus und/oder Auto zu kaufen. Klar habe ich Kinder, aber nie einen Partner, dass heisst, das Geld reicht zum Überleben und die Kiddies, für ein Dach über dem Kopf und Essen auf dem Teller. Und ja wir machen auch Ausflüge, Unternehmungen und alles Mögliche. Aber ein Urlaub in den Süden oder mit dem Flugzeug für 5 Personen 2 Wochen biste gern bei 10000 euro. Das wird nie geschehen + wäre mir zu teuer. (Geldverschwendung)  Also es ist auch mir 46 Jahren immer noch, der Weg, das Ziel. Ankommen auf einer zufriedenenstellenden reichen Ebene, wo ich nur rumgurken kann und mir solche Fragen stellen zu können, wird es nicht geben. Es gibt Menschen, die müssen sich jeden Tag drehen, damit sie halbwegs klar kommen und immer müssen sie schwimmen das ganze Leben lang, ohne Land in Sicht. Denk mal darüber nach.

  • 29.04.26, 17:11 - Zuletzt bearbeitet 29.04.26, 17:33.

    Was "Gerechtigkeit" anbelangt, kam die ja auch immer in allen Hochkulturen von Oben! Letztlich war es in sämtlichen Systemen der selbe "Clan" was dem Volk die Gesetze aufzwang um sich selber ganz Oben für Verbrechen zu legitimieren - die dem Volk verboten wurden! Schon Nietzsche wusste, dass Gerechtigkeit immer ein sich "Rächen" am Anderen war! Er sprach von der "Gerächtigkeit was krächzt." Gerechtigkeit ist eine sadistische Justitia der Eliten, eine Geldmaschine der top verdienenden Robenträger, Juristen, Versicherungen....! Wäre Gott gerecht, wären wir Alle unendlich bestraft! Nein, Gerechtigkeit prämiert nur die Moraliker, wieder nur die Tüchtigen, die Leister! Was wir brauchen ist: Eine Welt der Gnade und des sich gegenseitig Gebens! Das Geldsystem war nie menschlich und kann es nicht sein! Es prämiert nur die Funktionstüchtigen und Anbeter von Gesetzen! Leben muss ein unverdientes Geschenk sein! 

    Gut zu so Thematiken: Der Theologe "Eugen Drewermann"! "Rainer Mausfeld"... Es müsste was Neues kommen, als diese alten Ausbeuter - Hochkulturen wo den Fortschritt ja auch nur die Eliten angaben - was gemacht werden muss.... Die hohe Kultur, Architektur - Schuften dafür musste immer das Volk! Der Kleine durfte eigentlich nie was bestimmen, umsetzen.... Selbst frühere Künstler mussten für die Kirche malen und konnten nicht selber bestimmen.... Immer nur ging es darum, dass der oberste Clan bevorteilt wurde! 

  • 29.04.26, 16:29

     

    Ute:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Schau mal, 81% der Deutschen halten den Wohlstand hierzulande für ungerecht verteilt ARD-Umfrage: 81 Prozent halten Wohlstand für ungerecht verteilt | tagesschau.de es ist also keine Frage von individuellen Neid, den es sicher gibt, wenn man diesen gesellschaftlichen Missstand
    beklagt, weil eine relativ gerechte Verteilung, Vorraussetzung ist für das Funktionieren einer Demokratie, aber wie würdest Du die Kategorie "der Reichen", denn besser benennen, wenn 
    dich der Begriff so sehr stört? Für ärmere Menschen wird oft der Begriff "sozial schwach" ver-
    wendet, was an sich ja eigentlich auf einen schlechten Charakter hindeuten würde😉

     

    Bei der Intelligenz FÜHLT sich niemand benachteiligt.

     

    Spricht das nun wirklich für eine realistische Wahrnehmung?

    Natürlich sind Wohlstand und Armut nicht gleichmäßig verteilt, aber das Leben IST NICHT gerecht und der Anspruch entspringt unrealistischen Vorstellungen.

     

    Eben. Gerechtigkeit ist ein Ideal, nach dem man zwar zu streben versuchen kann, dessen Erreichung - ein Blick in die Geschichte genügt- schlicht und ergreifend illusorisch ist.  Bislang hat sich jedes Gesellschaftsmodell als mehr oder minder ungerecht erwiesen. Nicht zuletzt idealisierende Modelle, zb Sozialismus,  Kommunismus,  haben letzten Endes auch nach dem Prinzip "die da oben haben alles, die da unten nichts" funktioniert...

  • 29.04.26, 14:22 - Zuletzt bearbeitet 29.04.26, 14:34.

     

    Ute:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Schau mal, 81% der Deutschen halten den Wohlstand hierzulande für ungerecht verteilt ARD-Umfrage: 81 Prozent halten Wohlstand für ungerecht verteilt | tagesschau.de es ist also keine Frage von individuellen Neid, den es sicher gibt, wenn man diesen gesellschaftlichen Missstand
    beklagt, weil eine relativ gerechte Verteilung, Vorraussetzung ist für das Funktionieren einer Demokratie, aber wie würdest Du die Kategorie "der Reichen", denn besser benennen, wenn 
    dich der Begriff so sehr stört? Für ärmere Menschen wird oft der Begriff "sozial schwach" ver-
    wendet, was an sich ja eigentlich auf einen schlechten Charakter hindeuten würde😉

     

    Bei der Intelligenz FÜHLT sich niemand benachteiligt.

     

    Spricht das nun wirklich für eine realistische Wahrnehmung?

    Natürlich sind Wohlstand und Armut nicht gleichmäßig verteilt, aber das Leben IST NICHT gerecht und der Anspruch entspringt unrealistischen Vorstellungen.

    Du meinst, Du hast genug Intelligenz um einer gesellschaftlichen Wahrnehmung, in bester 
    Lobbymanier, abzusprechen, dass es realistisch ist? Gerade weil das Leben nicht gerecht
    ist, hat Politik die Aufgabe, alle Bevölkerungsteile mitzunehmen, damit es möglichst ge-
    recht zugeht, wenn aber zum Beispiel Einkünfte aus Kapitalanlagen geringer besteuert 
    werden, als solche aus Arbeit, dann sollte jede/r Wissen, dass sich Leistung nur bedingt 
    lohnt, wenn vor allem die Besitzenden profitieren🐧

  • 29.04.26, 09:34

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Jörg:

     

    Hallo???

     

    Ich sagte nur, dass dicke Menschen keine besseren oder schlechteren inneren Werte als schlanke haben.  Was ihr (du und Elena) daraus ableitet, ist schräg.

     

     

     

    genauso wie Menschen mit mehr Geld keinen besseren oder schlecheren Charakter haben wie Arme. 

    Was man übrigens hier gerade gut sieht, denn wie da von "Ärmeren" pauschal "die Reichen", "die da oben", "die Karrieristen", die uns alles (gute Wohnlagen am See, Karriere) nehmen, eingehackt wird, spricht Bände über den eigenen Charakter und der Neid trieft zwischen jeder Zeile, auch wenn ihr euch den (notgedrungenen) Verzicht schönredet.

     

    Ich führe auch sicher keine Diskussion, warum wer dick ist und warum das Leben so ungerecht ist, aber eure pauschalen Vorurteile sind traurig.

     

    Schau mal, 81% der Deutschen halten den Wohlstand hierzulande für ungerecht verteilt ARD-Umfrage: 81 Prozent halten Wohlstand für ungerecht verteilt | tagesschau.de es ist also keine Frage von individuellen Neid, den es sicher gibt, wenn man diesen gesellschaftlichen Missstand
    beklagt, weil eine relativ gerechte Verteilung, Vorraussetzung ist für das Funktionieren einer Demokratie, aber wie würdest Du die Kategorie "der Reichen", denn besser benennen, wenn 
    dich der Begriff so sehr stört? Für ärmere Menschen wird oft der Begriff "sozial schwach" ver-
    wendet, was an sich ja eigentlich auf einen schlechten Charakter hindeuten würde😉

     

    Bei der Intelligenz FÜHLT sich niemand benachteiligt.

     

    Spricht das nun wirklich für eine realistische Wahrnehmung?

    Natürlich sind Wohlstand und Armut nicht gleichmäßig verteilt, aber das Leben IST NICHT gerecht und der Anspruch entspringt unrealistischen Vorstellungen.

  • 29.04.26, 06:38

     

    Jörg:

     

    Elena:

    Ich verstehe nicht, was du meinst. Ich habe nirgends geschrieben, dass die Dicken pauschal schlechtere Menschen sind, sondern dass sie zum grössten Teil abnehmen können, wenn es ihnen danach ist. 
    Und die Reichen haben definitiv mehr Ressourcen und Macht, um zum Wohle der anderen Menschen und unseren Planeten beizutragen, das kann man nicht abstreiten.

    Beide deiner Sätze haben aber nichts mit meiner Aussage zu tun. 

    Deine Interpretation mit meinen auch nicht. Das nennt sich intelligente Ignoranz. 

  • 28.04.26, 23:59 - Zuletzt bearbeitet 29.04.26, 00:01.

     

    Jörg:

     

    Matthias:

     

    Man weiß Heute, dass viele dicke Menschen aus eher unteren Milieus kommen! Es ist auch mir sehr auffällig, dass Akademiker eher schlank sind, Sport machen, Yoga und so weiter.... Sind keine Existenzsnöte da, hat man weniger psychischen Stress! Psychischer Stress blockiert die Fettverbrennung! Weiter: Weniger Kohle bedeutet, weniger hochwertige Ernährung und oftmals kein Geld für Sport! Sport ist dekadent geworden! Was zahlst du Heute zum Beispiel für eine Boulder Halle? Bist mit so 100 im Monat wohl dabei... Ich bin im Alpenverein, aber was da Kurse kosten ist auch eher an die etwas besser Verdienenden gerichtet! Also Bergsteigen ist ein teurer Sport! Fitnessstudio, bist mit 30 im Monat dabei! Aber Viele was keine Kohle haben, sagen sich dann- gönne ich mir das, habe ich im Gegenzug kein Geld mehr für soziale Kontakte.... Bei mir ist es so, ich gehe Bergwandern soweit es geht, aber die Kurse beim Alpenverein kann ich mir nicht leisten! Ich mache Kraft daheim und im Calisthenics Park, jogge noch! Aber auch joggen ist teuer! Schuhe dazu, kaum mehr unter 200 wenn du Übergröße hast und Plattfuß! Wei lange hält ein Jogging Schuh? 1 Jahr! Dann sind die Müll! Genau deswegen wird in unteren Milieus so wenig Sport betrieben! Oder kaufe dir ein Mountainbike - was das mittlerweile kostet und der Service dazu! Da Stimmen die Verhältnisse Null mehr! Man sieht den Leuten von der Physionomie an, woher sie kommen! Die Dinge sind so teuer geworden und dazu minderwertig, dass sich immer Mehr das so ganz Normale nicht mehr leisten können! Was die Reicheren angeht, die Meisten sind es nur durch ihr Familien System! Geld und Karrieren werden vererbt! Das hat mit eigenem Verdienst Nix zu tun! Die Grundbedingungen sind zum größten Teil determiniert! 

    Hallo???

     

    Ich sagte nur, dass dicke Menschen keine besseren oder schlechteren inneren Werte als schlanke haben.  Was ihr (du und Elena) daraus ableitet, ist schräg.

     

     

     

    genauso wie Menschen mit mehr Geld keinen besseren oder schlecheren Charakter haben wie Arme. 

    Was man übrigens hier gerade gut sieht, denn wie da von "Ärmeren" pauschal "die Reichen", "die da oben", "die Karrieristen", die uns alles (gute Wohnlagen am See, Karriere) nehmen, eingehackt wird, spricht Bände über den eigenen Charakter und der Neid trieft zwischen jeder Zeile, auch wenn ihr euch den (notgedrungenen) Verzicht schönredet.

     

    Ich führe auch sicher keine Diskussion, warum wer dick ist und warum das Leben so ungerecht ist, aber eure pauschalen Vorurteile sind traurig.

     

    Schau mal, 81% der Deutschen halten den Wohlstand hierzulande für ungerecht verteilt ARD-Umfrage: 81 Prozent halten Wohlstand für ungerecht verteilt | tagesschau.de es ist also keine Frage von individuellen Neid, den es sicher gibt, wenn man diesen gesellschaftlichen Missstand
    beklagt, weil eine relativ gerechte Verteilung, Vorraussetzung ist für das Funktionieren einer Demokratie, aber wie würdest Du die Kategorie "der Reichen", denn besser benennen, wenn 
    dich der Begriff so sehr stört? Für ärmere Menschen wird oft der Begriff "sozial schwach" ver-
    wendet, was an sich ja eigentlich auf einen schlechten Charakter hindeuten würde😉

  • 28.04.26, 23:51

     

    Elena:

    Jörg:

    Ich sagte nur, dass dicke Menschen keine besseren oder schlechteren inneren Werte als schlanke haben.  Was ihr (du und Elena) daraus ableitet, ist schräg.
     

    Ich verstehe nicht, was du meinst. Ich habe nirgends geschrieben, dass die Dicken pauschal schlechtere Menschen sind, sondern dass sie zum grössten Teil abnehmen können, wenn es ihnen danach ist. 
    Und die Reichen haben definitiv mehr Ressourcen und Macht, um zum Wohle der anderen Menschen und unseren Planeten beizutragen, das kann man nicht abstreiten.

    Beide deiner Sätze haben aber nichts mit meiner Aussage zu tun. 

  • 28.04.26, 22:25

    Jörg:

    Ich sagte nur, dass dicke Menschen keine besseren oder schlechteren inneren Werte als schlanke haben.  Was ihr (du und Elena) daraus ableitet, ist schräg.
     

    Ich verstehe nicht, was du meinst. Ich habe nirgends geschrieben, dass die Dicken pauschal schlechtere Menschen sind, sondern dass sie zum grössten Teil abnehmen können, wenn es ihnen danach ist. 
    Und die Reichen haben definitiv mehr Ressourcen und Macht, um zum Wohle der anderen Menschen und unseren Planeten beizutragen, das kann man nicht abstreiten.

  •  

    Matthias:

    Ich kann nachvollziehen, dass man das Thema auch gesellschaftlich betrachten kann,
    weil äußere Rahmenbedingungen natürlich oft mit hineinspielen.

     

    Mir ging es mit meinem Beitrag allerdings weniger um Klassenfragen oder Kapitalismuskritik,
    sondern eher um die persönliche Ebene:

     

    den Moment,
    in dem man trotz eines scheinbar geordneten Lebens plötzlich merkt,
    dass man sich selbst irgendwo auf dem Weg aus dem Blick verloren hat.

     

    Für mich steht deshalb eher die Frage im Mittelpunkt:

     

    Wie findet man innerhalb des eigenen Lebens wieder zurück zu sich selbst?

     

    Darauf wollte ich eigentlich hinaus.


     

    Aus meiner Sicht ist dies individuell, angefangen mit der Frage, was will ich eigentlich 
    und was konkret möchte ich an meinem Leben ändern? Dabei kann man zwar sicher
    nicht alle Verpflichtungen von jetzt auf gleich hinter sich lassen, aber zumindest Step
    by Step wieder mehr zu sich selbst kommen, denn wenn zum Beispiel alte Freund-
    schaften verblassen kann man ja auch neue Leute finden, etc. 

    mir hat Achtsamkeit geholfen, mich in bestimmten Situationen, wo ich das Gefühl hatte
    nur noch zu funktionieren, mich wieder in den Moment zu versetzen und diesen zu ge-
    nießen oder eben auch bestimmte Dinge, die mir lästig erschienen, anders zu machen, 
    so dass ich wieder Freude daran verspürte, einfaches Beispiel, beim Putzen der Wohn-
    ung, dies mit Musik zu tun, so dass man tanzend putzt, dauert vielleicht länger, macht
    aber umso mehr Spass😁😉

  • Tut zwar nichts zum Threadthema, aber morgen, Mittwoch den 29.04. kommt 20:15 Uhr auf 3Sat eine Doku, "Herkunft klebt wie Scheiße am Schuh", sagt Marlen, aufgewachsen als Arbeiterkind in Bautzen. Dabei war das Versprechen der alten Bundesrepublik: Man kann alles werden, wenn man sich anstrengt. Doch das gilt nicht mehr. Ist die Klasse in Deutschland also von Geburt an festgeschrieben? Das falsche Versprechen vom Aufstieg - 3sat-Mediathek

  • 28.04.26, 20:32

    Ich kann nachvollziehen, dass man das Thema auch gesellschaftlich betrachten kann,
    weil äußere Rahmenbedingungen natürlich oft mit hineinspielen.

     

    Mir ging es mit meinem Beitrag allerdings weniger um Klassenfragen oder Kapitalismuskritik,
    sondern eher um die persönliche Ebene:

     

    den Moment,
    in dem man trotz eines scheinbar geordneten Lebens plötzlich merkt,
    dass man sich selbst irgendwo auf dem Weg aus dem Blick verloren hat.

     

    Für mich steht deshalb eher die Frage im Mittelpunkt:

     

    Wie findet man innerhalb des eigenen Lebens wieder zurück zu sich selbst?

     

    Darauf wollte ich eigentlich hinaus.


     

  • 28.04.26, 19:53

    Um es zusammenzufassen von meiner Seite: Das Grundproblem ist, dass wir in einem System leben, wo der Fitteste am Markt prämiert wird mit Lebensgenuss! Der Fitteste aber kommt zumeist schon aus dem fittesten Milieus.... Damit aber dann im nachhinein der so angeblich Fitte, Reichere seinen Über - Genuss auskosten kann, braucht er Ausgebeutete die man Unten hält! Der dann so Reiche gönnt sich das 5 Sterne Hotel, im Hotel wird er bedient von Service Kräften mit prekären Löhnen! Genau das ist Erfolg und Reichtum! Es trägt Nirgends der Menschheit bei! Wahrer Erfolg wäre, ein Jeder könnte gut, gesund leben, nicht zu Viel und nicht zu Wenig! Der Schwerpunkt müsste auf dem Sozialen liegen, tragende und sich nährende Gemeinschaften ohne dem Wahn der Leistungsgesellschaft die pur Sozialdarwinistisch ist und sich gegenseitig aussaugt! Oder diesen Wettlauf der Winner wo Andere unter die Räder kommen und sogar müssen! Klar, die Reichen sind keine schlechteren Menschen - aber die Sache ist, du wirst nur reich indem du das grausige System bedienst! Davor bückst! Ja und für das bücken wird man protegiert! Es ist ganz einfach und hoch logisch! Aber die Wirtschaft meidet Logik und Humanität! Und dann hast du natürlich Menschen, die glauben, ich habe ja Alles richtig gemacht, gerackert, gehorcht, ein Haus - aber am Ende bin ich leer.... Wem diente man??? Das ist die Frage! Unsere Fortschritts Ideologie ist ein wahnhafter Irrweg! Mit Reichtum und Erfolg wirst du zumeist zum Opfer der Anpassung! Oder sei ein Spitzen Sportler, du musst dich an perfideste Verträge halten, darfst nicht essen was du willst, Werbe - Verträge.... Ausnahmen mögen Wenige sein, wie ein Reinhold Messner der sich nie verbiegen hat lassen.... Oder sei Schauspieler und kritisch - keine Aufträge mehr! Oder sei Ingenieur und weigere dich nur noch Schrott zu konstruieren - du fliegst! So gesehen hat der Arme oftmals mehr Selbstbeherrschung, als der Reiche! Oder Anders gesagt, der- was nicht zwecks falschen Sicherheitsstreben sich Alles sagen lässt und dafür prämiert wird...... Unser Lebensgenuss basiert zum großen Teil auf Opferungen, Ausbeuterei.... Ich setze mich in ein Café, genieß den Kuchen - mich bedient eine Kraft auf Mindestlohn... Alles somit ein Fake, was uns an Genuss vorgegaukelt wird! Die Lebenszeit einer Servicekraft wird als weniger Wert gesehen, als Jemand der im Home Office sitzt und Zahlen optimiert.... Ja und so trennt man dann auch die Menschen voneinander und Jeder bewegt sich in seiner Schicht.... Deswegen will ich keinen Erfolg mehr, nicht Diesen! Auch nicht im nächsten Leben!

  • 28.04.26, 17:15

     

    Matthias:

    @Sepp: Ich beherrsche das mit dem "zitieren" Hier nicht so!

     

     

    In München wächst die Gastronomie in den Himmel, die Stadt berstet über vor Lokalen und vor allem: Schicki Locations! Alles ist voll bei schönem Wetter und mittlerweile kostet das Bier in der Innenstadt bis zu7 Euro! Die Mieten sind für einen Arbeiter unerschwinglich, du zahlst für 40 Quadratmeter 1000, 1200... Euro (warm). Einheimische in München siehst du kaum mehr, eher Alles bussy Zugereiste aus dem Rheinland die sich Alles gönnen können! Ja und das macht mich teils immer wütender gerade hier auf GE - denn du triffst via GE in München keinen Einzigen Menschen an, der mal einen Job hätte, wo er mit Händen anpacken müsste! Nein! Ein Jeder hat einen top protegierten Office Job, man geht auf Afterwork Partys, ständig essen.... Versucht man dann mal die Leute aufzuklären, mal die Teuerungen anzusprechen, wird man angeschwiegen und gemieden! Das empfinden die Leute als Angriff auf ihren Wohlstand, ihrer Leistung.... Aber was ist das denn oftmals für eine Leistung? Wird da was produziert? Tragen diese bussy Jobs dem Wohl der Menschen bei? Eher Nein! In den meisten so feinen Display Jobs geht es nur darum, den Konzern so effizient wie möglich zu trimmen und die Löhne der Arbeiter zu drücken! Punkt! Der Industriemechaniker, der Schreiner Geselle, der Bäcker - der hat keine 30, 50 Euro die Stunde! Der was schuftet, wird in der Gesellschaft ganz klar als minderwertiger gehandelt! Man trägt keine sexy Klamotten, geht auf Afterworks wo die schicken bussy Damen die ja auch nur den Typen mit Geld suchen! Es ist auffallend wie die Leute auf GE und in München Single bleiben! Die Frauen was sich sexy hermachen, auch ihren Office Job haben - gieren nach Typen die ebenfalls was erreicht haben! Alles ein Geschäft! Das ist unsere Gesellschaft wo man Alles entwertet hat mittlerweile! Mein Leben Sepp, gleicht deinem! Meine Familien Konstellation war nur von Existenzsorgen behaftet! Es war nie Geld, Wohlstand da und selbst Ausflüge gab es kaum! Mein Leben ist bis jetzt Existenz bedroht! Trotzdem aber versuche ich zu leben, in meine Berge zu gehen, Touren zu organisieren mit dem wenigen Geld... Die Leute wollen aber immer einkehren, dann kostet der Kaiserschmarrn schon 20 Euro... Wenn du dann sagst, dass du es mal nicht magst, wirst wieder angeschwiegen.... Es ist absolut tabu zu sagen, dass man weniger hat!  Eine Wohnung suche ich auch schon lange, finde keine! Aber immer die Frage, warum ich nicht direkt nach München ziehe... Keinem scheint bewusst zu sein, was für Preise das sind!!!??? Ich lebe in Umständen die katastrophal sind, da ist Nix schick! Trotzdem gehe ich in die Berge, versuche was zu erleben, auch wenn ich sehe - du wirst nie mehr Sicherheit erreichen! Ich glaube aber, dass nun eh gewisse Dinge kommen werden, was diese Gesellschaft völlig neu ordnen werden... Das ist keine Kultur was wir haben, das ist eine Angstmaschine! Das ist ein nur leben dürfen wenn du vernutzbar bist und gehorsam! War das Leben Früher besser? In Einigem! Als Kind der aus gegangenen Siebziger Jahre kann ich klar sagen, obwohl ich Damals noch klein war - damals traf man sich auf der Wiese, vor dem Haus, lud sich gegenseitig zu sich nach Hause ein! Das ist Alles vorbei! Wir selektieren unsere Kontakte nur noch via Apps und töten jeden Zufall ab! Eine kalte, funktionale Gesellschaft im Wahn der Ökonomie..... Aber ich bin erstaunt über die Kommentare hier, man merkt- da wird nachgedacht! Im Münchner Raum eher weniger der Fall! Sehe, hier kommentiert man aus der Schweiz usw. In München kann man so Themen kaum ansprechen! Ich gab es auch auf, auf GE alternative Events zu erstellen, da es nie Jemanden juckte! Die Leute gehen fast immer dort hin, wo es teuer! Oder eher oberflächlich ist.... Die tiefen Leute findet man an des Wegesrändern! Sind meist nie die Erfolgreichen, das kann ich absolut klar so behaupten! Sind nie die Schicken! Das ist eher der alte Bauer vom Schliersee, oder der Bürgergeldempfänger auf einer Demo.... Die erfolgreichen Leute haben fast Alle nur Angst! Jedenfalls Jene, die in gewissen Segmenten arbeiten, bei Konzernen! 

     

     

    🤪😝😜da gibt es aber schlimmeres im leben

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