Zwei Tage alleine in einer unbewarteten Hütte im Tessin. Nur ich und alles, was ich brauche, auf dem Rücken – und der war beim Aufstieg ganz schön schwer.
Oben ankommen. Den Rucksack abstellen. Durchatmen. Langsam zur Ruhe kommen.
Etwas kochen mit dem, was ich mitgebracht habe. Ein Feuer machen, draussen sitzen, den Sonnenuntergang geniessen und den Abend einfach ausklingen lassen. Ohne Programm, ohne noch irgendwohin zu müssen.
Am nächsten Morgen in aller Ruhe frühstücken und einfach Zeit haben. Für mich.
Ich habe diese zwei Tage unglaublich genossen. Und beim Abstieg war nicht nur mein Rucksack um einiges leichter. 🌿
Und irgendwo da oben ist eine Idee entstanden:
Vielleicht nehme ich euch nächstes Jahr einmal mit zu so einem kleinen Hüttenabenteuer.
Wer hätte Lust, so etwas einmal gemeinsam zu erleben?
Wildbeobachtungen im Tessin
27./28. September
3./4. Oktober
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Große Rundtour
Jof di Miezegnot 2087m - Mte Piper 2006m - Due Pizzi 2046 + 2008m
Mit dem Auto geht es über Pontebba nach Dogna und dort auf einer schmalen asphaltierten Bergstraße hinein bzw. hinauf ins Dogna-Tal bis knapp unter den Sella Somdogna, wo in 1268m unmittelbar nach einer Brücke (Parkmöglichkeit) ein Steig Nr. 648 nach links (Norden) abzweigt, über den wir später zurückkommen werden. Zu Fuß nun der Straße folgend, hinauf zum Sella Somdogna (1.392m), beginnt unsere Tour. Vorbei am Agriturismo Somdogna über den Steig 609 durch den Wald relativ steil bergauf. Austretend aus dem Wald kommt man bald an alten Stellungen aus dem ersten Weltkrieg vorbei. An der Battaglionsunterkunft Alpini Gemona aus dem 1.Weltkrieg auf 1 890 m hinterließen wir das mitgebrachte Brennholz, welches am Wegrand ofenfertig zum Mitnehmen gelagert war. Ab hier geht’s dann steil bergauf zuerst über grasiges, dann über schroffiges und ausgewaschenes Gelände, teilweise mit Seilen gesichert, hinauf zum flachen und grasigen Gipfel des Jof di Miezegnot (2.087 m) mit seinem markanten Kreuz. Nach kurzer Pause im Windschatten der Ruine der Stellungen, Vorschau auf die nächsten Gipfel und Rundumblick gehts den gleichen Weg bergab bis zur ehemaligen Bataillonsunterkunft. Ab nun auf dem Steig 649 Richtung Westen mit mehrmaligem Auf und Ab zwischen 1930 m und 1850 m (rund 200 hm gesamt) und steilem Aufstieg, teils mittels Klettersteig, zum Mte Piper (2.065m); immer wieder mal ist der Weg stark abgerutscht, aber machbar. Nach gut vier Stunden Wegzeit empfiehlt sich hier eine kurze Pause. Fortsetzung des Weges 649 Richtung Westen mit Abstieg auf 1.740m, wo der Weg 648 vom geparkten Auto einbindet. Weiter bergab auf 1.680 m und Einbindung in den Weg 605 und steiler Aufstieg auf den Sattel Forchia Cjanalot und weiter zur eh. Battailonsunterkuft Bernardinis (1.970m). Von dort führt der Weg hinauf zu Stellungsresten aus dem ersten Weltkrieg, aus heutiger Sicht ein unverständlicher und unvorstellbarer Stellungskrieg. Weiter durch einen Kriegsstollen 50 m durch den Berg und über ein gesichertes Felsband zur Scharte zwischen den Due Pizzi, der Weg dann steil hinab über ein Felsentor zu einem langen, gesicherten Felsband an der Südseite der Cima Alta/Due Pizzi. Nach der Felswandquerung führt der Steig schließlich nach rechts durch Latschen aufwärts zum Gipfel (2.046m). Nun hat man auf dem Gipfel einen erholsamen Aufenthalt in der Nachmittagssonne, leider nicht besonders warm, verdient und kann die wunderbare Rundumsicht genießen. Zurück an den alten Stellungen noch einen Abstecher auf den 4. Gipfel des Tages, die Cima Vildiver/Due Pizzi (2.008m). Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg über die Battalionsunterkunft Bernardinis bis zur Weggabelung und danach steiler Abstieg über den Weg 648 zum Parkplatz.
Ausdauer und Trittsicherheit, ev. auch Klettersteigsicherung, sind für die gesamte Strecke empfehlenswert bzw. erforderlich.
In Summe rund 1850 m Aufstieg bei vielem Auf und Ab
Es freut mich, dass ihr Gefallen findet. Es war wirklich eine herrliche Tour, die es zu beschreiben bedurfte. Und es freut mich sehr, dass ich mit solch starken Partnerinnen noch mithalten kann.
Wahr heute in Windischgarsten unterwegs.
Vom Kleinkersee über die Dümmlerhütte zum Warscheneck. Das Wetter wahr Super Sonnig aber teilweise sehr frisch. Die letzten 30 Minuten bis zum Gipfel hab ich meine ersten Eis gesehen. Der Wind wahr sehr frisch.
Auf dem Rückweg habe ich mich bei der Dümmlerhütte eingekehrt.
Ein echt traumhafter Tag.
Heute gings mit zwei konditionsstarken Begleiterinnen Gabi und Ulli vom Taferklaus über den Schafluckensteig zum Brunnkogel. Nach dem sie sehr motiviert waren,nahmen wir am Weg zum Hochlecken den Mathiaskogl und Jagaköpfl mit.Mit kurzer Einkehr im Hochleckenhaus starteten wir runter zum Ausgangspunkt. Danke für den schönen Tag und netter Plauderei
Wow, mit so vielen hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet. 🌿
Da scheint meine kleine Hüttenidee ja einen Nerv getroffen zu haben. Ich glaube, ich muss mir für nächstes Jahr tatsächlich etwas Schönes überlegen.
Danke euch fürs Mitmachen – ich freue mich gerade sehr über euer Interesse!