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  • Der grosse Widerspruch der Liebe

    Diskussion · 178 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.637 Aufrufe
    Tony aus Langnau im Emmental

     

    Mit diesem Thread komme ich an ein vorläufiges Ende meiner Trilogie über die Liebe.

     

    Der geneigte Leser weiss, dass meine Threads eine längere Aufmerksamkeitsspanne als 30 Sekunden benötigen. Darum lese nur weiter, wenn du Freude am Denken und Lesen hast.

     

    Im ersten Thread der ‚Zwei Arten von Liebenden‘ haben wir darüber nachgedacht, was es braucht, um in einer Beziehung das Gleichgewicht zu halten.

     

    Im zweiten Thread ‚Die Liebes - DNA deines Lebens‘ versuchte ich das grundsätzliche Liebesverständnis eines jeden Menschen von einer donativen und einer possessiven Liebe aufzuzeigen.

     

    Dieser Thread hier erachte ich als bedeutend einfacher, weil er sich nicht mit der Tiefe unserer Seelen und ihrer Beschaffenheit beschäftigt, sondern mehr in der Anwendung der Liebe im täglichen Leben einer Partnerschaft oder auch anderswo.

     

    Ich glaube die reine Liebe ist eine freiwillige Antwort meines Herzens. Sie kann nicht erzwungen werden. Und trotzdem neigen wir dazu, die Liebe in ein Korsett zu stecken, damit ich ihr sicher sein kann. Das grösste Regelwerk der Liebe ist sicher das der Ehe. Es reicht von der Gesetzgebung, über die Religion und damit der Kultur, bis in die tiefsten Ecken unseres Herzens hinein.

     

    Zwei Menschen finden und verlieben sich. Ich glaube die Grundlage des Verliebtseins ist genau diese Freiwilligkeit, die wir als Paar automatisch institutionalisieren, sei es durch unsere Gewohnheiten und Erwartungen, oder sogar durch das Gesetz vor dem Traualtar.

     

    So stecken wir die Liebe immer tiefer in Zwänge, die ihr die Freiwilligkeit rauben und daraus eine Pflicht machen.

     

    Ich erachte das als der grosse Widerspruch der Liebe, ja, er erstickt sie regelrecht, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kann ihm entrinnen oder in einer Partnerschaft sogar auflösen?

     

    Deswegen die Ehe zu verteufeln, scheint mir sicher zu kurz gegriffen.

     

    Ich bin gespannt, was deine Meinung dazu ist.

    02.04.26, 17:41

Beiträge

  • Meine Lieben


    Ich glaube wir können diesen Thread nun abschliessen. Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber für mich hat sich der Widerspruch mit diesem Gedankengang vom 07.04.26, 06:38 aufgelöst:


    Einen Menschen zu lieben, ohne ihn besitzen zu wollen wäre also im Moment meine Formel, um den Widerspruch aufzulösen. Und wenn ich ihn mit seinem Leib, Seele und Geist nicht besitze, ist er auch frei mich zu lieben, ja, diese kann erst jetzt richtig fliessen. Damit haben wir das Problem mit dem Freiheitsentzug auch gelöst.


    Ich hatte 2 Wochen Zeit darüber nachzudenken und die Liebesfälle meiner Umgebung zu beobachten. Ich bin mehr den je darüber überzeugt, dass es unsere Habsucht ist, die das Gift ist, das jeder Liebe das Leben aussaugt, bis sie ganz zerstört ist. Aus ihr heraus kommt dann der Neid und die Eifersucht und der restliche Scheiss unseres Egoismus.


    Ich werde versuchen diese Erkenntnis, in meinen zukünftigen Beziehungen einfliessen zu lassen. Es ist das grosszügige, vergebende und freigiebige Herz, das ein fortwährender Liebesrausch möglich machen kann. Ich wünsche uns in unseren zukünftigen Liebesabenteuer genau das.


    So bleibt mir nichts anderes übrig, als euch für euer Mitdenken und Mitstreiten zu danken. Ich durfte enorm von euren Gedankengängen profitieren.

     

    Vielen herzlichen Dank.

    Tony

  • Philipp Poisel, "Ich will nur"

  • 10.04.26, 17:22 - Zuletzt bearbeitet 10.04.26, 17:58.

    Wir dürfen von Glück reden, mit jemanden eine Beziehung leben zu dürfen, in der "freie" Liebe wahr wird. Wie immer sie interpretiert und ins Echte transformiert werden kann.

    Anfangen könnte es für beide: "Bei diesem Menschen könnte und möchte ich ganz ankommen...!"

     

    Beide fühlen sich unerklärlich "gezwungen", "freiwillig" zueinander zu finden.

    Beginn einer Entdeckungsreise?

     

    Ich glaube, dass wir bereits in den ersten Momenten unsere feinsten Sensoren abrufen, und es auf unerklärliche Weise erahnen...dass er, dass sie es, die zu mir gehört und alles "hat".

     

    Ich glaube auch, dass dieses Glück von "Rahmenbedingungen" lebt.

    Damit die Reise weitergeht, braucht es konkrete Fähigkeiten!

    Natürlich höre ich jemandem zu, den ich liebe, natürlich möchte ich ihn ganz verstehen und frage nach, natürlich möchte ich sie nicht verletzen, weil mir dieser Mensch das Wichtigste ist.

    Einiges wird jedoch nicht nur gelingen.

     

    Und wir sind erst am Beginn.

    Zu diesem wundervollen Grundgefühl, das viele Türen öffnet, gehört, dass man sich besondere Zeit füreinander nimmt.

    Unter dem Motto:

    "...Prüft euch...bevor ihr euch (...ewig) ...bindet...".

     

    Zeit haben! Sich kennenzulernen, sich zu erkennen geben, aufmerksam, mutig und ehrlich.

    Lieb und ernsthaft den anderen "abklopfen".

    Erspüren?

    Auch nachfragen, ansprechen und herausfordern, was man vom anderen wissen möchte.

    Irgendwann ist Zeit, einen nächsten Schritt zueinander zu machen. Ohne Worte?

    Innen?...

     

    Eine Zeit des "Sich Einarbeitens" könnte gut tun.

    Frei...willig ins Spiel gebracht, aber bestimmte, Fähigkeiten sind erforderlich. 

    Nur von alleine geht es nicht.

    Die Liebe hat nur angeklopft.

    Sie kommt mit, wenn wir etwas "für sie" tun und ihr entgenkommen.

     

    Auf Dauer Lieben, auch in den alltäglichen Realitäten und Aufgaben, kann gelingen, wenn zwei Menschen ihre besonderen Fähigkeiten einbringen "können"!

     

    Zuhören, aufmerksam sein, selbstbewusst sein, Nein sagen können, kritikfähig sein, tolerant sein, bereit sein, zu lernen, Gefühle ausdrücken können und über sie reden können....

    Die Palette ist in jeder Beziehung anders, aber "beziehungstechnische" Fähigkeiten sind ein "must", damit Zweisamkeit in eine Beziehung reifen kann.

     

    Das hat direkt nichts mit Glück oder Freiheit zu tun (...beides bleibt...).

    Liebe er/fordert "auch" ein "mit" und "an" der Liebe "arbeiten" können.

     

    ...Gestalten, verändern und lernen können! 

     

    Gut, ich bringe mich liebend gerne in die Beziehung ein, weil ich will.

    Aber ich bin herausgefordert!

    Meine ganze Aufmerksamkeit, mein ganzes Können als Persönlichkeit.

     

    Liebe "fordert", und gelingt nicht nur bedingungslos.

    Liebe ist auch ganz nüchtern zu betrachten.

    In aller Freiheit!

    Es braucht Beziehungsfähigkeiten!

    Und darin sind wir begrenzt.

     

    Aber: Es muss nicht alles reibungslos gelingen!

     

    Wir dürfen nicht aufhören, ganz dabei zu sein, mit all unserer Aufmerksamkeit und unserem Können.

     

    Das ist die Kunst.

    Das ist...auch...Arbeit...in der Beziehung.

    In Bewegung bleiben..."können".

    Sich gemeinsam bewegen und sich immer wieder finden.

    Frei!

     

     

  • 09.04.26, 23:10

    Hi Tony,

     

    danke dir fürs klare Feedback.

    Ich fand die Gedanken einfach spannend und hab vielleicht etwas zu viel auf einmal reingepackt.

    Die Idee mit dem eigenen Thread ist fair.

     

    Bin gespannt, wie sich dein ursprünglicher Gedanke hier noch weiterentwickelt.

    1000150828.jpg
  • Hallo Nino

     

    Ich bitte dich für diese Fragen einen eigenen Thread zu eröffnen.

     

    Du machst hier ein unfriendly takeover.

     

    Auch hoffe ich, dass du unser Geschreibsel nicht einer KI gefüttert hast.

     

    Danke.

     

    Tony

  • 09.04.26, 21:45

    Meine Lieben,


    ich habe das Gefühl, wir haben hier gerade zwei Ebenen, die noch nicht ganz zusammenfinden.
     

    Peter, dein Gedanke zum Fortpflanzungstrieb wirkt auf mich wie eine Art Fundament. Wenn man ihn ernst nimmt, dann ist Liebe in ihrem Ursprung vielleicht tatsächlich funktionaler, als wir es gerne hätten.
     

    Und dann bin ich über ein Video gestolpert, das genau diese Seite extrem direkt ausspricht:
     

    https://youtu.be/f4ffzhNOh1s?si=Gho6MBhVk0pt456c
     

    Die Aussage dort ist im Kern ziemlich hart: Wenn der sexuelle Teil nicht funktioniert, sucht er sich seinen Weg. Und Männer brauchen Abwechslung, um sich zu „befrieden“.
    Wenn ich das mit deiner These verbinde, Peter, dann könnte man sagen: Das ist die ungefilterte Alltagsversion des Fortpflanzungstriebs.
     

    Fritz – plötzlich wirkt deine Idee mit mehreren Frauen gar nicht mehr nur wie Provokation, sondern wie eine mögliche Konsequenz daraus.
     

    Aber genau hier wird es für mich schwierig.
    Béatrice, du hast sehr eindrücklich beschrieben, was passiert, wenn Vertrauen bricht. Dass es eben nicht nur um „Trieb“ geht, sondern um Verletzung, Unsicherheit, Kontrollverlust.
    Und da frage ich mich: Wenn das alles nur „natürlich“ wäre – warum hinterlässt es dann so viel Schmerz?
     

    Mandi, du hast ja auch in Frage gestellt, ob man Liebe überhaupt so stark an Fortpflanzung koppeln kann. Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem wir beginnen, mehr hineinzuinterpretieren, als ursprünglich da war – oder eben auch etwas Neues daraus machen.
     

    Und Nanda – dein Hinweis auf das „Natürliche“ passt hier auch: Ist es wirklich natürlich, ständig mehr, besser, intensiver zu wollen? Oder verlieren wir genau dadurch etwas?
     

    Und dann kommt für mich ein völlig anderer Gegenpol ins Spiel:
    Mein Ansatz mit Karezza.
    Wenn ich ehrlich bin, steht das fast komplett im Gegensatz zu dem, was im Video gesagt wird.
    Dort: 👉 Entladung, Abwechslung, Reiz
    Hier: 👉 Verbindung, Verlangsamung, Bewusstsein
    Also nicht: Trieb ausleben
    sondern: Trieb halten und verwandeln
    Und jetzt wird es spannend:
    Wenn der Fortpflanzungstrieb – wie Peter sagt – so grundlegend ist, dann haben wir offenbar zwei Wege:
    Wir folgen ihm möglichst direkt
    → mit allen Konsequenzen (Abwechslung, Untreue, vielleicht auch Chaos)
    Oder wir versuchen, ihn zu kultivieren
    → was vermutlich viel Bewusstsein braucht (Karezza)
    Vielleicht liegt der eigentliche Widerspruch der Liebe genau hier.
    Nicht zwischen Mann und Frau.
    Nicht zwischen Monogamie und Polygamie.
    Sondern zwischen dem, was uns antreibt –
    und dem, was wir daraus machen.
    Ich bin gespannt, wie ihr das seht – gerade auch ihr Frauen hier: Ist das Video für euch einfach nur plump und daneben?
    Oder steckt da etwas drin, das wir ungern zugeben?

  • 09.04.26, 17:14 - Zuletzt bearbeitet 09.04.26, 17:22.

     

    Nino:

    1000222665.png

    Meine Lieben,


    ich möchte an dieser Stelle einfach einmal innehalten und euch von Herzen danken. Dieser Thread lebt durch euch. Durch eure Gedanken, eure Offenheit, eure Fragen und den Mut, auch persönliche Sichtweisen einzubringen. Gerade die Stimmen, die sich hier besonders intensiv einbringen, machen diesen Austausch so wertvoll.

     

    Béatrice, die starke emotionale Selbstoffenbarerin

     

    Deine Offenheit berührt. Du gibst persönlichen Erfahrungen eine Stimme und machst damit vielen anderen Mut, sich ebenfalls einzubringen. Genau daraus entsteht echte Tiefe. (hohe emotionale Authentizität!)

     

    Mandi, die Meisterin der Selbstoffenbarung

     

    deine Gedanken zu Selbstverantwortung und dem „Seinszustand Liebe“ fand ich besonders wertvoll. Der Satz, dass man in jeder Sekunde entscheiden kann, welche inneren Kanäle offen sind, hat für mich sehr viel Klarheit hineingebracht. Danke für diese emotionale Reife und Bodenhaftung.

     

    Du begegnest anderen mit Respekt und echter Neugier.

     

    Ute, die strukturgebende Stabilisatorin

     

    danke dir für deinen pragmatischen und stabilisierenden Blick. Du bringst immer wieder die Lebensrealität hinein — Zeit, Alltag, Verantwortung und die Frage, wie Liebe im echten Leben getragen werden kann.
    Das erdet die Diskussion enorm. Deine kommunikative Stärke ist Orientierung und Halt.

     

    Evangelia, die Beziehungsbewahrerin

     

    danke dir für deine warmen und tiefen Herzensgedanken. Besonders dein Satz, dass Liebe eine Entscheidung des Herzens ist und man liebt, wen man liebt, hat eine sehr ehrliche und menschliche Perspektive eingebracht.
    Auch deine Worte darüber, nicht alles in Liebe „hineinzuinterpretieren“, sondern manches einfach sein zu lassen, fand ich sehr wertvoll.

    Deine größte Stärke ist Bindungs- und Zukunftsorientierung.

     

    Eva, die weise Brückenbauerin

     

    ich danke dir für deine klare und gleichzeitig sehr feinfühlige Sicht auf Beziehung als bewusste Reflexion. Dein Gedanke, dass es nicht um ein starres 1:1-Umsetzen geht, sondern darum, sich selbst und den anderen in der Beziehung bewusst wahrzunehmen, war für mich ein sehr wichtiger Impuls.
    Das hat viel Druck aus dem Thema genommen.

     

    Stefan, der nüchterne Sachkommunikator

     

    ich schätze deine sachliche und analytische Art sehr. Besonders dein Gedanke zum „Autopiloten“ in Langzeitbeziehungen war ein wichtiger Beitrag, weil er etwas beschreibt, das viele wahrscheinlich kennen. Deine Stärke ist sachliche Redlichkeit.

     

    Karin, die stille Hüterin der Ehrlichkeit

    deine direkte und klare Art tut diesem Austausch gut. Du sprichst Dinge offen aus und bringst dadurch Ehrlichkeit und Authentizität in den Dialog.


    Elena, die mutige Wahrheits-Sucherin

    deine eigenständige Sichtweise setzt wichtige Impulse. Gerade unterschiedliche Meinungen sind es, die eine Diskussion wachsen lassen und ihr Dynamik verleihen.

     

    Nanda, die feinfühlige Beziehungshörerin

    ich möchte dir besonders danken für deine feinfühligen Beiträge rund um Vertrauen und Authentizität. Dein Satz, dass Liebe sich frei anfühlt, wenn kein Grübeln, kein Misstrauen und einfach nur Sein möglich ist, hat mich wirklich berührt. Das bringt die emotionale Essenz des Themas sehr schön auf den Punkt.

     

    Du besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit zur psychologischen Resonanz. Du hörst, was zwischen den Zeilen liegt.
    Das ist selten.

     

    Peter, der tief reflektierende Sinnsucher

    ich danke dir für deine philosophische und gleichzeitig sehr menschliche Art, Liebe zu betrachten. Besonders dein Gedanke, dass Liebe mit dem Fortpflanzungstrieb verflochten ist und gleichzeitig etwas ist, das gepflegt und bewusst zugelassen werden will, hat dem Thread eine ganz eigene Tiefe gegeben.
    Deine Bilder und Metaphern machen vieles spürbar.

     

    Du wirkst wie ein philosophischer Moderator des Sinns.

     

    Tony, der inspirierende Beziehungskommunikator


    danke dir für diesen starken Ausgangsimpuls rund um den Widerspruch zwischen Liebe, Freiheit und Bindung. Dein Gedanke, dass „die Freiheit ein Kind der Liebe“ sein könnte, hat hier unglaublich viele Türen geöffnet und viele von uns zum Weiterdenken angeregt.
    Du hast einen Raum geschaffen, in dem echte Tiefe möglich wird.

     

    Deine größte Stärke ist diskursive Großzügigkeit und philosophische Tiefe.

     

    Und an alle stillen und aktiven Mitlesenden: Danke für eure Offenheit, eure Gedanken und eure Zeit.
    Ich finde, dieser Thread lebt gerade davon, dass hier nicht nur Meinungen stehen, sondern Herz, Erfahrung, Reflexion und Menschlichkeit.
    Dafür euch allen ein wirklich herzliches Dankeschön.
     

    Jeder Gedanke eröffnet einen neuen Horizont.

    Hallo Nino! Dass du so aufmerksam, bereicherndes und wohlwollendes Feedback gibst, ist einzigartig und ist etwas sehr besonderes!!!

    Vielen Dank!

     

    Solcher Honig könnte mir mehrmals am Tag um mein SeelenMaul geschmiert werden.

    Voll lekker.

    Besonders geschmackvoll und süss.

    Lg

    Peter

  • 09.04.26, 17:02
    1000222665.png

    Meine Lieben,


    ich möchte an dieser Stelle einfach einmal innehalten und euch von Herzen danken. Dieser Thread lebt durch euch. Durch eure Gedanken, eure Offenheit, eure Fragen und den Mut, auch persönliche Sichtweisen einzubringen. Gerade die Stimmen, die sich hier besonders intensiv einbringen, machen diesen Austausch so wertvoll.

     

    Béatrice, die starke emotionale Selbstoffenbarerin

     

    Deine Offenheit berührt. Du gibst persönlichen Erfahrungen eine Stimme und machst damit vielen anderen Mut, sich ebenfalls einzubringen. Genau daraus entsteht echte Tiefe. (hohe emotionale Authentizität!)

     

    Mandi, die Meisterin der Selbstoffenbarung

     

    deine Gedanken zu Selbstverantwortung und dem „Seinszustand Liebe“ fand ich besonders wertvoll. Der Satz, dass man in jeder Sekunde entscheiden kann, welche inneren Kanäle offen sind, hat für mich sehr viel Klarheit hineingebracht. Danke für diese emotionale Reife und Bodenhaftung.

     

    Du begegnest anderen mit Respekt und echter Neugier.

     

    Ute, die strukturgebende Stabilisatorin

     

    danke dir für deinen pragmatischen und stabilisierenden Blick. Du bringst immer wieder die Lebensrealität hinein — Zeit, Alltag, Verantwortung und die Frage, wie Liebe im echten Leben getragen werden kann.
    Das erdet die Diskussion enorm. Deine kommunikative Stärke ist Orientierung und Halt.

     

    Evangelia, die Beziehungsbewahrerin

     

    danke dir für deine warmen und tiefen Herzensgedanken. Besonders dein Satz, dass Liebe eine Entscheidung des Herzens ist und man liebt, wen man liebt, hat eine sehr ehrliche und menschliche Perspektive eingebracht.
    Auch deine Worte darüber, nicht alles in Liebe „hineinzuinterpretieren“, sondern manches einfach sein zu lassen, fand ich sehr wertvoll.

    Deine größte Stärke ist Bindungs- und Zukunftsorientierung.

     

    Eva, die weise Brückenbauerin

     

    ich danke dir für deine klare und gleichzeitig sehr feinfühlige Sicht auf Beziehung als bewusste Reflexion. Dein Gedanke, dass es nicht um ein starres 1:1-Umsetzen geht, sondern darum, sich selbst und den anderen in der Beziehung bewusst wahrzunehmen, war für mich ein sehr wichtiger Impuls.
    Das hat viel Druck aus dem Thema genommen.

     

    Stefan, der nüchterne Sachkommunikator

     

    ich schätze deine sachliche und analytische Art sehr. Besonders dein Gedanke zum „Autopiloten“ in Langzeitbeziehungen war ein wichtiger Beitrag, weil er etwas beschreibt, das viele wahrscheinlich kennen. Deine Stärke ist sachliche Redlichkeit.

     

    Karin, die stille Hüterin der Ehrlichkeit

    deine direkte und klare Art tut diesem Austausch gut. Du sprichst Dinge offen aus und bringst dadurch Ehrlichkeit und Authentizität in den Dialog.


    Elena, die mutige Wahrheits-Sucherin

    deine eigenständige Sichtweise setzt wichtige Impulse. Gerade unterschiedliche Meinungen sind es, die eine Diskussion wachsen lassen und ihr Dynamik verleihen.

     

    Nanda, die feinfühlige Beziehungshörerin

    ich möchte dir besonders danken für deine feinfühligen Beiträge rund um Vertrauen und Authentizität. Dein Satz, dass Liebe sich frei anfühlt, wenn kein Grübeln, kein Misstrauen und einfach nur Sein möglich ist, hat mich wirklich berührt. Das bringt die emotionale Essenz des Themas sehr schön auf den Punkt.

     

    Du besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit zur psychologischen Resonanz. Du hörst, was zwischen den Zeilen liegt.
    Das ist selten.

     

    Peter, der tief reflektierende Sinnsucher

    ich danke dir für deine philosophische und gleichzeitig sehr menschliche Art, Liebe zu betrachten. Besonders dein Gedanke, dass Liebe mit dem Fortpflanzungstrieb verflochten ist und gleichzeitig etwas ist, das gepflegt und bewusst zugelassen werden will, hat dem Thread eine ganz eigene Tiefe gegeben.
    Deine Bilder und Metaphern machen vieles spürbar.

     

    Du wirkst wie ein philosophischer Moderator des Sinns.

     

    Tony, der inspirierende Beziehungskommunikator


    danke dir für diesen starken Ausgangsimpuls rund um den Widerspruch zwischen Liebe, Freiheit und Bindung. Dein Gedanke, dass „die Freiheit ein Kind der Liebe“ sein könnte, hat hier unglaublich viele Türen geöffnet und viele von uns zum Weiterdenken angeregt.
    Du hast einen Raum geschaffen, in dem echte Tiefe möglich wird.

     

    Deine größte Stärke ist diskursive Großzügigkeit und philosophische Tiefe.

     

    Und an alle stillen und aktiven Mitlesenden: Danke für eure Offenheit, eure Gedanken und eure Zeit.
    Ich finde, dieser Thread lebt gerade davon, dass hier nicht nur Meinungen stehen, sondern Herz, Erfahrung, Reflexion und Menschlichkeit.
    Dafür euch allen ein wirklich herzliches Dankeschön.
     

    Jeder Gedanke eröffnet einen neuen Horizont.

  • 08.04.26, 23:15

    Ich habe die Diskussion heute mal sacken lassen und bin spontan mit dem Fahrrad nach Köln gefahren.


    Unterwegs hat sich das Thema „Freiheit in der Liebe“ ganz anders angefühlt – weniger im Kopf, mehr im Erleben.
    Hier ein kurzer Eindruck von der Tour:

    https://drive.google.com/file/d/1cfaVMJucVSu8cdY9MJA-_OJY2rv4uNPC/view?usp=drivesdk

     

    Vielleicht liegt genau darin auch etwas – Momente, in denen man einfach ist und alles leicht wird.

    1000211478.png
  •  

    KJ:

    Ich glaube , die Liebe ist wie ein Regenbogen. Man kann sie nicht begreifen. Aber sehen , wie bunt sie ist und umfassend und endlos.

    🌈

    ...so real und so unreal!

    ...so fassbar und so unanfassbar!

  • 08.04.26, 21:48

    Ich glaube , die Liebe ist wie ein Regenbogen. Man kann sie nicht begreifen. Aber sehen , wie bunt sie ist und umfassend und endlos.

    🌈

  • 08.04.26, 21:40 - Zuletzt bearbeitet 08.04.26, 21:45.

     

    Legen wir das letzte Puzzleteil endlich hinein, verschwindet anderswo wieder eines.

    Und das gilt es zu "finden", immer von neuem?

     

    Ist diese Suche der eigentliche Sinn?

    ....dieses "Fehlende" immer wieder von neuem zu suchen...

    (...im anderen...)

    (...bei sich...)

  •  

    Evangelia:

    Lieber Tony,

    ein weiser Mann, dein "DownUnderAussi". Ich musste erstmal googlen was das heisst.😅

    Schön, dass sich jemand solch eine Mühe gemacht hat, dir etwas klarzumachen, von dem er glaubte, dass es für dich wichtig sein könnte. Solche Menschen sind ein Geschenk. Sie schickt der Himmel.

     

    Vielleicht brauchen sehr viele von uns jemanden, der uns sagt, dass wir nicht so viel in die Liebe rein interpretieren sollen. Am Besten an genau so einem fernen Ort, an einem wunderschönen Strand und in einer Bambushütte. Allein die Umgebung erfüllt Einem mit Leichtigkeit und macht den Kopf frei. Wenn er dort lebt hat diesen Ort jeden Tag vor Augen...Ich glaube, dann seh ich auch eine Menge klarer und einfacher...😁 Wir sind hier viel zu verkopft und glauben alles irgendwie mit dem Verstand erklären zu müssen. Alles bis ins kleinste Detail verstehen zu müssen. 

    Vielleicht braucht es tatsächlich mal eine Menge Alkohol, um gerade einen zum Grübeln neigenden Kopf zum Schweigen zu bringen. Und genau dann fangen wir an wirklich zu verstehen. 

    Auch ich kenne solch erhellende Momente (ohne Alkohol;)). Offenbar wenn der Kopf  zur Ruhe kommt, verarbeitet die Psyche das Ganze und voilà...fällt es Einem wie Schuppen von den Augen. 

     

    Deinem Satz:" Heute wird die Liebe...unberechenbarer" verstehe ich nicht ganz. Vielleicht magst du ihn mir näher erläutern, wenn das hier nicht den Rahmen sprengt. 

    Ich war ein paar Jahre in der Esoszene unterwegs. Dort gab es sehr Viele, die von Spiritualität und "Göttlichkeit" sprachen...und weit davon entfernt waren. Seitdem nehme ich die Beine in die Hand und laufe, wenn jemand in meiner näheren Umgebung davon spricht. 🙃

     

    Über das einfach Glück haben, habe ich nochmal länger gedacht...

     

    Es gibt Menschen, die stark an sich arbeiten und an ihrem Beuteschema. So dass sie toxische Menschen deutlich schneller erkennen und sich von fernhalten. Auch die Anziehung zu Menschen, die nicht zu ihnen passen, verändert sich. Es gibt da einen Dipl. Psychologen auf You Tube, dessen Videos, Bücher  und Kurse ich sehr empfehlen kann. Er bringt die Dinge auf den Punkt. Er heisst Christian Hemschemeier  und spricht von der "Umprogrammierung des Liebesships", wie er es genannt hat. 

    Vielleicht ist es so, dass dem Glück auch etwas auf die Sprünge geholfen werden kann, indem Hindernisse beseitigt werden, an denen es nicht vorbei kann. 

     

    Lieben Gruß,

     

    Evangelia

     

    Es war auf der Insel Palawan, Philippinen, ganz im Norden, abseits des Touristenrummels.

     

    Der Satz ruht auf einer Erkenntnis, die ich vor einiger Zeit hatte bezüglich der Gnade. Sie ist per Definition unverdient, unkäuflich, unverhandelbar und deshalb weder fair noch gerecht. Sie ist pures Glück. Und da wir sie vor allem Gott zusprechen, kann das unser Gottesbild erheblich durcheinanderbringen, wenn wir vorher nicht mit ihm Freundschaft geschlossen haben. Mein Rat wäre darum damit anzufangen.

     

    Jetzt eine vernünftige Diskussion zu diesem Thema zu starten, würde nicht nur den Rahmen sprengen, es fehlen uns schlichtweg die Grundlagen. Aber man könnte einen neuen Thread eröffnen ... ;)

     

    Palawan3_01.jpg
    Palawan2_01.jpg
    Palawan_Christmas1_01.jpg

     

     

  • 08.04.26, 18:56 - Zuletzt bearbeitet 08.04.26, 19:34.

    Sitze im Zug. Was gibt es besseres zu tun?

    Ich werde mal zusammenkehren, damit es mal zu einem Ende kommt.

    Bei dieser unendlichen Geschichte...

    (...meinte der Strassenfeger von Momo, und strich fort)

     

    Freie Liebe? Fata morgana oder das letzte Einhorn, das noch niemand sah? Im Traum nicht?

    Wir haben eine Ahnung und ein feines Gefühl für sie.

    Irgendwie ist sie aber auch wie Karotte, die vor unserer Eselsseele baumelt.

    Wir sehen sie, wir riechen sie, wir sind nah dran, wir bekommen sie nicht!

     

    Ist es ihr Charakter? Ihr Eigensinn? Führt sie uns etwa an der Nase herum?

    Ist sie nicht einfach zu haben?

    Und dann, fällt sie, leicht wie eine Feder, über uns her und überströmt uns mit warmem, duftendem Sommerregen, durch und durch.

     

    Bleibt sie nur ein Gebilde, das nie ganz erfasst werden kann?

    Ein Puzzletraumbild.

    Legen wir das letzte Puzzleteil endlich hinein, verschwindet anderswo wieder eines.

    Und das gilt es zu "finden", immer von neuem?

    Ist diese Suche der eigentliche Sinn?

     

    Wann ist für uns Liebe als ganzes erlebbar?

    Wer konnte sie erleben, in ihr aufgehen, in allen Tiefen?

    In allen Lebenslagen einer Zweisamkeit?

    Wer?

     

    Was hält sie aus? 

    Was können wir ihr zumuten?

    Was?

     

    Wenn wir uns von ihr führen lassen, auch in schwierigen Zeiten des Miteinanders?

    Auch wenn wir uns enttäuschen oder verletzen?

    Hält sie es aus, wenn wir ihr, trotz Vergehen und Verirrungen, treu bleiben und uns ihr überlassen?

    Es erahnen, es lassen und wissen, sie ist mit uns?

    In unserer Sprache, auch ohne ein Wort?

    In ihrer Sprache?

    (Es uns wissen lassen...)

     

    Was löst sie ins Nichts auf!

    Was macht sie unmöglich?

     

    Wenn wir nicht mehr wir sind, im zusammen sein?

    Wenn wesentliche Schichten von Anwesenheit abgeblättert sind?

    Wenn wir nicht mehr an den anderen glauben? Wenn Vertrauen an Grenzen stösst, ein inneres Beben in Schwingung gerät und sich nicht mehr beruhigt? Wenn es nicht mehr möglich ist, sich aus einem Streit, aus einem Abwenden, zurück in das Gemeinsame zu kommen? In unser beider Inneres?

    Wenn Verzeihen nicht reicht, die Wunde auszuwaschen und zu reinigen. Obwohl die Wunde bleibt?

    Und tief ist?

     

    Wenn wir die zartesten Flügel des Gegenübers, die sich immer wieder von neuem entfalten, nicht mehr empfinden.

    Die das Besondere im anderen sind.

    Die sich, auch wegen mir, entfalten?

     

    Wenn wir nicht mehr Behüter dieser Zartheit und Zerbrechlichkeit sein können?

     

    Dann sind wir ausgeliefert.

    ...und das vielleicht Tollpatschige, manchmal Brummige, das Ungeduldige oder der wirklich komischste Tick aller Zeiten, von uns beiden...alles durfte sich einfügen und hatte Platz...

    Und jetzt nur rotes Tuch.

     

    Ich vermute, diese Liebe konnte sich uns gar nicht nähern. Sie wusste es bereits. Sie konnte sich nicht auf uns einlassen. Dazu ist sie nicht fähig.

     

    Oder...sie bekennt sich zu uns, auch wenn manche Puzzleteile fehlen, das unsichtbare Bild, ...Sich immer wieder Suchen und Finden..., ist empfindbar?

     

    Kann sie uns retten?

    Zuflucht geben?

    Sich auf uns einlassen?

     

    Sie geht mit HüterInnen der Flügel...!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • 08.04.26, 17:42

     

    Maresa:

     

    Mandi:

    Die Liebe ist ein Teil des Lebens.

    Und das Leben will gelebt werden, nicht überanalysiert.

     

    Hin und wieder reflektieren ist ok und gut und manchmal auch nötig.

    Aber alles ständig zu analysieren - das ist nicht das Leben und damit auch nicht die Liebe.

     

    (Motiviert durch einen Satz im letzten Beitrag.)

    DAS würde ich als durchweg stille Mitleserin notariell unterschreiben; ...hat halt bisserl gebraucht, bis zu DEM Trichter 🤭❗️ 

    Ich find es immer sehr traurig zu sehen, wie giftig Menschen sein können und gleichzeitig von Liebe schreiben...

  • 08.04.26, 17:21

     

    Mandi:

    Die Liebe ist ein Teil des Lebens.

    Und das Leben will gelebt werden, nicht überanalysiert.

     

    Hin und wieder reflektieren ist ok und gut und manchmal auch nötig.

    Aber alles ständig zu analysieren - das ist nicht das Leben und damit auch nicht die Liebe.

     

    (Motiviert durch einen Satz im letzten Beitrag.)

    DAS würde ich als durchweg stille Mitleserin notariell unterschreiben; ...hat halt bisserl gebraucht, bis zu DEM Trichter 🤭❗️ 

  • Die Liebe ist ein Teil des Lebens.

    Und das Leben will gelebt werden, nicht überanalysiert.

     

    Hin und wieder reflektieren ist ok und gut und manchmal auch nötig.

    Aber alles ständig zu analysieren - das ist nicht das Leben und damit auch nicht die Liebe.

     

    (Motiviert durch einen Satz im letzten Beitrag.)

  • 08.04.26, 16:57

    Lieber Tony,

    ein weiser Mann, dein "DownUnderAussi". Ich musste erstmal googlen was das heisst.😅

    Schön, dass sich jemand solch eine Mühe gemacht hat, dir etwas klarzumachen, von dem er glaubte, dass es für dich wichtig sein könnte. Solche Menschen sind ein Geschenk. Sie schickt der Himmel.

     

    Vielleicht brauchen sehr viele von uns jemanden, der uns sagt, dass wir nicht so viel in die Liebe rein interpretieren sollen. Am Besten an genau so einem fernen Ort, an einem wunderschönen Strand und in einer Bambushütte. Allein die Umgebung erfüllt Einem mit Leichtigkeit und macht den Kopf frei. Wenn er dort lebt hat diesen Ort jeden Tag vor Augen...Ich glaube, dann seh ich auch eine Menge klarer und einfacher...😁 Wir sind hier viel zu verkopft und glauben alles irgendwie mit dem Verstand erklären zu müssen. Alles bis ins kleinste Detail verstehen zu müssen. 

    Vielleicht braucht es tatsächlich mal eine Menge Alkohol, um gerade einen zum Grübeln neigenden Kopf zum Schweigen zu bringen. Und genau dann fangen wir an wirklich zu verstehen. 

    Auch ich kenne solch erhellende Momente (ohne Alkohol;)). Offenbar wenn der Kopf  zur Ruhe kommt, verarbeitet die Psyche das Ganze und voilà...fällt es Einem wie Schuppen von den Augen. 

     

    Deinem Satz:" Heute wird die Liebe...unberechenbarer" verstehe ich nicht ganz. Vielleicht magst du ihn mir näher erläutern, wenn das hier nicht den Rahmen sprengt. 

    Ich war ein paar Jahre in der Esoszene unterwegs. Dort gab es sehr Viele, die von Spiritualität und "Göttlichkeit" sprachen...und weit davon entfernt waren. Seitdem nehme ich die Beine in die Hand und laufe, wenn jemand in meiner näheren Umgebung davon spricht. 🙃

     

    Über das einfach Glück haben, habe ich nochmal länger gedacht...

     

    Es gibt Menschen, die stark an sich arbeiten und an ihrem Beuteschema. So dass sie toxische Menschen deutlich schneller erkennen und sich von fernhalten. Auch die Anziehung zu Menschen, die nicht zu ihnen passen, verändert sich. Es gibt da einen Dipl. Psychologen auf You Tube, dessen Videos, Bücher  und Kurse ich sehr empfehlen kann. Er bringt die Dinge auf den Punkt. Er heisst Christian Hemschemeier  und spricht von der "Umprogrammierung des Liebesships", wie er es genannt hat. 

    Vielleicht ist es so, dass dem Glück auch etwas auf die Sprünge geholfen werden kann, indem Hindernisse beseitigt werden, an denen es nicht vorbei kann. 

     

    Lieben Gruß,

     

    Evangelia 

     

     

     

    Tony:

     

    Evangelia:

     

     

    Liebe ist eine Entscheidung des Herzens und damit ist keine bewusste Entscheidung möglich. Man liebt wen man liebt. Auch die, welche nicht kompatibel sind oder vielleicht sogar gerade darum. 

    Während Verliebtheit irgendwann schwindet, ist das bei der Liebe nicht so einfach. 

    Hier kann man sich tatsächlich nur fernhalten, wenn das irgendwie noch möglich ist. Ansonsten hoffen, dass die Zeit ihre Arbeit macht, falls es sich um eine unglückliche Liebe handelt. Wenn sie jedoch erwidert wird und es passt, dann hat man Glück gehabt. 😊

    Liebe Evangelia

     

    Du abstrahierst die Liebe auf einen ganz neuen Level, wo sie vielleicht auch hingehört.

     

    Ich habe mal mit einem DownUnderAussi an einem fernen Strand in einer Bambushütte Weihnachten gefeiert. Er hat mich den ganzen Abend vollgelabert, dass wir aufhören sollen der Liebe einen Sinn und Zweck reinzudichten. Die Liebe sei absolut neutral, unparteiisch und unfassbar. Man soll sie einfach sein lassen, wie sie ist.

     

    Am Ende des Abends, respektive in der Dämmerung des neuen Tages und mit viel Alkoholeinfluss begriff ich langsam was er meinte. Diese Nacht hat mich tatsächlich von vielen Bedingungen befreit, die ich der Liebe anhängte und ihr so die Bedingungslosigkeit raubte.

     

    Heute wird die Liebe in meinem Geist und Spiritualität immer göttlicher und somit auch willkürlicher, unfassbarer, unberechenbarer.

     

    Ich glaube auch, man muss einfach viel Glück im Leben haben.

     

     

     

     

     

     

    Nanda:

    Weder noch- man ist es, lebt es selbst

     

    Karin:

    Sehr schön zusammengestellt Mandi

     

    Vielleicht könnte man noch behaupten, dass der Glaube eine bedingungslose Liebe sein kann, wobei die meisten nicht auf diese Stufe kommen, da sie glauben, weil man glaubt und sich eine Gunst daraus erhoffen.

     

    Und es gibt tatsächlich Menschen mit offenen Herzen die bedingungslos alle lieben, die sie begegnen, wird in unserer Kultur aber als naiver Spinner abgetan.

     

    Mandi:

     

    Man verliebt sich nicht in jeden Menschen.

    Und man liebt auch nicht jeden Menschen.

    Wobei das mit der Liebe so eine Sache ist - Liebe ist (auch) eine Entscheidung.

    Verlieben ist keine Entscheidung - kann man höchstens verhindern, aber nicht erzwingen.

     

     

    Mandi:

     

    Elena:

    Dann haben wir die Lösung: die Liebe ohne Zwänge ist möglich, wenn die Menschen untereinander kompatibel sind. Das bedeutet, dass wir uns von der Idee bedingungslose Liebe verabschieden müssen. Ich habe auch solche Erfahrungen gemacht: wenn es passt, ist man zufrieden, glücklich und ausgeglichen. 😊

    Man verliebt sich nicht in jeden Menschen.

    Und man liebt auch nicht jeden Menschen.

    Wobei das mit der Liebe so eine Sache ist - Liebe ist (auch) eine Entscheidung.

    Verlieben ist keine Entscheidung - kann man höchstens verhindern, aber nicht erzwingen.

    Liebe ist eine Entscheidung des Herzens und damit ist keine bewusste Entscheidung möglich. Man liebt wen man liebt. Auch die, welche nicht kompatibel sind oder vielleicht sogar gerade darum. 

    Während Verliebtheit irgendwann schwindet, ist das bei der Liebe nicht so einfach. 

    Hier kann man sich tatsächlich nur fernhalten, wenn das irgendwie noch möglich ist. Ansonsten hoffen, dass die Zeit ihre Arbeit macht, falls es sich um eine unglückliche Liebe handelt. Wenn sie jedoch erwidert wird und es passt, dann hat man Glück gehabt. 😊

     

     

    Gabriela:

    Bedingungslos zu lieben, das sollte man können… 

    Mandi:

     

    Tony:

    Wenn ich liebe, habe ich auch die Grösse eine Ehe zu managen, die per se die Freiheit einschränkt, aber da sie durch die Liebe erfüllt wird, erübrigt sich die Frage nach der Freiheit. 

    Eva-Maria Zurhorst:

    "Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest"

    Eva-Maria Zurhorst: Das möcht ich sehen, wie man einen Trinker, Spieler oder noch viel Schlimmeres heiratet. 😁 Der Satz ist meiner Meinun nach unrealistisch. 

    Mandi:

     

    Tony:

    Wenn ich liebe, habe ich auch die Grösse eine Ehe zu managen, die per se die Freiheit einschränkt, aber da sie durch die Liebe erfüllt wird, erübrigt sich die Frage nach der Freiheit. 

    Eva-Maria Zurhorst:

    "Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest"

     

    Tony:

    undefined

     

    Yvonne:

    Am besten ist es,mMn, wenn Frau mehrere Männer hat und sie dafür liebt, was sie gut können. Männer freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.  
    Ironie off 

     

    Tony:

     

    Fritz:

    Am besten ist es, meine ich, mehrere frauen zu haben. Und sie jeweils darin zu lieben, in was sie gut sind. Und sie freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.

    Ach Fritz, du bist unverbesserlich. 

     

    Aber das Problem ist nicht gelöst, sondern multipliziert sich einfach. Du hast wohl die 30 Sekunden nicht überschritten.

     

    Tony:

     

    Fritz:

    Am besten ist es, meine ich, mehrere frauen zu haben. Und sie jeweils darin zu lieben, in was sie gut sind. Und sie freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.

    Ach Fritz, du bist unverbesserlich. 

     

    Aber das Problem ist nicht gelöst, sondern multipliziert sich einfach. Du hast wohl die 30 Sekunden nicht überschritten.

    😂😆

    Tony:

     

    Fritz:

    Am besten ist es, meine ich, mehrere frauen zu haben. Und sie jeweils darin zu lieben, in was sie gut sind. Und sie freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.

    Ach Fritz, du bist unverbesserlich. 

     

    Aber das Problem ist nicht gelöst, sondern multipliziert sich einfach. Du hast wohl die 30 Sekunden nicht überschritten.

    😂🤣

  • 08.04.26, 14:59

    Ich weiss nicht, ob es zum Thema passt. Aber zufällig hörte ich soeben im youtube ein Beitrag von @lieberKosta, dessen Worte mir gerade wegen der Klarheit und Einfachheit gefällt. Liebe muss nicht kompliziert sein. Ich kürze es ab, aber in seinen Worten:

     

    "Er wusste, dass es Dich verletzt und hat es trotzdem gemacht. Dann hör auf nach einem Abschluss zu suchen, es ist (!) Dein Abschluss. Viele Frauen glauben, sie brauchen eine Erklärung, ein Gespräch, das alles klärt. Was aber genau geschah:

    Er wusste genau, was er tat. Er wusste, dass Du ihn liebst. Trotzdem entschied er, Dich zu verletzen. Das ist keine Dummheit, keine Schwäche, das ist sein Charakter. Einmal ist ein Fehler. Wenn er es wiederholt, ist es ein Muster. Du musst nicht glauben was er sagt, Du musst glauben, was er tut. Du wartest auf eine Version, die nicht existiert, hör auf ihn zu idealisieren." Ect...ect...

     

    Diesen Lernblätz bekam ich auch. Sogar mehr als einmal. Mir kamen gleich Erinnerungen auf. Manchmal frage ich mich, ob ich heute die Latte von Ethik und Moral zu hoch ansetze und darum zum Dauersingel mutiert bin. Ob ich mit meiner Werthaltung zu bestimmt und zu klar bin. Auch zu altmodisch irgendwo.

     

    Aber wenn ich so was höre wie diesen zufälligen Kurzfilm oder wenn ich Eure Beiträge lese, weiss ich, ich dass es doch stimmig ist. Ich bin so. Und wenn ich es leben kann, kann jemand anders das auch auf dieser Welt.

     

    Mir fehlt die Lust auf Chnürze und Kämpfe, darauf, Bilder anderer zu erfüllen, mich mit dem Thema Illusionen zu befassen.

     

    Es wäre alles einfach. Nein, falsch formuliert: Es ist alles einfach.

     

    Das ist meine Meinung. Und das weiss ich von je her aus dem tiefsten Innern heraus- von Ur Ur Urzeiten...;-). Daran glaube ich felsenfest, egal werden was als Meinung vertritt.

     

    Und so lebe ich seit Jahren allein, weil ich den hi- hi-  Korsettüberstreifer tunlichst aus dem Weg gehe;-). 

     

    Und ich klinke mich zur Diskussion raus und geniesse weiter meine Ferientage. Es war spannend gewesen, danke an alle!

  • 08.04.26, 14:17

    Weder noch- man ist es, lebt es selbst

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