Hallo zusammen,
hier ein paar Eindrücke von meiner Tour gestern. Kurz vor dem Gipfel des Bocksbergs war leider der Akku leer – ich hatte einfach schon zu viele Bilder gemacht. Die Aussicht war es aber wert.
Gestartet bin ich hinten im Gütle und war tatsächlich erst das zweite Auto am Parkplatz. Für so einen schönen Tag hätte ich mit mehr Besuchern gerechnet. Im Rappenloch war ich zuletzt vor über zehn Jahren, und auch wenn sich einiges verändert hat, war es trotzdem schön. Nur schade, dass der Steg unten, von dem man früher in die Schlucht schauen konnte, einfach vor sich hin verfällt. Warum man den nicht wieder herrichtet, versteh ich nicht. Einen kurzen Abstecher zum Staufensee hab ich auch noch gemacht, auch wenn man momentan kaum von einem „See“ sprechen kann.
Im Aufstieg zum Wassermann-Weg bin ich dann falsch abgebogen und einem T3-Pfad ( bergfex ) gefolgt, der unterhalb des Fahrwegs einfach im Nichts endet. Die Orientierung war dort schwierig – dichtes Unterholz, keine Anhaltspunkte, und irgendwann wusste ich nicht mehr, wo ich war. Zum Glück bin ich kurz vor einer Art Kraftwerksanlage wieder rausgekommen und stand dann direkt am Einstieg.
Der Wassermann-Weg selbst war überraschend schön. Ich bin niemandem begegnet, außer zwei Kletterern, die sich an den Südwänden versucht haben. Ich bin dann noch zur Seilbrücke weiter, musste aber feststellen, dass das obere Seil inzwischen abgebaut wurde ( rückgebaut 2026 ). Eine Querung der Schlucht ist dort nicht mehr möglich – bedauerlicherweise. Für eine Slackline-Nummer reichen meine Fähigkeiten definitiv nicht. :-D
Und ehrlich: Die kurze Strecke vom Abzweig bis zur Verankerung ist nichts für schwache Nerven ( T6- ). Die Griffe sind teils grasig, nicht immer zuverlässig, und die Tritte so, dass man den Fuß nur in Gehrichtung setzen kann. Direkt daneben geht es ordentlich runter.
Falls jemand weiß, wie man auf der gegenüberliegenden Seite gleich nach der Schlucht von oben auf den Alten Wassermann-Weg kommt – ich freu mich über eine Nachricht.
Der Aufstieg auf den Bocksberg über den NO-Gratrücken war dann mal was anderes. Die schwierigste Stelle ist gleich zu Beginn: ein grasig‑felsiger Schrofen ( T5 ), den man auf dem Bild mit meinen Beinen sieht. Rechts unten geht es am Fels vorbei. Danach ist es meist leichter ( T3–T4 ). Die Hände braucht man aber immer wieder mal. Einsam war es, und im oberen Teil hat man einen schönen Blick auf die nordseitigen Abbrüche.
Die Klara’s hab ich ausgelassen, weil ich später gestartet bin als geplant und sich durch das Versteigen und das Gelände alles etwas in die Länge gezogen hat. Die knapp 1000 Höhenmeter auf den Bocksberg haben mich diesmal auch mehr gefordert als sonst – tagesformbedingt.
Liebe Grüße
Hallo ihr Lieben!
Ich suche Wanderpartner/partnerin für Wochenendausflüge aus Cottbus und Umgebung😊
Via Jacobi. Jakobsweg Schweiz
Ich habe vor, so ca. ab 5. Mai 2026 den Jakobsweg Schweiz zu laufen. Bodensee (Rorschach) nach Genf.
Datum noch nicht fix, schaue noch aufs Wetter.
Übernachtung mehrheitlich draussen, Zelt, Schlafsack...aber Unterkunft wenn es regnet schliesse ich nicht aus.
Ist während dieser Zeit noch jemand auf diesem Weg unterwegs?
Grüessli Chris
Hast du es erledigt ?
Neckarsteig Etappe 7
spontane Wanderung heute auf dem Neckarsteig,
Treffpunkt in Mosbach am Bahnhof um 11.15 Uhr.
Wir fahren mit der S2 von Mosbach nach Neckgerach und laufen zur Magaretenschlucht, dir steigender in den Neckarsteig ein.
Die Tour ist ca 13,4 km lang ca 4 St.
Bitte denkt an Verpflegung für unterwegs.
Ja wunderschöner Ort um einen Sonnenaufgang zu erleben, wo man das Gefühl hat, dass alles unter einem liegt.
Habe ich auch schon mal gemacht. 😍🥰👍
Und an diesem schönen Ort hatte der ehemalige „Kulmwirt“ die Leute zwischenzeitlich nicht rauf gehen lassen oder alle angezeigt die auf seinen Parkplatz gefahren sind.
Samstag, 25. April 2026
Heute waren wir nur zu dritt unterwegs – und genau das machte die Tour besonders angenehm, entspannt und zugleich richtig lustig. Bereits um 7:45 Uhr starteten wir in Neuberg an der Mürz: Heidi, Heinz und ich, begleitet von strahlend blauem Himmel und sonnigem ☀️ Wetter, auf dem Weg zur Schneealpe.
Über den Knappenweg marschierten wir hinauf Richtung Schneealpenhaus. Kurz davor bewunderten wir noch eine wunderschöne Kapelle auf etwa 1.780 m. Am noch geschlossenen Schneealpenhaus vorbei ging es weiter zum Schauerkogel, wo wir beim Gipfelkreuz unser erstes Gipfelfoto machten. Lange blieben wir dort allerdings nicht, da es hier doch etwas windig war.
Da alle Hütten noch geschlossen waren, war unser Proviant im Rucksack umso wertvoller. Auf dem Plateau hatten wir ein windgeschütztes Plätzchen bei einer der vielen Hütten gefunden und genossen dort gemütlich unsere Jause. Anschließend standen noch rund 200 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt der Schneealpe an: dem Windberg auf 1.903 m. Dort wurden wir von einem besonders schönen Gipfelkreuz empfangen. Auch das Panorama begeisterte uns – mit Blick auf die Rax, die ich im Vorjahr besucht habe, sowie auf viele weitere Gipfel in Niederösterreich und der Steiermark.
Nach einer ausgiebigen Pause ging es steil bergab durch den Schnee, der sich jedoch gut begehen ließ. Den Hohen Klapf haben wir dabei glatt übersehen – vermutlich gibt es dort kein Gipfelkreuz. 🤣
Bevor wir endgültig ins Tal abstiegen, gönnten wir uns noch eine letzte Rast an einem sonnigen Platz ☀️🍻. Die Wegfindung sorgte unterwegs immer wieder für Diskussionen – ohne App wären wir wohl öfter orientierungslos gewesen, denn die Beschilderung ließ zu wünschen übrig. Und ein paar kleine „Verhauer“ passierten uns natürlich auch, weil wir viel zu erzählen hatten. 🤣
Da wir unser Auto beim Münster des Stiftes abgestellt hatten, besichtigten wir zum Abschluss noch die beeindruckende Kirche und dankten 🙏 für diesen herrlichen Sonnentag. Mit einer herzlichen Verabschiedung gingen wir schließlich wieder auseinander – bis zum nächsten gemeinsamen Abenteuer. ❣️
Daten zur Tour:
Distanz: 20,40 km
Dauer: ca. 7 Stunden (mit Pausen 8:45 Stunden)
Aufstieg: 1.375 m
Höhenlage: 731 m – 1.901 m
d 😂