Hallo zusammen,
ein paar Eindrücke meiner Tour entlang des Finsternaubachs. Dieser begleitet einen längere Zeit durch wildes Gelände, markante Felsformationen und immer wieder überraschend schöne Passagen. Nach etwa zwei Dritteln standen wir vor einer rund 30 Meter hohen, zweigeteilten Steilstufe, die den Weiterweg abrupt beendet.
Ich versuchte dreimal, die Stufe zu überwinden oder zu umgehen:
- Rechtsband: Ein schmales Band führt rechts des Wasserfalls über und unter einem brüchigen Überhang nach links. Das Gelände ist bröselig, extrem instabil, ausgesetzt und unangenehm.
- Gämsenband: Rechts hoch, einem Band mit Gämsenspuren folgend, bis zu einem markanten Baum. Danach steiles Schrofengelände unterhalb des Sonnaspitz Richtung Bepposteig. Heikel.
- Linke Platten: Über Platten links des Wasserfalls zu einem brüchigen Absatz, der nur seitlich und schwer zu erklettern ist. Ein mäßig steiles, stark ausgesetztes Band führt weiter zur oberen Stufe.
Ich empfehle keine meiner Varianten zur Nachahmung und rate zu äußerster Vorsicht. Wer dort blockiert, steht rasch in einer unkontrollierbaren Situation. Sollte man die Stufe dennoch überwinden und später scheitern, bleibt als Notausstieg ein kleines Grätle links zum Luchsfallenweg - ein Rückzug über die Stufe ist reines fifty-fifty.
Bis dahin war die Tour großartig. Die Schwierigkeiten lagen bei etwa T5 (II), für mich sehr entspannt. Wir machten viele Bilder und staunten über das wilde, unberührte Tobel. Der Bachlauf wechselt zwischen engen Einschnitten und kleinen Kaskaden - genau, was wir uns erhofft hatten.
Beim Rückweg querten wir oberhalb eines abzweigenden Bachlaufs durch den Steilwald und stiegen im Bachbett weiter hinauf. Spontan entschied ich mich, nicht nach links abzubiegen, sondern über den Grat aufzusteigen - deutlich anspruchsvoller als gedacht. Im 45-60 Grad steilen Gras, durch zunehmend steilere Rinnen und Schrofengelände, arbeitete ich mich durch teils ausgesetztes Absturzgelände nach oben.
Anfangs fluchte ich noch leise, doch das legte sich schnell angesichts der nötigen Konzentration. Kurz vor Erreichen der Höhe des Fahrwegs, an dem der Luchsfallenweg auf diesen trifft, wurde das Gelände etwas flacher, aber deutlich dichter bewachsen. Farne, Dornen und Brennnesseln wurden zu meinen Griffen. Im Nachhinein war ich froh, den Aufstieg geschafft zu haben - im Kopf war es jedoch ausgesprochen unangenehm.
Die Einkehr in der Ranzenberghütte war dann ein schöner Abschluss. Die freundlichen Älpler erkannten mich sofort: „Die Gecko ist da.“ :-D
Wir aßen gut, unterhielten uns und ich beobachtete die gewittrige Stimmung über dem Alpstein.
Wir hatten insgesamt richtig viel Spaß - danke Robin.
Last and least:
Bei Regen oder steigendem Bachlauf darf man keinesfalls einsteigen oder muss sofort umkehren. Unterhalb des Wändle werden die Steilstufen bei einem Rückzug schnell unmöglich, da sie direkt an der Bachsohle liegen und bei höherem Wasserstand nicht mehr abkletterbar sind.
Liebe Grüße
Diese Herausforderung sollte kein Problem sein 😉
Wer mitmachen möchte, kann sich in der App einfach bei der Challenge anmelden.
https://out.ac/3x3XYV
Bike-&-Hiketour aufs Untersberghorn: von Unterschwendt bei Kössen mit EBike durchs Niederhausertal bis nahe Lackalm. Zu Fuß auf z.T. steilem Bergweg hinauf zum Unterberghorn (1773).
Von Präbichl auf den Hochturm und die Leobener Mauer. Der Regen nähert sich.
Impressionen von Bad Ischl / Wanderung zum Gipfelkreuz auf der Katrin. Mit Blick auf den Dachstein
Weil man ja unbedingt aufn Zirbitzkogel muß...
Öfters schon geplant, mehrfach schon nicht hinghaut, heute dafür richtig!
Vom Winterleitensee weg rauf über den DIEBSWEG (T4) am Kreiskogel vorbei direkt zum scharfen Eck und mal die Radarstation überprüft.
Von dort dann über die Gratautobahn ummi auf den Zirbitzkogel - der in meinen Augen komplett überbewertet wird. Fader Kogel mit Aussicht (was es ja sonst nirgendswo gibt), Menschen, Kinder und sonstiges - sehr nette Hüttenleut aber das wars.
Dann hinten runter beim Lindersee vorbei - leider zu flach um ernstlich reinzugehen und baden.
An der Abzweigung oberhalb vom Sabathy hats dann wenigstens endlich zum donnern, gewitter, hageln und regnen begonnen - sprich die 3/4 h zurück zur Winterleitenhütte waren "nett"; dann dort eingekehrt zu wirklich famosen Essen. Hat nicht umsonst eine (zumindestens) ordentliche Falstaff Bewertung - der Schweinsbraten ein Gedicht, die Knödel ultrasuper, das Kraut wunderbar und das kleine gebackene Blunznparfait oben 1A.
Die "Hütte" kann kochen!!
Ansonsten hamma ungefähr 1kg Heidelbeeren pro Person aufn Weg rauf gebampft und es echt bereut keinen Kübel und Heidelbeerechen mitgenommen zu haben 🤦🏽♂️
Jo, da Andi auf da Winterleit'n is a Sternekoch! Tipp: vom Zirbi Schutzhaus über den Fuchskogel zum romantischen Wildsee, dort einihupf'n & schwimmen!! Dort gibt's keine Gastro! vlg Yvonne
Manchmal kommt man auf Ideen, bei denen man sich hinterher fragt: Warum tut man sich das eigentlich an? 😅
So auch bei der Wanderung von Ehrwald zur Zugspitze – mitten in der Nacht, um den Sonnenaufgang zu erleben. 🏔️🌅
Langes Schreiben, kurzer Sinn: Es hat sich vollends gelohnt. 🤍
Und natürlich gehen auch Grüße an alle Teilnehmer raus – gemeinsam macht selbst der Aufstieg um diese Uhrzeit Spaß! 😉🥾
Lege mir oh so an Spitzname zu😜😱😂