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  • Einsamkeit überwinden!

    Diskussion · 93 Beiträge · 12 Gefällt mir · 2.368 Aufrufe

    Im Moment schaue ich hier auf GE und in diversen Social Media- Kanälen nach, 
    like Beiträge, lese Meinungen und teile auch meine, darüber hinaus hätte ich 
    höchstens noch die Wahl irgendwelche Dokus, Serien oder Filme zu schauen, 
    aber wirklich erfüllend ist das nicht, mir fehlt es an Halt, Geborgenheit, wirklich-
    er Vertrautheit, echter Wertschätzung und dem Gefühl ernsthaft Verstanden zu
    werden, kennt ihr diese innere Leere? Wie geht ihr mit diesem Gefühl um, bzw. 
    was macht ihr um sie zu überwinden? 

    P.S. wer Lust hat über irgendwelche anderen Themen zu quatschen, kann sich
    gerne per PN bei mir melden, wünsche einen freudigen Abend und sende viele lG:-)

    07.12.25, 19:46

Beiträge

  • Interessant, inzwischen erscheint es so, als ob der Schwarzgelbe in einer tiefen Depression steckt. Dabei gingt es um Einsamkeit. Da sieht man, die schnell das gehen kann *Scherz*.

     

    Schwarzgelber, ich habe schon mal die Frage gestellt nach Kreativität. Weiters frage ich nach Begeisterung, Sinn und Werten. Wie schaut es da aus bei dir? 

     

     

  • 09.12.25, 07:52

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    undefined

    Pepe, probiere zuerst mit einem anderen Profilbild, welches Optimismus ausstrahlt, dein Gesicht/ Augen/ Lächeln ans Licht bringt. 

  •  

    Karin:

     Aber wenn es durch Alc weggesoffen ist, 

    Muss das sein?                       

  •  

    Michael:

    Glaubst du Dummerl 

    Muss das sein?       

  • 09.12.25, 07:46 - Zuletzt bearbeitet 09.12.25, 07:46.

     

    Christian:

    Deine Einsamkeit entsteht evtl aus fehlender Zugehörigkeit. Das ist wirklich ein Problem, weil Zugehörigkeit eben nicht einfach bei GE mal eben zu finden ist.

    Wichtig wäre vermutlich, dass du herausfindest,

    -  was dich ausmacht (deine Werte und Interessen), was dich mit Leben füllt, deine Leere abstellt (und bitte nicht mit Alkohol oder Drogen - was häufig temporär funktioniert, aber das Leiden nur vergrößert) und dir in diesem Bereich gezielt Menschen suchst, die deine Interessen und Werte teilen... (Werte - das war/ist bei mir immer das Problem).

    Man kann im Zweifelsfall auch unter Menschen sein, die das gleiche Hobby teilen, aber ein ganz anderes Wertesystem haben. Zack, wieder Fremdkörper unter Menschen, obwohl man in Teilen die gleichen Interessen hat.

    - das du lernst alleine (nicht einsam) zu sein und trotzdem "gut" zu sein. 

    Dieser Beitrag braucht mehr als ein "Gefällt mir".

    Dieser Beitrag braucht ein ganz dickes Dankeschön!

  • 09.12.25, 06:53

    Hallo, als jemand der selbst eine klinische Depression durchgemacht hat, ich empfehle dir, geh zuerst zu einem Psychiater, der verschreibt dir passende Antidepressiva. Die wirken relativ bald (1-2 Wochen) und halten dich mal über Wasser. Ich weiß nicht wie deine finanzielle Situation ist, aber bei einem Kassenarzt hat man leider oft lange Wartezeiten, weil die ganze Thematik noch immer nicht ernst genommen wird. Aber wenn du es dir leisten kannst, nimm einen Wahlarzt und erspar dir die Wartezeit.

     

    Jedenfalls so mal Medikamentös über Wasser zu sein, kann dir die Energie geben, die Sachen auch anzugehen (Treffen usw.) Übrigens neben GE gibts auch andere Angebote - die ich hier wohl nicht listen darf - aber schau dich mal um. Weiters, und das wird dir der Psychiater auch sagen, nimm wöchentliche Gesprächstherapie bei einem Psychotherapeut der/die sympathisch wirkt und du glaubst dich voll und ehrlich öffnenen zu können. Das geht leider auch nur realistisch als Privatleistung. Das ist notwendig, weil die Antidepressive helfen bei den Symptomen aber nicht bei den zugrundeliegenden Ursachen.

     

    Wenn die Symptome nur leicht sind (also z.B. nur Niedergeschlagenheit, ohne universalen Freudensverlust, plötzliche Gewichtsveränderungen, zuwenig oder zuviel Schlaf, Hitze/Kältewallungen) kann auch Johanniskrautextrakt helfen, das bekommst du Rezeptfrei in der Apotheke. Aber ich bin kein Arzt, daher, wirklich Psychiater ist die erste Anlaufstelle.
     

    Eine gesunde Beziehung kann zwar enorm helfen, ist aber nicht die einzige Möglichkeit, und eher nicht sicher mal so zu bekommen. Vor allem, wenn man gerade down ist. Weitere Sachen sind zumindest tägliche Spaziergänge (auch wenn dich nicht danach fühlst, nachher gehts einem meist besser), wenn nicht mehr Sport. Eine Gewichtsdecke. Eine Lichttherapielampe. Vermeide alle "Social" Media. (Facebook und Instagram Account kann man still legen, wenn man wegen manchen Kontakten nicht gleich löschen möchte)


    Bitte ignoriere hier alle die einen aggressiven Unterton and den Tag legen, das ist sowas von kontraproduktiv und verletzend für jemand der gerade am Boden liegt. Kein ausgebildeter Therapeut würde so reden... 

    Fühl dich gedrückt und alles Gute.

  • 09.12.25, 02:45

    Hallo. 

     

    Wer von einem depressiven Menschen erwartet "er soll sich halt mal aufraffen", hat vermutlich noch nie eine Depression gehabt. Übrigens sind solche wertvollen "Tipps" eher kontraproduktiv.

    Das ist als würde man einem Rollstuhlfahrer, der vor einem Hindernis steht, sagen "Steh auf und Steig drüber. Easy."...

    Trotzdem wäre es natürlich gut (und im Zweifelsfall notwendig), sich Hilfe zu suchen. Die Hürde wird dann überwunden, bzw umfahren, wenn derjenige dazu bereit ist und die Möglichkeit des umfahrens auch sehen kann oder entsprechende Unterstützung aus seinem Umfeld bekommt. 

  • 09.12.25, 01:48

     

    Karin:

    Dass du wieder einmal unterwegs bist  Martin….

    Ich bin nicht frustriert, nur genervt von den dümmlichen pauschalen Plattitüden der ewigen defekten Schallplatte des Forums…. Larissa hat es bestens in Worte gefasst was ich denke.

    Statt zu lachen könntest du was zum Thema Einsamkeit beitragen.

    Waldgeist:

     

    Muss lachen , schon so frustriert Karin..! Vielleicht hilft es dir 🤗 … Lg 🙋‍♂️

     

     Vielleicht solltest du einmal nachlesen was ich schon alles zum Thema Einsamkeit beigetragen habe..

  • 09.12.25, 01:40

    Dass du wieder einmal unterwegs bist  Martin….

    Ich bin nicht frustriert, nur genervt von den dümmlichen pauschalen Plattitüden der ewigen defekten Schallplatte des Forums…. Larissa hat es bestens in Worte gefasst was ich denke.

    Statt zu lachen könntest du was zum Thema Einsamkeit beitragen.

    Waldgeist:

     

    Karin:

    Es ist ratsam das Gehirn einzuschalten eh man schreibt. Aber wenn es durch Alc weggesoffen ist, gibt es nichts mehr zum Einschalten…

     

     

    Muss lachen , schon so frustriert Karin..! Vielleicht hilft es dir 🤗 … Lg 🙋‍♂️

     

  • 09.12.25, 01:36

    Hallo.

     

    Meine Erfahrung sagt mir, dass man sehr gut unter Menschen sein kann und trotzdem einsam ist. Und man kann alleine Zuhause hocken und sich nicht einsam fühlen.

    Deine Einsamkeit entsteht evtl aus fehlender Zugehörigkeit. Das ist wirklich ein Problem, weil Zugehörigkeit eben nicht einfach bei GE mal eben zu finden ist.

    Wichtig wäre vermutlich, dass du herausfindest,

    -  was dich ausmacht (deine Werte und Interessen), was dich mit Leben füllt, deine Leere abstellt (und bitte nicht mit Alkohol oder Drogen - was häufig temporär funktioniert, aber das Leiden nur vergrößert) und dir in diesem Bereich gezielt Menschen suchst, die deine Interessen und Werte teilen... (Werte - das war/ist bei mir immer das Problem).

    Man kann im Zweifelsfall auch unter Menschen sein, die das gleiche Hobby teilen, aber ein ganz anderes Wertesystem haben. Zack, wieder Fremdkörper unter Menschen, obwohl man in Teilen die gleichen Interessen hat.

    - das du lernst alleine (nicht einsam) zu sein und trotzdem "gut" zu sein. 

     

    Zum Schluss:

    Lieber hier alleine, als mit/neben anderen einsam. 

    Denn nach einem Tag/Abend mit den falschen Menschen kommt man leerer nach Hause als man losgegangen ist...

  • 09.12.25, 01:33

     

    Karin:

    Es ist ratsam das Gehirn einzuschalten eh man schreibt. Aber wenn es durch Alc weggesoffen ist, gibt es nichts mehr zum Einschalten…

     

    Michael:

    Wenn ihr Depressionen habt, solltet ihr euch professionelle Hilfe suchen und keine faulen Ausreden dass ihr in einer einsamen Gegend wohnt, die Gruppentreffen sind alle ausgebucht, Einsamkeit wird vermarket, 10 Tipps gegen die Einsamkeit und was habt ihr davon umgesetzt ? Denkt ihr andere haben keine Probleme und lange Wartezeiten für OPs , ich kenne hier auch Menschen im Rollstuhl aber aber die jammern nicht sondern meistern ihr Leben.

     

    Muss lachen , schon so frustriert Karin..! Vielleicht hilft es dir 🤗 … Lg 🙋‍♂️

  • 09.12.25, 01:25

     

    Michael:

    Wenn ihr Depressionen habt, solltet ihr euch professionelle Hilfe suchen und keine faulen Ausreden dass ihr in einer einsamen Gegend wohnt, die Gruppentreffen sind alle ausgebucht, Einsamkeit wird vermarket, 10 Tipps gegen die Einsamkeit und was habt ihr davon umgesetzt ? Denkt ihr andere haben keine Probleme und lange Wartezeiten für OPs , ich kenne hier auch Menschen im Rollstuhl aber aber die jammern nicht sondern meistern ihr Leben.

     stimmt Michael , ein bisschen Mut gehört eben auch dazu sich zu einer Gruppe gesellen ..

  •  

    Michael:

    Wenn ihr Depressionen habt, solltet ihr euch professionelle Hilfe suchen und keine faulen Ausreden dass ihr in einer einsamen Gegend wohnt, die Gruppentreffen sind alle ausgebucht, Einsamkeit wird vermarket, 10 Tipps gegen die Einsamkeit und was habt ihr davon umgesetzt ? Denkt ihr andere haben keine Probleme mit langen Wartezeiten für OPs , ich kenne hier auch Menschen im Rollstuhl aber aber die jammern nicht sondern meistern ihr Leben.

    Mal wieder ein dümmlicher Kommentar von dir!

    Man kann auch in Therapie sein, trotzdem einsam sein bzw. sich unter Menschen so fühlen.

    Menschen mit Depressionen mit Jemanden zu vergleichen der im Rollstuhl sitzt, ist nicht nur unpassend sondern einfach unwürdig.

    Du schreibst viel, hast aber Null Ahnung vom Thema. Daher lohnt es auch nicht, sich weiter mit dir und deinen Antworten zu beschäftigen.

  • 09.12.25, 01:13 - Zuletzt bearbeitet 09.12.25, 01:16.

    Wenn ihr Depressionen habt, solltet ihr euch professionelle Hilfe suchen und keine faulen Ausreden dass ihr in einer einsamen Gegend wohnt, die Gruppentreffen sind alle ausgebucht, Einsamkeit wird vermarket, 10 Tipps gegen die Einsamkeit und was habt ihr davon umgesetzt ? Denkt ihr andere haben keine Probleme und lange Wartezeiten für OPs , ich kenne hier auch Menschen im Rollstuhl aber aber die jammern nicht sondern meistern ihr Leben.

  • 08.12.25, 21:38

    Ansonsten ist es wirklich schwierig einen Therapieplatz zu bekommen. Die Wartelisten sind lang, wenn nicht ein Annahmestopp ist. Besser frühzeitig einen Termin buchen und wenn er dann nicht mehr nötig wäre, kann er gestrichen werden. Das dumme ist nur, wenn der zugewiesene TherapeutIn nicht passt.

  • 08.12.25, 21:35

    Es gibt Krieseninterventionszentren, vermutlich auch in Deutschland, meist KIZ abgekürzt, da kann man sich melden für eine Abklärung innert kurzer Zeit wenn es einem nicht gut geht oder wenn man eine Person kennt, der es nicht gut geht. Telefonisch anmelden ist gut, aber man kann auch direkt dort hin gehen.

  •  

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Stefan:

     

     

    Das Problem sehe ich ein wenig darin, dass im Internet auch extrem viel Mist steht und gerade bei so ernsten und wichtigen Themen wie Depressionen solche Foren nicht immer die besten Anlaufstellen sind. Da wird nicht selten von vielen Leuten gefährliches Halbwissen verbreitet, welches betroffene Personen eher noch verunsichert. Es gibt professionelle Hilfe von dafür ausgebildeten Menschen - die bringen einfach mehr als dutzende verlinkte Beiträge.

    Da verkennst Du aber die Hürden, die bestehen um zur professionelle Hilfe von dafür ausgebildeten Menschen zu kommen, soll ich erst Experten einladen um über meine Gefühle 
    sprechen zu dürfen? Im Wikilink ist vielfach das Hilfstelefon erwähnt und auch im weiter unten 
    zu findenden Link etc pp. 

    Stimmt, die Hürden sind teilweise hoch um professionelle Hilfe zu bekommen. 

    Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern.

    Solltest du Tipps brauchen, kannst du gerne fragen. 

  •  

    Stefan:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich habe durchaus meine eigenen Erfahrungen mit Depression gesammelt, denke mir aber, 
    das ein Link mehr ausdrückt als ich es zu schreiben vermach, deswegen der Link, damit jeder
    der sich ernsthaft dafür interessiert, sich damit beschäftigen kann, ich hoffe Du verstehst? 

     

    Das Problem sehe ich ein wenig darin, dass im Internet auch extrem viel Mist steht und gerade bei so ernsten und wichtigen Themen wie Depressionen solche Foren nicht immer die besten Anlaufstellen sind. Da wird nicht selten von vielen Leuten gefährliches Halbwissen verbreitet, welches betroffene Personen eher noch verunsichert. Es gibt professionelle Hilfe von dafür ausgebildeten Menschen - die bringen einfach mehr als dutzende verlinkte Beiträge.

    Da verkennst Du aber die Hürden, die bestehen um zur professionelle Hilfe von dafür ausgebildeten Menschen zu kommen, soll ich erst Experten einladen um über meine Gefühle 
    sprechen zu dürfen? Im Wikilink ist vielfach das Hilfstelefon erwähnt und auch im weiter unten 
    zu findenden Link etc pp. 

  • 08.12.25, 21:14

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Karin:

     

    Hast du dein Wissen nur aus dem Netz oder hast du schon mit depressiven Personen gesprochen? Es gibt sehr viele Arten und Schweregraten von Depressionen, es gibt auch die Art, die grad so noch im Alltag funktioniert bis zum gar nicht mehr aufstehen können.

    Ich habe durchaus meine eigenen Erfahrungen mit Depression gesammelt, denke mir aber, 
    das ein Link mehr ausdrückt als ich es zu schreiben vermach, deswegen der Link, damit jeder
    der sich ernsthaft dafür interessiert, sich damit beschäftigen kann, ich hoffe Du verstehst? 

     

    Das Problem sehe ich ein wenig darin, dass im Internet auch extrem viel Mist steht und gerade bei so ernsten und wichtigen Themen wie Depressionen solche Foren nicht immer die besten Anlaufstellen sind. Da wird nicht selten von vielen Leuten gefährliches Halbwissen verbreitet, welches betroffene Personen eher noch verunsichert. Es gibt professionelle Hilfe von dafür ausgebildeten Menschen - die bringen einfach mehr als dutzende verlinkte Beiträge.

  •  

    Larissa:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Der Unterschied besteht aus meiner Sicht in erster Linie, an der tiefe und länge des Gefühls
    und ob man die Kraft findet es zu überwinden, denn depressive Menschen schaffen dies 
    meist nicht von alleine: Depression – Wikipedia sende viele liebe Grüße:-)

    „Der Unterschied besteht in der Tiefe und Länge des Gefühls“
    Teilweise falsch bzw. unvollständig.
    Depression ist nicht einfach ein „stärkeres“ oder „länger anhaltendes“ Gefühl, sondern eine medizinische Diagnose mit mehreren Kriterien. Tiefe und Dauer spielen eine Rolle, aber es geht um ein Bündel von Symptomen und die Auswirkungen auf den Alltag.

    „Ob man die Kraft findet, es zu überwinden… depressive Menschen schaffen dies meist nicht allein“
    Falsch bzw. problematisch formuliert.
    Depression hat nichts mit Willenskraft zu tun.
    Menschen sind nicht depressiv, weil sie „keine Kraft“ haben, sondern weil eine krankheitsbedingte Veränderung vorliegt (biologisch, psychisch, sozial). Deswegen brauchen manche Menschen Unterstützung – nicht weil sie schwach sind.

    Genau deswegen hatte ich den Link gesetzt, weil meine Meinung nicht unbedingt den Fakten entspricht...

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