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  • Ist Übergewicht ein Hindernis bei der Partnersuche?

    Diskussion · 623 Beiträge · 12 Gefällt mir · 8.340 Aufrufe

    Kannst du dich in jemanden mit Übergewicht verknallen – oder scheitert deine Akzeptanz schon unbewusst am Körper, bevor du den Menschen überhaupt kennenlernst? Sind wir "frei" davon in unserer Partnerwahl?

    17.02.26, 18:56 - Zuletzt bearbeitet 17.02.26, 19:45.

Beiträge

  • 07.04.26, 15:25 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 15:30.

     

    Claudio:

     

    Maresa:

     

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

    Maresa, du hast meinen Kommentar entweder nicht zu Ende gelesen oder etwas übersehen. Und zwar das Thema der Fettzellen und deren Gedächtnis. Eine so eiserne Disziplin bis an dein Lebensende zu haben, um diese Fettzellen, nach dem Absetzen der Spritze, in Schach zu halten, ist extrem schwer. Wenn von 100 Menschen, welche die Abnehmspritze benutzt haben, knapp 14 es nach dem Absetzen, schaffen das Gewicht zu halten, so ist das eigentlich eine sehr miese Ausbeute, wenn man Kosten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen mit einberechnet. Neue Versuche gehen jetzt in eine andere Richtung, nämlich das man dort ansetzt, wo alles beginnt, eben beim Essverhalten. Kennst du den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? "Warum trinkst du? Weil ich mich schäme. Und warum schämst du dich? Weil ich trinke". Essen ist für viele Menschen, ganz sicher nicht alle, die Kompensation für erlittene und durchgemachte Kränkungen, Traumatas usw, die einzige Möglichkeit, Glück zu empfinden. Und dann, wenn die Packung Pralinen weg ist, dann kommt die Scham und der Hass auf sich selbst. Und schon bist du, wie "im kleinen Prinzen" in einem Teufelskreis, aus dem man alleine kaum noch rauskommt. Und dort setzen jetzt neue Versuche an. Ganz am Anfang. Was ich gut finde.

    Schon Claudio, DIE Spritze kann NUR die Augen öffnen für ein pathologisches Essverhalten unterschiedlichster Genese, welches während deren Applikation unterdrückt wird!

     

    Wie Du m. E. sehr richtig sagst, sollte erkannt werden, warum die Seele ihr Heil im Essen sucht!

  • 07.04.26, 15:14

     

    Maresa:

     

    Claudio:

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

    Maresa, du hast meinen Kommentar entweder nicht zu Ende gelesen oder etwas übersehen. Und zwar das Thema der Fettzellen und deren Gedächtnis. Eine so eiserne Disziplin bis an dein Lebensende zu haben, um diese Fettzellen, nach dem Absetzen der Spritze, in Schach zu halten, ist extrem schwer. Wenn von 100 Menschen, welche die Abnehmspritze benutzt haben, knapp 14 es nach dem Absetzen, schaffen das Gewicht zu halten, so ist das eigentlich eine sehr miese Ausbeute, wenn man Kosten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen mit einberechnet. Neue Versuche gehen jetzt in eine andere Richtung, nämlich das man dort ansetzt, wo alles beginnt, eben beim Essverhalten. Kennst du den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? "Warum trinkst du? Weil ich mich schäme. Und warum schämst du dich? Weil ich trinke". Essen ist für viele Menschen, ganz sicher nicht alle, die Kompensation für erlittene und durchgemachte Kränkungen, Traumatas usw, die einzige Möglichkeit, Glück zu empfinden. Und dann, wenn die Packung Pralinen weg ist, dann kommt die Scham und der Hass auf sich selbst. Und schon bist du, wie "im kleinen Prinzen" in einem Teufelskreis, aus dem man alleine kaum noch rauskommt. Und dort setzen jetzt neue Versuche an. Ganz am Anfang. Was ich gut finde.

  • 07.04.26, 15:02

     

    Claudio:

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

  • 07.04.26, 14:50

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

  • 07.04.26, 14:46

     

    Anna:

     

    Maresa:

     

    Das ist doch gar nicht die Frage, sondern WAS dieser ?große ubd ?schwere Mensch m./w. den lieben langen Tag tut!

    Wann merkst Du endlich, welchen Unsinn Du hier verbreitest? Es gibt Leute, die das glauben! Übernimm mal Verantwortung für Deine Aussagen!

    Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich meine Unterhaltung mit Dir beende!

    Jeder meiner Kommentare bleibt stehen, womit ich nicht nur Verantwortung für deren Inhalt übernehme!

    Anna, "Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge!"

    - Dostojewski-

     

    Ich wünsche Dir nur das Beste🤗!

    Maresa 

  • 07.04.26, 14:43

     

    Anna:

     

    Ute:

     

     

    Nun, es ist auch ein Selektionsinstrument. Menschen, die eine Schuld verorten wollen, stehen zumindest für mich an einer anderen Haltestelle, an der mein Bus schon vorbei ist. Für mich geht es um Verantwortung und mir ist völlig klar, dass ist dafür gewisse Voraussetzungen geben muss.

    Ich hoffe für dich und andere Betroffene, dass sie auf gute und empathische fachliche Unterstützung setzen können!

    Und danke, dass du dich hier mitteilst und so die Blickwinkel erweiterst!

    Bei dem Thema stößt man oft genug auf taube Ohren. Die Wahrheit ist nicht immer gefragt. Es ist viel leichter, jemanden zu stigmatisieren, um sich nicht näher mit ihm beschäftigen zu müssen. Und wenn schon die äußere Hülle ein Ausschlußkriterium ist, fällt die Entscheidung umso leichter.

     

    Die Stigmatisierung dient eher dazu, sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen.

  • 07.04.26, 14:42

     

    Ute:

     

    Anna:

     

    Was wäre das Leben ohne die KI? (Ironie)

     

    Natürlich ist das ein Teufelskreis, und es ist dadurch noch erschwert, daß die Akzeptanz extrem leidet und gemeinhin angenommen wird, es läge irgendeine Art von Disziplinlosigkeit vor, die Betroffenen also an all der Misere auch noch selber schuld seien.

     

    Nun, es ist auch ein Selektionsinstrument. Menschen, die eine Schuld verorten wollen, stehen zumindest für mich an einer anderen Haltestelle, an der mein Bus schon vorbei ist. Für mich geht es um Verantwortung und mir ist völlig klar, dass ist dafür gewisse Voraussetzungen geben muss.

    Ich hoffe für dich und andere Betroffene, dass sie auf gute und empathische fachliche Unterstützung setzen können!

    Und danke, dass du dich hier mitteilst und so die Blickwinkel erweiterst!

    Bei dem Thema stößt man oft genug auf taube Ohren. Die Wahrheit ist nicht immer gefragt. Es ist viel leichter, jemanden zu stigmatisieren, um sich nicht näher mit ihm beschäftigen zu müssen. Und wenn schon die äußere Hülle ein Ausschlußkriterium ist, fällt die Entscheidung umso leichter.

  • 07.04.26, 14:39

     

    Maresa:

     

    Anna:

     

    Wie groß und schwer ist Deiner Meinung nach ein Mensch mit einem Grundumsatz von 2000 kcal?

    Das ist doch gar nicht die Frage, sondern WAS dieser ?große ubd ?schwere Mensch m./w. den lieben langen Tag tut!

    Wann merkst Du endlich, welchen Unsinn Du hier verbreitest? Es gibt Leute, die das glauben! Übernimm mal Verantwortung für Deine Aussagen!

  • 07.04.26, 14:37 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 14:38.

     

    Anna:

     

    Maresa:

     

    Nein!                                                           

    Wie groß und schwer ist Deiner Meinung nach ein Mensch mit einem Grundumsatz von 2000 kcal?

    Das ist doch gar nicht die Frage, sondern WAS dieser ?große und ?schwere Mensch m./w. den lieben langen Tag tut!

  • 07.04.26, 14:37

     

    Anna:

     

    Ute:

     

     

    Das war mir jetzt neu und ich habe mal die KI dazu befragt:

    Ja, die Genetik spielt eine wesentliche Rolle, aber sie ist selten die alleinige Ursache. Man unterscheidet meist zwei Formen:

    • Monogenetische Adipositas (sehr selten): Hier ist ein einzelner Gendefekt direkt für massives Übergewicht verantwortlich (oft schon im Kindesalter).
    • Polygenetische Adipositas (häufig): Über 100 verschiedene Gene können die Neigung zu Übergewicht beeinflussen. 

     

    • Sie bestimmen unter anderem:
    • Wie schnell du dich satt fühlst (Sättigungszentrum im Gehirn).
    • Wie stark dein Belohnungssystem auf hochkalorisches Essen reagiert.
    • Deinen Grundumsatz (wie effizient dein Körper Energie verbrennt).

    Das Zusammenspiel: Die Gene werden oft als „geladene Waffe“ bezeichnet, aber der Lebensstil drückt den Abzug. In der medizinischen Fachwelt sagt man: „Die Gene bestimmen den Rahmen, die Umwelt füllt ihn aus.“

    Wenn man genetisch vorbelastet ist, muss man sich oft deutlich mehr anstrengen als andere, um das gleiche Gewicht zu halten, da der Körper biologisch stärker auf „Speichern“ programmiert ist.

    .......................

    Da würde ich meinen Inhalt anheften. Wenn man sich so sehr anstrengen muss, verursacht auch dies Leid. Das würde für mich einen Teufelskreis erklären, der alleine kaum zu schaffen ist.

    Was wäre das Leben ohne die KI? (Ironie)

     

    Natürlich ist das ein Teufelskreis, und es ist dadurch noch erschwert, daß die Akzeptanz extrem leidet und gemeinhin angenommen wird, es läge irgendeine Art von Disziplinlosigkeit vor, die Betroffenen also an all der Misere auch noch selber schuld seien.

     

    Nun, es ist auch ein Selektionsinstrument. Menschen, die eine Schuld verorten wollen, stehen zumindest für mich an einer anderen Haltestelle, an der mein Bus schon vorbei ist. Für mich geht es um Verantwortung und mir ist völlig klar, dass ist dafür gewisse Voraussetzungen geben muss.

    Ich hoffe für dich und andere Betroffene, dass sie auf gute und empathische fachliche Unterstützung setzen können!

    Und danke, dass du dich hier mitteilst und so die Blickwinkel erweiterst!

  • 07.04.26, 14:31

     

    Ute:

     

    Anna:

     

     

    Zum großen Teil ist das genetisch verursacht, ähnlich wie die Augenfarbe oder der Haarausfall bei Männern. Zum kleineren Teil "hinkt" der Stoffwechsel. Ein ungünstiges Eß- und Bewegungsverhalten ist mit verantwortlich, aber nur zum Teil. Letzteres läßt sich etwas regulieren, das Genetische aber bleibt.

     

    Versuch doch mal einem Mann mit Haarausfall beizubringen, er soll sich doch mal mehr Haare wachsen lassen. Oder die Augenfarbe von blau auf dunkelbraun zu ändern.

     

    Das war mir jetzt neu und ich habe mal die KI dazu befragt:

    Ja, die Genetik spielt eine wesentliche Rolle, aber sie ist selten die alleinige Ursache. Man unterscheidet meist zwei Formen:

    • Monogenetische Adipositas (sehr selten): Hier ist ein einzelner Gendefekt direkt für massives Übergewicht verantwortlich (oft schon im Kindesalter).
    • Polygenetische Adipositas (häufig): Über 100 verschiedene Gene können die Neigung zu Übergewicht beeinflussen. 

     

    • Sie bestimmen unter anderem:
    • Wie schnell du dich satt fühlst (Sättigungszentrum im Gehirn).
    • Wie stark dein Belohnungssystem auf hochkalorisches Essen reagiert.
    • Deinen Grundumsatz (wie effizient dein Körper Energie verbrennt).

    Das Zusammenspiel: Die Gene werden oft als „geladene Waffe“ bezeichnet, aber der Lebensstil drückt den Abzug. In der medizinischen Fachwelt sagt man: „Die Gene bestimmen den Rahmen, die Umwelt füllt ihn aus.“

    Wenn man genetisch vorbelastet ist, muss man sich oft deutlich mehr anstrengen als andere, um das gleiche Gewicht zu halten, da der Körper biologisch stärker auf „Speichern“ programmiert ist.

    .......................

    Da würde ich meinen Inhalt anheften. Wenn man sich so sehr anstrengen muss, verursacht auch dies Leid. Das würde für mich einen Teufelskreis erklären, der alleine kaum zu schaffen ist.

    Was wäre das Leben ohne die KI? (Ironie)

     

    Natürlich ist das ein Teufelskreis, und es ist dadurch noch erschwert, daß die Akzeptanz extrem leidet und gemeinhin angenommen wird, es läge irgendeine Art von Disziplinlosigkeit vor, die Betroffenen also an all der Misere auch noch selber schuld seien.

  • 07.04.26, 14:25

     

    Anna:

     

     

    Ute:

     

     

    Welche Ursachen treffen deiner Meinung nach zu?

    Zum großen Teil ist das genetisch verursacht, ähnlich wie die Augenfarbe oder der Haarausfall bei Männern. Zum kleineren Teil "hinkt" der Stoffwechsel. Ein ungünstiges Eß- und Bewegungsverhalten ist mit verantwortlich, aber nur zum Teil. Letzteres läßt sich etwas regulieren, das Genetische aber bleibt.

     

    Versuch doch mal einem Mann mit Haarausfall beizubringen, er soll sich doch mal mehr Haare wachsen lassen. Oder die Augenfarbe von blau auf dunkelbraun zu ändern.

     

    Das war mir jetzt neu und ich habe mal die KI dazu befragt:

    Ja, die Genetik spielt eine wesentliche Rolle, aber sie ist selten die alleinige Ursache. Man unterscheidet meist zwei Formen:

    • Monogenetische Adipositas (sehr selten): Hier ist ein einzelner Gendefekt direkt für massives Übergewicht verantwortlich (oft schon im Kindesalter).
    • Polygenetische Adipositas (häufig): Über 100 verschiedene Gene können die Neigung zu Übergewicht beeinflussen. 

     

    • Sie bestimmen unter anderem:
    • Wie schnell du dich satt fühlst (Sättigungszentrum im Gehirn).
    • Wie stark dein Belohnungssystem auf hochkalorisches Essen reagiert.
    • Deinen Grundumsatz (wie effizient dein Körper Energie verbrennt).

    Das Zusammenspiel: Die Gene werden oft als „geladene Waffe“ bezeichnet, aber der Lebensstil drückt den Abzug. In der medizinischen Fachwelt sagt man: „Die Gene bestimmen den Rahmen, die Umwelt füllt ihn aus.“

    Wenn man genetisch vorbelastet ist, muss man sich oft deutlich mehr anstrengen als andere, um das gleiche Gewicht zu halten, da der Körper biologisch stärker auf „Speichern“ programmiert ist.

    .......................

    Da würde ich meinen Inhalt anheften. Wenn man sich so sehr anstrengen muss, verursacht auch dies Leid. Das würde für mich einen Teufelskreis erklären, der alleine kaum zu schaffen ist.

  • 07.04.26, 14:25

     

    Maresa:

     

    Anna:

     

    Jetzt hast Du den Grundumsatz mit dem Gesamtumsatz verwechselt. 

    Nein!                                                           

    Wie groß und schwer ist Deiner Meinung nach ein Mensch mit einem Grundumsatz von 2000 kcal?

  • 07.04.26, 14:22 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 14:33.

     

    Anna:

     

    Maresa:

     

    Es besteht in jedem Fall ein Ungleichgewicht zwischen dem Grundumsatz (Erhaltungsstoffwechsel ca. 2000kcal ) und dem, was darüber hinaus zugeführt wird!

    Jetzt hast Du den Grundumsatz mit dem Gesamtumsatz verwechselt. 

    Nur für DEN unwahrscheinliche Fall, dass Du mich falsch verstehen möchtest": Man kann ohne große Aufwand SEINEN Grundumsatz messen lassen! Der Erhaltungsstoffwechsel (GESAMTENERGIEBEDARF) liegt beim gesunden Mitteleueopäer    zwischen 1800-2300 w. und 2200-3000 m. kcal!    

    ... dabei ist es NICHT unerheblich, WOMIT man diesen deckt!                                      

  • 07.04.26, 14:20

     

    Maresa:

     

    Anna:

     

    Adipositas ist KEINE Suchterkrankung!! 

    Es besteht in jedem Fall ein Ungleichgewicht zwischen dem Grundumsatz (Erhaltungsstoffwechsel ca. 2000kcal ) und dem, was darüber hinaus zugeführt wird!

    Jetzt hast Du den Grundumsatz mit dem Gesamtumsatz verwechselt. 

  • 07.04.26, 14:18 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 14:26.

     

     

    Ute:

     

    Anna:

     

    Adipositas ist KEINE Suchterkrankung!! 

     

    Welche Ursachen treffen deiner Meinung nach zu?

    Zum großen Teil ist das genetisch verursacht, ähnlich wie die Augenfarbe - oder der Haarausfall bei Männern. Zum kleineren Teil "hinkt" der Stoffwechsel. Ein ungünstiges Eß- und Bewegungsverhalten ist mit verantwortlich, aber nur zum Teil. Letzteres läßt sich etwas regulieren, das Genetische aber bleibt.

     

    Versuch doch mal einem Mann mit Haarausfall beizubringen, er soll sich doch mal mehr Haare wachsen lassen. Oder die Augenfarbe von blau auf dunkelbraun ändern.

  • 07.04.26, 13:56

     

    Anna:

     

    Leo:

     

    Die Ausgangsfrage ist aber eine andere, nämlich nach Toleranz von Übergewicht bei der Partner*innen- Wahl. Und da bin ich bei Maresa. Es ist eine Umkehr der Verantwortlichkeit. Die 'Schuld' wird bei der intloleranten Gesellschaft gesucht, nicht in dem eigenen Handeln. 

    Da Adipositas eine Suchterkrankung ist, scheitert jede Behandlung bei fehlender Problemeinsicht. 

    Adipositas ist KEINE Suchterkrankung!! 

     

    Falls du es nicht weißt:
    Unerfüllte Bedürfnisse verursachen irgendwann so ein großes Leid, dass sie kompensiert werden müssen. Manche flüchten sich in die Arbeit (den beruflichen Erfolg), manche treiben Extremsport, andere greifen zum Alkohol, rauchen oder greifen zu anderen Betäubungsmitteln, manche spielen, andere essen. Essen ist grundsätzlich das gesellschaftlich anerkannteste Kompensationsmittel, denn Essen wird gedanklich mit Geselligkeit und Frohsinn verknüpft. Alles, was aber im Übermaß passiert, fällt in die Kategorie Suchtverhalten.

    Das aus den unerfüllten Bedürfnissen entstehende Leid verursacht aber auch in unserem Hormonstoffwechsel ein Ungleichgewicht, was zusätzlich organische und psychische Probleme verursacht und so muss ein weiteres Leid kompensiert werden.

    Insofern steht medizinisch Adipositas oft im Zusammenhang mit Sucht und wird psychisch in den Zusammenhang mit Ängsten gesetzt.

    Die Leibesfülle ist rein räumlich gesehen eine Erweiterung der Grenze zum Nächsten. Man kann sich also gleichzeitig nach Nähe sehnen und sie unbewusst auf Abstand halten. Weiteres findet sich dazu unter dem Begriff "Bindungsstile".

    Dies ist jetzt sicher nicht vollständig.

  • 07.04.26, 13:34 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 13:43.

     

    Anna:

     

    Leo:

     

    Die Ausgangsfrage ist aber eine andere, nämlich nach Toleranz von Übergewicht bei der Partner*innen- Wahl. Und da bin ich bei Maresa. Es ist eine Umkehr der Verantwortlichkeit. Die 'Schuld' wird bei der intloleranten Gesellschaft gesucht, nicht in dem eigenen Handeln. 

    Da Adipositas eine Suchterkrankung ist, scheitert jede Behandlung bei fehlender Problemeinsicht. 

    Adipositas ist KEINE Suchterkrankung!! 

    Es besteht in jedem Fall ein Ungleichgewicht zwischen dem Grundumsatz (Erhaltungsstoffwechsel ca. 2000kcal ) und dem, was darüber hinaus zugeführt wird!

  • 07.04.26, 13:31

     

    Anna:

     

    Leo:

     

    Die Ausgangsfrage ist aber eine andere, nämlich nach Toleranz von Übergewicht bei der Partner*innen- Wahl. Und da bin ich bei Maresa. Es ist eine Umkehr der Verantwortlichkeit. Die 'Schuld' wird bei der intloleranten Gesellschaft gesucht, nicht in dem eigenen Handeln. 

    Da Adipositas eine Suchterkrankung ist, scheitert jede Behandlung bei fehlender Problemeinsicht. 

    Adipositas ist KEINE Suchterkrankung!! 

     

    Welche Ursachen treffen deiner Meinung nach zu?

  • 07.04.26, 13:29

     

    Leo:

     

    Gabi:

     

    Stefan, Du hast zwar in vielem Recht was Du hier schreibst. Das wissen die, die es betrifft, meistens auch und brauchen keine Belehrungen mit dem Holzhammer.

    Nur, zwischen Wissen und Handeln liegt für viele Betroffene ein großer, schwer zu bewältigender Weg, den sie ohne Hilfe kaum schaffen. 

    Das gleiche gilt für Alkoholiker, Depressive, und,und, und.

     

    Die Ausgangsfrage ist aber eine andere, nämlich nach Toleranz von Übergewicht bei der Partner*innen- Wahl. Und da bin ich bei Maresa. Es ist eine Umkehr der Verantwortlichkeit. Die 'Schuld' wird bei der intloleranten Gesellschaft gesucht, nicht in dem eigenen Handeln. 

    Da Adipositas eine Suchterkrankung ist, scheitert jede Behandlung bei fehlender Problemeinsicht. 

    Adipositas ist KEINE Suchterkrankung!! 

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