Die 5 Achtsamkeitsübungen verkörpern die buddhistische Vision einer globalen Spiritualität und Ethik.
Buddha lehrte seinerzeit 5 Übungen / Tugenden als ethischen Leitfaden für diejenigen von uns, die zwar am Weg der Befreiung, an Achtsamkeit und Meditation interessiert sind, sich aber kein Leben als buddhistische Nonne oder Mönch vorstellen können.
In allen buddhistischen Traditionen stellen die 5 Achtsamkeitsübungen die Grundlage buddhistischer Alltagspraxis dar. Sie helfen uns dabei, die Ursachen des Leids in uns aufzulösen und Samen des Glücks in unseren Herzen zu nähren. Dadurch ermöglichen wir Transformation und Heilung in uns selbst und auch in der Welt um uns herum.
Fühl Dich eingeladen, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen... Lies die Übung nach Möglichkeit täglich, werde Dich ihrer bewusst und lasse sie in Deinen Alltag einfließen.
Du kannst jederzeit in diese Aktivitätsreihe einsteigen, verpasste vergangene Übungen zeitgleich oder aber nach der letzten Übung nachholen.
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1. Achtsamkeitsübung
Ehrfurcht vor dem Leben
Im Bewusstsein des Leidens, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, bin ich entschlossen, Mitgefühl und Einsicht in das „Intersein“ zu entwickeln und Wege zu erlernen, das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und unserer Erde zu schützen. Ich bin entschlossen, nicht zu töten, es nicht zuzulassen, dass andere töten, und keine Form des Tötens zu unterstützen, weder in der Welt noch in meinem Denken oder in meiner Lebensweise. Im Wissen, dass schädliche Handlungen aus Ärger, Angst, Gier und Intoleranz entstehen, die ihrerseits dualistischem und diskriminierendem Denken entspringen, werde ich mich in Unvoreingenommenheit und Nicht-Festhalten an Ansichten üben, um Gewalt, Fanatismus und Dogmatismus in mir selbst und in der Welt zu transformieren.
Quelle: https://buddhasweg.eu