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  • Wie steht ihr zum Thema Alters WG

    Diskussion · 38 Beiträge · 7 Gefällt mir · 565 Aufrufe

    Ich beschäftige mich schon seit etlicher Zeit mit dem Thema Alters WG bzw. wohnen im Alter oder einfach allein. 
     

    Wie denkt ihr darüber, kann das klappen? Was sind, wären eure Kriterien für eine Aufnahme in solche und kann man im Alter unproblematisch mit jemanden zusammen wohnen? 


    Wie gestaltet man das Konzept, als soziale Gemeinschaft in der viele in einem großen Haus in diversen Wohnungen wohnen und man nutzt nur was zusammen oder doch eher in einer Wohnung und dann nutzt man halt alles zusammen? 

     

    Ich hatte in den vergangenen Jahren im studentisch Mitbewohner und mit denen hat das wunderbar geklappt, aber ist das mit den älteren Personen auch so einfach!? 

     

     

     

    16.05.26, 23:40

Beiträge

  • 17.05.26, 11:24

     

    Em.Ess:

     

    Nane:

    Die Idee einer Alters-WG finde ich grundsätzlich richtig und sehr wichtig 👍

     

    Was mich am Text aber wirklich stört, ist dieses Wort ‚nachbesetzen‘. Menschen sind keine Plätze, die man einfach ersetzt. Wenn jemand aus einer Gemeinschaft geht oder stirbt, ist das zuerst ein Verlust, der seinen Raum braucht. Natürlich kann sich eine WG irgendwann weiterentwickeln oder neu zusammensetzen - aber bitte mit einer Sprache, die respektvoll bleibt und nicht so wirkt, als wären Menschen schnell austauschbar.

    Recht hast Du. Und genau da zeigt sich ein weiteres Konfliktpotential. Sprache! 😄 was für den einen mangelnde Wertschätzung offenbart ist für einen anderen eher ein salopper Umgang mit selbiger. Getreu Wittgenstein das die Grenzen (pos. Konnotation) der Sprache die Wahrnehmung bestimmt. Auch das muss passen 😇

     

    Auch ich bin sensibilisiert und würde testen, ob du bei anderen Belangen auch mal eben salopp drüberbügelst. 

     

  • 17.05.26, 11:24 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 11:26.

     

    Nane:

    Was mich am Text aber wirklich stört, ist dieses Wort ‚nachbesetzen‘. 

    Der Schritte zum Pflegeheim sind es nicht sehr viele.

  •  

    Ute:

     

    Monika:

    Blinzel' hier in Frankfurt gerade in die Frühlingssonne und denke über unsere Diskussion nach. Mit 62 tue ich das öfter und öfter. Wie möchte ich leben, wie möchte ich verbunden sein, wie mich weiterentwickeln. Und da gefällt mir das Wörtchen "evolve" viel besser als unser alter Begriff vom "altern". Wie geht es euch damit?

     

    Ich bin schon ent-wickelt, hab mich aus dem Alten rausgewickelt, also ausgepackt. Irgendwann darf ich dann einpacken 😅 Sorry, manchmal bin ich mal dezent derb.

     

    Altwerden ist nix für Feiglinge. Alter Spruch und einfach wahr. Man muss gut aufpassen, dass man aus Verzweiflung nicht den guten alten Tropfen mit dem Essig verwechselt.

    🤔...glaube zu verstehen, was Du mit aus dem Alter "ent-wickelt" meinst. Vielleicht liegen mein evolve und Dein auspacken gar nicht so weit auseinander, liebe Ute ☺️

  •  

    Em.Ess:

     

    Nane:

    Die Idee einer Alters-WG finde ich grundsätzlich richtig und sehr wichtig 👍

     

    Was mich am Text aber wirklich stört, ist dieses Wort ‚nachbesetzen‘. Menschen sind keine Plätze, die man einfach ersetzt. Wenn jemand aus einer Gemeinschaft geht oder stirbt, ist das zuerst ein Verlust, der seinen Raum braucht. Natürlich kann sich eine WG irgendwann weiterentwickeln oder neu zusammensetzen - aber bitte mit einer Sprache, die respektvoll bleibt und nicht so wirkt, als wären Menschen schnell austauschbar.

    Recht hast Du. Und genau da zeigt sich ein weiteres Konfliktpotential. Sprache! 😄 was für den einen mangelnde Wertschätzung offenbart ist für einen anderen eher ein salopper Umgang mit selbiger. Getreu Wittgenstein das die Grenzen (pos. Konnotation) der Sprache die Wahrnehmung bestimmt. Auch das muss passen 😇

    Well, - ich finde es wichtig, dass wir überhaupt über zu dem Thema äussern und darüber sprechen. Da kann ich elegant über das Wörtchen "nachbesetzen" hinwegsehen verstehe aber auch, wie es bei Dir ankommt, liebe Nane. Da hat der alte Wittgenstein sicherlich recht...😉

  • 17.05.26, 11:19 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 11:19.

     

    Bunnie:

    Für mich persönlich fühlt es sich komisch an, wenn die Beweggründe nur diese sind, das man Hilfe braucht im Alter. Dann können sich diese Leute finden, aber für mich wäre es nichts. Klar sich gegenseitig helfen, aber als alleiniger Beweggrund würde es mir perönlich nicht reichen.

     

    EIN Studio ist für die gemeinsame Pflegefachkraft 😅

  • 17.05.26, 11:18

     

    Monika:

    Blinzel' hier in Frankfurt gerade in die Frühlingssonne und denke über unsere Diskussion nach. Mit 62 tue ich das öfter und öfter. Wie möchte ich leben, wie möchte ich verbunden sein, wie mich weiterentwickeln. Und da gefällt mir das Wörtchen "evolve" viel besser als unser alter Begriff vom "altern". Wie geht es euch damit?

     

    Ich bin schon ent-wickelt, hab mich aus dem Alten rausgewickelt, also ausgepackt. Irgendwann darf ich dann einpacken 😅 Sorry, manchmal bin ich mal dezent derb.

     

    Altwerden ist nix für Feiglinge. Alter Spruch und einfach wahr. Man muss gut aufpassen, dass man aus Verzweiflung nicht den guten alten Tropfen mit dem Essig verwechselt.

  • 17.05.26, 11:17

    Für mich persönlich fühlt es sich komisch an, wenn die Beweggründe nur diese sind, das man Hilfe braucht im Alter. Dann können sich diese Leute finden, aber für mich wäre es nichts. Klar sich gegenseitig helfen, aber als alleiniger Beweggrund würde es mir perönlich nicht reichen.

  • Blinzel' hier in Frankfurt gerade in die Frühlingssonne und denke über unsere Diskussion nach. Mit 62 tue ich das öfter und öfter. Wie möchte ich leben, wie möchte ich verbunden sein, wie mich weiterentwickeln. Und da gefällt mir das Wörtchen "evolve" viel besser als unser alter Begriff vom "altern". Wie geht es euch damit?

  • 17.05.26, 10:59

     

    Nane:

    Die Idee einer Alters-WG finde ich grundsätzlich richtig und sehr wichtig 👍

     

    Was mich am Text aber wirklich stört, ist dieses Wort ‚nachbesetzen‘. Menschen sind keine Plätze, die man einfach ersetzt. Wenn jemand aus einer Gemeinschaft geht oder stirbt, ist das zuerst ein Verlust, der seinen Raum braucht. Natürlich kann sich eine WG irgendwann weiterentwickeln oder neu zusammensetzen - aber bitte mit einer Sprache, die respektvoll bleibt und nicht so wirkt, als wären Menschen schnell austauschbar.

    Recht hast Du. Und genau da zeigt sich ein weiteres Konfliktpotential. Sprache! 😄 was für den einen mangelnde Wertschätzung offenbart ist für einen anderen eher ein salopper Umgang mit selbiger. Getreu Wittgenstein das die Grenzen (pos. Konnotation) der Sprache die Wahrnehmung bestimmt. Auch das muss passen 😇

  • 17.05.26, 10:32

    Die Idee einer Alters-WG finde ich grundsätzlich richtig und sehr wichtig 👍

     

    Was mich am Text aber wirklich stört, ist dieses Wort ‚nachbesetzen‘. Menschen sind keine Plätze, die man einfach ersetzt. Wenn jemand aus einer Gemeinschaft geht oder stirbt, ist das zuerst ein Verlust, der seinen Raum braucht. Natürlich kann sich eine WG irgendwann weiterentwickeln oder neu zusammensetzen - aber bitte mit einer Sprache, die respektvoll bleibt und nicht so wirkt, als wären Menschen schnell austauschbar.

  • 17.05.26, 10:25

    Best Thema ever. Und auch genau meins.

    Denke grundsätzlich ist WG nicht jedermannIns Sache. Oft ist ja der Familienverbund schon zu komplex.

    Wenn aber die richtigen Personen zusammenkommen, ist das genau mein Wunschkonzept. Allein ich kenne sehr wenige Menschen die von sich sagen könnten sie sind WG-Typen bzw haben romantische Vorstellungen davon was dies bedeutet oder von denen ich sagen könnte mit denen geht’s.

    Die Wohnverhältnisse müssen halt passen. Genügend Rückzug um die eigenen Schrullen kultivieren zu können und Raum für die Gemeinsamkeit.

    Das schöne an dem Konzept ist auf jeden Fall, das nicht der verliert der es am längsten im Leben aushält und am Ende doch alleine da steht, sondern das immer, wenn jemand aus der Gruppe der Wohngefährten ausscheiden, prima nachbesetzt werden kann.

    Die Alters-WG, ein Ort an dem Toleranz und Akzeptanz den Elchtest des Lebens bestehen müssen.

    😀

  • 17.05.26, 10:05

     

    Kate:

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    Ich stelle mir Studios vor, wo man sich bei Bedarf zurückziehen kann mit Bad und kleiner Küche plus es gebe einen Gemeinschaftsraum mit einem grossen Fernseher/ ggf. Billard, grossem Tisch, wo man zusammen ihre Zeit verbringt. Das wichtigste ist, wenn jeder über seine Bedürfnisse und Gefühle offen sprechen darf und wenn die Gemeinschaft versucht ggf die tragbare Lösungen zu finden.

  • Ja, das mit dem "Mittragen" ist so ein Ding. Stelle ich gerade in meiner eigenen Gruppe lernkurven-artig fest...😉

  • 17.05.26, 09:26

    Ich denke, dass man darüber nachdenken kann, wenn ein konkretes Objekt zur Verfügung steht, was heute nämlich die größte Herausforderung ist. Mitbewohner findet man schnell, denn es gibt jede Menge Leute, die genau das suchen. Schaut man ber genauer hin, wollen viele die Vorzüge davon haben, können sich selbst aber wenig einbringen. Insofern beginnen solche Themen für mich immer mit der Frage an mich selbst: Was hast du zu geben?

  • 17.05.26, 08:49

    Eine Alters-WG kann wunderbar funktionieren - wenn jeder seinen eigenen Rückzugsort hat und trotzdem niemand wirklich allein ist. 🙏
     

    Im Alter wird Gemeinschaft oft wertvoller als Perfektion.

  • 17.05.26, 08:44

    Ich seh das wie Bunnie. Ich hab Lust auf WG, also lebe ich so. Wir haben nur den heutigen Tag, um etwas zu tun, keinen anderen... 

     

    Das Alter ist weniger wichtig, die Menschen müssen zueinander passen. 

  • Spannender Gedanke, der auch mir im Kopf herum geht...

  • 17.05.26, 02:09

    Warum bis zum Alter warten? Wenn man Lust auf eine WG, in welcher Form auch immer hat, warum nicht jetzt?

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