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  • Was hat dich heute unglücklich gemacht?

    Diskussion · 298 Beiträge · 20 Gefällt mir · 4.696 Aufrufe

    Hallo ihr Lieben! Heute habe ich mir gedacht: Schluss mit dem positiven Denken. Manchmal braucht es einfach Platz zum Meckern, sich beschweren, die Frust rauszulassen und einfach sich trauen traurig zu sein. Herzlich willkommen!

     

    Nachtrag: es geht nicht darum, dass das positive Denken per se schlecht ist. Es geht eher darum, dass das sich nicht per Knopfdruck erreichen lässt, sondern dass es ein Weg ist, wo man sich genügend Zeit nimmt, um zu sich und eigener Zufriedenheit zu gelangen. 

    28.04.26, 22:42 - Zuletzt bearbeitet 29.04.26, 10:12.

Beiträge

  • Heute, 18:04

     

    Testaccount:

    ... dass ich mir gerade mit einem verfickt scharfen Messer in den linken Daumen geschnitten habe, dass mir kurz heiß geworden ist.

    Wie ein Dilettant, ein infantiler.

    Ich hasse diese Scheißexistenz!

    wie sagt man immer? 

    Faules Fleisch muss weg 🗡🩸😲,

    sorry, wer den Schaden hat......😌

  • Heute, 16:39

     

    Testaccount:

    ... dass ich mir gerade mit einem verfickt scharfen Messer in den linken Daumen geschnitten habe, dass mir kurz heiß geworden ist.

    Wie ein Dilettant, ein infantiler.

    Ich hasse diese Scheißexistenz!

    Immer hin nicht der rechte Daumen 😓

    Gute Besserung! 😉

  • ... dass ich mir gerade mit einem verfickt scharfen Messer in den linken Daumen geschnitten habe, dass mir kurz heiß geworden ist.

    Wie ein Dilettant, ein infantiler.

    Ich hasse diese Scheißexistenz!

  • 13.08.26, 22:24

     

    Sarah:

    Natürlich immer noch die Hitze und heute hatte es sogar bei uns in der naehe von Düren im Hürtgenwald gebrand. Mich nimmt das seit heute irgendwie sehr mit da ich auch dort paar mal spazieren und wandern war und es auch seit vielen Jahren immer wieder gespürt habe, das es dort mal brennen wird. Es war noch nicht lange her da hat der Borkenkäfer vieles vernichtet und neue Bäume wurden gepflanzt. Aber was jetzt aus denen geworden ist und was genau passiert ist weiss nicht. Letztens war ich so fertig mit den temperetauren gewesen da ich mehrere blackouts hatte und wusste nicht mehr was ich gemacht habe. Irgendwie ist auch mein grosses fenster kapputt gegangen und bisher weiss nur mein Betreuer und meine Therapeutin davon. Meinen Eltern und gesetzliche Betreuer konnte ich es noch nicht sagen, weil mir einfach der Mut fehlt. Jetzt irgendwie fremde Personen ins Zimmer zulassen, vor allem die vom heim. Wird mir auch gerade zu viel. Ich hoffe nur das am Dienstag einiges geklärt wird.

    1000002079.jpg

    Ich kann gut verstehen, dass dir das mit der kaputten Scheibe Angst macht. Schäme dich nicht dafür. Es muss ja auch nicht sofort geklärt werden. Wichtig ist, dass du nicht allein bist. Dein Betreuer und deine Therapeutin wissen es ja und können dich sicher dabei unterstützen, wie du es am besten dem gestzlichen Betreuer und deinen Eltern mitteilen kannst. 👋🏻🐖🍀🐞

  • 13.08.26, 21:52

    Natürlich immer noch die Hitze und heute hatte es sogar bei uns in der naehe von Düren im Hürtgenwald gebrand. Mich nimmt das seit heute irgendwie sehr mit da ich auch dort paar mal spazieren und wandern war und es auch seit vielen Jahren immer wieder gespürt habe, das es dort mal brennen wird. Es war noch nicht lange her da hat der Borkenkäfer vieles vernichtet und neue Bäume wurden gepflanzt. Aber was jetzt aus denen geworden ist und was genau passiert ist weiss nicht. Letztens war ich so fertig mit den temperetauren gewesen da ich mehrere blackouts hatte und wusste nicht mehr was ich gemacht habe. Irgendwie ist auch mein grosses fenster kapputt gegangen und bisher weiss nur mein Betreuer und meine Therapeutin davon. Meinen Eltern und gesetzliche Betreuer konnte ich es noch nicht sagen, weil mir einfach der Mut fehlt. Jetzt irgendwie fremde Personen ins Zimmer zulassen, vor allem die vom heim. Wird mir auch gerade zu viel. Ich hoffe nur das am Dienstag einiges geklärt wird.

    1000002079.jpg
  • 11.08.26, 08:13

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Moment😉, positives Denken heißt ja nicht, dass man nichts zu meckern hat, sondern nur,
    dass es bei negativen Ereignissen auch eine positive Seite gibt und
    dass man auch aus schlechten Erfahrungen etwas lernen und fürs Leben mitnehmen kann🎉

    Liebe Hundehalter. Ich ärgere mich täglich über Hundebesitzer die ihre Tiere nicht erziehen können. Ich rede nicht vom normalen Anschlagen sondern von denjenigen die ihren Hund stundenlang bellen lassen. Für mich nervig und für den Hund sicher auch. Leider wie man auch auf dieser Seite feststellen kann gibt es immer mehr Egoisten. Das fängt schon beim einsteigen in Bahn 7 Bus an. da wird rücksichtslos gedrängelt und das bevor dei Aussteigenden aus dem Fahrzeug sind. Drinnen werden dann 4er Sitze mit Taschen etc. belegt auch wenn man alleine reist.Ganz wichtig dann sofort an das Handy gehen und irgendwelchen Shit ansehen. Wenn man Glück hat wird derjenige sogar angerufen oder ruft selber jemanden an.Dann wird man Zeuge einer lauten Diskussion oder einfach eines " Ich lebe noch" Gesprächs. Immer toll und wenn die Kontrolle kommt sucht man mit einer Hand die Fahrkarte und quasselt weiter Blödsinn. Toll dass der Egoismus so weit ist dass das Wort Anstand oder Rücksicht nicht mehr bekannt ist. OV nutzen kann sehr interssant sein wenn man Glück hat sogar neue Leute kennen lernen. Klappt aber selten wenn man Handy verliebt ist. Noch kleiner Hinweis: Handys sind die reinsten Baktierien Schleudern. Daher immer mal reinigen damit die Husterei nicht überhand nimmt.

  • 10.08.26, 20:06

     

    Uli:

     

    Testaccount:

    ... die Schilderung der Gehaltsverhandlung meines Kindes mit seinem Chef.

    Die offenbart, dass es sie gibt - die sesselfurzenden Arschlöcher im Anzug auf Stühlen, mit denen man sie - ohne Fallschirm natürlich - in die Stratosphäre schießen möchte.

    Ich bin einigermaßen heiß auf diese Kreatur.

    Und offenbar gehört es zum Vatersein auch dazu, es auszuhalten (oder auch nicht), wenn einem das Kind unter Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses traurig und wütend und runter gemacht wird.

    Ich wünsche diesem A........h, dass ihm die Zunge abfault.

     

    Man kann nur hoffen.

     

    ...Ich schließe mich deinen Wünschen an und hoffe sehr, dass dein Kind ab spätestens dem Wochenende Bewerbungen schreibt!!!!

    Runtermachen geht gar nicht, das ist ungebührlich und unverschämt. 

    😾👹🌸

     

    Vor allem fällt dem das ja auch früh ein! Wenn es etwas zu meckern gibt, dann sagt man das gleich. Total unprofessionell!

    Ich hoffe, der Arbeitsmarkt gibt Alternativen her!

  • 10.08.26, 19:10 - Zuletzt bearbeitet 10.08.26, 20:05.

     

    Testaccount:

    ... die Schilderung der Gehaltsverhandlung meines Kindes mit seinem Chef.

    Die offenbart, dass es sie gibt - die sesselfurzenden Arschlöcher im Anzug auf Stühlen, mit denen man sie - ohne Fallschirm natürlich - in die Stratosphäre schießen möchte.

    Ich bin einigermaßen heiß auf diese Kreatur.

    Und offenbar gehört es zum Vatersein auch dazu, es auszuhalten (oder auch nicht), wenn einem das Kind unter Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses traurig und wütend und runter gemacht wird.

    Ich wünsche diesem A........h, dass ihm die Zunge abfault.

     

    Man kann nur hoffen.

    Oh, das Gefühl kenne ich auch👊👊👊, da kann ich  JEDES  Wort  von Dir unterschreiben. 

    Und der Grund ??? Weil mein Sohn Linkshänder ist und in den ersten Tagen seiner Lehre die Tassen mit dem Henkel nach links statt nach rechts auf den Tisch gestellt hat. 

  • 10.08.26, 18:39

     

    Testaccount:

    ... die Schilderung der Gehaltsverhandlung meines Kindes mit seinem Chef.

    Die offenbart, dass es sie gibt - die sesselfurzenden Arschlöcher im Anzug auf Stühlen, mit denen man sie - ohne Fallschirm natürlich - in die Stratosphäre schießen möchte.

    Ich bin einigermaßen heiß auf diese Kreatur.

    Und offenbar gehört es zum Vatersein auch dazu, es auszuhalten (oder auch nicht), wenn einem das Kind unter Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses traurig und wütend und runter gemacht wird.

    Ich wünsche diesem A........h, dass ihm die Zunge abfault.

     

    Man kann nur hoffen.

     

    ...Ich schließe mich deinen Wünschen an und hoffe sehr, dass dein Kind ab spätestens dem Wochenende Bewerbungen schreibt!!!!

    Runtermachen geht gar nicht, das ist ungebührlich und unverschämt. 

    😾👹🌸

  • 10.08.26, 18:09

    ... die Schilderung der Gehaltsverhandlung meines Kindes mit seinem Chef.

    Die offenbart, dass es sie gibt - die sesselfurzenden Arschlöcher im Anzug auf Stühlen, mit denen man sie - ohne Fallschirm natürlich - in die Stratosphäre schießen möchte.

    Ich bin einigermaßen heiß auf diese Kreatur.

    Und offenbar gehört es zum Vatersein auch dazu, es auszuhalten (oder auch nicht), wenn einem das Kind unter Ausnützung eines Autoritätsverhältnisses traurig und wütend und runter gemacht wird.

    Ich wünsche diesem A........h, dass ihm die Zunge abfault.

     

    Man kann nur hoffen.

  • 03.08.26, 20:55

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    SM, ich verstehe deinen Gedanken.

     

    Natürlich können Krankheit, finanzielle Sorgen oder fehlende Angebote den Weg zu neuen Kontakten erschweren.

     

    Trotzdem glaube ich, dass Veränderung auch bedeutet, selbst im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

    Nur darauf zu warten, dass sich etwas von allein ändert, führt selten weiter.

     

    Manchmal beginnt ein neuer Kontakt mit einem kleinen Schritt - und diesen Schritt kann einem niemand abnehmen. 

    Wie hier schon geschrieben wurde, gibt es in anderen Ländern wohl eine andere Mentalität, 
    wo sich die jüngeren Menschen aktiv auf die älteren Menschen zubewegen und sie umsor-
    gen, so dass die Verantwortung nicht in erster Linie bei ihnen liegt nicht einsam zu sein?

    Dadurch, dass es hierzulande bisher keine solche Mentalität gibt, gebe ich Dir recht, dass je-
    de/r eigenverantwortlich sehen muss, dass er nicht vereinsamt, aber gerade dann, fühlt man
    sich mMn auch eher als Belastung für andere, so dass auch dieser kleine Schritt schier unü-
    berwindbar scheint...

    ...vielleicht bräuchten wir, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, eher so einen Mentalitäts-
    wandel, so dass man den älteren ein stückweit dies Verantwortung abnimmt, denn wenn sie 
    sich wertgeschätzt fühlen, fällt es ihnen sicher auch leichter auf andere zuzugehen und neue
    Kontakte zu knüpfen? 

    Zudem bin ich bei Ute, dass die Beschäftigung mit sich selbst, Wünschen, Bedürfnissen, Selbst-
    fürsorge durchaus hilfreich sind um zu Wissen was man selbst will und erfüllende Kontakte zu
    finden 🪄

    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn unsere Gesellschaft mehr füreinander da wäre und ältere Menschen sich mehr wertgeschätzt und eingebunden fühlen würden.

     

    Gleichzeitig glaube ich, dass wir trotz aller äußeren Umstände nicht völlig darauf warten können, dass andere den ersten Schritt machen. Oft entsteht Verbindung erst dadurch, dass jemand selbst eine kleine Initiative ergreift - und sei es nur ein Gespräch, eine Gruppe oder eine neue Begegnung.

     

    Beides gehört für mich zusammen: eine Gesellschaft, die Begegnungen ermöglicht, und Menschen, die diese Möglichkeiten auch nutzen.

  •  

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Sicher ist Einsamkeit nicht nur auf die DACH- Region begrenzt, zum Beispiel hat Großbritannien
    eigens ein Ministerium gegen Einsamkeit eingerichtet und sicher gibt es auch in jenen angeführ-
    ten Ländern Einsamkeit, ich sehe jedoch einen Unterschied ob man sich gelegentlich einsam 
    fühlt oder ob die Einsamkeit zum Dauerzustand wird? 

    Aus meiner Sicht beschreibt Karin in jenen Ländern eine ganz andere Mentalität gegenüber den
    älteren Menschen, wo sie in den Alltag integriert werden und nicht nur ab und an mal besucht 
    werden? Denn, ich denke Einsamkeit betrifft vor allem Menschen denen es an Teilhabe fehlt und
    da gäbe ich Dir zwar durchaus recht, dass es viele Möglichkeiten gibt mit anderen in Kontakt zu 
    kommen, oft kostet dies dann aber auch Geld, was bei zunehmender Altersarmut oder Kürzungen
    im sozialen Bereich nicht unbedingt alle in dem Umfang zur Verfügung haben wie sie es bräuchten, 

    wenn dann noch gesundheitliche Beeinträchtigungen hinzu kommen oder man selbst nicht weis,
    was konkret man ändern kann, damit man mehr Teilhabe erhält, ist einzig der Ruf nach Veränder-ungen nicht unbedingt zielführend, es bräuchte konkrete Schritte, die sicher individuell an Person
    und Wohnort ausgerichtet sein müssten🍀
     

    SM, ich verstehe deinen Gedanken.

     

    Natürlich können Krankheit, finanzielle Sorgen oder fehlende Angebote den Weg zu neuen Kontakten erschweren.

     

    Trotzdem glaube ich, dass Veränderung auch bedeutet, selbst im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

    Nur darauf zu warten, dass sich etwas von allein ändert, führt selten weiter.

     

    Manchmal beginnt ein neuer Kontakt mit einem kleinen Schritt - und diesen Schritt kann einem niemand abnehmen. 

    Wie hier schon geschrieben wurde, gibt es in anderen Ländern wohl eine andere Mentalität, 
    wo sich die jüngeren Menschen aktiv auf die älteren Menschen zubewegen und sie umsor-
    gen, so dass die Verantwortung nicht in erster Linie bei ihnen liegt nicht einsam zu sein?

    Dadurch, dass es hierzulande bisher keine solche Mentalität gibt, gebe ich Dir recht, dass je-
    de/r eigenverantwortlich sehen muss, dass er nicht vereinsamt, aber gerade dann, fühlt man
    sich mMn auch eher als Belastung für andere, so dass auch dieser kleine Schritt schier unü-
    berwindbar scheint...

    ...vielleicht bräuchten wir, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, eher so einen Mentalitäts-
    wandel, so dass man den älteren ein stückweit dies Verantwortung abnimmt, denn wenn sie 
    sich wertgeschätzt fühlen, fällt es ihnen sicher auch leichter auf andere zuzugehen und neue
    Kontakte zu knüpfen? 

    Zudem bin ich bei Ute, dass die Beschäftigung mit sich selbst, Wünschen, Bedürfnissen, Selbst-
    fürsorge durchaus hilfreich sind um zu Wissen was man selbst will und erfüllende Kontakte zu
    finden 🪄

  • 03.08.26, 16:33

     

    Eva:

    Elena aus Basel, 

    ich werde am 26.8. 69 Jahre alt und weißt du was mich traurig macht, ist, dass man unsichtbar wird?? und das schmerzt!
    in den südlichen Ländern, so beobachte ich das immer wieder, werden ältere Menschen wertgeschätzt! hierzulande leider nich, sie vereinsamen 

     

     

    Liebe Eva,

    ich bin erst 64 und eines habe ich mittlerweile tief verinnerlicht: Man muss sich selbst sehen! Das kann zu Beginn eine schwierige Sache sein, wenn man nichts anderes gelernt hat, als für andere da zu sein, sei es im Beruf oder privat. Fällt das weg, entsteht eine Lücke und man darf innehalten.

    Die meisten Menschen suchen nach einem Ersatz, dabei hat man endlich die Gelegenheit, sich mal um sich selbst zu kümmern. Hinschauen und prüfen, ob man die eigenen Bedürfnisse überhaupt jemals richtig erkannt hat, oder ob man bis dahin mehr oder weniger von anderen gelebt wurde, statt sich selbst im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben? 

    Es ist ein Segen, wenn man auch auf diesem Weg jemanden an seiner Seite hat, gerade wenn es jemand ist, der nicht irgendwie mit dem alten Leben verstrickt ist, sondern einen ganz vorbehaltlosen Blick auf einen hat. Das kann im Zweifelsfall ein Profi sein, kann aber auch gut eine neue freundschaftliche Bekanntschaft sein, und ja - manchmal muss man auch einem solchen Menschen erst begegnen.

    Es ist ein gesunder Egoismus, wenn man sich gut um sich kümmert und man verringert gleichzeitig die Erwartung an andere, die doch ausreichend mit sich selbst zu tun haben. Die Zeiten sind nicht einfach und jeder, egal ob arm oder reich, gesund oder krank, alleinstehend oder auch in einer Bindung, trägt seine Geschichte mit sich und sucht den eigenen Weg. 

    Alles Liebe 🤗

  • 03.08.26, 15:42

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

    Ich glaube, dass man das Thema Einsamkeit nicht nur an einem Land festmachen kann.


    Karin hat viele wichtige Punkte angesprochen. Gesundheitliche Einschränkungen, Verluste im Umfeld oder Veränderungen im Alltag können das Leben verändern - und das ist nicht nur eine Frage des Alters.

     

    Gleichzeitig glaube ich, dass wir heute viele Möglichkeiten haben, neue Kontakte zu knüpfen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

     

    Natürlich ist es nicht immer einfach, und Begegnungen fallen nicht vor die Tür.

    Aber auch wenn man nicht mehr so mobil ist, gibt es Möglichkeiten, mit anderen Menschen verbunden zu bleiben.

     

    Veränderung entsteht selten nur durch Hoffen und Warten.

     

    Wie es so schön heißt: „Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“

    Sicher ist Einsamkeit nicht nur auf die DACH- Region begrenzt, zum Beispiel hat Großbritannien
    eigens ein Ministerium gegen Einsamkeit eingerichtet und sicher gibt es auch in jenen angeführ-
    ten Ländern Einsamkeit, ich sehe jedoch einen Unterschied ob man sich gelegentlich einsam 
    fühlt oder ob die Einsamkeit zum Dauerzustand wird? 

    Aus meiner Sicht beschreibt Karin in jenen Ländern eine ganz andere Mentalität gegenüber den
    älteren Menschen, wo sie in den Alltag integriert werden und nicht nur ab und an mal besucht 
    werden? Denn, ich denke Einsamkeit betrifft vor allem Menschen denen es an Teilhabe fehlt und
    da gäbe ich Dir zwar durchaus recht, dass es viele Möglichkeiten gibt mit anderen in Kontakt zu 
    kommen, oft kostet dies dann aber auch Geld, was bei zunehmender Altersarmut oder Kürzungen
    im sozialen Bereich nicht unbedingt alle in dem Umfang zur Verfügung haben wie sie es bräuchten, 

    wenn dann noch gesundheitliche Beeinträchtigungen hinzu kommen oder man selbst nicht weis,
    was konkret man ändern kann, damit man mehr Teilhabe erhält, ist einzig der Ruf nach Veränder-ungen nicht unbedingt zielführend, es bräuchte konkrete Schritte, die sicher individuell an Person
    und Wohnort ausgerichtet sein müssten🍀
     

    SM, ich verstehe deinen Gedanken.

     

    Natürlich können Krankheit, finanzielle Sorgen oder fehlende Angebote den Weg zu neuen Kontakten erschweren.

     

    Trotzdem glaube ich, dass Veränderung auch bedeutet, selbst im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden.

    Nur darauf zu warten, dass sich etwas von allein ändert, führt selten weiter.

     

    Manchmal beginnt ein neuer Kontakt mit einem kleinen Schritt - und diesen Schritt kann einem niemand abnehmen. 

  •  

    Nane:

    Ich glaube, dass man das Thema Einsamkeit nicht nur an einem Land festmachen kann.


    Karin hat viele wichtige Punkte angesprochen. Gesundheitliche Einschränkungen, Verluste im Umfeld oder Veränderungen im Alltag können das Leben verändern - und das ist nicht nur eine Frage des Alters.

     

    Gleichzeitig glaube ich, dass wir heute viele Möglichkeiten haben, neue Kontakte zu knüpfen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

     

    Natürlich ist es nicht immer einfach, und Begegnungen fallen nicht vor die Tür.

    Aber auch wenn man nicht mehr so mobil ist, gibt es Möglichkeiten, mit anderen Menschen verbunden zu bleiben.

     

    Veränderung entsteht selten nur durch Hoffen und Warten.

     

    Wie es so schön heißt: „Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“

    Sicher ist Einsamkeit nicht nur auf die DACH- Region begrenzt, zum Beispiel hat Großbritannien
    eigens ein Ministerium gegen Einsamkeit eingerichtet und sicher gibt es auch in jenen angeführ-
    ten Ländern Einsamkeit, ich sehe jedoch einen Unterschied ob man sich gelegentlich einsam 
    fühlt oder ob die Einsamkeit zum Dauerzustand wird? 

    Aus meiner Sicht beschreibt Karin in jenen Ländern eine ganz andere Mentalität gegenüber den
    älteren Menschen, wo sie in den Alltag integriert werden und nicht nur ab und an mal besucht 
    werden? Denn, ich denke Einsamkeit betrifft vor allem Menschen denen es an Teilhabe fehlt und
    da gäbe ich Dir zwar durchaus recht, dass es viele Möglichkeiten gibt mit anderen in Kontakt zu 
    kommen, oft kostet dies dann aber auch Geld, was bei zunehmender Altersarmut oder Kürzungen
    im sozialen Bereich nicht unbedingt alle in dem Umfang zur Verfügung haben wie sie es bräuchten, 

    wenn dann noch gesundheitliche Beeinträchtigungen hinzu kommen oder man selbst nicht weis,
    was konkret man ändern kann, damit man mehr Teilhabe erhält, ist einzig der Ruf nach Veränder-ungen nicht unbedingt zielführend, es bräuchte konkrete Schritte, die sicher individuell an Person
    und Wohnort ausgerichtet sein müssten🍀
     

  • 03.08.26, 14:28 - Zuletzt bearbeitet 03.08.26, 14:29.

    Ich glaube, dass man das Thema Einsamkeit nicht nur an einem Land festmachen kann.


    Karin hat viele wichtige Punkte angesprochen. Gesundheitliche Einschränkungen, Verluste im Umfeld oder Veränderungen im Alltag können das Leben verändern - und das ist nicht nur eine Frage des Alters.

     

    Gleichzeitig glaube ich, dass wir heute viele Möglichkeiten haben, neue Kontakte zu knüpfen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

     

    Natürlich ist es nicht immer einfach, und Begegnungen fallen nicht vor die Tür.

    Aber auch wenn man nicht mehr so mobil ist, gibt es Möglichkeiten, mit anderen Menschen verbunden zu bleiben.

     

    Veränderung entsteht selten nur durch Hoffen und Warten.

     

    Wie es so schön heißt: „Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“

  • 03.08.26, 08:01 - Zuletzt bearbeitet 03.08.26, 08:23.

    Ich antworte Mal füe Eva….

    wenn die Arbeit weggefallen ist, gibt es keine Aufgabe mehr, die den Eindruck macht, man braucht mich, die einem täglich unter Menschen bringt.

     

    Vielleicht war die Arbeit gegen Schluss so Kräfte zerrend, dass man kaum mehr Energie hatte nach der Arbeit noch mit Menschen zusammen zu treffen. 

    vielleicht sind die wichtigsten Freunde schon verstorben und je älter man ist, desto schwieriger wird es neue Vertraute zu finden.

     

    Man feiert Geburtstag und niemand gratuliert, ausser Firmen, die einem etwas verkaufen wollen.

     

    Dazu kommen die altersbedingte körperliche Abnutzungen, die im schlimmsten Fall die Mobilität einschränken, sprich, man ist nicht mehr gut zu Fuss, der Rücken schmerzt wenn man steht und geht.

     

    in südlichen Länder ist der Familien Zusammenhalt stärker, oft sind noch mehrere Generationen unter einem Dach oder tägliches Telefonieren selbstverständlich. Hilfe ist selbstverständlich. Omas und Opas werden umsorgt. Die älteren Nachbaren werden geholfen wenn keine Familie da ist. In Japan gelten die älteren Leute als weise, als Stützen der Gesellschaft und man ist ihnen dankbar dafür Und man nimmt Rücksicht, überlässt Platz, gibt Vortritt. Selbst Fremden gegenüber,  Touristen mit weissen Haaren erfahrende Altersfreundlichkeit ebenfalls. 
     

    Hier zu Lande vereinsamen ältere Menschen, ihre Selbstmordrate ist erschrecken hoch…

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Eva:

    Elena aus Basel, 

    ich werde am 26.8. 69 Jahre alt und weißt du was mich traurig macht, ist, dass man unsichtbar wird?? und das schmerzt!
    in den südlichen Ländern, so beobachte ich das immer wieder, werden ältere Menschen wertgeschätzt! hierzulande leider nich, sie vereinsamen 

     

    Mein aufrichtiges Beileid, dass Du so empfindest und dich nicht wertgeschätzt fühlst, 

    ich frage mich dabei, wie Du zu dieser Einschätzung kommst und warum Du glaubst, 
    dass in südlichen Ländern ältere Menschen mehr wertgeschätzt werden? 

    Wohlgemerkt, ich will deine Ausführungen nicht infrage stellen, sondern nur verstehen🪄

     

  •  

    Eva:

    Elena aus Basel, 

    ich werde am 26.8. 69 Jahre alt und weißt du was mich traurig macht, ist, dass man unsichtbar wird?? und das schmerzt!
    in den südlichen Ländern, so beobachte ich das immer wieder, werden ältere Menschen wertgeschätzt! hierzulande leider nich, sie vereinsamen 

     

    Mein aufrichtiges Beileid, dass Du so empfindest und dich nicht wertgeschätzt fühlst, 

    ich frage mich dabei, wie Du zu dieser Einschätzung kommst und warum Du glaubst, 
    dass in südlichen Ländern ältere Menschen mehr wertgeschätzt werden? 

    Wohlgemerkt, ich will deine Ausführungen nicht infrage stellen, sondern nur verstehen🪄

  • 02.08.26, 22:01

     

    Eva:

    Elena aus Basel, 

    ich werde am 26.8. 69 Jahre alt und weißt du was mich traurig macht, ist, dass man unsichtbar wird?? und das schmerzt!
    in den südlichen Ländern, so beobachte ich das immer wieder, werden ältere Menschen wertgeschätzt! hierzulande leider nich, sie vereinsamen 

     

    Das beobachte ich auch liebe Eva, leider. Da kommt mir der Gedanke nach Süden oder Japan auszuwandern. 🫤

    Geniesse deinen Geburtstag! Es gibt noch so vieles zu entdecken und zu erleben 🤗

  • 02.08.26, 21:54

    Liebe Eva, vielleicht darfst du bei deinem bevorstehenden 69. Geburtstag auch einmal innehalten und sehen, welch großes Geschenk es ist, dieses Alter erleben zu dürfen. Viele Menschen bekommen diese Möglichkeit leider nicht.

     

    Natürlich gibt es Momente, in denen man sich einsam oder weniger gesehen fühlt. Aber manchmal zählt nicht die Anzahl der Menschen um uns herum, sondern die Qualität der Begegnungen. Man kann von vielen Menschen umgeben sein und sich trotzdem allein fühlen -  und manchmal können ein oder zwei liebe Menschen, mit denen man sich verbunden fühlt, schon ein großes Glück sein.

     

    Ich wünsche dir, dass du deinen Geburtstag mit Dankbarkeit, Freude und dem Gefühl feiern kannst, dass du wertvoll bist und es noch viele schöne Begegnungen und Augenblicke gibt. 🌿

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