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  • Welche Fehler darf SIE/ER haben? ⚡️💥😉

    Diskussion · 43 Beiträge · 1 Gefällt mir · 579 Aufrufe
    MoH aus Haag

    Eine Freundin von mir sagte mal, man sollte nicht nur wissen, was man sich von seiner Partnerin/ seinem Partner wünscht/erwartet und was man absolut nicht ertragen kann, sondern auch welche Fehler man zu akzeptieren - nicht nur zu tolerieren - bereit ist.

    Dieses Gespräch liegt schon einige Jahre her und ich hab noch immer keine Antwort drauf.

    Ganz ehrlich, nicht mal annähernd!

     

    In all meinen Beziehungen gab es Dinge, die mich gestört, geärgert, auf die Palme gebracht haben. Aber genau diese Eigenheiten waren manchmal auch Anlass zum Lachen und Liebhaben und machten meine Partner menschlich, verletzlich, speziell.

     

    Habt ihr eine Akzeptanzliste im Kopf?

     

     

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    Heute, 12:02 - Zuletzt bearbeitet Heute, 13:11.

Beiträge

  • Heute, 18:59

     

    Michael:

    Ich finde, dass man heutzutage den/die PartnerIn gerne mit Anforderungen was er/sie alles sein muss zupflastert.

     

    Für mich war Liebe immer ein "Ich habe Fehler, du hast Fehler ... egal wir sind glücklich so unvollkommen wie wir sind, Wenn die Bindung groß genug ist, macht das alles nichts weil du meine Partnerin bist."

     

    Ich würde niemals etwas erwarten was ich nicht selbst bereit bin zu geben.

     

    Es gibt natürlich einen Wertebasis die muss passen:

    - Ehrlichkeit (kleine Notlügen um den Partner nicht zu verletzen sind ok ... z.b. hab ich zugenommen)

    - Vertrauen (die Partnerin hat ihren eigenen privaten Kreis den sie plegt)

    - Treue (die Partnerin ist die Einzige, kein externes Holen von Bestätigung fürs eigene Ego)

    - Kompromissbereitschaft (ok, wenn es dir wichtig ist machen wir das ... - du machst dies oder das nur wegen mir)

     

    Ich brauche einen Partner der auch Fehler machen darf, nichts perfektes ... das bin ich selbst nicht.
     

    Kurz gesagt, die Fehler sind ok solange die Wertebasis die Selbe ist.
    Es soll sich ECHT anfühlen, nicht PERFEKT (das ist sonst nur inszeniert - und zerbricht irgendwann)

    Das kann ich nur bestätigen. Ich hab auch das Gefühl den anderen mit Anforderung zupflastert. Wehe ich mache ein kleines Fehler, dann wird sofort die ganze Beziehung beendet und alles vergessen was man hatte und was man vor allem richtig gemacht hat. Nur noch toxische Beziehungen 😔 nicht mehr schön sowas.

    Der andere ist ja auch so fehlerfrei und perfekt 👍😒

  • Heute, 18:33

     

    Colin:

    Es ist schon komisch, wie etwas, das für eine Frau am Anfang einer Beziehung positiv war, plötzlich über Nacht zum Problem oder Fehler werden kann. Zum Beispiel Sport & Tanzen, (für manche auch Sex. 😉) 

     

    Wie gelangen Frauen zu dieser Erkenntnis? Ist es ein göttliches Eingreifen oder eine Art spirituelles Erwachen? 

     

    Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich glaube viel davon ist auf die bekannte "rosarote Brille" zurückzuführen 😉. 

     

    Das betrifft natürlich beide Geschlechter, zeigt aber auch, dass es, trotz anfänglicher starker Verliebtheit, nicht verkehrt ist, die "Eigenheiten" des potentiellen Partners wirklich neutral zu betrachten. 

    Manchmal merkt man erst später, dass selbst kleine Dinge, in Summe, wirklich störend sind, obwohl diese am Anfang absolut nicht ins Gewicht gefallen sind.

  • Heute, 18:05

    Statt Strom aus der Steckdose Benzin verfahren🙄

    sehr Energiebewusst😝

    man kann Haare auch einfach so trocknen lassen = Null Energie verbrauch

     

    Aber es geht hier ja um Fehler, die man gerne übersehen will

    Wie ein molliger Bauch, für die einen ein no-go, mich stört es nicht

    Shaman:

     

    Karin:

    Haha, ich hatte ein Partner, der statt die Haare zu föhnen sein Kopf beim Autofahren aus dem Fenster hielt. Am Anfang fand ich das noch witzig, aber weil es eine Gewohnheit war und er sich als supersparsam damit empfand und alle dumm die sich die Haare föhnten, nervte es mich immer mehr… 😝

     

     

    Energiebewusstsein war nicht so ein Ding, gelle? 

     

  • Heute, 17:42

     

    Colin:

    Es ist schon komisch, wie etwas, das für eine Frau am Anfang einer Beziehung positiv war, plötzlich über Nacht zum Problem oder Fehler werden kann. Zum Beispiel Sport & Tanzen, (für manche auch Sex. 😉) 

     

    Wie gelangen Frauen zu dieser Erkenntnis? Ist es ein göttliches Eingreifen oder eine Art spirituelles Erwachen? 

     

     

    Oder vielleicht eine Art Würfelspiel? 🤔 

  • Heute, 17:39

    Es ist schon komisch, wie etwas, das für eine Frau am Anfang einer Beziehung positiv war, plötzlich über Nacht zum Problem oder Fehler werden kann. Zum Beispiel Sport & Tanzen, (für manche auch Sex. 😉) 

     

    Wie gelangen Frauen zu dieser Erkenntnis? Ist es ein göttliches Eingreifen oder eine Art spirituelles Erwachen? 

  • Heute, 17:36

     

    Karin:

    Haha, ich hatte ein Partner, der statt die Haare zu föhnen sein Kopf beim Autofahren aus dem Fenster hielt. Am Anfang fand ich das noch witzig, aber weil es eine Gewohnheit war und er sich als supersparsam damit empfand und alle dumm die sich die Haare föhnten, nervte es mich immer mehr… 😝

    Shaman:

     

     

     

    Was sich am Anfang "süße kleine Spleens" nennt nennt die Kripo zehn Jahre später "Tatmotiv" 😉

     

     

    Energiebewusstsein war nicht so ein Ding, gelle? 

  • Heute, 17:29

    Wie man es auch dreht und wendet, von Konstruktivität der Kommunikation als Grundlage Allens bis zur "Checkliste" möglicher No gos und Co, meiner subjektiven Meinung nach sind dies lediglich theoretische Konstrukte; entscheidend ist doch das Er-leben im Alltag, um herauszufinden, ob es wirklich passt. 

     

    Thema "Vertrauensbruch"- dito höchst subjektiv und nicht objektivierbar. Jede (r) muss für sich entscheiden, wo "Schnitzer" aufhört und Vertrauensbruch anfängt, wie und ob da überhaupt noch etwas zu kitten ist. Auch hier gilt letztlich, dass alle proaktiven Theorien selbiges sind, nämlich graue Theorie. 

  • Heute, 17:27

    Haha, ich hatte ein Partner, der statt die Haare zu föhnen sein Kopf beim Autofahren aus dem Fenster hielt. Am Anfang fand ich das noch witzig, aber weil es eine Gewohnheit war und er sich als supersparsam damit empfand und alle dumm die sich die Haare föhnten, nervte es mich immer mehr… 😝

    Shaman:

     

    Colin:

    Was der eine als Fehler ansieht, betrachtet der andere oft nur als eine persönliche Eigenart oder Charakterzug.  

     

     

    Was sich am Anfang "süße kleine Spleens" nennt nennt die Kripo zehn Jahre später "Tatmotiv" 😉

     

  • Heute, 17:23

    Meine Meinung dazu ich kann kaum was zu sagen weil ich wenige Beziehungen bisher hatte. 
    Ich glaube ich habe es immer offen und Tolerant gestellt denn jeder Mensch hat auch Fehler auch Probleme aber oft mals hatte ich die Probleme dann auch relativ schnell gesehen und angesprochen oder gefragt. Und oft habe ich es mit Sarkasmus runter gespielt vielleicht nicht die Fine Art aber trotzdem einzigartig und bei jede Person induvuell :)

  • Heute, 17:20

     

    Colin:

    Was der eine als Fehler ansieht, betrachtet der andere oft nur als eine persönliche Eigenart oder Charakterzug.  

     

     

    Was sich am Anfang "süße kleine Spleens" nennt nennt die Kripo zehn Jahre später "Tatmotiv" 😉

  • Heute, 16:54

    Wenn doch dies so einfach wäre wie eine Milchbuchrechnung, die Plus müssen sein um die Minus  abzugleichen dass am Schluss die Bilanz stimmt oder gar ein Plus übrig bleibt….

     

    Zudem, wenn des funkt und die Chemie stimmt drückt man eh die Augen zusammen und akzeptiert etwas, dass man sonst vehement ablehnt…. Vielleicht klapptes ja trotzdem denkend und dann scheitert es an etwas ganz anderes, dass sich erst später herauskristallisiert was man am Anfang gar nicht auf dem Schirm hatte…

     

    Bei dem Wort Fehler kommt mir immer gleich ein Rotstift in den Sinn, der was anstreicht und Punktabzug ergibt. Irgendwie mag ich dieses Bild im Zusammenhang mit Menschen nicht…

     

    Klar habe ich meine Erfahrungspunkte die ich meiden will, falls ich jemals wieder auf die Idee kommen würde mich zu binden, aber das sind nicht Fehler, das sind „nomatches“ mit mir oder No-goes für mich.

     

     

  • Heute, 15:32 - Zuletzt bearbeitet Heute, 16:08.

    Ich finde, dass man heutzutage den/die PartnerIn gerne mit Anforderungen was er/sie alles sein muss zupflastert.

     

    Für mich war Liebe immer ein "Ich habe Fehler, du hast Fehler ... egal wir sind glücklich so unvollkommen wie wir sind, Wenn die Bindung groß genug ist, macht das alles nichts weil du meine Partnerin bist."

     

    Ich würde niemals etwas erwarten was ich nicht selbst bereit bin zu geben.

     

    Es gibt natürlich einen Wertebasis die muss passen:

    - Ehrlichkeit (kleine Notlügen um den Partner nicht zu verletzen sind ok ... z.b. hab ich zugenommen)

    - Vertrauen (die Partnerin hat ihren eigenen privaten Kreis den sie plegt)

    - Treue (die Partnerin ist die Einzige, kein externes Holen von Bestätigung fürs eigene Ego)

    - Kompromissbereitschaft (ok, wenn es dir wichtig ist machen wir das ... - du machst dies oder das nur wegen mir)

     

    Ich brauche einen Partner der auch Fehler machen darf, nichts perfektes ... das bin ich selbst nicht.
     

    Kurz gesagt, die Fehler sind ok solange die Wertebasis die Selbe ist.
    Es soll sich ECHT anfühlen, nicht PERFEKT (das ist sonst nur inszeniert - und zerbricht irgendwann)

  • Heute, 14:53 - Zuletzt bearbeitet Heute, 15:52.

     

    Toni:

    Akzeptanzliste tönt für mich wie eine "Streichliste" für die Partnerschaft.

    Vielleicht werden auch einfach falsche Erwartungen geschaffen und man malt sich ein zu perfektes Bild des Partners aus. Die Konsequenz: Es mündet in Enttäuschungen. Es stellt sich doch schlussendlich die Frage: Mit was kann ich leben resp. so annehmen, wie es eben ist, ohne mich selbst zu verlieren? Kann ein Mensch Erwartungen immer und zu 100% erfüllen? Ich kann es definitiv nicht! 😉🐞🍀

     

    Ja, genau das meinte ich. Womit könntest du leben?

     

    Matthias hat geschrieben, Rauchen wäre ein No-go für ihn. Für einen Raucher wäre das Gegenteil eher problematisch, da wahrscheinlich ständigen Diskussionen ausgesetzt. Also kommt es auch immer auf die Ausgangsposition an.

     

    Irgendwo hab ich das Gleichnis aufgeschnappt:

    Eine Flasche Mineralwasser kostet (Beispielpreise) €1 im Geschäft, €3,50 im Kino und €7 am Flughafen. Dennoch ist es immer noch das gleiche Mineralwasser.

    Gehe demnach dorthin, wo Du bzw deine Fähigkeiten am meisten wert bist/sind! 🍀

  • Heute, 14:51

    Was der eine als Fehler ansieht, betrachtet der andere oft nur als eine persönliche Eigenart oder Charakterzug.  

  • Heute, 14:45

    Akzeptanzliste tönt für mich wie eine "Streichliste" für die Partnerschaft.

    Vielleicht werden auch einfach falsche Erwartungen geschaffen und man malt sich ein zu perfektes Bild des Partners aus. Die Konsequenz: Es mündet in Enttäuschungen. Es stellt sich doch schlussendlich die Frage: Mit was kann ich leben resp. so annehmen, wie es eben ist, ohne mich selbst zu verlieren? Kann ein Mensch Erwartungen immer und zu 100% erfüllen? Ich kann es definitiv nicht! 😉🐞🍀

     

  • Ich denke, viele Dinge, die einen im ersten Moment stören, sind wenn man mal kurz durchatmet
    gar nicht wirklich relevant, aus meiner Sicht braucht es eine gemeinsame kommunikative Basis, 
    so dass man über alles reden kann, von daher würde ich den allgemeinen Vertrauensbruch auch 
    als gravierendsten Fehler ansehen, durch den man sich immer weiter von einander entfernt, wenn
    beide nicht entgegen steuern und es dadurch zur Trennung führen würde🦉

  • Heute, 14:11

    Fehler...

     

    Dieses Thema erinnert mich an einen Zeitungsartikel vor einigen Tagen.

    Ein bestimmter Lagen-Rotwein (oder wie immer das heißt) aus Österreich ist international sehr begehrt.

    In Österreich darf er nur ohne genaue Herkunft verkauft werden, weil eine Kommission befindet, der Wein sei "fehlerhaft".

     

    Finde den Fehler ;-) !

  • Heute, 13:51

     

    Petra:

     

    MoH:

     

    Geht mir ähnlich, wobei ich den Vertrauensbruch außerhalb des Schlafzimmers gravierender werte. Hab aber mit Untreue keine Erfahrung gemacht und deswegen nicht repräsentativ.

    Unterscheidest du, oder ist beides für dich gleichwertig?

    Hm, ich verstehe nicht ganz, was du mit Vertrauensbruch INNERHALB des Schlafzimmers meinst ;). Aber wenn es um emotionalen Vertrauensbruch geht: Ich weiß, dass dieser sogar noch schwerer wiegt als körperlicher.

    Ich unterscheide zwischen Vertrauensbruch im Allgemeinen (Geldgeschäfte, Lügen, nach außen nicht zum Partner stehen,…) und sexuelle Untreue (mit oder ohne Gefühle).

  • Heute, 13:38

     

    MoH:

     

    Petra:

    Ich halte sehr viel aus (wahrscheinlich zu viel ;)), aber eines nicht: Vertrauensbruch.

    Geht mir ähnlich, wobei ich den Vertrauensbruch außerhalb des Schlafzimmers gravierender werte. Hab aber mit Untreue keine Erfahrung gemacht und deswegen nicht repräsentativ.

    Unterscheidest du, oder ist beides für dich gleichwertig?

    Hm, ich verstehe nicht ganz, was du mit Vertrauensbruch INNERHALB des Schlafzimmers meinst ;). Aber wenn es um emotionalen Vertrauensbruch geht: Ich weiß, dass dieser sogar noch schwerer wiegt als körperlicher.

  • Heute, 13:34

     

    Petra:

    Ich halte sehr viel aus (wahrscheinlich zu viel ;)), aber eines nicht: Vertrauensbruch.

    Geht mir ähnlich, wobei ich den Vertrauensbruch außerhalb des Schlafzimmers gravierender werte. Hab aber mit Untreue keine Erfahrung gemacht und deswegen nicht repräsentativ.

    Unterscheidest du, oder ist beides für dich gleichwertig?

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