Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • ⚠️ DAS WAR’S DANN ⚠️

    Diskussion · 22 Beiträge · 9 Gefällt mir · 748 Aufrufe
    Thomas Kissing aus Düsseldorf

    Seit über einem Jahr habe ich hier Diskussionen gestartet, Gedanken geteilt, Meinungen gelesen und viele spannende Menschen erlebt.
    Nun endet dieser Bereich bei Spontacts/Gemeinsamerleben – und ich möchte die Gelegenheit nutzen, Danke zu sagen.

     

    Danke für die interessanten Gespräche, die unterschiedlichen Sichtweisen, den Humor, die Tiefe und manchmal auch die Reibung.

     

    Diese letzte Diskussion soll einfach Raum geben für einen gemeinsamen Abschied, letzte Gedanken oder Erinnerungen an diese besondere Zeit hier. 👋


    Thomas Kissing 

    Gestern, 11:16

Beiträge

  • Gestern, 11:41

    Hier die KI-Analyse, wie es vielleicht weitergeht:

    Dass GemeinsamErleben (GE) die Forenbeiträge einstellt und Meet5 (M5) vermehrt "kopflose" Aktivitäten generiert, sind zwei Seiten derselben Medaille. Beide Plattformen professionalisieren und kommerzialisieren sich, um profitabel zu werden.

    Hier ist das denkbare Szenario, wie sich diese Apps entwickeln und warum das passiert:

    1. Warum GE das Forum einstellt

    Moderationsaufwand & Haftung: Foren erfordern enorm viel manuelle Moderation (Vermeidung von Hate Speech, Spam, Off-Topic-Diskussionen). Das kostet Geld und Personal.

    Fokus auf das Kerngeschäft: GE will eine reine Aktivitäten-Plattform sein. Diskussionen binden die Nutzer in der App, generieren aber keine echten Treffen oder Premium-Abschlüsse.

    2. Warum Meet5 "kopflose" Bot-Aktivitäten erstellt

    Künstliche Belebung (Liquidity): Eine Freizeit-App stirbt, wenn Nutzer in einer Region keine Aktivitäten finden. M5 füllt den Feed automatisiert mit Standard-Treffpunkten (z.B. "Wochenend-Stammtisch im Café X"), damit die App "aktiv" aussieht.

    Erziehungsmaßnahme für Nutzer: M5 drängt die Nutzer in die Rolle des Organisators. Die App gibt den Rahmen vor (Ort & Zeit), und die Community soll die Orga vor Ort spontan selbst übernehmen. Das nimmt M5 das Risiko, dass Events ausfallen, wenn ein privater Ersteller kurzfristig absagt.

    Das denkbare Zukunftsszenario

    Die gemütliche, rein Community-getriebene Phase dieser Plattformen geht zu Ende. Es entwickelt sich eine Zweiklassengesellschaft:

    Die "Kommerzialisierungsschiene" (Pay-to-Play): Plattformen wie M5 und GE werden immer mehr Standard-Funktionen hinter Paywalls (Premium-Mitgliedschaften) verstecken. Die automatisierten, kopflosen Events dienen als standardisierte "Produkte", um die Masse zu bedienen. Gleichzeitig wird es mehr Kooperationen mit der Gastronomie geben (z.B. M5 schickt jeden Freitag 12 Leute in Restaurant X und kassiert dafür Provision).

    Die "Kopflosen" Treffen werden Normalität: Man bucht sich in ein Event ein wie ein Ticket. Vor Ort muss sich die Gruppe über den Chat selbst organisieren ("Ich sitze am Tisch hinten links, trage eine rote Jacke"). Wer einen echten Kümmerer oder "Kopf" sucht, wird künftig tiefer in die Tasche greifen müssen (z.B. geführte Touren oder verifizierte Premium-Events).

    Fazit: Der Wandel geht weg vom sozialen Netzwerk mit Foren-Charakter hin zu einer rein transaktionalen Vermittlungsplattform für Offline-Treffen.

  • Ich kann ehrlich gesagt verstehen, warum der Diskussionsbereich eingestellt wird.

    Ursprünglich sollte diese Plattform Menschen im echten Leben verbinden — nicht endlose Online-Debatten führen. Die Idee war eigentlich ziemlich gut: Menschen mit gleichen Interessen finden, gemeinsame Aktivitäten starten und dadurch echte Begegnungen schaffen.

     

    Der Diskussionsbereich war dabei letztlich nur ein kleiner Teil des gesamten Angebots. Trotzdem gab es hier immer wieder Beiträge, die gemeldet werden mussten oder gegen Regeln verstoßen haben. Das bedeutet Moderationsaufwand, Zeit und Kosten. Und wenn die meisten Mitglieder kostenlos unterwegs sind, wird so etwas wirtschaftlich wahrscheinlich schwierig.

     

    Dazu hatte ich persönlich schon länger den Eindruck, dass Diskussionen hier keine echte Priorität mehr hatten. Der Anbieter scheint in anderen Bereichen deutlich stärker aufgestellt zu sein.

     

    Hinzu kommt, dass es mittlerweile viele Apps und Plattformen gibt, die ein sehr ähnliches Angebot bieten — oft moderner, schneller und stärker auf jüngere Zielgruppen ausgerichtet. Was mir ebenfalls aufgefallen ist: Viele melden sich an und sind kurze Zeit später wieder verschwunden. Vielleicht hat sich das Nutzerverhalten einfach verändert.

    Trotzdem sollte man nicht vergessen:
    Das GemeinsamErleben-/Spontacts-Netzwerk zählt laut eigenen Angaben inzwischen über 1,5 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum und bezeichnet sich selbst als größte Freizeit-Community dieser Art.

     

    Und genau deshalb möchte ich zum Schluss einfach Danke sagen.

     

    Danke an alle, die diskutiert haben.
    Danke für Meinungen, Widerspruch, Humor, interessante Gedanken und manchmal auch hitzige Debatten.
    Ich habe hier über ein Jahr lang viele spannende Gespräche erlebt.

     

    Also nutzt diesen letzten Thread gerne noch einmal für ein paar letzte Worte, Gedanken oder einfach zum Abschied sagen.

     

    Thomas Kissing 

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.