
Warum ist es heute so schwierig, ein Date zu bekommen ?? Liegt es daran, dass Dating nicht mehr zeitgemäss ist, oder wollen sich Menschen einfach nicht mehr binden?

Warum ist es heute so schwierig, ein Date zu bekommen ?? Liegt es daran, dass Dating nicht mehr zeitgemäss ist, oder wollen sich Menschen einfach nicht mehr binden?
Karin:
Es kann sich auch ein Materiarchat daraus bilden…. Oder eine neue Form
Ja, könnte...
Während der Krise oder danach?
Gibt es ein Beispiel in der Menschheitsgeschichte dafür?
Shaman:
Lediglich der Logik halber: BEIDE Geschlechter sind im Zusammenwirken für die Reproduktion zuständig. Selbst nach kriegen gelang es keiner Frau, sich ohne Mitwirkung eines Mannes fortzupflanzen.
Nö, nicht umsonst hieß es immer bei Rettungsbooten: "Kinder und Frauen zuerst"
Spermien bekommst du an jeder Häuserecke, Eizellen nur zwischen 15 und 40 und dass nur einmal im Monat.
Doch doch, es gibt Samenbanken … Genug Spermien für den weiteren Menschlichen Fortbestand für Jahrhunderte…😉
Es gibt auch Ei Spenden und bereits eingefrorene Embrios
doch braucht es immer noch Frauen mit funktionierender Gebärmutter
Shaman:
Erv:
Kurz gesagt:
Armut, Krieg, usw. führt zu alten Geschlechterrollen.
In der Ukraine mußt du als Mann an die Front, aus basta. In einer dezimierten Gesellschaft nach einer Katastrophe sind Frauen für die Reproduktion zuständig, aus basta.
Da sind die Lebensumstände so prekär dass darauf nicht Rücksicht genommen wird.
Lediglich der Logik halber: BEIDE Geschlechter sind im Zusammenwirken für die Reproduktion zuständig. Selbst nach kriegen gelang es keiner Frau, sich ohne Mitwirkung eines Mannes fortzupflanzen.
Danke. Endlich mal ein vernünftiger Beitrag.
Die Reproduktion ist keine Einbahnstraße – dazu gehören biologisch nun einmal beide Geschlechter.
Erv:
Karin:
Wie meinst du das Erv?
Kurz gesagt:
Armut, Krieg, usw. führt zu alten Geschlechterrollen.
In der Ukraine mußt du als Mann an die Front, aus basta. In einer dezimierten Gesellschaft nach einer Katastrophe sind Frauen für die Reproduktion zuständig, aus basta.
Da sind die Lebensumstände so prekär dass darauf nicht Rücksicht genommen wird.
Lediglich der Logik halber: BEIDE Geschlechter sind im Zusammenwirken für die Reproduktion zuständig. Selbst nach kriegen gelang es keiner Frau, sich ohne Mitwirkung eines Mannes fortzupflanzen.
Krieg und Katastrophen zwingen Menschen oft in bestimmte Rollen. Das ist aber für mich eher ein Zeichen von Not und Mangel als ein Argument dafür, dass diese Rollen grundsätzlich die bessere oder natürliche Gesellschaftsordnung darstellen.
Es kann sich auch ein Materiarchat daraus bilden…. Oder eine neue Form
Erv:
Karin:
Wie meinst du das Erv?
Kurz gesagt:
Armut, Krieg, usw. führt zu alten Geschlechterrollen.
In der Ukraine mußt du als Mann an die Front, aus basta. In einer dezimierten Gesellschaft nach einer Katastrophe sind Frauen für die Reproduktion zuständig, aus basta.
Da sind die Lebensumstände so prekär dass darauf nicht Rücksicht genommen wird.
Karin:
Wie meinst du das Erv?
Das geht nur in einer von Wohlstand geprägten Gesellschaft. Und ich garantiere dir, je mehr Europa den Anschluss verpasst, desto mehr wird es ein Rückkehr zu alten Geschlechterrollen geben.
Kurz gesagt:
Armut, Krieg, usw. führt zu alten Geschlechterrollen.
In der Ukraine mußt du als Mann an die Front, aus basta. In einer dezimierten Gesellschaft nach einer Katastrophe sind Frauen für die Reproduktion zuständig, aus basta.
Da sind die Lebensumstände so prekär dass darauf nicht Rücksicht genommen wird.
Der zentrale Denk - und Argumentationsfehler ist doch, dass mancher versucht, zeitgenössische Thesen und westeuropäische Denkweisen auf Gesellschaften anzuwenden, die eben nach völlig anderen Strukturen leben. Punkt eins.
Punkt zwei: Im Grunde ist es pure Arroganz, die Gesellschafts- und Lebensstruktur anderer Gesellschaften durch die kolonialistische Brille "nur unser Denk- und Gesellschaftsmodell ist richtig, also müssen andere es gefälligst übernehmen" zu betrachten. Ein Ansatz, der abwertend und herablassend ist.
Nur weil bei uns mindestens 72 Geschlechtsidentitäten aktuell en Vogue sind leitet sich daraus in keinster Weise die Richtigkeit des "nur wir haben Recht" an.
Wir sollten endlich anfangen zu akzeptieren, dass andere Gesellschaften vielleicht nach anderen Parametern leben WOLLEN; wir wollen nicht, dass uns jemand sein Lebensmodell überstülpt, also sollten wir das auch bei anderen lassen.
Wozu die, als Beispiel, selbsternannte "Alleinrichtigkeit" des Christentums geführt hat, sollte hinreichend bekannt sein.
Da ist sicher etwas Wahres dran.
Allerdings glaube ich nicht, dass wirtschaftliche Probleme automatisch zu einer Rückkehr alter Geschlechterrollen führen.
Gesellschaften entwickeln sich selten einfach rückwärts.
Wie meinst du das Erv?
Das geht nur in einer von Wohlstand geprägten Gesellschaft. Und ich garantiere dir, je mehr Europa den Anschluss verpasst, desto mehr wird es ein Rückkehr zu alten Geschlechterrollen geben.
Schwarzgelber Mutbürger:
1995, Du bist also immer auf dem aktuellen Stand.
Das ist kein legitimes Argument sofern nicht eine neuere Studie mit neueren Argumenten vorgelegt werden kann.
Ich bezog mich auf deine Aussage wonach Geschlechterrollen naturgegeben sind
und Nein sind sie nicht, sie sind in erster Linie anerzogen:
Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus? siehe auch: Gender studies - Wikipedia
Ich halte viel davon das Geschlechterrollen ein Zusammenspiel von Evolution und Umwelt sind.
Insofern ist dein Artikel nicht falsch, er macht nur nicht für alle Kulturen Sinn.
Wenn also jmd. auf die Idee kommt auf North Sentinel Island den dort lebenden Menschen zu erklären dass es 72 Geschlechter gibt, das Frauen sich emanzipieren sollen und Männer nicht mehr ihre Insel vor blöden Touristen schützen sollen, dann wäre diese Kultur dem Untergang geweiht.
Das geht nur in einer von Wohlstand geprägten Gesellschaft. Und ich garantiere dir, je mehr Europa den Anschluss verpasst, desto mehr wird es ein Rückkehr zu alten Geschlechterrollen geben.
Karin:
Daher immer so aufgeblasen😁😂🤣
Maresa:
Nein, ich flatuliere NIE 😇❗️🫢😉😉😉
"Bin ich zu stark, bist Du zu schwach☝️😃!"
🤲😘
Giannis:
Schwarzgelber Mutbürger:
Genau deswegen, weil Du keine Nachweise erbringen kannst, lediglich dein Gefühl dazu schreibst,
was defakto nicht den Fakten entspricht, weitermachen😁😉Da du nach Quellen fragst, gerne 😎👍👌💪
David Buss gehört zu den bekanntesten Evolutionspsychologen weltweit und hat bereits 1989 Partnerpräferenzen in 37 Kulturen untersucht:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7726470/
Studie zu Geschlechtsunterschieden aus dem American Psychologist:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7726470/
Cambridge University über menschliche Paarungsstrategien:
Und David Buss beschreibt seit Jahrzehnten genau das, was ich geschrieben habe: Biologie und Umwelt sind keine Gegensätze, sondern wirken gemeinsam.
Ich habe übrigens nie behauptet, Kultur spiele keine Rolle.
Ich halte nur die Vorstellung, dass sämtliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen ausschließlich anerzogen seien, für wissenschaftlich nicht haltbar.
Und was die historischen Nachteile betrifft: Natürlich gab es diese.
Aber wir leben heute im Westen des Jahres 2026. Frauen haben Wahlrecht, Bildungszugang, Karrierefreiheit, finanzielle Unabhängigkeit und zahlreiche Schutz- und Unterstützungsstrukturen.
Deshalb halte ich wenig von der Vorstellung, westliche Frauen seien heute grundsätzlich benachteiligt, während über Probleme von Männern kaum gesprochen werden darf.
Die Wirklichkeit ist komplexer als einfache Täter-Opfer-Modelle. Genau das war mein Punkt.
Jeder findet irgendwann mal seinen Meister 😉
Es freut mich, dass du dich weiterbilden möchtest 🙂
1995, Du bist also immer auf dem aktuellen Stand😉
Ich bezog mich auf deine Aussage wonach Geschlechterrollen naturgegeben sind
und Nein sind sie nicht, sie sind in erster Linie anerzogen:
Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus? siehe auch: Gender studies - Wikipedia
Daher immer so aufgeblasen😁😂🤣
Maresa:
Ute:
*räusper* - du nicht?
Nein, ich flatuliere NIE 😇❗️🫢😉😉😉
Schwarzgelber Mutbürger:
Giannis:
Warum sprichst du automatisch von "meiner Forschung", als hätte ich behauptet, etwas selbst erfunden zu haben?
Über Biologie, Verhaltensforschung, Psychologie und Sozialwissenschaften wird seit Jahrzehnten geforscht.
Und ja, Frauen hatten historisch in manchen Bereichen Nachteile. Das bestreitet niemand. Aber wir leben nicht mehr im Jahr 1920. In den westlichen Ländern haben Frauen heute Wahlrecht, Bildungszugang, Karrierefreiheit, finanzielle Unabhängigkeit und zahlreiche gesellschaftliche Unterstützungsstrukturen. Deshalb halte ich wenig davon, so zu tun, als wäre die westliche Frau im Jahr 2026 noch grundsätzlich rechtlos oder gesellschaftlich machtlos. Eher das Gegenteil ist heutzutage der Fall! Wo lebst du eigentlich? Gehst du auch mal raus unter Menschen? 🤔
Genauso wenig halte ich etwas davon, alle Unterschiede ausschließlich mit "erlernten Rollenbildern" zu erklären. Biologie, Hormone, Evolution und Kultur wirken gleichzeitig.
Der Mensch ist komplexer als einfache Schuldmodelle.
Und vielleicht sollten wir an einen Punkt kommen, an dem nicht mehr permanent gegeneinander aufgerechnet wird, welches Geschlecht das größere Opfer ist. Denn eine Gesellschaft wird nicht besser, wenn Männerprobleme unsichtbar gemacht werden und Frauenprobleme ausschließlich im historischen Kontext betrachtet werden!
Unterschiede anzuerkennen bedeutet nicht, Ungleichwertigkeit zu fordern. Das wird leider viel zu oft verwechselt.
Genau deswegen, weil Du keine Nachweise erbringen kannst, lediglich dein Gefühl dazu schreibst,
was defakto nicht den Fakten entspricht, weitermachen😁😉
Da du nach Quellen fragst, gerne 😎👍👌💪
David Buss gehört zu den bekanntesten Evolutionspsychologen weltweit und hat bereits 1989 Partnerpräferenzen in 37 Kulturen untersucht:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7726470/
Studie zu Geschlechtsunterschieden aus dem American Psychologist:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7726470/
Cambridge University über menschliche Paarungsstrategien:
Und David Buss beschreibt seit Jahrzehnten genau das, was ich geschrieben habe: Biologie und Umwelt sind keine Gegensätze, sondern wirken gemeinsam.
Ich habe übrigens nie behauptet, Kultur spiele keine Rolle.
Ich halte nur die Vorstellung, dass sämtliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen ausschließlich anerzogen seien, für wissenschaftlich nicht haltbar.
Und was die historischen Nachteile betrifft: Natürlich gab es diese.
Aber wir leben heute im Westen des Jahres 2026. Frauen haben Wahlrecht, Bildungszugang, Karrierefreiheit, finanzielle Unabhängigkeit und zahlreiche Schutz- und Unterstützungsstrukturen.
Deshalb halte ich wenig von der Vorstellung, westliche Frauen seien heute grundsätzlich benachteiligt, während über Probleme von Männern kaum gesprochen werden darf.
Die Wirklichkeit ist komplexer als einfache Täter-Opfer-Modelle. Genau das war mein Punkt.
Jeder findet irgendwann mal seinen Meister 😉
Es freut mich, dass du dich weiterbilden möchtest 🙂
Giannis:
Schwarzgelber Mutbürger:
Warum sprichst Du von "hatten"? Frauen haben immer noch herbe Nachteile und Rollenbilder
in erster Linie "erlernt" oder präsentiere doch mal, die Ergebnisse "deiner Forschung":
Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus?Warum sprichst du automatisch von "meiner Forschung", als hätte ich behauptet, etwas selbst erfunden zu haben?
Über Biologie, Verhaltensforschung, Psychologie und Sozialwissenschaften wird seit Jahrzehnten geforscht.
Und ja, Frauen hatten historisch in manchen Bereichen Nachteile. Das bestreitet niemand. Aber wir leben nicht mehr im Jahr 1920. In den westlichen Ländern haben Frauen heute Wahlrecht, Bildungszugang, Karrierefreiheit, finanzielle Unabhängigkeit und zahlreiche gesellschaftliche Unterstützungsstrukturen. Deshalb halte ich wenig davon, so zu tun, als wäre die westliche Frau im Jahr 2026 noch grundsätzlich rechtlos oder gesellschaftlich machtlos. Eher das Gegenteil ist heutzutage der Fall! Wo lebst du eigentlich? Gehst du auch mal raus unter Menschen? 🤔
Genauso wenig halte ich etwas davon, alle Unterschiede ausschließlich mit "erlernten Rollenbildern" zu erklären. Biologie, Hormone, Evolution und Kultur wirken gleichzeitig.
Der Mensch ist komplexer als einfache Schuldmodelle.
Und vielleicht sollten wir an einen Punkt kommen, an dem nicht mehr permanent gegeneinander aufgerechnet wird, welches Geschlecht das größere Opfer ist. Denn eine Gesellschaft wird nicht besser, wenn Männerprobleme unsichtbar gemacht werden und Frauenprobleme ausschließlich im historischen Kontext betrachtet werden!
Unterschiede anzuerkennen bedeutet nicht, Ungleichwertigkeit zu fordern. Das wird leider viel zu oft verwechselt.
Genau deswegen, weil Du keine Nachweise erbringen kannst, lediglich dein Gefühl dazu schreibst,
was defakto nicht den Fakten entspricht, weitermachen😁😉
Schwarzgelber Mutbürger:
Giannis:
Da stimmt aus meiner Sicht ebenfalls einiges nicht.
Dass Männer und Frauen sich in vielen biologischen Merkmalen überschneiden, bestreitet niemand. Daraus zu schließen, Unterschiede seien praktisch bedeutungslos, wäre aber ein Fehlschluss. Schon kleine durchschnittliche Unterschiede können auf gesellschaftlicher Ebene große Auswirkungen haben.
Auch die neueren Erkenntnisse zur Jagd sind interessant. Dass Frauen in "manchen" Gesellschaften ebenfalls jagten, widerlegt jedoch nicht automatisch, dass es über lange Zeiträume hinweg statistische Tendenzen und Arbeitsteilungen gab. Aus einzelnen Korrekturen alter Modelle wird nicht plötzlich das Gegenteil aller bisherigen Erkenntnisse.
Und bei den Rollenbildern wird es besonders spannend. Natürlich wird vieles kulturell geprägt. Aber zu behaupten, Geschlechterunterschiede seien ausschließlich gelernt, widerspricht einem großen Teil der Forschung aus Biologie, Evolutionspsychologie und Verhaltenswissenschaft.
Außerdem ist "ergänzen" nicht das Gegenteil von "gleichwertig".
Zwei Menschen können unterschiedlich sein, ohne dass einer mehr oder weniger wert ist.
Und ja, Frauen hatten in vielen Epochen Nachteile. Männer allerdings ebenfalls, nur oft in anderen Bereichen. Geschichte ist komplexer als Täter auf der einen und Opfer auf der anderen Seite.
Am Ende halte ich wenig von Schubladen. Aber genauso wenig halte ich von der Vorstellung, dass Natur, Biologie und jahrtausendelange Entwicklung plötzlich keine Rolle mehr spielen würden.
Warum sprichst Du von "hatten"? Frauen haben immer noch herbe Nachteile und Rollenbilder
in erster Linie "erlernt" oder präsentiere doch mal, die Ergebnisse "deiner Forschung":
Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus?
Warum sprichst du automatisch von "meiner Forschung", als hätte ich behauptet, etwas selbst erfunden zu haben?
Über Biologie, Verhaltensforschung, Psychologie und Sozialwissenschaften wird seit Jahrzehnten geforscht.
Und ja, Frauen hatten historisch in manchen Bereichen Nachteile. Das bestreitet niemand. Aber wir leben nicht mehr im Jahr 1920. In den westlichen Ländern haben Frauen heute Wahlrecht, Bildungszugang, Karrierefreiheit, finanzielle Unabhängigkeit und zahlreiche gesellschaftliche Unterstützungsstrukturen. Deshalb halte ich wenig davon, so zu tun, als wäre die westliche Frau im Jahr 2026 noch grundsätzlich rechtlos oder gesellschaftlich machtlos. Eher das Gegenteil ist heutzutage der Fall! Wo lebst du eigentlich? Gehst du auch mal raus unter Menschen? 🤔
Genauso wenig halte ich etwas davon, alle Unterschiede ausschließlich mit "erlernten Rollenbildern" zu erklären. Biologie, Hormone, Evolution und Kultur wirken gleichzeitig.
Der Mensch ist komplexer als einfache Schuldmodelle.

Und vielleicht sollten wir an einen Punkt kommen, an dem nicht mehr permanent gegeneinander aufgerechnet wird, welches Geschlecht das größere Opfer ist. Denn eine Gesellschaft wird nicht besser, wenn Männerprobleme unsichtbar gemacht werden und Frauenprobleme ausschließlich im historischen Kontext betrachtet werden!
Unterschiede anzuerkennen bedeutet nicht, Ungleichwertigkeit zu fordern. Das wird leider viel zu oft verwechselt.
Giannis:
Leo:
Da stimmt Vieles so nicht.
Studien zeigen, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau ( wobei Geschlechter weitaus vielfältiger sind, wie wir wissen) nur bei rund 15 % der biologischen Merkmale überhaupt messbar sind. Die Unterschiede innerhalb der Gruppen sind mitunter größer.
Auch waren in ca 80 % der Jagd- und Sammelgesellschaften, die immer so gerne herangezogen werden, Frauen an der Jagd aktiv beteiligt. Auch das ist belegt.
( Ich kann die links gerne hinzufügen)
Geschlechterklischees sind gelernt und nicht naturgegeben. Und über Jahrtausende haben sich Männer und Frauen eben nicht ergänzt, sondern Frauen wurden benachteiligt. Bis heute.
Je weniger Rollen - und Schubladendenken, desto besser für alle (!) Geschlechter.
Da stimmt aus meiner Sicht ebenfalls einiges nicht.
Dass Männer und Frauen sich in vielen biologischen Merkmalen überschneiden, bestreitet niemand. Daraus zu schließen, Unterschiede seien praktisch bedeutungslos, wäre aber ein Fehlschluss. Schon kleine durchschnittliche Unterschiede können auf gesellschaftlicher Ebene große Auswirkungen haben.
Auch die neueren Erkenntnisse zur Jagd sind interessant. Dass Frauen in "manchen" Gesellschaften ebenfalls jagten, widerlegt jedoch nicht automatisch, dass es über lange Zeiträume hinweg statistische Tendenzen und Arbeitsteilungen gab. Aus einzelnen Korrekturen alter Modelle wird nicht plötzlich das Gegenteil aller bisherigen Erkenntnisse.
Und bei den Rollenbildern wird es besonders spannend. Natürlich wird vieles kulturell geprägt. Aber zu behaupten, Geschlechterunterschiede seien ausschließlich gelernt, widerspricht einem großen Teil der Forschung aus Biologie, Evolutionspsychologie und Verhaltenswissenschaft.
Außerdem ist "ergänzen" nicht das Gegenteil von "gleichwertig".
Zwei Menschen können unterschiedlich sein, ohne dass einer mehr oder weniger wert ist.
Und ja, Frauen hatten in vielen Epochen Nachteile. Männer allerdings ebenfalls, nur oft in anderen Bereichen. Geschichte ist komplexer als Täter auf der einen und Opfer auf der anderen Seite.
Am Ende halte ich wenig von Schubladen. Aber genauso wenig halte ich von der Vorstellung, dass Natur, Biologie und jahrtausendelange Entwicklung plötzlich keine Rolle mehr spielen würden.
Warum sprichst Du von "hatten"? Frauen haben immer noch herbe Nachteile und Rollenbilder
in erster Linie "erlernt" oder präsentiere doch mal, die Ergebnisse "deiner Forschung":
Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus?
Ute:
Maresa:
Ja, Nino 🤡 schwingt auf seinem
Yoga-"Teppich" durch die #ge-Lüfte und hat Flatulenzen 💨❗️🫢
*räusper* - du nicht?
Nein, ich flatuliere NIE 😇❗️🫢😉😉😉