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  • Dating - Singles weshalb ist es so schwer ein Date zu bekommen

    Diskussion · 245 Beiträge · 23 Gefällt mir · 3.923 Aufrufe
    G- aus Dietikon
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    Warum ist es heute so schwierig, ein Date zu bekommen ??  Liegt es daran, dass Dating nicht mehr zeitgemäss ist, oder wollen sich Menschen einfach nicht mehr binden? 

    17.05.26, 17:13 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 17:26.

Beiträge

  • Gestern, 08:28

     

    Sidonia:

    Ich denke nicht, dass es schwer wäre, ein Date zu bekommen. Nur trauen sich die meisten Männer nichts mehr. Die Frauen wollen Männer, die stark und selbstbewusst sind und die sich etwas trauen. 

    Wenn mich ein Mann selbstbewusst anspricht und er mir optisch gefällt, sage ich sofort zu 🤷

    Ältere Frauen wollen Männer die sich was trauen und wissen was die wollen. Beim Frauen die z.b. zwischen 20 und 35 sind (aus meiner Erfahrung) ist das so dass die sagen dass die Selbstbewusste, Starke und Zukunft Orientierte Männer wollen aber sobald zu einer Date kommt und man zeigt sein Authentizität und was man wirklich für Person ist,  Frauen werden zurückgezogen. Fast jede Frau wünscht sich Starke und Unabhängige Mann der Führung übernimmt und wenn sie so einen Mann bekommen an ihrer Seite, viele (ich sag nicht alle) werden Kontakt abrechnen oder sich einfach nicht mehr melden. Wieso wehalb? Man hat keine Ziele gesetzt die für Frauen unmöglich gemeinsam zu erreichen sind oder die sie überfordern. Man will Haus bauen und Familie gründen, keinen Astronaut werden😅 So ich denke Authentizität und klarer,normaler und gesunder Menschenverstand und Meinung wird heutzutage nicht mehr bevorzugt sondern nur Illusion. Menschen laufe  von Authentizität und Ehrlichkeit weg, wenn man einem seine Stärke aber auch die Schwäche zeigt man wird sehr oft nicht verstanden oder nicht akzeptiert. 

  • Gestern, 08:25

    Hi Gianni

    In einem Punkt muss ich dich korrigieren:

     

     In Deutschland, Österreich und der Schweiz leben jeweils etwas mehr Frauen als Männer, was vor allem auf die höhere Lebenserwartung von Frauen zurückzuführen ist. Der Frauenanteil liegt konstant bei rund (50{,}3\,\%\) bis \(50{,}7\,\%\)

     

    Der Frauenüberschuss zeigt sich erst im hohen nicht mehr Datingrelevanten Alter

     

    Der Anteil von Frauen und Männer bis zu 50 Jahren ist ziemlich ausgewogen.

     

    Ansonsten bin ich mit dir einig. danke dir für deinen neutralen Beitrag.

  • Gestern, 07:06

    Hallo G-.

     

    Da ich mich ziemlich gut auskenne in diesem Bereich, nehme ich mir mal die Zeit um dir eine fachliche-  sowie sachliche Antwort darauf zu geben.

    (Habe auch einen YouTube Kanal darüber) 😎💪👍

     

    Was viele Männer heute spüren, aber oft nicht richtig in Worte fassen können, ist Folgendes:
    Wir erleben seit circa 2 Jahren die größte Dating- und Beziehungskrise der modernen Welt. Und nein, das ist nicht nur „Internet-Gerede“. Dahinter stecken soziale, kulturelle, psychologische und sogar neurobiologische Veränderungen, die sich über Jahre aufgebaut haben.

     

    Die Mann-Frau-Dynamik war schon immer hochkomplex. Aber in den letzten zwei bis fünf Jahren hat sich etwas massiv verändert. Viele Menschen merken intuitiv, dass Beziehungen heute instabiler, oberflächlicher und anstrengender geworden sind. Die Zahlen zeigen das auch deutlich: steigende Singlequoten, enorm sinkende Geburtenraten, mehr Einsamkeit, mehr psychische Belastungen, mehr emotionale Orientierungslosigkeit. Aktuell verzeichnen wir ein neues Rekordhoch an Singles- und Singlehaushalten, sowie psychischen Erkrankungen!
     

    Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Diese Krise entstand nicht durch einen einzigen Auslöser. Sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren gleichzeitig.

     

    Pandemie, Isolation, zwei Jahre soziale Distanz, weniger echte Begegnungen.
    Mehr Bildschirmleben statt echtes Leben. Dauerhafte Reizüberflutung durch Social Media.
    Politische Spannungen. Wirtschaftlicher Druck.


    Kriege wie Russland-Ukraine oder der Iran-Konflikt, die unterschwellig Stress im kollektiven Nervensystem auslösen. Unser soziales- bzw. kulturelles Narrativ wurde dadurch verändert.
    Lebewesen spüren Veränderungen im Kollektiv.

     

    Die Menschen denken oft, solche Dinge hätten nichts mit Dating zu tun. Aber genau das ist der Irrtum. Das Nervensystem des Menschen reagiert auf Unsicherheit. Gesellschaftlicher Druck verändert Verhalten. Menschen werden vorsichtiger, egoistischer, reizbarer oder emotional instabiler. Und genau das wirkt sich auf Beziehungen aus.

     

    Hinzu kommt die digitale Welt. Noch nie in der Geschichte hatten Menschen so viele Optionen auf Knopfdruck. Aufmerksamkeit ist zur Währung geworden. Bestätigung ist permanent verfügbar. Und genau dadurch hat sich die Wahrnehmung von Bindung verändert.

     

    Viele Männer sind in den letzten Jahren aufgewacht und haben begonnen, bestimmte Muster bewusster wahrzunehmen. Sie beobachten biologische Unterschiede, psychologische Dynamiken und gesellschaftliche Entwicklungen genauer als früher. Themen wie Bindungsfähigkeit, emotionale Stabilität, Respekt, Loyalität oder langfristige Perspektiven werden wieder stärker hinterfragt.

     

    Gleichzeitig sehen viele Frauen ebenfalls Probleme auf ihrer Seite: 

    Unsicherheit, Vertrauensprobleme, emotionale Überforderung, unrealistische Erwartungen oder die Schwierigkeit, in einer extrem schnellen und oberflächlichen Welt überhaupt noch echte Tiefe zu finden. Und genau deshalb bringt es nichts, Männer oder Frauen pauschal als „schuld“ darzustellen.  Das wäre viel zu einfach gedacht. Die Wahrheit ist wesentlich komplexer.

     

    Wir erleben gerade eine Zeit, in der traditionelle Rollenbilder fast verschwunden sind. 
    Moderne Erwartungen explodieren, und gleichzeitig kann das menschliche Nervensystem mit dieser Geschwindigkeit kaum noch hinterherkommen.

    Der moderne Mensch hat tausende Optionen, aber immer weniger innere Ruhe.
    Mehr Kommunikation, aber weniger Verbindung. Mehr Freiheit, aber oft weniger Orientierung.

    Und genau deshalb fühlen sich heute so viele Beziehungen instabil an. Nicht unbedingt, weil Liebe verschwunden ist. Sondern weil Klarheit, Ruhe, Richtung und echte Bindungsfähigkeit immer seltener geworden sind.

     

    Vor allem im Westen sehen wir zunehmend, dass viele Frauen Erwartungen entwickeln, die mit der Realität des Datingmarktes oft nicht mehr übereinstimmen. Und das ist nicht böse oder abwertend gemeint. Es ist eine Folge aus Social Media, Daueraufmerksamkeit, Vergleichskultur und einem System, das permanent suggeriert:
    „Du kannst immer noch etwas Besseres bekommen.“

     

    Perfekte Beziehungen. Perfekte Männer. Perfektes Leben. Perfekte Emotionen.

    Doch echte Beziehungen funktionieren nicht wie Instagram oder TikTok uns das einsuggerieren möchte! Eine langfristige Bindung bedeutet Verantwortung, Kompromisse, Geduld, emotionale Reife und Arbeit. Sehr viel Arbeit sogar. Und genau davor schrecken heute viele Menschen zurück.

     

    Viele suchen Nähe, aber nicht die Verantwortung, die mit echter Nähe verbunden ist.

    Und genau hier beginnt die Krise. Tiefe wurde gegen Aufmerksamkeit getauscht.
    Ruhe gegen Dopamin. Verbindung gegen Optionen.

     

    Noch nie hatten Menschen so viele Möglichkeiten und gleichzeitig so wenig Klarheit!

     

    Hinzu kommt die mathematische Realität des Datingmarktes, über die kaum offen gesprochen wird. In Europa leben ungefähr 9 Millionen mehr Frauen als Männer. Allein in Deutschland sind es etwa 1,5 Millionen mehr Frauen. 

     

    Gleichzeitig gibt es eine wachsende Anzahl von Männern, die sich komplett oder teilweise aus dem klassischen Dating zurückziehen. Die MGTOW-Bewegung ist nur ein Beispiel dafür. Selbst wenn man vorsichtig rechnet, sprechen wir von mehreren Millionen Männern im Westen, die innerlich oder aktiv ausgestiegen sind.

     

    Und jetzt kommt ein weiterer entscheidender Punkt: Präferenzen!

     

    Ein großer Teil der Männer orientiert sich biologisch und psychologisch eher an jüngeren Frauen, häufig im Bereich der 20er bis Mitte 30. Das bedeutet nicht, dass ältere Frauen „wertlos“ wären. Überhaupt nicht. 

    Aber es verändert die Dynamik des Datingmarktes massiv, besonders ab den 40ern.

     

    Dadurch entsteht eine paradoxe Situation:
    Obwohl es zahlenmäßig mehr Frauen gibt (auch im Dating Markt), erleben viele Frauen trotzdem einen starken Konkurrenzdruck im Bereich ernsthafter Beziehungen. Vor allem dann, wenn Themen wie Bindungsfähigkeit, emotionale Altlasten, Scheidungserfahrungen oder unterschiedliche Lebensrealitäten dazukommen.

     

    Viele Männer fühlen sich emotional erschöpft, orientierungslos oder innerlich leer. Viele Frauen fühlen sich enttäuscht, überfordert oder emotional nicht mehr sicher. Beide Geschlechter tragen Wunden in sich. Beide machen Fehler. Beide kämpfen mit einer Welt, die immer schneller, oberflächlicher und reizintensiver wird.

     

    Das eigentliche Problem ist, dass moderne Menschen heute oft nicht mehr gelernt haben, wie echte Bindung funktioniert. Wie man Verantwortung übernimmt. Wie man Konflikte löst. 

    Wie man gemeinsam wächst, statt permanent nach dem nächsten Reiz zu suchen.

     

    Der moderne Mensch hat tausende Optionen, aber immer weniger innere Ruhe.
    Mehr Aufmerksamkeit, aber weniger echte Liebe. Mehr Freiheit, aber weniger Orientierung.

    Und genau deshalb spüren heute so viele intuitiv:
    Irgendetwas läuft gewaltig aus dem Gleichgewicht!

     

    Der ursprüngliche Feminismus hatte ohne Frage seine Berechtigung. Bildung, Wahlrecht, Schutz vor echter Unterdrückung, berufliche Möglichkeiten und ein selbstbestimmtes Leben, dafür einzustehen war richtig und wichtig. 

    Viele Männer haben das ebenfalls unterstützt, weil Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau etwas Normales und Gesundes ist.

    Doch irgendwann kippte etwas. Aus einem Kampf für Balance wurde ein ideologischer Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau. Und genau hier begann der Schaden. 

    Nicht bei jeder Frau. Aber gesellschaftlich spürbar.

     

    Der moderne Westen hat über Jahre ein Narrativ aufgebaut, in dem klassische Männlichkeit immer häufiger problematisiert wurde, während gleichzeitig vielen Frauen vermittelt wurde, sie bräuchten eigentlich keinen Mann mehr, außer vielleicht für Aufmerksamkeit, Status oder kurzfristige emotionale Bestätigung. Das Ergebnis sehen wir heute überall!

    Historisch hohe Singlequoten. Sinkende Geburtenraten. Mehr Einsamkeit. Mehr emotionale Orientierungslosigkeit. Mehr Männer, die sich komplett zurückziehen.
    Und gleichzeitig viele Frauen, die trotz vieler Optionen keinen stabilen Partner finden.

     

    Denn Social Media und moderne Datingkulturen haben Erwartungen erschaffen, die oft nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Dauernd entsteht das Gefühl:
    „Vielleicht kommt noch etwas Besseres.“
     

    Und genau dadurch verlieren Menschen die Fähigkeit, Ruhe, Tiefe und echte Bindung wertzuschätzen. Hinzu kommt etwas, das viele Männer inzwischen deutlich wahrnehmen:
    Sie fühlen sich oft nicht mehr gebraucht, sondern nur noch bewertet. Einkommen, Status, Aussehen, emotionale Performance, alles wird analysiert. 

     

    Gleichzeitig erleben viele Männer, dass ihre eigenen Bedürfnisse, Sorgen oder emotionalen Belastungen gesellschaftlich kaum ernst genommen werden.

    Und genau deshalb ziehen sich viele zurück. Nicht unbedingt aus Hass auf Frauen. Sondern aus Erschöpfung. Aus Enttäuschung. Aus dem Gefühl heraus, dass moderne Beziehungen oft mehr Stress als Frieden bringen.

     

    Denn die meisten Männer wollen keine kalte Welt.
    Und die meisten Frauen eigentlich auch nicht.

     

    Die meisten Menschen wollen Liebe, Ruhe, Loyalität, Nähe, Familie, Vertrauen und emotionale Sicherheit. Aber genau diese Dinge werden in einer extrem individualistischen und reizüberfluteten Gesellschaft immer schwerer aufzubauen.

     

    Beste Grüße

    Giannis

  • Gestern, 07:03

     

    Susanne:

    Ich habe die Erfahrungen gemacht dass die wenigen Männer die ich bei einer App durch Schreiben kennengelernt habe keine aktuellen Bilder dort eingestellt haben. Am Telefon war man sich sympathisch und dann steht man sich gegenüber und ist erstmal perplex. Und am Telefon geredet wird stundenlang aber gemeinsam etwas unternehmen ist oft von meinen Vorschlägen abhängig. Ich möchte aber nicht die Animateurin für einen einsamen und müden Menschen sein sondern einen aktiven Mann an meiner Seite haben der auch selber Power und Ideen und Humor hat. Habe die Hoffnung nicht aufgegeben aber bin schon sehr ernüchtert. 

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    Das kann ich sehr gut verstehen. Deshalb sollte die Initiative nicht von der Frau ausgehen. Man bekommt dann höchstens einen Mann, den Mann zum Date tragen muss und man weiterhin alles alleine tun und entscheiden muss. Wozu dann noch ein Mann? Da ist man wirklich lieber allein.

  • Gestern, 06:48

    Ich habe die Erfahrungen gemacht dass die wenigen Männer die ich bei einer App durch Schreiben kennengelernt habe keine aktuellen Bilder dort eingestellt haben. Am Telefon war man sich sympathisch und dann steht man sich gegenüber und ist erstmal perplex. Und am Telefon geredet wird stundenlang aber gemeinsam etwas unternehmen ist oft von meinen Vorschlägen abhängig. Ich möchte aber nicht die Animateurin für einen einsamen und müden Menschen sein sondern einen aktiven Mann an meiner Seite haben der auch selber Power und Ideen und Humor hat. Habe die Hoffnung nicht aufgegeben aber bin schon sehr ernüchtert. 

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  • Gestern, 04:37

     

    Torsten:

    Noch eine Anmerkung meinerseits... warum posten viele Teilnehmer/Teilnehmerinnen hier als erstes Foto ein Bild aus jungen Jahren obwohl sie das vom Alter her schon lange nicht mehr sind? 

     

    Und auch im weiteren Verlauf haben solche Bilder keinen Platz... die könnt Ihr zeigen wenn sich eine Partnerschaft ergeben hat... so nach dem Motto, "schau mal Schatz, so sah ich mal aus."

    Euer Profil beginnt mit einer Lüge... und dann wundern sich die Leute wenn man bei einem ersten Treffen den Mund nicht mehr zubekommt, weil eigentlich jemand ganz anderes erwartet wurde und man sich auf dem Hacken umdreht und Tschüss sagt.

     

    Das Dating ist in dem Moment erfolgreich gescheitert... verdammt noch mal, steht zu Eurem Alter und Eurem Aussehen... eine diesbezügliche Lüge führt unweigerlich zu einem Scheitern des ersten Treffens.

     

    Nachtrag: und ja, meine Bilder zu mir sind aktuell

     

    Ich gebe dir recht. Aber selbst wenn Fotos aktuell sind, wirken Menschen in Wirklichkeit oft anders als auf Bildern. Persönlichkeit, Ausstrahlung, Stimme und die Art, wie jemand spricht oder lacht, kann kein Foto wirklich zeigen.
    Ich zum Beispiel verwende aktuelle Fotos in meinem Profil, weil Ehrlichkeit für mich wichtig ist. Trotzdem entscheidet oft erst die persönliche Begegnung, ob die Chemie wirklich passt.

     

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Svenja wieder gelöscht.
  • 17.05.26, 23:58 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 00:01.

    Noch eine Anmerkung meinerseits... warum posten viele Teilnehmer/Teilnehmerinnen hier als erstes Foto ein Bild aus jungen Jahren obwohl sie das vom Alter her schon lange nicht mehr sind? 

     

    Und auch im weiteren Verlauf haben solche Bilder keinen Platz... die könnt Ihr zeigen wenn sich eine Partnerschaft ergeben hat... so nach dem Motto, "schau mal Schatz, so sah ich mal aus."

    Euer Profil beginnt mit einer Lüge... und dann wundern sich die Leute wenn man bei einem ersten Treffen den Mund nicht mehr zubekommt, weil eigentlich jemand ganz anderes erwartet wurde und man sich auf dem Hacken umdreht und Tschüss sagt.

     

    Das Dating ist in dem Moment erfolgreich gescheitert... verdammt noch mal, steht zu Eurem Alter und Eurem Aussehen... eine diesbezügliche Lüge führt unweigerlich zu einem Scheitern des ersten Treffens.

     

    Nachtrag: und ja, meine Bilder zu mir sind aktuell

  • 17.05.26, 23:06

     

    :p Marie Marie (::

     

    Michael:

    Das verzweifelte online Dating bringt doch nichts, auf den Profilen wird gelogen dass sich die Balken biegen. Meine letzten Beziehungen haben sich hier zwanglos bei den Gruppentreffen ergeben. Da sieht man gleich wie die Leute tatsächlich aussehen und ob man im persönlichen Gespräch auf einer Wellenlänge ist.

    Er hat nichts von online Dating geschrieben.

    Was ist dann das Problem, wenn ich eine Frau beim persönlichen Kennenlernen sympathisch und attraktiv finde, flirte ich mit ihr und wenn das erwidert wird, frage ich sie ganz einfach ob wir uns mal zu zweit treffen. Mehr als dass sie ablehnt kann nicht passieren.

  • 17.05.26, 23:01 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 23:04.

     

    Liliane Winzenried:

     

    Karin:

    Vielleicht liegt es schlicht daran, dass du kein Dating im Profil hast….😏

    Hab ich auch gedacht🫢😆

    Ein nicht vorhandenes Dating Zeichen schliesst ja nicht aus das man ein Dating nicht möchte... nur vielleicht nicht unter der Rubrik Dating (ein Treffen und wenn das nicht auf den Topf passt dann keine Folgetermine) sondern ggf. das Ganze etwas langsamer angehen lassen und nicht unter dem Aspekt DATING. 

     

    Wenn man sich Profile mal über die erste Seite hinaus anschaut, dann tauchen da ggf. die ein oder anderen Dinge auf die interessant sein könnten... aber vielfach wird einfach nur die erste Seite des Profils angesehen und die Rubriken "Suchprofil" bzw. "Aktivitäten" nicht mehr angeschaut, weil die Dinge die unter "Profil" stehen/standen schon nicht von Interesse waren.

     

    PS: geht mir leider auch immer wieder so...

  •  

    Karin:

    Vielleicht liegt es schlicht daran, dass du kein Dating im Profil hast….😏

    Hab ich auch gedacht🫢😆

  • 17.05.26, 22:39

    Ich denke nicht, dass es schwer wäre, ein Date zu bekommen. Nur trauen sich die meisten Männer nichts mehr. Die Frauen wollen Männer, die stark und selbstbewusst sind und die sich etwas trauen. 

    Wenn mich ein Mann selbstbewusst anspricht und er mir optisch gefällt, sage ich sofort zu 🤷

  • 17.05.26, 22:32

     

    Nicole:

    Es ist vieles nur noch Oberflächlich... Unverbindlich.. resultierend oft aus unreflektiert Bindungsangst aus diverse pers. Gründen. Kaum eine Person möchte sich noch binden egal ob Kind(er) dabei sind. Warum ist das so? 

    Weil die Zeit zu schnelllebig geworden ist und kaum einer mehr mit dem Gegenüber in Verbindung treten möchte. Ein Commitment eingehen sich gegenseitig Vertrauen schenken. Und etwas gemeinsames aufbauen.. Zusammen wachsen als Paar. Beziehungsarbeit ist harte Arbeit die sich ansicht lohnt. 

    LG Nicole 

     
    100 % Zustimmung!!!! 💯👍
    Es ist so erschreckend, es besteht kein Interesse mehr die Person kennenzulernen, sondern geht dann sehr schnell nur in eine Richtung. 

    Ich finde das sehr schade, denn meine Vorstellung ist eine andere. 💟

    Ganz viel Liebe für euch. LG S.

  • 17.05.26, 22:26

     

    Claudia:

    Nicht weil Menschen nicht lieben wollen, sondern weil viele verlernt haben, mit Unsicherheit, Enttäuschung und emotionaler Nähe umzugehen.

    Verlernen würde voraussetzen es zuvor gekonnt zu haben. Schätze das ist bis auf vielleicht arg schmerzhaften Erfahrungen eher nicht der Fall. 

     

    Aus meiner Sicht wird es überhaupt erst wenig erlernt, obwohl es für uns essenziell ist - zu wenig Hause beim aufwachsen, in der Schule oder durch Medien. 

     

    Ein Grossteil der Probleme die die Gesellschaft hat, ist durch nicht ausreichend erlernte Beziehungsfähigkeit (auch zu sich selbst) verursacht. 

  • 17.05.26, 22:20

    Es ist vieles nur noch Oberflächlich... Unverbindlich.. resultierend oft aus unreflektiert Bindungsangst aus diverse pers. Gründen. Kaum eine Person möchte sich noch binden egal ob Kind(er) dabei sind. Warum ist das so? 

    Weil die Zeit zu schnelllebig geworden ist und kaum einer mehr mit dem Gegenüber in Verbindung treten möchte. Ein Commitment eingehen sich gegenseitig Vertrauen schenken. Und etwas gemeinsames aufbauen.. Zusammen wachsen als Paar. Beziehungsarbeit ist harte Arbeit die sich ansicht lohnt. 

    LG Nicole 

  • 17.05.26, 22:09

     

    Andlä:

    Aber wie will man jemanden erkennen, wenn man sich selber nicht wirklich kennt. 

    Das meine ich mit geringer Beziehungsfähigkeit bereits zu sich selbst. Bindungen im Außen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später etwas in uns selbst tangieren und das muss dann gehandhabt werden. 

    Daher finde ich es auch wichtig, dass man sich genug Zeit für sich selber nach einer Beziehung nimmt und nicht gerade in die nächste Beziehung springt. 

    Jep. Ich bin dafür, dass dies bereits vor intimeren Bindungen geschieht und weiß wer man ist und wo man steht, was man möchte, wo Themen bearbeitet werden sollten usw... 

  • 17.05.26, 22:06 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 22:23.

    Nachtrag zu meinem vorherigen Beitrag: es reicht schon das etwas im Profil des Anderen / der Anderen steht was man selber nicht mag... und schon ist man aussen vor, selbst wenn man eine Kontaktanfrage stellt. 

     

    Auch schön oder nicht schön... das Profil wird mehrmals besucht aber das Interesse wird nicht bekundet. Na dann eben nicht. Geht mir aber mittlerweile auch so... ich hab da keinen Bock mehr drauf und sehe zu das ich wenn überhaupt noch an der einen oder anderen Veranstaltung teilnehme. 

     

    Jetzt warte ich auf den kommenden Shitstorm ob meiner Ausführungen 😵‍💫

     

    Achso... ich bin nicht frei von eigenen Fehlern, Macken, Unverträglichkeiten... nur um das klar zu stellen.

  • 17.05.26, 22:02 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 23:46.

    Ich spreche jetzt mal aus Sicht eines Witwers in einem sagen wir mal höheren Alter...

     

    Er oder Sie haben ein Leben hinter sich, das ihn oder sie geprägt hat. Eingefahrene Gleise, tägliche Routine, lieb gewonnene Angewohnheiten, etc. passen in den seltensten Fällen übereinander. Die Tatsache das man sich nicht mehr wie ein Jugendlicher in größeren Gruppen bewegt, wo man früher den oder die Liebe des Lebens gefunden hat, sind vorbei. 

     

    Der Freundeskreis geschrumpft und wenn dann sind die verheiratet und man 3. Rad am Wagen. Nun die andere Seite... ihr oder ihm geht es ähnlich... aber keiner wagt sich aus der eigenen Komfortzone heraus geschweige denn begibt sich auf unbekanntes Terrain... und stellt eigene Wünsche bzw. Routinen in den Hintergrund und schaut wie es sich ggf. anfühlen würde wenn man sich mal auf eine andere Sichtweise einlassen würde. Er oder sie erfüllen nicht die von einem geforderten Kriterien.

     

    Alleine das führt zu vorsichtigem Verhalten sich mit jemanden zu treffen. Angenommen es kommt dann doch zu einem Treffen, werden eigene vermeintlich wichtige Punkte abgeklopft und sofern nicht mit den eigenen Vorstellungen konform, das Date gegen Ende des ersten Treffens ohne Folgetermine beendet. Alles selber erlebt. Es gibt kein wir schauen mal wie sich das entwickeln wird, kein langsames Entwickeln einer Partnerschaft. Ein Date muss entweder erfolgreich enden oder es ist beendet. 

     

    Sollte es zu weiteren Treffen kommen und sich daraus ggf. eine "Partnerschaft" ergeben, dann macht jeder weiter sein eigenes Ding, ärgert sich darüber das der oder die Andere nicht mitzieht oder in Entscheidungen des jeweils anderen nicht einbezogen wird und das Ganze endet wieder, da keine wirkliche Partnerschaft entsteht, sondern ggf. eine Freundschaft+.

     

    Alles selber erlebt und mittlerweile enttäuscht und damit eher zögerlich bei neuen Kontakten. Ab einem gewissen Alter sind wir wohl in uns selbst gefangen und zu großen Änderungen, um dem Anderen gerecht zu werden, wohl nicht mehr in der Lage oder wir wollen es nicht. 

     

    Macht es besser...

  • 17.05.26, 22:02

    Es ist schwer aber im Ausgang oder mit Aktivitäten usw. Kann man leute kennenlernen. Es zwar schwer aber villicht stimmts oder man hat einfach ein toller Tag oder Abend. Wie es man nimmt. Man muss eben nicht suchen dann kommt das schon. Man muss damit umgehen können ist klar. 

  • 17.05.26, 22:01

    Bauman würde wahrscheinlich sagen, dass wir heute in einer „flüssigen Gesellschaft“ leben, in der Beziehungen oft genauso konsumiert werden wie Produkte. Viele Menschen sehnen sich zwar nach Nähe, haben aber gleichzeitig Angst vor Verbindlichkeit, weil Bindung auch Verantwortung, Verletzlichkeit und Verzicht bedeutet.

    Dating ist also nicht verschwunden – aber es wurde unsicherer und austauschbarer. Die Auswahl scheint grenzenlos, wodurch Menschen ständig glauben, dass vielleicht noch etwas „Besseres“ kommt. Dadurch entstehen oberflächliche Kontakte, aber weniger echte Tiefe.

    Nicht weil Menschen nicht lieben wollen, sondern weil viele verlernt haben, mit Unsicherheit, Enttäuschung und emotionaler Nähe umzugehen.


     

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