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  • Kein Zeichen an Muttertag

    Diskussion · 44 Beiträge · 1 Gefällt mir · 1.025 Aufrufe

    Heute ist Muttertag

    Wie denkt ihr darüber nach? Ich habe von meinem Sohn nicht einmal ein Zeichen erhalten und der andere hat ein Whatsapp geschrieben. Diese Situation macht mich sehr traurig. 

    10.05.26, 19:04

Beiträge

  • 16.05.26, 14:32

    Mich auch. Als meine mittlerweile erwachsenen Kids jünger waren, sah das noch völlig anders aus. 

    Aber wir leben in einer Zeit, die gegen Familien und feste Partnerschaften ist. Sie verlieren an Wertigkeit und damit auch eben diese, sowie praktisch fast jede andere (ehemals) kultivierte Traditionen.

    Die positive Nachricht ist, dass sich Zeiten aber auch wieder ändern. Das ist wie ein Pendel. Wenn es zu weit in die eine Richtung geht, muss es unweigerlich wieder in die Andere gehn. 

     

  • 16.05.26, 13:47 - Zuletzt bearbeitet 16.05.26, 13:49.

     

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

     

     

    Wir haben hier kein jahrelanges Therapiesetting und insofern sind alle Beiträge über kurz oder länger dezent übergriffig, weil Entwicklungsschritte unverhältnismäßig verdichtet übermittelt werden. Effizienz lässt grüßen.

    Bei dir fällt mir auf, dass deine Empathie nur in die Richtung der Eltern geht, auch in anderen Threads. Natürlich sind Kinder irgendwann erwachsen und müssen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Dies fällt aber extrem schwer, wenn sie selbst unter den Eltern jahrelang gelitten haben, weil sie oftmals emotional vernachlässigt wurden. Der Mangel wird dann eben gerne über Geldforderungen kompensiert. Dass Eltern das ganz anders sehen, liegt in der Natur der Entwicklung. Insofern ist es sehr wichtig, dass eben auch Eltern noch rückwirkend ihre Taten validieren und Verantwortung übernehmen!


    Die Frau  hat offenbar jahrelang sehr viel für ihre Kinder getan , emotional, organisatorisch und auch finanziell. Wenn Eltern ihren Kindern Ausbildung, Studium oder sogar einen Doktortitel ermöglichen, ständig für Enkel da sind und zusätzlich noch finanziell unterstützen, dann entsteht natürlich das Gefühl, dass wenigstens ein Minimum an Aufmerksamkeit zurückkommen sollte.

    Ein Besuch, ein Anruf, ein Blumenstrauß oder einfach eine nette Geste zum Muttertag wären wirklich nichts Überzogenes. Deshalb wirkt es auf mich  empathielos, wenn man ihre Enttäuschung sofort psychologisch umdeutet, anstatt zuerst einmal zu sagen: „Ja, das kann verletzend sein ! 

    Auch die  oberflächlichen Floskeln wie , man sollte die Mutter das ganze Jahr schätzen ( außer zum Muttertag) oder aus Fehlern lernt man , beziehungsweise suche dir neue Kinder oder Freunde sind für die enttäuschte Frau zudem  verletzend und entbehrlich ! 


     

     


     

     

    Okay, nehmen wir mal an, es kommt zum Muttertag ein Blumenstrauß. Glaubst du, der macht die Mutter emotional satt? Ich sags dir mal so aus eigener Erfahrung: Es gab ein Weihnachten, was mit meinen Kindern geplant war. Anf. Dezember kam es zu einer verletzenden Situation mit meiner Tochter, das Weihnachtsfest inkl. aller tollen gemeinsamen Pläne in der Vorweihnachtszeit waren plötzlich ad acta gelegt. Und dann ließ sie mir einen wirklich tollen Weihnachts-Blumenstrauß per Fleurop liefern. Ich liebe Blumen sehr und ich weiß, dass sie mir eine Freude machen wollte, aber ich habe sie nur ertragen und hätte sie am liebsten in die Tonne getreten, so verletzt war ich. Die Blumen waren einfach kein Ersatz.

    Die früheren Generationen hatten zu funktionieren, das solltest du wissen. Es gibt nur wenig Ausnahmen, in denen Kinder in gesunden emotionalen Verhältnissen aufgewachsen sind. Das zeigt sich in unserer heutigen Gesellschaft.

     

    Auf mich wirkt es eben empathielos, wenn du so gar kein Verständnis für die Kinder aufbringen kannst oder willst. Ja, die Kinder fragen hier nicht. Wie Elena aber anmerkte, da war schon mal was und ich erinnere mich dunkel.

     

    Deinem letzten Absatz stimme ich zu. Der Schmerz ist da und will gesehen werden - in einem geschützten Raum. Hier ist dafür einfach nicht der passende Ort.

    Ich beende das jetzt hier. Du hast deine Sicht auf die Dinge, ich meine.

  • 16.05.26, 13:44

    Natürlich ist es schön, wenn man am Muttertag ein Zeichen der Aufmerksamkeit bekommt 🌷


    Aber wahre Liebe und Wertschätzung sollten nicht nur an einem einzigen Tag im Jahr gezeigt werden. Eigentlich sollte jeden Tag im Herzen Muttertag sein ❤️


    Viel wichtiger als Blumen oder Nachrichten an einem Datum ist doch, wie Kinder ihre Eltern an den restlichen 365 Tagen behandeln 🙏
    Ob sie da sind, anrufen, helfen oder einfach zeigen, dass sie an ihre Eltern denken 🌸


    Echte Liebe lebt nicht vom Kalender, sondern vom Herzen 💫

  • 16.05.26, 13:21

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     

    Ich glaube eher, dass das rechtzeitige Löschen ihres Beitrags gezeigt hat, wie wenig empathisch teilweise mit ihr umgegangen wurde.
    Statt einfach anzuerkennen, dass jemand verletzt oder enttäuscht ist, wurde sie analysiert, belehrt und psychologisch bewertet. Da ging es irgendwann kaum noch um Verständnis, sondern darum, ihr zu erklären, warum ihre Gefühle angeblich das eigentliche Problem seien.
     

    Nicht jede enttäuschte Mutter braucht Ratschläge über Selbstwert, Kindheit oder „neue Lebensinhalte“. Manche möchten einfach ernst genommen werden, ohne dass man ihnen indirekt Mitschuld an ihrer Enttäuschung gibt.


     

    Und auf manche Empfehlungen kann man tatsächlich gut verzichten ,  besonders dann, wenn sie eher kühl und herablassend wirken, obwohl sie als Hilfe verkauft werden! 



     

     

    Wir haben hier kein jahrelanges Therapiesetting und insofern sind alle Beiträge über kurz oder länger dezent übergriffig, weil Entwicklungsschritte unverhältnismäßig verdichtet übermittelt werden. Effizienz lässt grüßen.

    Bei dir fällt mir auf, dass deine Empathie nur in die Richtung der Eltern geht, auch in anderen Threads. Natürlich sind Kinder irgendwann erwachsen und müssen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Dies fällt aber extrem schwer, wenn sie selbst unter den Eltern jahrelang gelitten haben, weil sie oftmals emotional vernachlässigt wurden. Der Mangel wird dann eben gerne über Geldforderungen kompensiert. Dass Eltern das ganz anders sehen, liegt in der Natur der Entwicklung. Insofern ist es sehr wichtig, dass eben auch Eltern noch rückwirkend ihre Taten validieren und Verantwortung übernehmen!


    Die Frau  hat offenbar jahrelang sehr viel für ihre Kinder getan , emotional, organisatorisch und auch finanziell. Wenn Eltern ihren Kindern Ausbildung, Studium oder sogar einen Doktortitel ermöglichen, ständig für Enkel da sind und zusätzlich noch finanziell unterstützen, dann entsteht natürlich das Gefühl, dass wenigstens ein Minimum an Aufmerksamkeit zurückkommen sollte.

    Ein Besuch, ein Anruf, ein Blumenstrauß oder einfach eine nette Geste zum Muttertag wären wirklich nichts Überzogenes. Deshalb wirkt es auf mich  empathielos, wenn man ihre Enttäuschung sofort psychologisch umdeutet, anstatt zuerst einmal zu sagen: „Ja, das kann verletzend sein ! 

    Auch die  oberflächlichen Floskeln wie , man sollte die Mutter das ganze Jahr schätzen ( außer zum Muttertag) oder aus Fehlern lernt man , beziehungsweise suche dir neue Kinder oder Freunde sind für die enttäuschte Frau zudem  verletzend und entbehrlich ! 


     

     


     

  • 16.05.26, 13:04

    Wir wissen nicht, wie ihre Kinder aufgewachsen sind. Also kann man nur mutmaßen. Aber das Verhalten eines Menschen ist doch immer eine Reaktion darauf, wie man vom anderen behandelt wird. Wenn den Kindern keine Grenzen gesetzt werden und sie immer alles bekommen was sie wollen ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen (im Haushalt helfen, kleine Erledigungen...), dann züchtet man kleine Egoisten heran. Ich habe von dem, was sie geschrieben hat schon den Eindruck, dass sie ihre Kinder sehr verwöhnt hat.

  • 16.05.26, 12:46

     

    Waldgeist:

     

    Sunshine:

     

    Du hast verpasst, dass die Fragenstellerin der Diskussion sich bereits wieder gelöscht hat und deine Tipps von gestern Abend nicht mehr bei ihr ankamen!

    Ich glaube eher, dass das rechtzeitige Löschen ihres Beitrags gezeigt hat, wie wenig empathisch teilweise mit ihr umgegangen wurde.
    Statt einfach anzuerkennen, dass jemand verletzt oder enttäuscht ist, wurde sie analysiert, belehrt und psychologisch bewertet. Da ging es irgendwann kaum noch um Verständnis, sondern darum, ihr zu erklären, warum ihre Gefühle angeblich das eigentliche Problem seien.
     

    Nicht jede enttäuschte Mutter braucht Ratschläge über Selbstwert, Kindheit oder „neue Lebensinhalte“. Manche möchten einfach ernst genommen werden, ohne dass man ihnen indirekt Mitschuld an ihrer Enttäuschung gibt.


     

    Und auf manche Empfehlungen kann man tatsächlich gut verzichten ,  besonders dann, wenn sie eher kühl und herablassend wirken, obwohl sie als Hilfe verkauft werden! 



     

     

    Wir haben hier kein jahrelanges Therapiesetting und insofern sind alle Beiträge über kurz oder länger dezent übergriffig, weil Entwicklungsschritte unverhältnismäßig verdichtet übermittelt werden. Effizienz lässt grüßen.

    Bei dir fällt mir auf, dass deine Empathie nur in die Richtung der Eltern geht, auch in anderen Threads. Natürlich sind Kinder irgendwann erwachsen und müssen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Dies fällt aber extrem schwer, wenn sie selbst unter den Eltern jahrelang gelitten haben, weil sie oftmals emotional vernachlässigt wurden. Der Mangel wird dann eben gerne über Geldforderungen kompensiert. Dass Eltern das ganz anders sehen, liegt in der Natur der Entwicklung. Insofern ist es sehr wichtig, dass eben auch Eltern noch rückwirkend ihre Taten validieren und Verantwortung übernehmen!

  • 16.05.26, 12:33

     

    Waldgeist:

     

    Nanda:

    Muttertag erfand angelich 1907 eine Amerikanerin.

     

    Vielleicht hilft Dir diese Aussage, das Ganze unter einem anderen Blickwinkel zu sehen.

     

    Wertschätzung kann man nicht kaufen oder sich erarbeiten. Wenn man es gern hätte und es nicht bekommt- sollte man daran arbeiten, selber nicht mehr darauf angewiesen zu sein. Die innere Haltung ist bei diesem Thema so was von entscheidend.

     

    Schau, ich habe Familien beobachtet, die legten das Thema offen auf den Tisch. Aber ich habe beobachtet, dass die Risse nicht gekittet wurden. Und es bricht sicherlich Wunden auf. Ich frage mich darum echt, ob es lohnt, in einem guten Moment mal die eigenen Erwartungen offen auszusprechen bei den Kindern. Heute lebt man anders als 1907. Die Werthaltung in der Gesellschaft veränderte sich schon sehr in den 30 Jahren.

     

    Ich feiere Muttertag nicht mehr. Ich finde es überholt. Und meine Kinder sind erwachsen und gehen eigene Wege. Meine Mutterrolle an sich ist in dem Sinne für mich abgeschlossen.

     

    Zurück zur Wertschätzung. Versuche sie Dir selber zu geben. Von "umegäh" halte ich nicht viel, das ist trotzen. Mein Rat darum: Löse/ Löst das mit dem Restaurant essen nur auf, wenn es für Euch innerlich so stimmt.

     

    Klar, man kann auch dann eine Reise unternehmen und "flüchten". Und sich einreden, das so zu wollen.

     

    Vielleicht ist aber ein Treffen mit anderen enttäuschten Mütter heilsamer. Oder daheim bleiben und sich dort einen schönen Tag mit dem Ehemann machen, zum Beispiel das Lieblingsessen kochen. 

     

    Und überlege mal, ob Du auch von Deinen Eltern zu wenig Wertschätzung bekommen hast.

    Und ob das der Grund ist, warum es Dir so wichtig ist.

     

    War es Dir immer wichtig, im aussen als glückliche Familie da zu stehen? Hast Du Bilder erfüllt, wie "man" es macht? Ist die Wertschätzung im aussen wichtig? War das schon so bei Deinen Eltern? Oder will es Dein Mann? Schämst Du Dich zu sagen, dass Deine Kinder nicht kommen?

     

    Du fühlst Dich ausgenutzt. Nun, Du lässt das auch zu, gelle!!  

    Wenn die Angst dahinter steckt wie Marianne es sagt, dass sonst die Kinder sich gar nicht mehr  melden... dann gestehe Dir das ein.

    Aber was möchtest Du vom Leben? Zeit mit Menschen verbringen, die Dich mögen und das zeigen - oder immer wieder enttäuscht sein-??

    Du hast es selber in der Hand, wie Deine Lebensqualität sein soll. Im Mangel oder bereichernd. 

    Mache ihnen keinen Vorwurf. Akzeptiere es. Mache auch Dir keinen Vorwurf: Du hast Dein Bestes gegeben. Vielleicht ist es einfach Zeit für neue Menschen.

    Und einen neuen Lebensinhalt.

     

     

     


    Ich finde deinen Beitrag ehrlich gesagt ziemlich bevormundend.  
    Da wird eine enttäuschte Mutter nicht einfach verstanden, sondern fast komplett psychologisch zerlegt. Statt Mitgefühl gibt es Analysen über Kindheit, Selbstwert, Erwartungen und angebliche Abhängigkeit von äußerer Bestätigung.

    Nicht jeder Mensch, der sich am Muttertag verletzt fühlt, hat ein tiefes psychisches Problem oder lebt nur für Anerkennung. Viele wünschen sich schlicht eine kleine Geste von ihren Kindern. Das ist etwas völlig Normales und Menschliches.

    Auch diese Haltung, Familie müsse man einfach „loslassen“ und sich notfalls neue Menschen suchen, wirkt auf mich ziemlich kalt und austauschbar. Beziehungen bestehen nicht nur daraus, sich emotional unabhängig zu machen, sondern auch aus gegenseitiger Aufmerksamkeit und Respekt.

    Und ehrlich gesagt finde ich es seltsam, enttäuschten Menschen indirekt die Verantwortung zuzuschieben, während das Verhalten der Kinder kaum hinterfragt wird.  
    Wenn Eltern jahrelang für ihre Familie da waren, darf man wohl erwarten, dass wenigstens einmal im Jahr ein wenig Interesse oder Wertschätzung zurückkommt.

    Nicht jede Enttäuschung ist mangelnde Selbstliebe. Manchmal zeigt sie einfach, dass einem Beziehungen wichtig sind ! 🙋‍♂️

     

    Ich finde, in jedem Beitrag stecken wahre Anteile. Nandas Tipps passen schon und auch deine Sichtweise (bzw. die der KI) stimmt grundsätzlich.

    Wenn Kinder jedoch ihre Eltern nur als "Melkkühe" und "Hort" benutzen, haben Eltern als Vorbild versagt und entsprechende Werte vermittelt. Da passt es dann auch ins Bild, wenn der Muttertag übergangen wird.

     

    Viel fataler ist, dass Eltern die Fehler nicht mehr rückgängig machen können. Selbst wenn sie reflektieren, verstehen und sogar selbst heilen, so haben sie die Nervensysteme ihrer Kinder geprägt und die werden ihren veränderten Eltern niemals mehr zu 100 % vertrauen und unbewusst ihre eigenen Kinder ähnlich prägen. Das ist das Muster der Generationenkonflikte.

     

    Es hilft nichts, zu bewerten und zu be-/verurteilen. Wer richtet, erhebt sich damit nur über andere, um das eigene Mangelgefühl zu übertönen.

    @ Nanda
    Mein Ton ist rein sachlich.

  • 16.05.26, 12:19

     

    Sunshine:

     

    Nanda:

    Meene Güte, was sind denn hier plötzlich für strikte harsche Töne??

     

    Ich weiss nicht, ob ich irgendeine Info in diesem Thread verpasst habe...-?!?

     

    ... aber aus Fehler lernt man bekanntlich. Und nicht immer beim ersten Mal. Selber ist man auch froh um Chancen, oder?

     

    Hoffentlich sind immer Beide in einem wandelnden Lernprozess

    Du hast verpasst, dass die Fragenstellerin der Diskussion sich bereits wieder gelöscht hat und deine Tipps von gestern Abend nicht mehr bei ihr ankamen!

    Ich glaube eher, dass das rechtzeitige Löschen ihres Beitrags gezeigt hat, wie wenig empathisch teilweise mit ihr umgegangen wurde.
    Statt einfach anzuerkennen, dass jemand verletzt oder enttäuscht ist, wurde sie analysiert, belehrt und psychologisch bewertet. Da ging es irgendwann kaum noch um Verständnis, sondern darum, ihr zu erklären, warum ihre Gefühle angeblich das eigentliche Problem seien.
     

    Nicht jede enttäuschte Mutter braucht Ratschläge über Selbstwert, Kindheit oder „neue Lebensinhalte“. Manche möchten einfach ernst genommen werden, ohne dass man ihnen indirekt Mitschuld an ihrer Enttäuschung gibt.


     

    Und auf manche Empfehlungen kann man tatsächlich gut verzichten ,  besonders dann, wenn sie eher kühl und herablassend wirken, obwohl sie als Hilfe verkauft werden! 



     

  • 16.05.26, 12:10

     

    Nanda:

    Muttertag erfand angelich 1907 eine Amerikanerin.

     

    Vielleicht hilft Dir diese Aussage, das Ganze unter einem anderen Blickwinkel zu sehen.

     

    Wertschätzung kann man nicht kaufen oder sich erarbeiten. Wenn man es gern hätte und es nicht bekommt- sollte man daran arbeiten, selber nicht mehr darauf angewiesen zu sein. Die innere Haltung ist bei diesem Thema so was von entscheidend.

     

    Schau, ich habe Familien beobachtet, die legten das Thema offen auf den Tisch. Aber ich habe beobachtet, dass die Risse nicht gekittet wurden. Und es bricht sicherlich Wunden auf. Ich frage mich darum echt, ob es lohnt, in einem guten Moment mal die eigenen Erwartungen offen auszusprechen bei den Kindern. Heute lebt man anders als 1907. Die Werthaltung in der Gesellschaft veränderte sich schon sehr in den 30 Jahren.

     

    Ich feiere Muttertag nicht mehr. Ich finde es überholt. Und meine Kinder sind erwachsen und gehen eigene Wege. Meine Mutterrolle an sich ist in dem Sinne für mich abgeschlossen.

     

    Zurück zur Wertschätzung. Versuche sie Dir selber zu geben. Von "umegäh" halte ich nicht viel, das ist trotzen. Mein Rat darum: Löse/ Löst das mit dem Restaurant essen nur auf, wenn es für Euch innerlich so stimmt.

     

    Klar, man kann auch dann eine Reise unternehmen und "flüchten". Und sich einreden, das so zu wollen.

     

    Vielleicht ist aber ein Treffen mit anderen enttäuschten Mütter heilsamer. Oder daheim bleiben und sich dort einen schönen Tag mit dem Ehemann machen, zum Beispiel das Lieblingsessen kochen. 

     

    Und überlege mal, ob Du auch von Deinen Eltern zu wenig Wertschätzung bekommen hast.

    Und ob das der Grund ist, warum es Dir so wichtig ist.

     

    War es Dir immer wichtig, im aussen als glückliche Familie da zu stehen? Hast Du Bilder erfüllt, wie "man" es macht? Ist die Wertschätzung im aussen wichtig? War das schon so bei Deinen Eltern? Oder will es Dein Mann? Schämst Du Dich zu sagen, dass Deine Kinder nicht kommen?

     

    Du fühlst Dich ausgenutzt. Nun, Du lässt das auch zu, gelle!!  

    Wenn die Angst dahinter steckt wie Marianne es sagt, dass sonst die Kinder sich gar nicht mehr  melden... dann gestehe Dir das ein.

    Aber was möchtest Du vom Leben? Zeit mit Menschen verbringen, die Dich mögen und das zeigen - oder immer wieder enttäuscht sein-??

    Du hast es selber in der Hand, wie Deine Lebensqualität sein soll. Im Mangel oder bereichernd. 

    Mache ihnen keinen Vorwurf. Akzeptiere es. Mache auch Dir keinen Vorwurf: Du hast Dein Bestes gegeben. Vielleicht ist es einfach Zeit für neue Menschen.

    Und einen neuen Lebensinhalt.

     

     

     


    Ich finde deinen Beitrag ehrlich gesagt ziemlich bevormundend.  
    Da wird eine enttäuschte Mutter nicht einfach verstanden, sondern fast komplett psychologisch zerlegt. Statt Mitgefühl gibt es Analysen über Kindheit, Selbstwert, Erwartungen und angebliche Abhängigkeit von äußerer Bestätigung.

    Nicht jeder Mensch, der sich am Muttertag verletzt fühlt, hat ein tiefes psychisches Problem oder lebt nur für Anerkennung. Viele wünschen sich schlicht eine kleine Geste von ihren Kindern. Das ist etwas völlig Normales und Menschliches.

    Auch diese Haltung, Familie müsse man einfach „loslassen“ und sich notfalls neue Menschen suchen, wirkt auf mich ziemlich kalt und austauschbar. Beziehungen bestehen nicht nur daraus, sich emotional unabhängig zu machen, sondern auch aus gegenseitiger Aufmerksamkeit und Respekt.

    Und ehrlich gesagt finde ich es seltsam, enttäuschten Menschen indirekt die Verantwortung zuzuschieben, während das Verhalten der Kinder kaum hinterfragt wird.  
    Wenn Eltern jahrelang für ihre Familie da waren, darf man wohl erwarten, dass wenigstens einmal im Jahr ein wenig Interesse oder Wertschätzung zurückkommt.

    Nicht jede Enttäuschung ist mangelnde Selbstliebe. Manchmal zeigt sie einfach, dass einem Beziehungen wichtig sind ! 🙋‍♂️

  • 16.05.26, 11:11

     

    Nanda:

    Meene Güte, was sind denn hier plötzlich für strikte harsche Töne??

     

    Ich weiss nicht, ob ich irgendeine Info in diesem Thread verpasst habe...-?!?

     

    ... aber aus Fehler lernt man bekanntlich. Und nicht immer beim ersten Mal. Selber ist man auch froh um Chancen, oder?

     

    Hoffentlich sind immer Beide in einem wandelnden Lernprozess

    Du hast verpasst, dass die Fragenstellerin der Diskussion sich bereits wieder gelöscht hat und deine Tipps von gestern Abend nicht mehr bei ihr ankamen!

  • 16.05.26, 11:03

    Meene Güte, was sind denn hier plötzlich für strikte harsche Töne??

     

    Ich weiss nicht, ob ich irgendeine Info in diesem Thread verpasst habe...-?!?

     

    ... aber aus Fehler lernt man bekanntlich. Und nicht immer beim ersten Mal. Selber ist man auch froh um Chancen, oder?

     

    Hoffentlich sind immer Beide in einem wandelnden Lernprozess

  • 16.05.26, 09:30

     

    Nanda:

    Das finde ich zu dramatisch Waldgeist. Der Partner darf doch eine andere Meinung vertreten?

     

    Verständnis kommt von verstehen und hat mit einer anderen Meinung nichts zu tun.

     

    Ein Partner, der nicht wenigstens kognitiv versteht, verletzte Gefühle halten kann, ist beziehungsunfähig. Der taugt max. für eine Zweck-WG.

  • 16.05.26, 05:04

    Das finde ich zu dramatisch Waldgeist. Der Partner darf doch eine andere Meinung vertreten?

  • 15.05.26, 22:26

    Ich kann nachvollziehen , dass man sich sehr kränkt , wenn man keine Zeichen von seinen Kindern zum Muttertag bekommt ! Was ich aber nicht nachvollziehen kann , dass der Partner kein Verständnis dafür hat !  Ich glaube das ist das mindeste , was ich mir von meinem Partner erwarten kann !   Ich glaube , dass man das Problem offen ansprechen  sollte und wenn mich der Partner dabei nicht unterstützt , dann sollte man seine Beziehung  überdenken .  

  • 15.05.26, 21:59

    Muttertag erfand angelich 1907 eine Amerikanerin.

     

    Vielleicht hilft Dir diese Aussage, das Ganze unter einem anderen Blickwinkel zu sehen.

     

    Wertschätzung kann man nicht kaufen oder sich erarbeiten. Wenn man es gern hätte und es nicht bekommt- sollte man daran arbeiten, selber nicht mehr darauf angewiesen zu sein. Die innere Haltung ist bei diesem Thema so was von entscheidend.

     

    Schau, ich habe Familien beobachtet, die legten das Thema offen auf den Tisch. Aber ich habe beobachtet, dass die Risse nicht gekittet wurden. Und es bricht sicherlich Wunden auf. Ich frage mich darum echt, ob es lohnt, in einem guten Moment mal die eigenen Erwartungen offen auszusprechen bei den Kindern. Heute lebt man anders als 1907. Die Werthaltung in der Gesellschaft veränderte sich schon sehr in den 30 Jahren.

     

    Ich feiere Muttertag nicht mehr. Ich finde es überholt. Und meine Kinder sind erwachsen und gehen eigene Wege. Meine Mutterrolle an sich ist in dem Sinne für mich abgeschlossen.

     

    Zurück zur Wertschätzung. Versuche sie Dir selber zu geben. Von "umegäh" halte ich nicht viel, das ist trotzen. Mein Rat darum: Löse/ Löst das mit dem Restaurant essen nur auf, wenn es für Euch innerlich so stimmt.

     

    Klar, man kann auch dann eine Reise unternehmen und "flüchten". Und sich einreden, das so zu wollen.

     

    Vielleicht ist aber ein Treffen mit anderen enttäuschten Mütter heilsamer. Oder daheim bleiben und sich dort einen schönen Tag mit dem Ehemann machen, zum Beispiel das Lieblingsessen kochen. 

     

    Und überlege mal, ob Du auch von Deinen Eltern zu wenig Wertschätzung bekommen hast.

    Und ob das der Grund ist, warum es Dir so wichtig ist.

     

    War es Dir immer wichtig, im aussen als glückliche Familie da zu stehen? Hast Du Bilder erfüllt, wie "man" es macht? Ist die Wertschätzung im aussen wichtig? War das schon so bei Deinen Eltern? Oder will es Dein Mann? Schämst Du Dich zu sagen, dass Deine Kinder nicht kommen?

     

    Du fühlst Dich ausgenutzt. Nun, Du lässt das auch zu, gelle!!  

    Wenn die Angst dahinter steckt wie Marianne es sagt, dass sonst die Kinder sich gar nicht mehr  melden... dann gestehe Dir das ein.

    Aber was möchtest Du vom Leben? Zeit mit Menschen verbringen, die Dich mögen und das zeigen - oder immer wieder enttäuscht sein-??

    Du hast es selber in der Hand, wie Deine Lebensqualität sein soll. Im Mangel oder bereichernd. 

    Mache ihnen keinen Vorwurf. Akzeptiere es. Mache auch Dir keinen Vorwurf: Du hast Dein Bestes gegeben. Vielleicht ist es einfach Zeit für neue Menschen.

    Und einen neuen Lebensinhalt.

     

     

     

  • 11.05.26, 17:45

    Kinder sind zu nichts verpflichtet, aber Eltern erwachsener Kinder auch nicht. Schon gar nicht diese ständig zu sponsern. Wenn man dauernd hilft wird das zur Selbstverständlichkeit. Ich würde das ansprechen, dass meine Unterstützung keine Einbahnstraße ist, aber ich habe den Eindruck, du traust dich nicht aus Angst, sie wären dann beleidigt und würden den Kontakt einschränken bzw abbrechen.

  • 11.05.26, 11:28

     

    Elena:

     

    Matthias:

     

    Sie gehört ja schon zum Club der "Ehemaligen Mitglieder"...

    Dann stimmt das. Damals ging die Diskussion nicht gut, da sich einiges erklärt hat. Es war den emphatischen Teilnehmenden sehr unangenehm. 

     

    Ich hätte mich ohne deinen Hinweis nicht erinnert und bin froh darum, weil ich so ohne Vorbehalte reagiert habe.

     

    Für mich macht es den Anschein, als macht es langsam aber stetig "klick", sonst wäre sie jetzt nicht so schnell ausgestiegen.

     

    Jeder geht seinen Weg in seinem Tempo.

  • 11.05.26, 11:23

     

    Matthias:

     

    Elena:

    War die gleiche Diskussion mit zwei Söhnen nicht mal schon das letzte Jahr?

    Sie gehört ja schon zum Club der "Ehemaligen Mitglieder"...

    Dann stimmt das. Damals ging die Diskussion nicht gut, da sich einiges erklärt hat. Es war den emphatischen Teilnehmenden sehr unangenehm. 

  • 11.05.26, 10:12

     

    Matthias:

     

    Elena:

    War die gleiche Diskussion mit zwei Söhnen nicht mal schon das letzte Jahr?

    Sie gehört ja schon zum Club der "Ehemaligen Mitglieder"...

    Hmm krass, dann muss es sie echt hart getroffen haben die arme :/

  • 11.05.26, 10:02

     

    Elena:

    War die gleiche Diskussion mit zwei Söhnen nicht mal schon das letzte Jahr?

    Sie gehört ja schon zum Club der "Ehemaligen Mitglieder"...

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