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  • Älterwerden/ Altsein

    Diskussion · 55 Beiträge · 6 Gefällt mir · 970 Aufrufe
    Faunaflora aus Wilhering

    Für jeden von uns stellt sich mal die Frage;

    Warum fühlt man sich so alt?

    Und wann ist man es tatsächlich geworden?

     

    Jeden Tag unseres Lebens schreitet diese Entwicklung, meist unbemerkt voran.

    Während das Älterwerden eher als innere Reife wahrgenommen wird ist das Altsein oft mit Ängsten und Sorgen verbunden, vorallen wenn dann noch ein Handicap dazu kommt.

     

    Besonders deutlich wird es, durch die Gesellschaft wo Vitalität und Leistung mit Jugend gleichgesetzt wird.

    Aber ist man dadurch wirklich alt, wenn alles langsamer geht, beim wandern,laufen usw.?

     

    Oder beginnt das tatsächliche Altsein erst dann wenn man die Neugier verliert und nicht mehr offen ist für alles was im Leben rundherum geschieht, anstatt in der Passivität des Älterwerden, zu verharren?

     

    Mein Lieblings Spruch ist;

    Alt werden ist nichts für Feiglinge, aber die schönste Herausforderungen die einem das Leben stellt,,😊

     

    Oder wie empfindet ihr das?

    Oder habt schon mal darüber nachgedacht?

     

     

     

     

     

     

    21.04.26, 22:12

Beiträge

  • 24.04.26, 20:55

    Ja. Mandi Du sprichst was Wichtiges an: Jammern und Trott wie bisher. Dafür habe ich eine für mich logische Erklärung: Man wird langsamer im Alter. Das beginnt schon früh, im "Mittelalter". Das ist bei vielen Menschen so. Minim werden die Bewegungen langsamer, das " Zack zack" schwindet irgendwie... und plötzlich kommt das Jammern. Weil es wirklich anstrengt. Weil nach all den Jahren nie jemand dafür Wertschätzung zeigt. Gerade wenn man pensioniert ist.

     

    Das sehe ich als ein Tabuthema in der Gesellschaft. Denn mal ehrlich: Wenn man weniger tut, was ist die Reaktion? Wenn man die 5 gerade sein lässt? Dann befürchten Leute, die Dich anders kennen, dass Du langsam abgibst. Dass Du Dich verändert hast. Dass es Dir zu viel sei... vieles wird frei einfach hineininterpretiert. Aber kaum einer lobt Dich dafür.

    Zwang? Vielleicht unbewusst?!

     

    Wenn ich meiner Mutter sage, sie solle es sich doch einfacher machen, mit konkreten Vorschlägen in der Situation, dann antwortet sie : Es sei ihr aber wichtig und sie will es so. Landen wir wieder beim unschönen Wort ,-)). 

     

    Und niemand hilft? Also ich merke, dass manche ältere Menschen die Hilfe von Fremden besser annehmen können als von der Familie. Andere widerum genau umgekehrt.

    Was aber zum Alter dazu gehört und viele nicht können: Um Hilfe fragen. Meine Schwiegermutter schob sogar ihr Alter oft als Argument vor, um als kleines Beispiel in den Geschäften Rabatte zu erhalten.

     

    Hilfe fragen, ohne sich zu schämen, muss man lernen. Vielleicht hat unsere Generation schon viel weniger Problem damit. Schliesslich fragen wir Googel und KI dauernd um Hilfe 😉. Und die sind rund um die Uhr für uns da 😀.

  • 24.04.26, 20:18

     

    Nanda:

    An Faunaflora: Ich meinte damit die innere Einstellung- unabhängig vom Körper oder ob man geistig fit ist.

     

    Ich kenne einige ältere Menschen die sind über 90 und immer noch politisch à jour oder haben sogar noch Ziele. Die interessieren für die heutige Zeit. Sie haben Humor und stehen trotz allen Gebrechen ect. auf der leichten Seite. Auch wenn die Merkfähigkeit oder das Denken nachlässt- Neugier bleibt, Freude zeigen auch. 

     

    Dann gibt es Menschen wie zum Beispiel ich, die fühlen sich plötzlich alt. Es sind die ersten Anzeichen, wo man es merkt: Zum Beispiel geht das Aufstehen, wenn man am Boden kniet, plötzlich nicht mehr so leicht. Oder man entdeckt das Rollwägeli zum Einkaufen statt Taschen. Das Bett ist hoch? Prima, irgendwie schwingt 's sich morgens leichter aus dem Bett  😉. Oder wenn jemand mir am Laptop eine Funktion zeigt, die doppelt so schnell geht, als wie ich es bisher jahrelang machte. Wenn man immer öfters sich alles aufschreibt, um ja nichts zu vergessen. Wenn man plötzlich Werbung für s' Seniorenheftli bekommt 😀... oder das ganz besondere Schlüsselerlebnis vom Hausarzt, der Dir ins Gesicht sagt: " Ja Frau Zimmermann, was wollen sie? Sie sind eben langsam alt, da kommen die Probleme mit der Gesundheit.

     

    Gut ist, wenn man ehrlich Stellung dazu nimmt, in die Akzeptanz geht, und trotzdem am Ball bleibt: Was möchte ich sein? Mich dünkt diese Frage sehr wichtig:

     

    Verbittert und es gurkt mich an, eingeschränkt zu sein? Wie ist meine grundsätzliche Haltung zu Medikamente? Schau ich nach vorn und gucke, was mir das Leben noch alles bereit hält? Beginne ich mir Wünsche zu erfüllen, bevor es ganz zu spät ist dafür? Oder geniesse ich den Alltag und versuche möglichst alles noch so lange tun wie bisher?

     

    Ich finde es wichtig, dass auch Gefühle wie Resignation, Trauer, Wut Platz hat.

     

     

    Ich habe deinen Beitrag genau durchgelesen und bin sehr beeindruckt, dass du trotzdem nicht bitter geworden bist.🌹

    Dies Haltung ist nicht nur besonders wertoll  sondern du gibst auch anderen Mut und Zuversicht das das Älterwerden mit all den entstehenden Handicap soviel positives noch für uns alle, egal wie Jung oder alt wir sind, noch vieles möglich ist.

    Vielen, herzlichen Dank für deinen Beitrag.

  • 24.04.26, 19:59 - Zuletzt bearbeitet 24.04.26, 20:01.

     

    Nanda:

    Klar gibt es Grenzen. Selbstaufgabe bis Selbstopferung von eigenen Kindern zu verlangen oder gar darauf zu bestehen, damit man gepflegt wird oder im eigenen Haus / Wohnung sterben kann finde auch ich nicht in Ordnung. Freiwillig ist es was Anderes, aber es darf nicht auf Kosten der Gesundheit Anderer gehen.

    Genau das habe ich mit dem verbotenen A-Wort gemeint.

    Es geht schon um die wirklich großen Dinge.

    Alles andere ist nicht der Rede wert und soll sein wie gewünscht.

     

    Die Zwänge sind dann doch was anderes: Trott wie bisher und jammern über so viel Arbeit. Und niemand hilft.

  • 24.04.26, 19:25

     

    Mandi:

     

    Faunaflora:

    Alles wird vielleicht langsamer, aber dafür tiefer und intensiver. Man verschwendet seine Energie nicht mehr auf oberflächliche Dinge oder Menschen.

    Man weiß genau was man ist, was man kann und diese Erfahrung macht - frei! 

    Ich kenne Menschen Ü70, sogar Ü80, die voller Zwänge sind.

    Das Lebens "muss" einfach so weitergehen, wie früher.

    Altersstarrsinn heißt das?

    Diese Wort; Altersstarrsinn!

    .

    Dieses Wort (das mir persönlich nicht gefällt/

    Wird oft benutzt,um ältere Menschen zu verurteilten, anstatt sich mit ihren Lebenserfahrung auseinanderzusetzen.

    Bei jungen Menschen nennt man es, Durchsetzungsvermögen und bei den älteren, Altersstarrsinn. Sorry das passt nicht.

  • 24.04.26, 18:50 - Zuletzt bearbeitet 24.04.26, 18:51.

    Nein Mandi, ich würde niemals was Altersstarrsinn nennen. Das ist jedem selber überlassen, ob er immer gleich leben will oder nicht. Und manchmal geht es übrigens schlichtweg einfach nicht anders, aus verschiedenen Gründen.

     

    Ich finde, auch als alter Mensch darf man Würde haben!! Für mich heisst das selber bestimmen dürfen.  Ja es gibt sie, die Sturen... scheinbar wider Vernunft- gerade wenn es ums Thema Pflege, Altersheim, Spitex und so geht. Oder wenn ein Streit nicht bereinigt wird, keine Vergebung usw..WIR würden uns besser und sicherer fühlen wenn...WIR ... und sie?? Um wen geht es jetzt, um uns oder um sie? Um sie!!

     

    Altersstarrsinn gibt es für mich nicht mehr. Unterdessen glaube ich, dass es das grösste Geschenk ist, wenn man deren Willen akzeptiert. Hättest Du das selber im Alter nicht auch gern so?

     

    Klar gibt es Grenzen. Selbstaufgabe bis Selbstopferung von eigenen Kindern zu verlangen oder gar darauf zu bestehen, damit man gepflegt wird oder im eigenen Haus / Wohnung sterben kann finde auch ich nicht in Ordnung. Freiwillig ist es was Anderes, aber es darf nicht auf Kosten der Gesundheit Anderer gehen.

    Wenn jemand wirklich zu dement ist, muss dem leider auch Rechnung getragen werden. 

     

    Was ich bemängle ist meine Feststellung, dass viele Menschen genau diese Themen verdrängen. Würde man immer wieder darüber sprechen - über das Altern und dessen Alltag , und nicht nur über das Wetter, wäre Altersstarrsinn vielleicht auch seltener ;-). 

  • 24.04.26, 14:23

    An Faunaflora: Ich meinte damit die innere Einstellung- unabhängig vom Körper oder ob man geistig fit ist.

     

    Ich kenne einige ältere Menschen die sind über 90 und immer noch politisch à jour oder haben sogar noch Ziele. Die interessieren für die heutige Zeit. Sie haben Humor und stehen trotz allen Gebrechen ect. auf der leichten Seite. Auch wenn die Merkfähigkeit oder das Denken nachlässt- Neugier bleibt, Freude zeigen auch. 

     

    Dann gibt es Menschen wie zum Beispiel ich, die fühlen sich plötzlich alt. Es sind die ersten Anzeichen, wo man es merkt: Zum Beispiel geht das Aufstehen, wenn man am Boden kniet, plötzlich nicht mehr so leicht. Oder man entdeckt das Rollwägeli zum Einkaufen statt Taschen. Das Bett ist hoch? Prima, irgendwie schwingt 's sich morgens leichter aus dem Bett  😉. Oder wenn jemand mir am Laptop eine Funktion zeigt, die doppelt so schnell geht, als wie ich es bisher jahrelang machte. Wenn man immer öfters sich alles aufschreibt, um ja nichts zu vergessen. Wenn man plötzlich Werbung für s' Seniorenheftli bekommt 😀... oder das ganz besondere Schlüsselerlebnis vom Hausarzt, der Dir ins Gesicht sagt: " Ja Frau Zimmermann, was wollen sie? Sie sind eben langsam alt, da kommen die Probleme mit der Gesundheit.

     

    Gut ist, wenn man ehrlich Stellung dazu nimmt, in die Akzeptanz geht, und trotzdem am Ball bleibt: Was möchte ich sein? Mich dünkt diese Frage sehr wichtig:

     

    Verbittert und es gurkt mich an, eingeschränkt zu sein? Wie ist meine grundsätzliche Haltung zu Medikamente? Schau ich nach vorn und gucke, was mir das Leben noch alles bereit hält? Beginne ich mir Wünsche zu erfüllen, bevor es ganz zu spät ist dafür? Oder geniesse ich den Alltag und versuche möglichst alles noch so lange tun wie bisher?

     

    Ich finde es wichtig, dass auch Gefühle wie Resignation, Trauer, Wut Platz hat.

     

     

  •  

    Faunaflora:

    Alles wird vielleicht langsamer, aber dafür tiefer und intensiver. Man verschwendet seine Energie nicht mehr auf oberflächliche Dinge oder Menschen.

    Man weiß genau was man ist, was man kann und diese Erfahrung macht - frei! 

    Ich kenne Menschen Ü70, sogar Ü80, die voller Zwänge sind.

    Das Lebens "muss" einfach so weitergehen, wie früher.

    Altersstarrsinn heißt das?

  •  

    Faunaflora:

    denn wenn wir wüssten, dass wir noch unendlich viel Zeit haben, dann würden wir viele, vielleicht wichtige Dinge auf später verschieben.

    Dann würde ich am Sofa verfaulen.

    Was ein Paradoxon wäre.

  • 24.04.26, 10:46

     

    Sarita:

    Ich denke, man ist so alt wie man sich im Geist fühlt. Egal wie es mit dem Körper aussieht. 

    Solange man fit ist und der Körper einwandfrei funktioniert, sagt sich das leicht.

  • Älter werden ist sehr ok. Ich fühle mich viel besser als vor 20 Jahren. Mein gesamter Lebenswandel passt halt.

  • 24.04.26, 03:05

    Ich denke, man ist so alt wie man sich im Geist fühlt. Egal wie es mit dem Körper aussieht. 

  • 23.04.26, 21:40

     

    Nanda:

    Alt sein beginnt im Kopf. Das behaupte ich 😉

    Danke für deinen Beitrag.

    Da geb ich dir an und für sich Recht, solange man im Kopf beweglich bleibt, stimmt es, aber sobald körperliche Handicap auf treten, sieht das dann ganz anders aus 

     

  • 23.04.26, 21:29

     

    Steyr:

    Hast einen schönen Beitrag geschrieben 👍

     

    Was versteht man unter Jung, Körperliche und Geistige Gesundheit, viele Fähigkeiten, Vital, Freunde, Interessen und vielen Möglichkeiten die man noch hat.

     

    Ich denke Alt sein hängt auch immer zusammen, wenn man fragt 👶👩🧓

     

    Alt sein hat oft mit Verlust zu tun, im Sozialen, an Ressourcen, an Fähigkeiten, am äußerlichen, oder auch Verlust an Körperlicher/ Geistiger Gesundheit. Man verliert halt am bestehenden und am Leben. 

     

    Ich trinke zwar keinen Alkohol, aber würde es mal so beschreiben, wie einen Wein der gut Reift und schmeckt bleibt gut und hat Qualität bis zum letzten Schluck. 

     

    Damit möcht ich sagen, die Dinge die man im laufe des Lebens findet und erfüllend sind, diese aufrecht erhält und für manches auch Ersatz findet was erfüllend sein kann, das dass halt gibt.

    Diese Ressourcen können einem auch im Alter viele Möglichkeite bitten und halt im Leben geben. Im Alter weiß man auch oft das wenige mehr zum schätzen und ist oft ein Mehrwert. 

    So finde ich kann man auch im Alter, Jung bleiben wann dass Leben erfüllend ist. 

     

    Vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag.

     

    Ich finde es bemerkenswert und sehr erfreulich, wie du als junger Mensch über das Älterwerden denkst.

    Das macht Freude und Mut für gegenseitigen

    Verständnis - zwischen unserer Generation 

     

  • 23.04.26, 21:22

     

    Bajuwar:

    Nun, ich glaub ich bin alt, aber mit Flexibilität kann auch Alter schön sein. Mann muß das ein oder andere zwar lassen ( geht einfach nicht), aber es gibt auch Dinge, für die ich in "jungen Jahren" weder Zeit noch Muße hatte. Freude im Alter entsteht nicht, indem man dem hinterher schaut, was nicht geht, sondern indem man sieht, was noch geht bzw. was man Neues machen kann.

    Ich danke dir für deinen Beitrag.

    Das hast Du auf den Punkt gebracht.

     

    Alles wird vielleicht langsamer, aber dafür tiefer und intensiver. Man verschwendet seine Energie nicht mehr auf oberflächliche Dinge oder Menschen.

    Man weiß genau was man ist, was man kann und diese Erfahrung macht - frei! 

  • 23.04.26, 21:02

     

    Rena:

    Warum fühlt man sich alt:

    Meiner Meinung nach, weil aufgrund von körperlicher oder kognitiver Einschränkung dies u jenes nicht mehr möglich ist was einmal möglich war. 

    Handicaps treffen tief und kicken out, keine Frage.

     

    Aber ist man dadurch wirklich alt, wenn alles langsamer geht, beim wandern,laufen usw.?

    Nein natürlich nicht, dann geht man mit Leuten mit ähnlichem Tempo.

     

    Tja u da ist ja noch das Thema der Endlichkeit.

     

     

    Das Thema der Endlichkeit;

    Auch nicht unbedingt negativ, denn wenn wir wüssten, dass wir noch unendlich viel Zeit haben, dann würden wir viele, vielleicht wichtige Dinge auf später verschieben.

  • 22.04.26, 23:51

    Hast einen schönen Beitrag geschrieben 👍

     

    Was versteht man unter Jung, Körperliche und Geistige Gesundheit, viele Fähigkeiten, Vital, Freunde, Interessen und vielen Möglichkeiten die man noch hat.

     

    Ich denke Alt sein hängt auch immer zusammen, wenn man fragt 👶👩🧓

     

    Alt sein hat oft mit Verlust zu tun, im Sozialen, an Ressourcen, an Fähigkeiten, am äußerlichen, oder auch Verlust an Körperlicher/ Geistiger Gesundheit. Man verliert halt am bestehenden und am Leben. 

     

    Ich trinke zwar keinen Alkohol, aber würde es mal so beschreiben, wie einen Wein der gut Reift und schmeckt bleibt gut und hat Qualität bis zum letzten Schluck. 

     

    Damit möcht ich sagen, die Dinge die man im laufe des Lebens findet und erfüllend sind, diese aufrecht erhält und für manches auch Ersatz findet was erfüllend sein kann, das dass halt gibt.

    Diese Ressourcen können einem auch im Alter viele Möglichkeite bitten und halt im Leben geben. Im Alter weiß man auch oft das wenige mehr zum schätzen und ist oft ein Mehrwert. 

    So finde ich kann man auch im Alter, Jung bleiben wann dass Leben erfüllend ist. 

     

  • 22.04.26, 22:43

    Alt sein beginnt im Kopf. Das behaupte ich 😉

  • 22.04.26, 22:02

    Nun, ich glaub ich bin alt, aber mit Flexibilität kann auch Alter schön sein. Mann muß das ein oder andere zwar lassen ( geht einfach nicht), aber es gibt auch Dinge, für die ich in "jungen Jahren" weder Zeit noch Muße hatte. Freude im Alter entsteht nicht, indem man dem hinterher schaut, was nicht geht, sondern indem man sieht, was noch geht bzw. was man Neues machen kann.

  • 22.04.26, 21:48

    Warum fühlt man sich alt:

    Meiner Meinung nach, weil aufgrund von körperlicher oder kognitiver Einschränkung dies u jenes nicht mehr möglich ist was einmal möglich war. 

    Handicaps treffen tief und kicken out, keine Frage.

     

    Aber ist man dadurch wirklich alt, wenn alles langsamer geht, beim wandern,laufen usw.?

    Nein natürlich nicht, dann geht man mit Leuten mit ähnlichem Tempo.

     

    Tja u da ist ja noch das Thema der Endlichkeit.

     

     

  • 22.04.26, 20:47

     

    Shaman:

     

    Nane:

    Älterwerden ist für mich weniger eine Frage des Alters als eine Frage der Haltung.
    Ich kenne Menschen, die sind mit 30 schon müde vom Leben -  und andere, die mit 80 oder 90 noch voller Energie sind, neugierig bleiben und mitten im Leben stehen.


    Natürlich verändert sich der Körper, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber wie wir damit umgehen, wie wir denken, fühlen und leben - das macht oft den entscheidenden Unterschied.


    Wir haben dabei mehr in der Hand, als wir denken: Wir entscheiden, welche Schuhe wir tragen - also welchen Weg wir gehen. Und wir entscheiden auch, wo wir sitzen bleiben - oder ob wir überhaupt sitzen bleiben.


    Viele haben Angst vor dem Altsein. Dabei ist es eigentlich ein Widerspruch: Alle wollen alt werden, aber keiner will alt sein.
    Doch was wäre denn die Alternative? Jung zu sterben? Das will am Ende auch niemand.


    Vielleicht geht es gar nicht darum, das Älterwerden zu fürchten, sondern darum, es bewusst zu gestalten - mit einer Haltung, die das Leben nicht kleiner macht, sondern weiter. 🌿

    Wer sagt, dass ALLE alt werden wollen ? 

    Da geb ich dir Recht.  Shaman- ist traurig aber Realität das manche gar nicht alt werden wollen, meist hervorgerufen durch Schmerz und Erschöpfung oder andere Gründe in ihrem Leben. 

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