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  • Was bin ich , Wer bin ich ?

    Diskussion · 24 Beiträge · 5 Gefällt mir · 492 Aufrufe
    Qasem aus Karlsdorf-Neuthard

    Ich bin nicht mein Körper, nicht mein Geist, nicht meine Emotion.

    Alles, was kommen und gehen kann, alles was ich verlieren kann, ohne aufzuhören zu existieren, kann nicht mein eigentliches Selbst sein.

     

    Doch wenn ich all das nicht bin –

    was ist dann das „Ich“, das bleibt?


     

    17.02.26, 17:35

Beiträge

  • 19.02.26, 16:18

    Du wählst aus von all dem. Das gibt Dein Ich. Das, dem Du Aufmerksamkeit und Energie schenkst. Das bleibt.

     

    Tönt doof, hoffe Qasem kann was damit anfangen. Ist nur für ihn diese Antwort.

  • 18.02.26, 17:49 - Zuletzt bearbeitet 18.02.26, 17:55.
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  • 18.02.26, 17:17

     

    Mine:

     Wahres  Glück existiert nur in der Nächstenliebe.

    "Der Sinn des Lebens ist, es weiterzugeben.

    Der Sinn des Lebens ist es, weiterzugeben.

    Und nicht ewig zu leben.

    Und nicht wieder zu leben."

  • 18.02.26, 17:15

    Warum sollte das "ICH" bleiben? Weshalb kann nur etwas das wahre "Ich" sein, wenn es bestehen bleibt. Wir alle sind Energie, die nicht verschwindet, sondern sich nur umformt. Viele Menschen seinen Angst davor zu haben, dass es das Nichts gibt, dass wir vergänglich sind. Selbst die Erinnerungen an uns, wenn wir gestorben sind, werden, wenn auch unsere Liebsten sterben, verschwinden. Aber macht diese Vergänglichkeit das Leben nicht erst vollkommen? All das, was es im Überfluss gibt oder niemals versiegt, das weiß man nicht zu schätzen. Kostbar ist doch die Zeit, die wir hier auf der Erde verbringen dürfen. Also kleiner Teil einer langen Geschichte. Mit einem Wirkungskreis, der sich auf unsere engsten Liebsten begrenzt, oder größer ist, je nach Beruf und Lebensweg. Das Ich ist eine Symbiose unseres Körpers, der Psyche und dem, was unser Bewusstsein aus allen Erfahrungen und Gedanken macht. Unsere Taten, unsere Gedanken, die Intuition und unsere Instinkte und Triebe. Und am Ende zählt nur, dass man es einigermßen zufrieden durch das Leben geschafft hat. Erfüllend ist es, wenn man während der Zeit hier anderen Lebewesen geholfen hat und sich nicht der Gier, dem Neid oder der Überheblichkeit hingegeben hat. Wahres  Glück existiert nur in der Nächstenliebe. All das, was das Herz und nicht den Geldbeutel füllt. Ich denke, also bin ich. 

  • 18.02.26, 17:00

    ICH BIN.

    Ganz sicher mit Punkt aber ob Gross oder klein geschrieben….. beides Möglich🤗

    Ina:

    Liebe Karin meinst du ich bin oder ICH BIN?

     

  • 18.02.26, 16:54
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  • 18.02.26, 16:46 - Zuletzt bearbeitet 18.02.26, 17:00.

    Warum sich fragen was ich bin, wer bin ich?

     

    Ich bin.

     

    Das genügt, zwei Worte die ein ganzes Leben, Sein, alle Gedanken und Werke zusammenfassen.

    Mehr gibt es nicht zu sagen, denn es sagt schon fast zu viel aus.

     

    Ich bin.

     

    Wie ein Blatt an einem Baum. Entsprungen, entfalten, umgewandelte Tätigkeit, alt geworden, abgefallen verrottet und wieder als Nahrung für den Baum gedient. Ein Teil eines ganzen, geholfen zu bestehen, alleine nich lebensfähig, ersetzbar und doch wertvoll, denn wenn alle Ersetzbaren auf einmal wegfallen und niemand Nachrückt endet auch der Baum. Aus der Traum vom Leben. Der Einzelne zählt nicht doch zusammen geht es weiter.

     

    Ich bin.

     

    Mehr muss man nicht wissen.

     

  • 18.02.26, 16:05 - Zuletzt bearbeitet 18.02.26, 16:31.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Ina wieder gelöscht.
  • 18.02.26, 10:09 - Zuletzt bearbeitet 18.02.26, 10:13.

     

    Qasem:

    Doch wenn ich all das nicht bin –

    was ist dann das „Ich“, das bleibt?

    Das, was du hinterlassen hast an Gedanken, Worten und Taten.

     

    Das Ich - Ego - ist nur eine Illusion unserer übergroßen grauen Masse da oben im Kopf.

    Wichtig ist, sich nicht so wichtig zu nehmen.

  • 18.02.26, 09:02

     

     

     

    Um die Bewusstheit, also das eigentliche "Ich" zu verstehen, muss man daher zuerst den Aufbau und die Funktionsweise der Psyche begreifen.

    Genau da haben viele ihre Probleme mit, durch das drum herum im Alltag, geht vielen der Blick auf sich selbst verloren. Was sich auch in der Gesellschaft widerspiegelt finde ich. Aber das ist ein anderes Thema. 

     

    Finde deinen Beitrag sehr passend, danke dafür. 

  • 18.02.26, 08:59

     

    Alica:

    Im Endeffekt sind wir alle ein unbedeutendes Nichts. Aber das möchten die wenigsten akzeptieren. Wir haben dennoch alle Einfluss aufeinander. Ob wir einen positiven oder negativen Einfluss haben, hängt von der Betrachtungsweise ab. 

     

    Man darf das Leben gerne auch sehr nüchtern betrachten. Wie hättest du dein bisheriges Leben gelebt, wenn es nur um Effizienz gegangen wäre? Dann hättest du vieles, was Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, nicht gemacht. Viele Verzweigungen, Einbahnstraßen und Sackgassen wären dir erspart geblieben. Aber wärst du jetzt noch genau derselbe?! Genau diese Ineffizienz zu leben, prägt unser Sein. 

     

    Ich würde sagen, wir sind das, was wir tun, was wir denken und was wir glauben zu sein. 

    🙏 👌 Find ich gut. 

  • 18.02.26, 08:48

     

    Stefan:

     

    Michel:

     

    Meditation ist nicht nur eine Illusion, sie ist Freiheit. Während dieser Zeit existiert das Nichts und das Sein, das Ich und Du. 

     

     

    Nur wenn Du daran glaubst. In meiner Welt sind Träume, Hoffnung und der Glaube Fallen.
    Lässt sich alles durch Akzeptanz ersetzen.
    Du brauchst nicht zu meditieren, um das zu tun, was Du tust, wenn Du meditierst.
    Meditation im herkömmlichen Sinne war für mich eine Phase, die weit in der Vergangenheit zurück liegt und ich habe es wirklich genossen. Trotzdem habe ich es in einem Augenblick unwiederbringlich von Bord geschmissen.
    Um das zu finden, wonach Du suchst mag es relativ wirkungsvoll sein und wenn es nur gut dafür ist, um festzustellen, dass Du es nicht brauchst.

    Ich weiss nur, dass ich nichts weiss und daran ändert Glauben auch nichts, außer dass es Grenzen setzt, die Du ja nicht magst. <3

    https://www.youtube.com/watch?v=iDNQYJUdxks&list=RDiDNQYJUdxks&start_radio=1

     

    Natürlich, letztlich hat der Zustand der Mediation aber nichts mit Glauben zu tun. Wenn in deiner Welt, Träume, Hoffnungen und der Glaube eine Falle ist, ist das für mich sehr traurig zu lesen. 

    Durch Träume verarbeitest du dein erlebtes, durch Hoffnung, an sich selbst oder etwas anderes positives, verliert man oft weniger den halt und durch den Glauben findet man wieder zu sich selbst. 

    Zumindest ist das so in etwa meine Sichtweise. 

    Bei mit ist Meditation auch schon eine Weile her, habe aber auch nicht das Bedürfnis dazu. Denn Ich bin nicht auf der Suche nach etwas. 

    Oft weiß man nur so viel, wie man dazu in der Lage ist zu begreifen, wissen ist Macht, nichts wissen, macht aber auch nichts 😁. 

     

    Der Glaube an etwas hat für mich auch nichts mit Wissen zu tun, was ich aber weiß, ich sagte nichts davon das ich Grenzen nicht mag. Du hast anfangs von Regeln gesprochen, diese mag ich nicht. Auch wenn es sie gibt sobald mehr als eine Person vorhanden ist und auch dann bedarf es diese nicht wenn Vertrauen vorhanden ist. Grenzen und Regeln sind unterschiedliche Dinge, allerdings würde ich sagen das sie Verwandt sind miteinander. 

    Mal schauen ob ich später dazu komme nach dem link zu schauen, danke dir. 

  • 17.02.26, 21:59

    Nach indischer Philosophie besteht der Mensch aus dem physischen Körper, dem psychischen Körper (der Psyche) und der Bewusstheit (dem "Ich"). 


    Der physiche Körper ist ein sichtbares strukturiertes System.

     

    Der psychische Körper (die Psyche)  ist zwar unsichtbar und dynamisch, ist aber ebenfalls ein strukturiertes System.

     

    Die Bewusstheit (das "Ich") ist kein Ding, keine Form, sondern ein Prozess: der Prozess des Beobachtens und Wahrnehmens. Sie wirkt wie ein metaphorischer "blauer Lichtfleck", der sich durch die Psyche bewegt und ihre unterschiedlichen Teile beleuchtet.

     

    Um die Bewusstheit, also das eigentliche "Ich" zu verstehen, muss man daher zuerst den Aufbau und die Funktionsweise der Psyche begreifen.

  • 17.02.26, 21:28

     

    Michel:

     

    Stefan:

     

    "Reine Liebe kann ohne Regeln nicht existieren. <3"
    Ich kann Deinen Denkansatz schon nachvollziehen, aber Meditation ist auch nur eine Illusion, der man sich hingibt <3

    Meditation ist nicht nur eine Illusion, sie ist Freiheit. Während dieser Zeit existiert das Nichts und das Sein, das Ich und Du. 

     

     

    Nur wenn Du daran glaubst. In meiner Welt sind Träume, Hoffnung und der Glaube Fallen.
    Lässt sich alles durch Akzeptanz ersetzen.
    Du brauchst nicht zu meditieren, um das zu tun, was Du tust, wenn Du meditierst.
    Meditation im herkömmlichen Sinne war für mich eine Phase, die weit in der Vergangenheit zurück liegt und ich habe es wirklich genossen. Trotzdem habe ich es in einem Augenblick unwiederbringlich von Bord geschmissen.
    Um das zu finden, wonach Du suchst mag es relativ wirkungsvoll sein und wenn es nur gut dafür ist, um festzustellen, dass Du es nicht brauchst.

    Ich weiss nur, dass ich nichts weiss und daran ändert Glauben auch nichts, außer dass es Grenzen setzt, die Du ja nicht magst. <3

    https://www.youtube.com/watch?v=iDNQYJUdxks&list=RDiDNQYJUdxks&start_radio=1

     

  • 17.02.26, 21:18

     

    Stefan:

     

    Michel:

     

    Für mich schon 😁. Ich finde das Liebe keine äußeren Regeln braucht um zu existieren. Frei ist, wer frei denkt. 

    "Reine Liebe kann ohne Regeln nicht existieren. <3"
    Ich kann Deinen Denkansatz schon nachvollziehen, aber Meditation ist auch nur eine Illusion, der man sich hingibt <3

    Meditation ist nicht nur eine Illusion, sie ist Freiheit. Während dieser Zeit existiert das Nichts und das Sein, das Ich und Du. 

     

     

  • 17.02.26, 20:56

     

    Michel:

     

    Stefan:

     

    Reine Liebe kann ohne Regeln nicht existieren. <3

    Für mich schon 😁. Ich finde das Liebe keine äußeren Regeln braucht um zu existieren. Frei ist, wer frei denkt. 

    "Reine Liebe kann ohne Regeln nicht existieren. <3"
    Ich kann Deinen Denkansatz schon nachvollziehen, aber Meditation ist auch nur eine Illusion, der man sich hingibt <3

  • 17.02.26, 20:46

     

    Stefan:

     

    Michel:

     

    Ich empfinde Auflagen als zwang und sehe das ein Stück weit anders, ein Geschenk kommt für mich nicht mit Auflagen. Es kommt vom Herzen und ohne Zwang auf etwas. 

    Reine Liebe kann ohne Regeln nicht existieren. <3

    Für mich schon 😁. Ich finde das Liebe keine äußeren Regeln braucht um zu existieren. Frei ist, wer frei denkt. 

  • 17.02.26, 20:37

     

    Michel:

     

    Ich empfinde Auflagen als zwang und sehe das ein Stück weit anders, ein Geschenk kommt für mich nicht mit Auflagen. Es kommt vom Herzen und ohne Zwang auf etwas. 

    Reine Liebe kann ohne Regeln nicht existieren. <3

  • 17.02.26, 20:17

     

    Stefan:

     

    Michel:

    Ich sage, Du bist ich und Ich bin du. 

    Letztlich sind wir alle eins, haben aber alle eine andere Geschichten🙏 

    Möchtest Du wirklich "eins sein", mit all den Lurchen, die Empathie nur als Angriffspunkt und Zeichen von "weakness" sehen?
    Von elementarer Seite aus gesehen, mag das unvermeidbar sein (Blumen wachsen irgendwann aus meinem Bauch), aber von moralischer Seite verlange ich eine existierende Abgrenzung.
    Selbst wenn ich moralisch zu verkommen wäre, um irgendwie besser da zu stehen als die Lurche, so würde ich das wenigstens denen, mit reinem/federleichtem Herzen gönnen.
    Echte Empathie ist ein Geschenk, das mit Auflagen kommt. Eine Psychose/Irrglauben macht die Dinge leichter, oder eben die materielle Ausbeutung derer.
    Es ist ein Pfad gespickt mit Fallen, vergleichbar mit einem Igel, der gespickt ist mit Kondomen, nachdem er durch das Buschwerk des Swingerklubs gekrabbelt ist.
     

    Für mich ist man unweigerlich eins, egal ob Lurch, Frosch, Gelb oder Schwarz. 

    Wir alle müssen essen und trinken um zu überleben, wir alle haben die gleichen Ausscheidungen, wir alle tragen Blut in uns. 

    Ich schaue nach mir, nach meiner Empathie, versuche mir herauszunehmen, nicht zu urteilen. 

    Da jeder seine eigene Geschichte hat, ist es diese die jemanden zu dem macht, der er ist. Positiv wie negativ. 

    Ich empfinde Auflagen als zwang und sehe das ein Stück weit anders, ein Geschenk kommt für mich nicht mit Auflagen. Es kommt vom Herzen und ohne Zwang auf etwas. 

     

    All das, ist dem Ich egal, denn das streift herum bis es zu einer Geschichte wird. Das Sein ist es, was all diese Dinge benötigt um zu einem Erlebnis zu werden. 

  • 17.02.26, 20:08

    Qasem:

    Ich bin nicht mein Körper, nicht mein Geist, nicht meine Emotion.

    Wie wäre es damit: 

    Ich bin eine Bewusstseinsform, die als Einheit auf dieser Ebene mit Körper, Geist und Emotion verbunden ist. 

     

    Ein Gedanke noch zum Thema: 

    Ich sehe solche "Abtrennungen" teilweise bedenklich. Vielen Menschen mangelt es an Verbindung zu diesen. Dadurch kann es zu Spannungen, Irritationen, unreguliert sein, verringerer Wertschätzung, erhöhter Dissoziationsgefahr usw. kommen. 

     

    Wichtig finde ich, sich diesen 3 verbunden zu fühlen und da bewusst hinzuschauen. 

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