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  • was ich noch sagen wollte….

    Diskussion · 1.181 Beiträge · 18 Gefällt mir · 14.452 Aufrufe
    Karin aus Schönenwerd

    Da es das ursprüngliche Thema schon gab und löschen nicht mehr möglich ist….

     

    Hier kannst du alles sagen, was du sagen wolltest und nicht in den anderen Thread herein passt, solange es keine Beschimpfungen und Demontage anderer Menschen sind.

    10.01.26, 17:17 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 19:30.

Beiträge

  • 17.08.26, 00:11 - Zuletzt bearbeitet 17.08.26, 00:28.

    Ich habe nochmals darüber nachgedacht, ich spürte ja seinBlick bevor er mich ansprach und es gibt Blicke, die nichts gutes verheissen, die einem unwohl fühlen lassen. Auch sein anpirschen war zögerlich und unangemessen. Menschen verstehen den unterschied ob ein Blick bewundernd und positiv ist, ob er anzüglich und sexistisch ist oder wenn er böswillig, nicht gutes verheissend ist. 

    Mag sein, das an dem Satz alleine „ Sind sie Italienerin“ vielleicht nur naive Neugierde stecken könnte, aber es macht auch der Ton aus und der Blick dazu. Ich finde diesen Satz schon als erster Satz zu einem Menschen nicht ganz politisch korrekt, sondern schon fast ins rassistische gehend. Kurz eine Grenze überschreitend. Ich habe durch mein entfernen schon nonverbal kein Interesse am Gespräch „mitgeteilt“.

     

    Mich trotzdem anzusprechen war penetrant, Grenzüberschreitend und unhöflich. Zudem war sein Ton hart, sein Blick kalt und fast verurteilend. Ich beantwortete seine Frage ja mit kopfschütteln, was verneinend ist und er hätte es dabei belassen können. Sich dann aber vor mir aufbauend mich auf englisch dasselbe fragend fand ich dann bedrohlich, war er doch locker ein Kopf grösser als ich. Was geht es ihm an aus welchem Land ich komme? 
    Dann noch Vorwurfsvoll fragen ob ich kein Deutsch verstehe? Als werde ich angeklagt von einem Deutschen in der Schweiz als Italienerin mich aufzuhalten - so kam bei mir sein Ton und Verhalten an.

     

    Das ärgerte mich, warum baute er sich so auf und bestand darauf dass ich ihm antworten müsste.

     

    Deshalb antwortete ich auf Schweizerdeutsch das ich Schweizerin bin damit das unmissverständlich klar war obwohl es ihm ja nix anging und ich ihm lieber alles andere an den Kopf geschmissen hätte als Antwort. Und genau das passierte, was ich gespürt hatte, damit war er nicht zufrieden. Das passte nicht in seine vorgefasste Meinung und das wollte er nicht gelten lassen. Er wiederholte seine Frage.

     

    Er achtete nicht darauf, dass die Bahn einfuhr, er war ja nicht dort, weil er Bahn fahren wollte, sondern weil er mich gesehen hatte und mich anpöbeln wollte. 
     

    Darum wiederholte ich nochmals deutlich dass ich Schweizerin bin, winkte ging um ihn rum und stieg in die Bahn um aus dieser stressigen Situation für mich zu entkommen. Ich denke ich habe sogar ein freundliches Lächeln fertig gebracht und dachte in Sicherheit zu sein. 
     

    Er musste sich umdrehen und stieg nach einem Moment doch als letzter ein. Wie geschrieben sah ich durch Spiegelung in der Scheibe dass er sich genau hinter mir platzierte. Er hätte mich erwürgen, können, an den Haaren ziehen oder etwas auf den Kopf hauen können. Ich hätte es ihm zugetraut.

     

    Das einzige was mir in den Sinn kam war das Handy in die Hand zu nehmen und falls er mich würgen wollte ihn die Nase mit meinem Hinterkopf brechen, es war ja kaum jemand da, der mir hätte helfen können, die anderen Personen waren zu weit weg.

     

    Als er ausstieg atmete ich zuerst ein paar Mal durch. Ja, vielleicht hat mich nur meine Angst in diese Situation gebracht, die vielleicht ganz harmlos war….. Ich fand ihn bedrohlich und sein Verhalten bestärkte dieses Gefühl. Und nein, es ging ganz sicher nicht darum, dass er mich hübsch fand oder anziehend. 

     

     

  • 16.08.26, 23:42

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Das waren deine Worte Nane:

    “Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.“

    Das fand ich sehr unsensibel von dir. So viele Frauen werden täglich psychisch und körperlich angegriffen, unsere Bedürfnisse/ Gefühle/ verbale und nonverbale höfliche Kommunikation ignoriert. Und ich soll das dulden und ins Positive drehen? 


    „Klarheit und Grenzen kann man meiner Meinung nach auch ruhig und bestimmt zeigen.“ 

    Genau das meinte ich auch anstatt freundlich. Wieso du daraus aggressive Reaktion gezogen hast ist mir unklar. 
     

    Elena, ich glaube, wir reden hier aneinander vorbei.

     

    Mein Satz „Du hast ihm vielleicht gefallen“ war keine Aufforderung, eine unangenehme oder gar übergriffige Situation schönzureden oder Gefühle zu unterdrücken. Ich habe mir lediglich die Frage gestellt, ob der Typ Karin vielleicht einfach mochte bzw. attraktiv fand - als mögliche positive Sichtweise auf die konkrete Situation.

     

    Und bei deinem Punkt mit Blick, Ton und Körperhaltung sehe ich einen Unterschied: Natürlich kann und soll man klare Grenzen setzen. Wenn man aber bewusst mit einem einschüchternden Blick, schroffem Ton oder einer herausfordernden Haltung auftritt, kann das beim Gegenüber auch als Aggression oder Provokation ankommen. Genau dieses zusätzliche Risiko würde ich persönlich in einer unsicheren Situation vermeiden. 

    Nein, ich denke nicht, dass wir aneinander vorbeireden. Deine Empfehlung an Karin in ihrem Befinden ist unmissverständlich daneben gewesen. 
     

    Ob meine Haltung in unsicheren Situationen als aggressiv angesehen wird, kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur sagen, dass sich bis jetzt niemand dadurch provoziert gefühlt hat, um mich psychisch oder körperlich anzugreifen. 

  • 16.08.26, 23:01

     

    Elena:

     

    Nane:

     

    Ich habe weder gesagt, dass man seine Gefühle unterdrücken noch dass man eine unangenehme Situation schönreden soll.

     

    Mir ging es darum, dass man in einer unsicheren Situation nicht zusätzlich provozieren muss.

    Ein bestimmter Blick, Ton oder eine Körperhaltung kann beim Gegenüber eben auch als Herausforderung ankommen - und genau dieses Risiko würde ich persönlich vermeiden.

     

    Klarheit und Grenzen kann man meiner Meinung nach auch ruhig und bestimmt zeigen.

    Das waren deine Worte Nane:

    “Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.“

    Das fand ich sehr unsensibel von dir. So viele Frauen werden täglich psychisch und körperlich angegriffen, unsere Bedürfnisse/ Gefühle/ verbale und nonverbale höfliche Kommunikation ignoriert. Und ich soll das dulden und ins Positive drehen? 


    „Klarheit und Grenzen kann man meiner Meinung nach auch ruhig und bestimmt zeigen.“ 

    Genau das meinte ich auch anstatt freundlich. Wieso du daraus aggressive Reaktion gezogen hast ist mir unklar. 
     

    Elena, ich glaube, wir reden hier aneinander vorbei.

     

    Mein Satz „Du hast ihm vielleicht gefallen“ war keine Aufforderung, eine unangenehme oder gar übergriffige Situation schönzureden oder Gefühle zu unterdrücken. Ich habe mir lediglich die Frage gestellt, ob der Typ Karin vielleicht einfach mochte bzw. attraktiv fand - als mögliche positive Sichtweise auf die konkrete Situation.

     

    Und bei deinem Punkt mit Blick, Ton und Körperhaltung sehe ich einen Unterschied: Natürlich kann und soll man klare Grenzen setzen. Wenn man aber bewusst mit einem einschüchternden Blick, schroffem Ton oder einer herausfordernden Haltung auftritt, kann das beim Gegenüber auch als Aggression oder Provokation ankommen. Genau dieses zusätzliche Risiko würde ich persönlich in einer unsicheren Situation vermeiden. 

  • 16.08.26, 22:53

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Je nach Situation darf man sehr wohl durch Gesichtsausdruck, Ton und Körperhaltung eine unmissverständliche Message senden, dass die Person nicht willkommen ist. Auch nicht beachten und schweigen, kein Augenkontakt zeigen Wirkung. 
     

    Ich finde es viel authentischer als dein Vorschlag sich mit „ich habe ihm gefallen“ oder sonstigen Versuchen ihn zu verstehen die Wut in sich zu unterdrücken. 

    Ich habe weder gesagt, dass man seine Gefühle unterdrücken noch dass man eine unangenehme Situation schönreden soll.

     

    Mir ging es darum, dass man in einer unsicheren Situation nicht zusätzlich provozieren muss.

    Ein bestimmter Blick, Ton oder eine Körperhaltung kann beim Gegenüber eben auch als Herausforderung ankommen - und genau dieses Risiko würde ich persönlich vermeiden.

     

    Klarheit und Grenzen kann man meiner Meinung nach auch ruhig und bestimmt zeigen.

    Das waren deine Worte Nane:

    “Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.“

    Das fand ich sehr unsensibel von dir. So viele Frauen werden täglich psychisch und körperlich angegriffen, unsere Bedürfnisse/ Gefühle/ verbale und nonverbale höfliche Kommunikation ignoriert. Und ich soll das dulden und ins Positive drehen? 


    „Klarheit und Grenzen kann man meiner Meinung nach auch ruhig und bestimmt zeigen.“ 

    Genau das meinte ich auch anstatt freundlich. Wieso du daraus aggressive Reaktion gezogen hast ist mir unklar. 
     

  • 16.08.26, 22:32

     

    Elena:

     

    Nane:

     

    Unter aggressiv versteht man nicht nur Anschreien oder Beleidigen. Manchmal reicht schon ein bestimmter Blick, ein Gesichtsausdruck, eine Körperhaltung oder ein schroffer Ton, damit etwas beim anderen als aggressiv oder herausfordernd ankommt. 
     

    Genau deshalb würde ich in einer unsicheren Situation lieber ruhig und freundlich bleiben.

    Je nach Situation darf man sehr wohl durch Gesichtsausdruck, Ton und Körperhaltung eine unmissverständliche Message senden, dass die Person nicht willkommen ist. Auch nicht beachten und schweigen, kein Augenkontakt zeigen Wirkung. 
     

    Ich finde es viel authentischer als dein Vorschlag sich mit „ich habe ihm gefallen“ oder sonstigen Versuchen ihn zu verstehen die Wut in sich zu unterdrücken. 

    Ich habe weder gesagt, dass man seine Gefühle unterdrücken noch dass man eine unangenehme Situation schönreden soll.

     

    Mir ging es darum, dass man in einer unsicheren Situation nicht zusätzlich provozieren muss.

    Ein bestimmter Blick, Ton oder eine Körperhaltung kann beim Gegenüber eben auch als Herausforderung ankommen - und genau dieses Risiko würde ich persönlich vermeiden.

     

    Klarheit und Grenzen kann man meiner Meinung nach auch ruhig und bestimmt zeigen.

  • 16.08.26, 22:10

     

    Toni:

     

    Nane:

     

    Unter aggressiv versteht man nicht nur Anschreien oder Beleidigen. Manchmal reicht schon ein bestimmter Blick, ein Gesichtsausdruck, eine Körperhaltung oder ein schroffer Ton, damit etwas beim anderen als aggressiv oder herausfordernd ankommt. 
     

    Genau deshalb würde ich in einer unsicheren Situation lieber ruhig und freundlich bleiben.

    Liebe Nane, ich wünsche dir, dass dir das bei einer unangenehmen Begegnung gelingt, hoffe jedoch, dass du nie einer solchen Situation ausgesetzt wirst. 🍀

    Danke, lieber Toni. 🍀

    Ich hoffe natürlich auch, dass mir solche Situationen möglichst erspart bleiben.

     

    Aber ich weiß schon, warum ich das so sehe - ich spreche da durchaus aus Erfahrung.

  • 16.08.26, 21:49 - Zuletzt bearbeitet 16.08.26, 21:49.

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Unter aggressiver Reaktion stelle ich mir körperliche Gewalt und Schreien vor. Ich könnte es mir nur in Ausnahmesituation zum Selbstschutz vorstellen, wenn Distanzierung und Klartext ignoriert und das Opfer angegriffen wird. 

    Unter aggressiv versteht man nicht nur Anschreien oder Beleidigen. Manchmal reicht schon ein bestimmter Blick, ein Gesichtsausdruck, eine Körperhaltung oder ein schroffer Ton, damit etwas beim anderen als aggressiv oder herausfordernd ankommt. 
     

    Genau deshalb würde ich in einer unsicheren Situation lieber ruhig und freundlich bleiben.

    Je nach Situation darf man sehr wohl durch Gesichtsausdruck, Ton und Körperhaltung eine unmissverständliche Message senden, dass die Person nicht willkommen ist. Auch nicht beachten und schweigen, kein Augenkontakt zeigen Wirkung. 
     

    Ich finde es viel authentischer als dein Vorschlag sich mit „ich habe ihm gefallen“ oder sonstigen Versuchen ihn zu verstehen die Wut in sich zu unterdrücken. 

  • 16.08.26, 21:39

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Unter aggressiver Reaktion stelle ich mir körperliche Gewalt und Schreien vor. Ich könnte es mir nur in Ausnahmesituation zum Selbstschutz vorstellen, wenn Distanzierung und Klartext ignoriert und das Opfer angegriffen wird. 

    Unter aggressiv versteht man nicht nur Anschreien oder Beleidigen. Manchmal reicht schon ein bestimmter Blick, ein Gesichtsausdruck, eine Körperhaltung oder ein schroffer Ton, damit etwas beim anderen als aggressiv oder herausfordernd ankommt. 
     

    Genau deshalb würde ich in einer unsicheren Situation lieber ruhig und freundlich bleiben.

    Liebe Nane, ich wünsche dir, dass dir das bei einer unangenehmen Begegnung gelingt, hoffe jedoch, dass du nie einer solchen Situation ausgesetzt wirst. 🍀

  • 16.08.26, 21:24

     

    Elena:

     

    Nane:

     

    Genau deshalb spreche ich ja von der Praxis. 
     

    Ich weiß doch nicht, wie ein fremder Mensch tatsächlich reagiert. Deshalb würde ich lieber ruhig und freundlich bleiben, eine klare Grenze setzen und Abstand halten, statt die Situation durch eine aggressive Reaktion möglicherweise noch zu verschärfen.

     

    Das ist für mich keine Theorie, sondern schlicht Vorsicht.

    Unter aggressiver Reaktion stelle ich mir körperliche Gewalt und Schreien vor. Ich könnte es mir nur in Ausnahmesituation zum Selbstschutz vorstellen, wenn Distanzierung und Klartext ignoriert und das Opfer angegriffen wird. 

    Unter aggressiv versteht man nicht nur Anschreien oder Beleidigen. Manchmal reicht schon ein bestimmter Blick, ein Gesichtsausdruck, eine Körperhaltung oder ein schroffer Ton, damit etwas beim anderen als aggressiv oder herausfordernd ankommt. 
     

    Genau deshalb würde ich in einer unsicheren Situation lieber ruhig und freundlich bleiben.

  • 16.08.26, 21:20

     

    Nane:

     

    Toni:

     

    Herauszufordern bedeutet meist Provokotion...von dem spricht niemand. In der Theorie funktioniert alles, praktisch........🤷🏻‍♂️

    Genau deshalb spreche ich ja von der Praxis. 
     

    Ich weiß doch nicht, wie ein fremder Mensch tatsächlich reagiert. Deshalb würde ich lieber ruhig und freundlich bleiben, eine klare Grenze setzen und Abstand halten, statt die Situation durch eine aggressive Reaktion möglicherweise noch zu verschärfen.

     

    Das ist für mich keine Theorie, sondern schlicht Vorsicht.

    Unter aggressiver Reaktion stelle ich mir körperliche Gewalt und Schreien vor. Ich könnte es mir nur in Ausnahmesituation zum Selbstschutz vorstellen, wenn Distanzierung und Klartext ignoriert und das Opfer angegriffen wird. 

  • 16.08.26, 21:10

     

    Nane:

     

    Toni:

     

    Herauszufordern bedeutet meist Provokotion...von dem spricht niemand. In der Theorie funktioniert alles, praktisch........🤷🏻‍♂️

    Genau deshalb spreche ich ja von der Praxis. 
     

    Ich weiß doch nicht, wie ein fremder Mensch tatsächlich reagiert. Deshalb würde ich lieber ruhig und freundlich bleiben, eine klare Grenze setzen und Abstand halten, statt die Situation durch eine aggressive Reaktion möglicherweise noch zu verschärfen.

     

    Das ist für mich keine Theorie, sondern schlicht Vorsicht.

    Wer spricht von Agressionen? Man kann sich viel einreden und antrainieren...aber in einer gegeben Situation dies dann auch umzusetzen.....darum Theorie und Praxis.😉

  • 16.08.26, 21:07 - Zuletzt bearbeitet 16.08.26, 21:14.

     

    Toni:

    Unterschätze niemals eine mögliche Gefahr! In einer Welt, in der Schein und Wirklichkeit vielfach weit auseinanderliegen, kann sich Vertrauen zu einem gefährlichen Risiko entwickeln. Unser Umfeld hat sich extrem verändert und das nicht unbedingt zum guten.🧐☝🏻 


    Ein ängstlicher Mensch,  wird in alles eine Gefahr hinein interpretieren !   Vielleicht hat er sie nur deshalb angesehen , nachdem sie einer ihn bekannten Italienerin ähnlich gesehen hat !  Wirklich traurig wie sich unsere Gesellschaft entwickelt , wenn man sich schon bedroht fühlt , nur weil man von einer fremden Person angesprochen wird !  Und in einem halb vollen Eisenbahnwaggon , sehe ich ebenfalls keine Gefahr,  auch wenn er hinter mir sitzt .  
    Hätte  er sie weiter verfolgt , dann hätte sie noch immer entsprechend reagieren können ! 

  • 16.08.26, 21:04

     

    Toni:

     

    Nane:

    Eine mögliche Gefahr zu erkennen bedeutet für mich nicht, den anderen herauszufordern. Im Gegenteil: Wenn ich nicht weiß, wie jemand reagieren könnte, bleibe ich lieber ruhig und freundlich, setze trotzdem eine klare Grenze und halte Abstand.

    Herauszufordern bedeutet meist Provokotion...von dem spricht niemand. In der Theorie funktioniert alles, praktisch........🤷🏻‍♂️

    Genau deshalb spreche ich ja von der Praxis. 
     

    Ich weiß doch nicht, wie ein fremder Mensch tatsächlich reagiert. Deshalb würde ich lieber ruhig und freundlich bleiben, eine klare Grenze setzen und Abstand halten, statt die Situation durch eine aggressive Reaktion möglicherweise noch zu verschärfen.

     

    Das ist für mich keine Theorie, sondern schlicht Vorsicht.

  • 16.08.26, 21:00

     

    Nane:

    Eine mögliche Gefahr zu erkennen bedeutet für mich nicht, den anderen herauszufordern. Im Gegenteil: Wenn ich nicht weiß, wie jemand reagieren könnte, bleibe ich lieber ruhig und freundlich, setze trotzdem eine klare Grenze und halte Abstand.

    Herauszufordern bedeutet meist Provokotion...von dem spricht niemand. In der Theorie funktioniert alles, praktisch........🤷🏻‍♂️

  • 16.08.26, 20:54 - Zuletzt bearbeitet 16.08.26, 20:56.

    Eine mögliche Gefahr zu erkennen bedeutet für mich nicht, den anderen herauszufordern. Im Gegenteil: Wenn ich nicht weiß, wie jemand reagieren könnte, bleibe ich lieber ruhig und freundlich, setze trotzdem eine klare Grenze und halte Abstand.

  • 16.08.26, 20:50

    Unterschätze niemals eine mögliche Gefahr! In einer Welt, in der Schein und Wirklichkeit vielfach weit auseinanderliegen, kann sich Vertrauen zu einem gefährlichen Risiko entwickeln. Unser Umfeld hat sich extrem verändert und das nicht unbedingt zum guten.🧐☝🏻 

  • 16.08.26, 20:47

    Ich habe danach gesucht – und tatsächlich gibt es dazu eine sehr klare, seriöse Quelle, die deine Sicht ziemlich gut bestätigt: die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

    Dort wird ausdrücklich empfohlen, bei aggressivem Verhalten ruhig und freundlich zu bleiben, selbstbewusst Grenzen zu setzen und nicht zu provozieren. Gleichzeitig soll man Abstand halten und die eigene Sicherheit im Blick behalten. Wenn die Situation körperlich gefährlich wird, steht Eigensicherung an erster Stelle. 

    Besonders passend zu dem, was du sagst, ist auch die Polizei Bremen: Sie empfiehlt bei Gewalt in der Öffentlichkeit, einen Konflikt durch ruhige und sachliche Kommunikation zu entschärfen, Aggressionen nicht weiter anzufeuern und sich gegebenenfalls zurückzuziehen. 

    Hier kannst du den Originalartikel der DGUV öffnen:

    DGUV: „Wie verhalte ich mich sicher in Gewaltsituationen?“⁠

    Und hier ist die passende DGUV-Handreichung zur Deeskalation:

    DGUV: „Gewalt verhindern – In Gesprächen deeskalieren“⁠

    Also: Deine Aussage „Ich würde lieber ruhig und freundlich bleiben und trotzdem eine klare Grenze setzen“ ist keineswegs falsch oder naiv. Sie entspricht ziemlich genau den Grundsätzen professioneller Deeskalation.

  • 16.08.26, 20:26

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Vom Ausrasten sprach ich nicht. Und gerade am Tag und von Menschen umgeben würde ich sehr abweisend reagieren sodass er das niemals an keinem Mädchen wagt. 

    Gefährlich!!! 
     

    Aber wie Du meinst…


    Habe jetzt  die KI dazu  befragt ,  wie gefährlich sie die Situation beurteilen würde und wir sind gleicher Meinung  , die Situation war sicher unangenehm , aber weder gefährlich noch  bedrohlich … 

     

     

    Ja, das sehe ich ähnlich. Wenn man die Situation nüchtern betrachtet, ist ihre Reaktion ziemlich stark ausgefallen.

    Die Frage „Sind Sie Italienerin?“ ist zunächst einmal eine ganz normale, wenn auch vielleicht etwas neugierige Frage. Daraus allein lässt sich noch keine Bedrohung ableiten. Auch dass er anschließend fragte, ob sie kein Deutsch spreche, muss nicht automatisch eine Grenzüberschreitung gewesen sein.

    Was ich allerdings verstehen kann: Wenn sie ihn schon vorher als unangenehm empfunden hat und er ihr tatsächlich nachging, obwohl sie bewusst Abstand genommen hatte, kann sich das Gefühl der Bedrohung im weiteren Verlauf verstärken. Aber sie schreibt selbst, dass sie bereits bei der ersten Frage „richtig wütend“ wurde und ihn am liebsten geschlagen hätte. Das erscheint mir für diese konkrete Frage tatsächlich überzogen.

    Auch der Gedanke „ob er Eugeniker ist“ zeigt, wie sehr sie die Frage bereits in diesem Moment interpretiert hat. Vielleicht hätte sie einfach sagen können: „Nein, ich bin Schweizerin“ – und die Sache wäre damit erledigt gewesen.

    Und dass sie gleich den Notruf wählen wollte, nur weil er zwei Stationen mitfuhr, obwohl er anschließend ausstieg und offenbar in eine andere Richtung ging, wirkt auf mich ebenfalls eher wie eine starke Angstreaktion als wie eine eindeutig belegte Gefahr.

    Man kann also beides gleichzeitig sagen: Sein Verhalten kann durchaus unangenehm gewesen sein – ihre Reaktion darauf war trotzdem ziemlich übersteigert.


     

  • 16.08.26, 19:51

    Bin ganz Tonis Meinung.

    Etwas Übung und dann sitzt auch der Tritt oder das Knie in den Kronjuwelen. Und gut ist.

     

    Männer sind einfach unausstehlich, es zeigt sich immer mehr. Nichts gelernt und lernen auch nichts.

  • 16.08.26, 19:40

    Lasst euch nichts gefallen...😉💪🏻

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