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  • Stiller Hilferuf bei Gewalt gegen Frauen

    Diskussion · 322 Beiträge · 33 Gefällt mir · 4.058 Aufrufe
    SonnJa aus Gelsenkirchen
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    Ich habe ihn erst heute kennengelernt, den "stillen Hilferuf ".

    Morgen, am 25.11. ist ja der Orange Day, also der internationale Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. 

     

    Kennt Ihr diesen stillen Hilferuf schon? 

     

    Hebt die flache Hand nach oben, die Handinnenfläche zeigt dabei zum Gegenüber. Klappt den Daumen in die Handinnenfläche um. Verschließt mit den übrigen Fingern den Daumen.

     

    24.11.25, 18:34 - Zuletzt bearbeitet 24.11.25, 20:26.

Beiträge

  •  

    Claudio:

    Also mit dem Begriff gereifter Mann kann ich sehr gut leben. Schliesslich bin ich a) ein Mann und b) ein gereifter, bzw. ein in der Reifung befindlicher Mann. Was den Ausdruck für die Anderen anbelangt, so kann ich mich dem nur anschliessen 👍

    Ein gereifter Mann äußert in meiner Welt keine Sätze, wie ''ich bin gegen Gewalt an Frauen, aber...' 

    Gefeifte Männer verstehen die gesellschaftlichen Zusammenhänge von Gewalt gegen Frauen  und treten ihnen entschieden entgegen. Sie benutzen keinen Whataboutism, indem sie immer wieder darauf hinweisen, dass ja auch Männer Opfer von Gewalttaten werden. Nie würde ein gereifter Mann Frauenhass in dem Verhalten von Frauen begründen, wie ich es bei dir lesen durfte. 

  •  

    Marta:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Entschuldigung ich wollte Dir lediglich eine Kritik an deinem Bild liefern, liebe Marta, ich denke 
    schon, dass ich den Sinn des Threads "den stillen Hilferuf" bekannter zu machen verstanden 
    habe, mir selbst geht es aber auch darum, wie man Gewalt an Frauen verhindern kann, ohne
    behaupten zu wollen "die Lösung" dafür zu haben, aus meiner Sicht sind solche Schutzein-
    richtungen zur Vorsorge, sie sind auch dann noch nötig, selbst wenn es keine Gewalt an Frauen
    mehr geben würde, schließlich würde man auch nicht Krankenhäuser schließen, nur weil es e-
    ventuell mal keine Kranken mehr gibt?


    Hab ich nicht als Angriff aufgefasst, nur die Notwendigkeit deines Einwands nicht passend gefunden. Dein Vergleich hinkt. 

    Wir haben zu wenig Schutzplätze für Frauen und Kinder. Laut Jahresbericht Autonome Österreichische Frauenschutzhäuser 2024, Gründe für eine Nichtaufnahme: Platzmangel in 50% der Fälle!

    https://www.aoef.at/images/04a_zahlen-und-daten/2024/AOF-Frauenhaus%20Statistik%202024.pdf

     

    Ja, auch Deutschland hat nicht genug Schutzplätze, diese gibt es sogar auch für Männer, 
    natürlich abgetrennt von denen für Frauen, aber deine erste Aussage war, dass Morde 
    an Frauen als normal angesehen werden und es bei Männern einen Aufschrei gebe, ich 
    denke, dass Gewalt gesellschaftlich generell abgelehnt wird und deine zweite Aussage 
    war, dass allein dadurch dass es Schutzplätze gibt, dies ein Zeichen dafür wäre, dass 
    Gewalt an Frauen normal wäre, aber auch dies sehe ich anders, weil sie eben auch der
    Vorsorge dienen, vielleicht ist der Vergleich mit der Feuerwehr besser? Man würde sie
    nicht abschaffen nur weil es vielleicht eine zeit lang nicht gebrannt hat, weil es eben
    immer wieder dazu kommen könnte?

    Istanbul-Konvention - Frauenhauskoordinierung

  • 07.02.26, 16:12

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Marta:

     


    Dieser Thread hat nur zum Thema, den „stillen Hilferuf“ bekannter zu machen für Schutz der Frauen vor Gewalt.
    Frauenhäuser bewahren Frauen vor Männergewalt und im schlimmsten Fall vor einem Femizid.

    Solange wir als Gesellschaft die Notwendigkeit dieser Schutzeinrichtungen als normal betrachten, betrachten wir auch Gewalt gegen Frauen (bis zur Tötung) als „normal“.

    https://www.moment.at/story/femizide-oesterreich-2025/
     

    Entschuldigung ich wollte Dir lediglich eine Kritik an deinem Bild liefern, liebe Marta, ich denke 
    schon, dass ich den Sinn des Threads "den stillen Hilferuf" bekannter zu machen verstanden 
    habe, mir selbst geht es aber auch darum, wie man Gewalt an Frauen verhindern kann, ohne
    behaupten zu wollen "die Lösung" dafür zu haben, aus meiner Sicht sind solche Schutzein-
    richtungen zur Vorsorge, sie sind auch dann noch nötig, selbst wenn es keine Gewalt an Frauen
    mehr geben würde, schließlich würde man auch nicht Krankenhäuser schließen, nur weil es e-
    ventuell mal keine Kranken mehr gibt?


    Hab ich nicht als Angriff aufgefasst, nur die Notwendigkeit deines Einwands nicht passend gefunden. Dein Vergleich hinkt. 

    Wir haben zu wenig Schutzplätze für Frauen und Kinder. Laut Jahresbericht Autonome Österreichische Frauenschutzhäuser 2024, Gründe für eine Nichtaufnahme: Platzmangel in 50% der Fälle!

    https://www.aoef.at/images/04a_zahlen-und-daten/2024/AOF-Frauenhaus%20Statistik%202024.pdf

     

  •  

    Marta:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Würde ich so nicht sagen, Morde werden sicher nicht als normal angesehen, ganz gleich ob Frau-
    en oder Männer Opfer*innen sind, aber gerade bei Beziehungstaten sehe ich durchaus den Punkt, 
    dass weiblichen Opfern oft ein Mitschuld gegeben wird, weil sie sich ja irgendwie falsch verhal-
    ten hätten und deswegen den Täter quasi zur Tat getrieben hätten....


    Dieser Thread hat nur zum Thema, den „stillen Hilferuf“ bekannter zu machen für Schutz der Frauen vor Gewalt.
    Frauenhäuser bewahren Frauen vor Männergewalt und im schlimmsten Fall vor einem Femizid.

    Solange wir als Gesellschaft die Notwendigkeit dieser Schutzeinrichtungen als normal betrachten, betrachten wir auch Gewalt gegen Frauen (bis zur Tötung) als „normal“.

    https://www.moment.at/story/femizide-oesterreich-2025/
     

    Entschuldigung ich wollte Dir lediglich eine Kritik an deinem Bild liefern, liebe Marta, ich denke 
    schon, dass ich den Sinn des Threads "den stillen Hilferuf" bekannter zu machen verstanden 
    habe, mir selbst geht es aber auch darum, wie man Gewalt an Frauen verhindern kann, ohne
    behaupten zu wollen "die Lösung" dafür zu haben, aus meiner Sicht sind solche Schutzein-
    richtungen zur Vorsorge, sie sind auch dann noch nötig, selbst wenn es keine Gewalt an Frauen
    mehr geben würde, schließlich würde man auch nicht Krankenhäuser schließen, nur weil es e-
    ventuell mal keine Kranken mehr gibt?

  • 07.02.26, 15:45 - Zuletzt bearbeitet 07.02.26, 15:55.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Marta:

    Zum Nachdenken….

    IMG_8779.jpeg

    Würde ich so nicht sagen, Morde werden sicher nicht als normal angesehen, ganz gleich ob Frau-
    en oder Männer Opfer*innen sind, aber gerade bei Beziehungstaten sehe ich durchaus den Punkt, 
    dass weiblichen Opfern oft ein Mitschuld gegeben wird, weil sie sich ja irgendwie falsch verhal-
    ten hätten und deswegen den Täter quasi zur Tat getrieben hätten....


    Dieser Thread hat nur zum Thema, den „stillen Hilferuf“ bekannter zu machen für Schutz der Frauen vor Gewalt.
    Frauenhäuser bewahren Frauen vor Männergewalt und im schlimmsten Fall vor einem Femizid.

    Solange wir als Gesellschaft die Notwendigkeit dieser Schutzeinrichtungen als normal betrachten, betrachten wir auch Gewalt gegen Frauen (bis zur Tötung) als „normal“.

    https://www.moment.at/story/femizide-oesterreich-2025/
     

  •  

    Marta:

    Zum Nachdenken….

    IMG_8779.jpeg

    Würde ich so nicht sagen, Morde werden sicher nicht als normal angesehen, ganz gleich ob Frau-
    en oder Männer Opfer*innen sind, aber gerade bei Beziehungstaten sehe ich durchaus den Punkt, 
    dass weiblichen Opfern oft ein Mitschuld gegeben wird, weil sie sich ja irgendwie falsch verhal-
    ten hätten und deswegen den Täter quasi zur Tat getrieben hätten....

  • 06.02.26, 21:35

    Zum Nachdenken….

    IMG_8779.jpeg
  • 06.02.26, 21:14

     

    Claudio:

     

    Karin:

    Liebe Leo

     

    Ich verstehe dich sehr gut. Mir dreht sich auch der Magen, ich muss auch zuerst durchatmen.


    Mein Fazit ist aber umso mehr dürfen wir nicht schweigen und es so stehen lassen. Genau in so Fällen ist Schweigen nicht Gold sondern ein Dulden, ein Zulassen, dass solche Stimmen gehört, bleiben und gewinnen.

     

    Wir müssen reden, für die Opfer, die es nicht mehr tun können.

    Kein dulden mehr der Gewalt, kein dulden mehr von Femiziden.

     

     

    Karin:

    Ich bin ganz klar gegen Gewalt gegen Frauen und das die SVP gegen diese Gelder war, ist bei deren "Verständnis" für eine Ehe/Beziehung auch nicht verwunderlich. Dennoch habe ich ein Problem damit, wie z. B. Frau Funiciello sich verhält. Wenn diese Frau spricht, sieht man den blanken Männerhass in ihren Augen. Nicht alle Männer sind gewalttätige, perverse Sexungeheuer, es ist eher ein kleiner Teil, der aber leider existent ist, da gibt es nichts dran zu beschönigen. Aber ich störe mich einfach an diesem blanken Männerhass und toxischem Feminismus wie sie eine Funiciello verbreitet. Ich habe es, echt satt, als etwas angesehen und betitelt zu werden, das ich und Hunterttausende Männer auch, NICHT sind. Es gibt einen glaub einen Vers in der Bibel, der geht irgendwie so: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Wenn diese Diskussion von Seiten der Frauen nicht wieder auf ein Niveau gebracht wird, wo eine vernünftige Diskussion möglich ist, dann kommt das, für beide Geschlechter, nicht gut. Und das fände ich absolut nicht gut. Einfach nur als Beispiel die sogenannte Manosphere und die Incels. Meiner Meinung nach, sind das "Resultate" dieses toxischen Männerhasses. Noch einmal ganz klar. Ich verabscheue Gewalt gegen Frauen und Männer die dies tun, sind für mich keine Männer sondern nur armselige Waschlappen. Aber ich und ganz viele andere Männer auf dieser Welt sind nicht so und wollen auch nicht in einen Topf mit diesen Waschlappen geworfen werden.

     

     

    Es trifft eben auf beide Geschlechter und praktisch alle Themen zu. Es gibt eine kleine Gruppe von lauten radikalen die gegen ein Feindbild schießen ohne Wahrnehmung welchen Schaden sie in ihrer Raserei verursachen und welches Bild sie auf die Personengruppe werfen als dessen Vertreter sie sich aufspielen.

    Diese laute Minderheit als Sprecher jener Gruppe anzuerkennen und die ganze Gruppe nach denen zu urteilen ist aber genau so falsch.

     

    Ich glaube nicht dass die incels eine direkte Folge davon sind, die Entstehung von solchen Phänomen sind vielfältig und es braucht einige Faktoren die Zusammentreffen.

     

    Schon in der Kita bei den zweijährigen ist zu merken das es vielen Eltern um Leistung geht und es eine Angst gibt das das eigene Kind abgehängt wird. Es gibt keine Zeit zum sozialen Umgang vorleben, es muss geübt werden welche Formen und Farben zu sehen sind.

    Es geht immer und überall darum was man kann und hat, für Gemeinsamkeit ist kein Raum. Jemand nehmen wie er ist, davon kann man nichts kaufen.

    Das macht uns alle einsam.

  • 06.02.26, 18:30

     

    Karin:

    Ok, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hab manchmal auch die Nase voll wenn gegen Frauen gewettert wird weil sie in einer Art sind wie ich es nicht bin. Es gibt vielleicht einzelne die so wären aber eben, wie auch bei euch wenige.

    Waschlappen ist in meinen Augen auch eher ein unpassendes Wort, weil keine Gewalt aus dem Wort erdenkbar ist. Wie wäre es, wenn wir von Idioten reden, die die toxische Männlichkeit ausleben versus Männer, die gereift sind? Könntest du dich mit dem Begriff für dich als gereifter Mann anfreunden oder tönt es zu sehr nach alt?

    Claudio:

     

    Karin:

    Ich bin ganz klar gegen Gewalt gegen Frauen und das die SVP gegen diese Gelder war, ist bei deren "Verständnis" für eine Ehe/Beziehung auch nicht verwunderlich. Dennoch habe ich ein Problem damit, wie z. B. Frau Funiciello sich verhält. Wenn diese Frau spricht, sieht man den blanken Männerhass in ihren Augen. Nicht alle Männer sind gewalttätige, perverse Sexungeheuer, es ist eher ein kleiner Teil, der aber leider existent ist, da gibt es nichts dran zu beschönigen. Aber ich störe mich einfach an diesem blanken Männerhass und toxischem Feminismus wie sie eine Funiciello verbreitet. Ich habe es, echt satt, als etwas angesehen und betitelt zu werden, das ich und Hunterttausende Männer auch, NICHT sind. Es gibt einen glaub einen Vers in der Bibel, der geht irgendwie so: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Wenn diese Diskussion von Seiten der Frauen nicht wieder auf ein Niveau gebracht wird, wo eine vernünftige Diskussion möglich ist, dann kommt das, für beide Geschlechter, nicht gut. Und das fände ich absolut nicht gut. Einfach nur als Beispiel die sogenannte Manosphere und die Incels. Meiner Meinung nach, sind das "Resultate" dieses toxischen Männerhasses. Noch einmal ganz klar. Ich verabscheue Gewalt gegen Frauen und Männer die dies tun, sind für mich keine Männer sondern nur armselige Waschlappen. Aber ich und ganz viele andere Männer auf dieser Welt sind nicht so und wollen auch nicht in einen Topf mit diesen Waschlappen geworfen werden.

     

    Also mit dem Begriff gereifter Mann kann ich sehr gut leben. Schliesslich bin ich a) ein Mann und b) ein gereifter, bzw. ein in der Reifung befindlicher Mann. Was den Ausdruck für die Anderen anbelangt, so kann ich mich dem nur anschliessen 👍

  • 06.02.26, 18:23

    Ok, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hab manchmal auch die Nase voll wenn gegen Frauen gewettert wird weil sie in einer Art sind wie ich es nicht bin. Es gibt vielleicht einzelne die so wären aber eben, wie auch bei euch wenige.

    Waschlappen ist in meinen Augen auch eher ein unpassendes Wort, weil keine Gewalt aus dem Wort erdenkbar ist. Wie wäre es, wenn wir von Idioten reden, die die toxische Männlichkeit ausleben versus Männer, die gereift sind? Könntest du dich mit dem Begriff für dich als gereifter Mann anfreunden oder tönt es zu sehr nach alt?

    Claudio:

     

    Karin:

    Liebe Leo

     

    Ich verstehe dich sehr gut. Mir dreht sich auch der Magen, ich muss auch zuerst durchatmen.


    Mein Fazit ist aber umso mehr dürfen wir nicht schweigen und es so stehen lassen. Genau in so Fällen ist Schweigen nicht Gold sondern ein Dulden, ein Zulassen, dass solche Stimmen gehört, bleiben und gewinnen.

     

    Wir müssen reden, für die Opfer, die es nicht mehr tun können.

    Kein dulden mehr der Gewalt, kein dulden mehr von Femiziden.

     

     

    Karin:

    Ich bin ganz klar gegen Gewalt gegen Frauen und das die SVP gegen diese Gelder war, ist bei deren "Verständnis" für eine Ehe/Beziehung auch nicht verwunderlich. Dennoch habe ich ein Problem damit, wie z. B. Frau Funiciello sich verhält. Wenn diese Frau spricht, sieht man den blanken Männerhass in ihren Augen. Nicht alle Männer sind gewalttätige, perverse Sexungeheuer, es ist eher ein kleiner Teil, der aber leider existent ist, da gibt es nichts dran zu beschönigen. Aber ich störe mich einfach an diesem blanken Männerhass und toxischem Feminismus wie sie eine Funiciello verbreitet. Ich habe es, echt satt, als etwas angesehen und betitelt zu werden, das ich und Hunterttausende Männer auch, NICHT sind. Es gibt einen glaub einen Vers in der Bibel, der geht irgendwie so: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Wenn diese Diskussion von Seiten der Frauen nicht wieder auf ein Niveau gebracht wird, wo eine vernünftige Diskussion möglich ist, dann kommt das, für beide Geschlechter, nicht gut. Und das fände ich absolut nicht gut. Einfach nur als Beispiel die sogenannte Manosphere und die Incels. Meiner Meinung nach, sind das "Resultate" dieses toxischen Männerhasses. Noch einmal ganz klar. Ich verabscheue Gewalt gegen Frauen und Männer die dies tun, sind für mich keine Männer sondern nur armselige Waschlappen. Aber ich und ganz viele andere Männer auf dieser Welt sind nicht so und wollen auch nicht in einen Topf mit diesen Waschlappen geworfen werden.

     

  • 06.02.26, 18:07

    Fein, kann Frau schon einmal vieles lernen für den Fall, dass einem "F" begegnet⚠️

  • 06.02.26, 18:03

     

    Karin:

    Liebe Leo

     

    Ich verstehe dich sehr gut. Mir dreht sich auch der Magen, ich muss auch zuerst durchatmen.


    Mein Fazit ist aber umso mehr dürfen wir nicht schweigen und es so stehen lassen. Genau in so Fällen ist Schweigen nicht Gold sondern ein Dulden, ein Zulassen, dass solche Stimmen gehört, bleiben und gewinnen.

     

    Wir müssen reden, für die Opfer, die es nicht mehr tun können.

    Kein dulden mehr der Gewalt, kein dulden mehr von Femiziden.

     

    Leo:

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

     

    Karin:

    Ich bin ganz klar gegen Gewalt gegen Frauen und das die SVP gegen diese Gelder war, ist bei deren "Verständnis" für eine Ehe/Beziehung auch nicht verwunderlich. Dennoch habe ich ein Problem damit, wie z. B. Frau Funiciello sich verhält. Wenn diese Frau spricht, sieht man den blanken Männerhass in ihren Augen. Nicht alle Männer sind gewalttätige, perverse Sexungeheuer, es ist eher ein kleiner Teil, der aber leider existent ist, da gibt es nichts dran zu beschönigen. Aber ich störe mich einfach an diesem blanken Männerhass und toxischem Feminismus wie sie eine Funiciello verbreitet. Ich habe es, echt satt, als etwas angesehen und betitelt zu werden, das ich und Hunterttausende Männer auch, NICHT sind. Es gibt einen glaub einen Vers in der Bibel, der geht irgendwie so: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Wenn diese Diskussion von Seiten der Frauen nicht wieder auf ein Niveau gebracht wird, wo eine vernünftige Diskussion möglich ist, dann kommt das, für beide Geschlechter, nicht gut. Und das fände ich absolut nicht gut. Einfach nur als Beispiel die sogenannte Manosphere und die Incels. Meiner Meinung nach, sind das "Resultate" dieses toxischen Männerhasses. Noch einmal ganz klar. Ich verabscheue Gewalt gegen Frauen und Männer die dies tun, sind für mich keine Männer sondern nur armselige Waschlappen. Aber ich und ganz viele andere Männer auf dieser Welt sind nicht so und wollen auch nicht in einen Topf mit diesen Waschlappen geworfen werden.

  • Hier wird es mal konkret, während das Justizministerium ein Gesetz entwirft, hat Netzpolitik zivilgesellschaftliche Organisationen gefragt, was am meisten helfen würde, denn auch digi-
    tale Gewalt kann Menschen das Leben zur Hölle machen:

    https://netzpolitik.org/2026/fachleute-fordern-das-fehlt-beim-schutz-vor-digitaler-gewalt/

  • Keine Ahnung, ob dass hier auch erwünscht ist, um nicht Opfer zu werden, ein Bericht über 
    KO- Tropfen und andere Substanzen die auf Feierlichkeiten heimlich in Getränke getröpfelt 
    werden: Betäubt, beschämt, belächelt: Was K.o.-Tropfen für Thüringer Betroffene bedeuten | MDR.DE

  • 15.01.26, 22:50
    IMG_8030.jpeg
  • 14.01.26, 20:14

    Liebe Leo

     

    Ich verstehe dich sehr gut. Mir dreht sich auch der Magen, ich muss auch zuerst durchatmen.


    Mein Fazit ist aber umso mehr dürfen wir nicht schweigen und es so stehen lassen. Genau in so Fällen ist Schweigen nicht Gold sondern ein Dulden, ein Zulassen, dass solche Stimmen gehört, bleiben und gewinnen.

     

    Wir müssen reden, für die Opfer, die es nicht mehr tun können.

    Kein dulden mehr der Gewalt, kein dulden mehr von Femiziden.

     

    Leo:

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

     

  • 14.01.26, 18:18

     

    Leo:

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

    Liebe Leo!

    Ich danke Dir für Deine deutlichen und klaren Worte! 🙏

  • Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

  • 14.01.26, 14:42 - Zuletzt bearbeitet 14.01.26, 15:47.

     

    Marta:

    IMG_7938.jpeg

    Punkt 2 würde ich auf Frauen ganz allgemein erweitern, 

    Im Haushalt helfen bzw. selbständig und eigenverantwortlich sein...

    Respektvoller, höflicher und aufmerksamer Umgang...

    Frauen nicht zu sexualisieren: Digitale Gewalt: Wie Regierungen gegen Grok und X vorgehen

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