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  • Was bedeutet für euch der Bergriff "Unabhängikeit"

    Diskussion · 45 Beiträge · 9 Gefällt mir · 835 Aufrufe
    Michael aus Dachau

    Hallo Alle,

     

    kurz bevor ich heute in die Weite der Berge ausrücke, möchte ich euch noch eine Frage stellen, welche ihr wie in meinen vorigen Posts gerne aus eurer eigenen Perspektive beantworten könnt.

     

    Auch hier wäre ich dankbar die drei großen Weisen, Wikipedia, Wissenschaftler und der Kumpel eines Freundes nicht zu zitieren sondern in euch hineinfühlt und das was ihr dort findet oder spürt mit uns teilt. 

     

    Nun ein paar Zeilen was es für mich bedeutet.

     

    Unabhängikeit geht für mich mit den Begriffen Selbständigkeit und Wahrhaftigkeit einher.

     

    Nicht in dem Sinne selbständiger Arbeit oder finanzieller Unabhängikeit. Sondern das ich im Laufe meines Lebens so viel Selbstwertgefühl und Selbstachtung entwickelt habe, das ich dem Ruf meines Herzens folgend auch eine Entscheidung treffen kann, mit der ich mich gegen den Wunsch oder dem Geschmack anderer stelle. Also zu meiner Meinung, meinem Gefühl und meiner Idee stehe obwohl alle anderen in meinem Kreise davon abraten würden. Dadurch wirke ich Wahrhaftig weil ich meiner Entwicklung treu bleibe, verlässlich und authentisch bin.

     

    Die Verantwortlichkeit für sowohl damit einhergehender Fehler als auch für den möglichen Erfolg ist darin enthalten.

     

    Ja...nicht ganz so einfach. Und hat auch bei mir ne ganze Weile gebraucht. Aber ein saugutes Gefühl Unabhängig zu sein.

     

    Wie geht es euch damit? Was sind eure Wahrnehmungen dazu?

     

    Ich freue mich auf eure Posts und wünsche eine schöne Zeit mit tollen Begegnungen und Gesprächen.

     

    Euer Micha

     

    04.03.23, 07:32

Beiträge

  • 04.03.23, 08:37

    ...ich nochmal!

    Grüß dich Methodius .... finde deinen Beitrag insofern interessant, dass mir immer häufiger auffällt, wie viele Menschen tatsächlich Worte falsch nutzen oder deren ursprünglich Bedeutung nicht mehr kennen.

    Da nehme ich mich selber garnicht aus ... :-)))

    Geschweige denn, dass die Vielfalt, die gerade unsere deutsche Sprache bietet (damit meine ich nicht die neumodischen Worterfindungen, die keiner braucht) nicht genutzt wird

     

     

  • 04.03.23, 08:28

    Puuuh .... und guten Morgen .... was für ein Thema mit Potenzial um diese Uhrzeit! ;-))

     

    ...vorab erstmal wieder vielen Dank Micha, für diese Anregung!

    (nebenbei: örtlich selber gerade abhängig, da ich mir die Hamstringmuskulatur kürzlich abgerissen habe, wünsche ich viel Spaß in den Bergen!)

     

    Aaaalsoooo ...Unabhängigkeit hat natürlich viele Facetten ... und bestimmt spürt jeder diese anders in seinem Leben! Ob es die finanzielle, familiäre, emotionale, gedankliche etc. ist. Das ist ja auch ein langer, wahrscheinlich ein immer währender Prozess im Leben ... erinnert euch an die eigene Pubertät ... Rebellion pur! Und spätestestens wenn die eigenen Kinder in dieses Alter kommen, hat dieser Prozess eine neue Qualität und eine andere Sicht auf die Dinge!

     

    Gibt es wirklich die absolute Unabhängigkeit!

    Natürlich ist es wichtig zu seiner Meinung und dem Ruf des Herzens zu stehen und macht den Meschen authentisch. Aber im Extremen kann das auch dazu führen ein Stück alleine zu sein. Das ist schonmal die erste Hürde, da ich glaube, das wir Menschen immer irgendwei dazu gehören wollen!

    Ich glaube die Wenigsten schaffen es wirklich in diesem Sinne unabhängig zu sein. 

    Unabhängigkeit hat was mit Freiheit zu tun und die muss man sich zuMUTen können.

    Der Mut kann aus den verschiedensten Gründen fehlen (weil man vielleicht nie kennengelernt hat, was es für ein tolles Gefühl ist mutig zu sein) oder der Mut verloren geht ...weil die damit verbundene Angst zu groß ist! 

    Angst ist unser größter Blockierer ... Verlustängste ... in Bezug auf Partner, Familie, Gesundheit, Job, Ansehen, materielle Dinge etc.

     

    Immer wieder erwische ich mich selber dabei, dass ich mich von den verschiedensten Gefühlen in die Abhängigkeit bringe, obwohl ich mich für unäbhängig halte.

    Wie oft merke ich, dass so vieles aus der Kindheit mich geprägt hat und daher allein mein Unterbwusstsein mir einen Streich spielt.

     

    Also es ist und bleibt ein immer währender Prozess sich Stück für Stück im positiven Sinne unabhängig zu machen.

     

    Spannende Aufgabe 

    und dabei wünsche ich allen viel Spaß und Entdeckergeist

     

    Alles Gute

    Angelika

     

     

     

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • Schönes Thema wie ich finde und danke dafür.  Nun ich denke das die gefühlte Unabhängigkeit sehr verschleiert und subjektiv sein kann. Viele Menschen behaupten das sie es sind. Aber ist es so? Ich kenne sehr wenige .Wir werden durch Medien regiert und sind eine Konsumgesellschaft. Oberflächliches zählt immer mehr , wenn man da nicht mitmacht ist man zwar unabhängig allerdings auch ein Außenseiter .  Ich denke sehr wohl das man unabhängiger sein kann wenn man eine gewisse finanzielle Situation erreicht hat , allerdings ist man dann wieder vom Geld abhängig. Wenn man eine eigene Meinung hat und auch vertritt ist man es nicht zwangsläufig, sondern  eher selbstbewusst, im Schildkrötenalter oder auch ein Dickschädel ( nett gemeint) der manchmal dafür bezahlt. ( Freunde haben oft recht) Wenn man jedoch die ganzen Moralapostel und Pflichten hinterfragt kann man zu dem Schluss kommen das Wasser gepredigt wird und Wein getrunken. Das Leben ist kurz und es gibt viel zu sehen und zu erfahren. Der eine passt sich an , der andere ist stolz ein Revoluzzer zu sein..........wir sind alle Individualisten . Free your mind and Peace 🙏🌈🌍

  • Unabhängigkeit bedeutet für mich auf nichts und niemanden angewiesen zu sein. Vor allem aber auch Freiheit!

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