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  • Was bedeutet für euch der Bergriff "Unabhängikeit"

    Diskussion · 45 Beiträge · 9 Gefällt mir · 835 Aufrufe
    Michael aus Dachau

    Hallo Alle,

     

    kurz bevor ich heute in die Weite der Berge ausrücke, möchte ich euch noch eine Frage stellen, welche ihr wie in meinen vorigen Posts gerne aus eurer eigenen Perspektive beantworten könnt.

     

    Auch hier wäre ich dankbar die drei großen Weisen, Wikipedia, Wissenschaftler und der Kumpel eines Freundes nicht zu zitieren sondern in euch hineinfühlt und das was ihr dort findet oder spürt mit uns teilt. 

     

    Nun ein paar Zeilen was es für mich bedeutet.

     

    Unabhängikeit geht für mich mit den Begriffen Selbständigkeit und Wahrhaftigkeit einher.

     

    Nicht in dem Sinne selbständiger Arbeit oder finanzieller Unabhängikeit. Sondern das ich im Laufe meines Lebens so viel Selbstwertgefühl und Selbstachtung entwickelt habe, das ich dem Ruf meines Herzens folgend auch eine Entscheidung treffen kann, mit der ich mich gegen den Wunsch oder dem Geschmack anderer stelle. Also zu meiner Meinung, meinem Gefühl und meiner Idee stehe obwohl alle anderen in meinem Kreise davon abraten würden. Dadurch wirke ich Wahrhaftig weil ich meiner Entwicklung treu bleibe, verlässlich und authentisch bin.

     

    Die Verantwortlichkeit für sowohl damit einhergehender Fehler als auch für den möglichen Erfolg ist darin enthalten.

     

    Ja...nicht ganz so einfach. Und hat auch bei mir ne ganze Weile gebraucht. Aber ein saugutes Gefühl Unabhängig zu sein.

     

    Wie geht es euch damit? Was sind eure Wahrnehmungen dazu?

     

    Ich freue mich auf eure Posts und wünsche eine schöne Zeit mit tollen Begegnungen und Gesprächen.

     

    Euer Micha

     

    04.03.23, 07:32

Beiträge

  • Gestern, 08:46

    Unabhängigkeit heißt, sich selbst treu zu bleiben - auch wenn andere den eigenen Weg nicht verstehen. 🌿

  • Gestern, 04:08 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 05:11.

     

    Maresa:

    Wir sind im Rahmen der UNERLÄSSLICHEN Legislative,  Judikative und Exekutive FREI - NIE waren wir UNABHÄNGIGER in dem, wie wir unser Leben gestalten KÖNN(T😉)EN 🤩

    Meine Meinung ist, dass wir in genannten Rahmen immer nur relativ frei sind, weil unser Handeln immer abhängig von Gesetzesvorgaben bleibt.

    Zudem haben Gesetze und Kontrolle stets zugenommen!

    Unsere Abhängigkeit ist grösser geworden.

    Vielleicht unsere Unabhängigkeit teilweise auch. (Aber welche? Welche sind es für dich?Das einzige was mir sicher scheint, wir können uns kaufen was wir wollen, wenn wir bezahlen können...)

     

    Wir leben in einer Zeit, in der unsere persönlichen Ansprüche immer grössere Auswüchse angenommen haben und wir uns immer mehr einbilden und vorgaukeln (nicht zuletzt auch "mit Hilfe" diversester Medien), dass unser Handeln und unsere Entscheidungsmacht immer noch unabhängiger und freier werden kann und es dabei "keine" Grenzen und Rücksichtnahmen gibt.  

     

    Zum Teil baut unser Egoismus auf unserer Einbildung (oder umgekehrt), dass wir in unserem Handeln so unabhängig wie nie sind.

    Dieses Gedankengut kann in vielen Lebensbereichen auch nach hinten losgehen, weil Unabhängigkeit trotzdem meistens auch heisst, Verantwortung zu übernehmen, bestimmte Bedingungen miteinzubeziehen und darauf Rücksicht zu nehmen.

     

    Diese Rahmenbedingungen stehen meist ganz oben in unseren Verfassungen und haben die Menschenrechte als Grundlage.

    Rahmenbedingungen die u.a. durch Moral, Beziehungsfähigkeit, Wertschätzung, Gleichberechtigung und Achtung gegenüber den Anderen und gegenüber unsererem Planeten gebildet werden.

    Und die wesentliche Grundlage von Bildung und Umgang von und mit Gesetzen sind.

     

    Diese grundlegendsten Rahmenbedingungen für unser Handeln bzw. das Empfinden und Bewusstsein dafür, dass unser Leben, die Gestaltung und Entwicklung unserer Lebensbedingungen, von ihnen abhängig sind, wird, nicht von allen, aber einer bedeutenden Masse, immer mehr vernachlässigt und umgangen.

     

    Vor allem gehört für mich bei der Verwendung von Begriffen wie Unabhängigkeit und Freiheit auch Qualitäten wie Verantwortung und Moral miteinbezogen.

     

    Maresa!

    Ich stelle deine oben angeführten Aussage in Frage, nicht weil es nicht stimmen könnte, was du sagst, sondern weil mir dabei ein paar wesentliche Sichtweisen und Realitäten aus unserem gesellschaftlichen Alltag fehlen.

     

     

     

     

  •  

    Peter:

    Wenn ich fähig bin, mir eine eigene Meinung zu bilden, diese auch behaupten kann, unabhängig, wie es andere sehen...ist das ein Stück "Unabhängigkeit".

    Aber: Meine Meinung ist inhaltlich nicht immer beständig und meiner sicher.

    Sie ist in Bewegung und verändert sich!

    Ob ich will, oder nicht.

     

    Ich möchte mich von der "anderen Seite" herandenken.

     

    Zu meiner Unabhängigkeit gehört auch, mich auch auf eine Art abhängig, offen und formbar zu lassen.

    Ich darf mich zu anderen Meinungen in Beziehung bringen, auf sie hören und mir aus einer aufmerksamen Umsicht sorgfältig und ehrlich meine Meinung... mein eigenes Selbstbewusstsein "formen". Und wieder ein Stückchen "unabhängiger" werden.

     

    Ich "muss" mich in Abhängigkeit oder Beziehung mit "dem anderen" bringen, brauche Auseinandersetzung mit anderen Meinungen:

    ...im, mich einerseits klar davon abgrenzen, zu dem ich nein sage ...und entschieden das annehmen, dem ich ehrlich zusagen kann.

    (...und das Unsichere stehen lassen)

     

    "Relativ" unabhängig bin ich, wenn ich das zu meiner Wahrheit und in meine Haltung bringe, was aus mir "und" von anderen Menschen kommt.

    Ich darf zu mir stehen, aber mich nicht abhängig davon machen, d.h., es offen lassen können, wie ich mich "entwickle"...

     

    Deshalb gehört zur Unabhängigkeit eine gewisse Freiheit. Auch die, mich meinen Abhängigkeiten ehrlich anzunehmen und sie zu integrieren.

     

    Ein anderes Thema!

     

    Ich bin auf "natürlich-gegebene" Art abhängig (bedürftig) von erlebter Liebe, Anerkennung, Zuwendung, usw., in Beziehungen zu (bestimmten) Mitmenschen.

    Damit ich ...zu mir finde und zufrieden bin....

     

    Diese Abhängigkeit ist Realität und wird immer Realität bleiben (...es gibt womöglich ein paar Ausnahmen). Sie wird "ausgeglichen", wenn ein Geben und Nehmen im Gleichgewicht und freiwillig ist.

     

    So ist mit dieser Abhängigkeit gleichzeitig auch Unabhängigkeit möglich und kann stimmen.

     

    Nicht sicher bin ich mir bei meiner Liebe zu meinen Kindern.

    Hier glaube ich, dass ich auch weiterliebe, wenn sie es nicht schaffen würden, "zurückzulieben".

    Es könnte schwerer werden, aber ich liebe weiter, unabhängig, ob meine Liebe erwidert werden kann.

     

     

    So!

     

    Unabhängigkeit heisst für mich auch, mich meinen Abhängigkeiten anzunehmen und zu stellen.

    Und sie für das "Ausbilden" eines eigenständigen, selbstbewussten und möglichst unabhängigen Lebens zu "nutzen".

     

     

     

     

     

     

    Dem stimme ich zu: "Je besser ein Mensch darin ist, gleichzeitig intensiv mit anderen verbunden zu bleiben und seine eigene emotionale Identität zu wahren, desto höher ist sein Grad an echter Unabhängigkeit." 

  • Wenn ich fähig bin, mir eine eigene Meinung zu bilden, diese auch behaupten kann, unabhängig, wie es andere sehen...ist das ein Stück "Unabhängigkeit".

    Aber: Meine Meinung ist inhaltlich nicht immer beständig und meiner sicher.

    Sie ist in Bewegung und verändert sich!

    Ob ich will, oder nicht.

     

    Ich möchte mich von der "anderen Seite" herandenken.

     

    Zu meiner Unabhängigkeit gehört auch, mich auch auf eine Art abhängig, offen und formbar zu lassen.

    Ich darf mich zu anderen Meinungen in Beziehung bringen, auf sie hören und mir aus einer aufmerksamen Umsicht sorgfältig und ehrlich meine Meinung... mein eigenes Selbstbewusstsein "formen". Und wieder ein Stückchen "unabhängiger" werden.

     

    Ich "muss" mich in Abhängigkeit oder Beziehung mit "dem anderen" bringen, brauche Auseinandersetzung mit anderen Meinungen:

    ...im, mich einerseits klar davon abgrenzen, zu dem ich nein sage ...und entschieden das annehmen, dem ich ehrlich zusagen kann.

    (...und das Unsichere stehen lassen)

     

    "Relativ" unabhängig bin ich, wenn ich das zu meiner Wahrheit und in meine Haltung bringe, was aus mir "und" von anderen Menschen kommt.

    Ich darf zu mir stehen, aber mich nicht abhängig davon machen, d.h., es offen lassen können, wie ich mich "entwickle"...

     

    Deshalb gehört zur Unabhängigkeit eine gewisse Freiheit. Auch die, mich meinen Abhängigkeiten ehrlich anzunehmen und sie zu integrieren.

     

    Ein anderes Thema!

     

    Ich bin auf "natürlich-gegebene" Art abhängig (bedürftig) von erlebter Liebe, Anerkennung, Zuwendung, usw., in Beziehungen zu (bestimmten) Mitmenschen.

    Damit ich ...zu mir finde und zufrieden bin....

     

    Diese Abhängigkeit ist Realität und wird immer Realität bleiben (...es gibt womöglich ein paar Ausnahmen). Sie wird "ausgeglichen", wenn ein Geben und Nehmen im Gleichgewicht und freiwillig ist.

     

    So ist mit dieser Abhängigkeit gleichzeitig auch Unabhängigkeit möglich und kann stimmen.

     

    Nicht sicher bin ich mir bei meiner Liebe zu meinen Kindern.

    Hier glaube ich, dass ich auch weiterliebe, wenn sie es nicht schaffen würden, "zurückzulieben".

    Es könnte schwerer werden, aber ich liebe weiter, unabhängig, ob meine Liebe erwidert werden kann.

     

     

    So!

     

    Unabhängigkeit heisst für mich auch, mich meinen Abhängigkeiten anzunehmen und zu stellen.

    Und sie für das "Ausbilden" eines eigenständigen, selbstbewussten und möglichst unabhängigen Lebens zu "nutzen".

     

     

     

     

     

     

  • 16.05.26, 22:05

    Wir sind im Rahmen der UNERLÄSSLICHEN Legislative,  Judikative und Exekutive FREI - NIE waren wir UNABHÄNGIGER in dem, wie wir unser Leben gestalten KÖNN(T😉)EN 🤩

  • 16.05.26, 20:52

    Unabhängigkeit bedeutet für mich Selbstbestimmung in der Gesellschaft erlangen, in der Berufswelt ist es der klassische Selbständige, im Privaten ist es der Eigentümer, in der Gesellschaft in einer Demokratie zu leben und in der Partnerschaft, eine gesunde stabile Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Ein Lebensziel. 

  • 03.09.23, 21:03

    "Alles - auch jeder Mensch, hat nur so viel Macht, wie du ihm gibst"  OSHO 

  • 03.09.23, 18:12

    Unabhängig bin ich schlicht und einfach wenn ich im Rahmen der Gesetze machen kann was ich will und weder im Job noch in der Familie jemandem verpflichtet bin.

  • 03.09.23, 18:03

    Ein Halli Hallo an alle Beteiligten :-)

     

    Spontan fällt mir dazu ein "in sich ruhend".

     

    Einen feinen Sonntagabend-Ausklang wünscht euch,

     

    Simone :-)

  • 27.08.23, 23:00

    Hallo nochmal!

     

    Ich wollte mich bei euch bedanken das auch nach langer Zeit immer noch neue Beiträge mit euren Gedanken dazu hier veröffentlicht werden. Schön das es noch weitere erreicht und zum Denken anregt.

     

    THX a lot,

     

    Micha

  • 27.08.23, 19:49

    Hallo Micha,

    hm ich glaube darüber muss ich erstmal genauer nachdenken um Dir dann zu sagen was Unabhängigkeit für mich persönlich bedeutet. lg Michaela

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 18.08.23, 20:24

     

    Angie:

    für mich bedeutet es vor allem die geistige Unabhängigkeit

     

    Ich greife deinen Gedanken auf.

    Ich habe mittlerweile so oft von verschiedenen Leuten gehört dass man das meiste Zeug aus der Schule nie braucht. Zufällig hatte ich eine Zeit wo ich viele Videos auf YT mit flat-earthern, genauer gesagt mit leicht nachvollziebaren Reaktionvideos von Physikern, mir angesehen habe. Ich behaupte mal das mein Sohn mit 15 und den üblichen Mathe/Physik-Kenntnissen, dies nachvollziehen kann.

     

    Damit wurde mir wieder mal bewußt  Bildung = intelektuelle Unabhängigkeit

    Sicher wesentlich wichtiger sind wohl Geschichtskentnisse, politisches Interesse, usw. 

  • die gretchenfrage ist, eine utopische-theoretische  unabhängigkeit, sprich, man müsste das reale leben mit seinen regeln-vorschriften-gesetzen etc va um zu überleben nicht mit einbeziehen, oder eine 

    realistische. 

     

    .bei der realistischen müsste man noch unterscheiden, das wäre wohl möglich , ist aber dennoch sehr selten und kaum zu bewerkstelligen.

  • für mich bedeutet es vor allem die geistige Unabhängigkeit

  • 18.08.23, 12:16

     

    Helga:

    Mit Interesse habe ich diese Beiträge gelesen und ich persönlich muss Yvonne leider recht geben  man ist immer von irgendwas abhängig. Ich würde zum Beispiel nun in Rente mehr reisen wollen aber dazu ist man auch von Geld abhängig  und als Mutter von drei Kindern ist  die Rente  nicht allzu hoch da ich nicht immer Vollzeit berufstätig  war. Aber trotzdem finde ich es gut dass die meisten Frauen heutzutage danach streben  unabhängig sein zu wollen. In gewisser Weise habe auch ich es geschafft indem  ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mache was ich möchte trotz Ehemann. Gewisse Unabhängigkeit ist wertvoll für die Psyche! 

    auf dem ersten blick stimme ich deinem beitrag und gedanke "man ist immer von irgendwas abhänig" zu helga. wenn wir menschen wie ein adler hochsteigen und aus einer grossen höhe der vogelperspektive auf die verschiedene hamsterrade blicken und auch dann sehen, wer uns diese hamsterrade hinstellen, dann sehen wir auch auswege und möglichkeiten diese zu verlassen. unsere gedanken und wille ist viel stärker als es uns in (der rege)l bewusst ist. es gibt immer wege auch ohne rente durchs leben zu kommen. unsere ansprüche und stetiger freizeitkonsum lassen oft keine lösungen zu. wir decken uns mit "das geht einfach nicht" zu. es entstehen über kleine und grössere gemeinschaften, wo ohne geld ein leben möglich ist. man muss sie nur entdecken und innerlich beweglich werden. das sind meine persönlichen gedanken und müssen nicht sich für alle stimmig anfühlen. herzlich artus

  • 30.03.23, 18:35

    Meiner Meinung nach ist man dann unabhängig, wenn man sich seines higher Selfs bewusst ist. Dass man Schöpfer seines Lebens ist, und das opferdasein mit allen Dramen zurückgelassen hat. Klingt einfach, ist es aber nicht. Alles beginnt bei dir. Herzöffnung ist der Weg. Erst sein, dann haben.  

  • 21.03.23, 00:04 - Zuletzt bearbeitet 21.03.23, 00:16.

     

    Helga:

    Mit Interesse habe ich diese Beiträge gelesen und ich persönlich muss Yvonne leider recht geben  man ist immer von irgendwas abhängig. Ich würde zum Beispiel nun in Rente mehr reisen wollen aber dazu ist man auch von Geld abhängig  und als Mutter von drei Kindern ist  die Rente  nicht allzu hoch da ich nicht immer Vollzeit berufstätig  war. Aber trotzdem finde ich es gut dass die meisten Frauen heutzutage danach streben  unabhängig sein zu wollen. In gewisser Weise habe auch ich es geschafft indem  ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mache was ich möchte trotz Ehemann. Gewisse Unabhängigkeit ist wertvoll für die Psyche! 

    Ich spüre diese Abhängigkeit wenn ich regelmaessig jedes Jahr vom Steueramt auf den Boden der Tatsachen geholt werde. Das ist  absolut Abhängigkeit vom Staat. Und auch ich war wie Du lange Zeit nicht voll Berufstätig wegen der Familie und deshalb jetzt auch abghaengig vom Geld. Das scheint eine vorprogrammierte Abhängigkeit von alleinerziehenden Elternteilen im Alter zu sein. Da ich aber in jungen jahren das vorgeholt und voll genossen habe was viele sich aufs Alter aufsparen, sprich Reisen, Verspüre ich dieses sehnen nach anderen Ländern nicht mehr so. Bin bescheiden geworden und geniesse jetzt das was ich eben noch kann. Ansonsten fühle ich mich frei.Das einzige bei dem ich mich nicht frei fühle ist das zuerst genannte. Da werde ich regelmässig an  meine Abhängigkeit erinnert. Als ich noch Arbeitstätig war, war ich auch immer abhängig von meinen Vorgesetzten die mir regelmaessig den Stempel aufdrückten. Das habe ich in meinem jetzigen Leben Gott sei Dank nicht mehr. Wenn ich jetzt meine juengere Tochter sehe und sie mir erzählt von ihrer Arbeitswelt, tut  sie mir leid. Sie ist sehr freiheitsliebend und kann schlecht unter Vorgesetzten arbeiten. Als Angestellte ist man ja auch voll vom Arbeitgeber abhängig. Man ist auf deren Goodwill angewiesen.

  • 20.03.23, 23:46

    Mit Interesse habe ich diese Beiträge gelesen und ich persönlich muss Yvonne leider recht geben  man ist immer von irgendwas abhängig. Ich würde zum Beispiel nun in Rente mehr reisen wollen aber dazu ist man auch von Geld abhängig  und als Mutter von drei Kindern ist  die Rente  nicht allzu hoch da ich nicht immer Vollzeit berufstätig  war. Aber trotzdem finde ich es gut dass die meisten Frauen heutzutage danach streben  unabhängig sein zu wollen. In gewisser Weise habe auch ich es geschafft indem  ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mache was ich möchte trotz Ehemann. Gewisse Unabhängigkeit ist wertvoll für die Psyche! 

  • Unabhängigkeit

     

    Kommt darauf an, worauf ich den Begriff beziehe…

    Hier einige Beispiele, die mir dazu in den Sinn kommen:

     

    Mit mir selbst sein können. Mit mir selbst allein sein können. 

    „All-ein“. Das ist nicht dasselbe wie einsam. 

     

    Wenn ich mit mir selbst sein kann, kann ich mit mir selbst zufrieden und glücklich sein. Und mache mich dadurch unabhängig/frei davon, jemanden „zu brauchen“ um zufrieden sein zu können. 

    Wenn ich aber niemand unbedingt brauche, übertrage ich einerseits meine Wünsche und Grundbedürfnisse nicht mehr auf eine andere Person, die mich „glücklich machen soll“, sondern sorge gut für mich selbst. Somit sind zukünftige Begegnungen freier und unabhängiger vom abhängigen „brauchen.“ Und andererseits, kann ich zukünftige Begegnungen unabhängiger als ein Geschenk oben drauf wahr nehmen. 

     

    Unabhängigkeit auf materieller Ebene, bedarf zumeist wiederum einiges an Arbeit um das liebe Zahlungsmittel zu erlangen, mit dem ich mir einiges leisten kann. Kommt aber auch darauf an, welche Ansprüche ich habe. Wie viel oder wenig ich brauche, um mich damit wohlzufühlen. 

     

    Komplett unabhängig vom System, der Gesellschaft usw. zu sein, wird da schon schwieriger. Um so mehr, wenn man an bestimmten Orten, in bestimmten Kulturen lebt, die sich nicht mit den eigenen Unabhängigkeitswünschen decken. Und wenn einem gewisse Möglichkeiten fehlen.

     

    Unabhängig vom gesellschaftlichen Druck, Normen, Vorstellungen und Meinungen zu sein/ zu werden, kann ich wiederum lernen. Mit einem gewissen Gerad an Bewusstheit, Erfahrungen, Erkenntnissen, Selbsterkenntnissen, Selbstsicherheit und einer Portion Gelassenheit. 😊

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