Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Großherzig- und Gutmütig sein

    Diskussion · 237 Beiträge · 4 Gefällt mir · 2.702 Aufrufe

    „Macht einen Grossherzigkeit und Gutmütigkeit anfälliger für Manipulation und Ausnutzung? Wie seht ihr das?“

    1000099415.jpg
    24.04.26, 12:52

Beiträge

  • 11.08.26, 09:56

     

    Nane:

     

    Ute:

     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein


    Das ist schon wieder falsch interpretiert , wenn ich meine Eltern in ihren dreckigen Windeln einfach verkümmern lasse und zumindest nicht einmal Hilfe organisiere , dann haben Sie recht , wenn Sie mich enterben !   Ich rede hier nicht von pflegen, sondern um kümmern,  wenn die Eltern etwas benötigen in ihrer Hilflosigkeit .  Denke da besteht ebenfalls ein gravierender unterschied ! 

  • 11.08.26, 09:51

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     


    ist völlig egal wie du das bezeichnest , aber wenn die Kinder die Eltern in ihrer Not und Bedürftigkeit vergessen  ,  dann ist es für mich nachvollziehbar ,  dass die Eltern auch ihre Kinder vergessen ! 
    Nicht selten erben  Pfleger oder sonstige  Personen und Erbschaft Streitigkeiten kommen sehr häufig vor,  insbesondere zwischen Geschwistern ! Da trennt sich die Spreu vom Weizen, die einen kümmern sich und die andern warten nur auf das Erbe .   
     

     

    Eltern ernten, was sie gesät haben.

  • 11.08.26, 09:50

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     


    ist völlig egal wie du das bezeichnest , aber wenn die Kinder die Eltern in ihrer Not und Bedürftigkeit vergessen  ,  dann ist es für mich nachvollziehbar ,  dass die Eltern auch ihre Kinder vergessen ! 
    Nicht selten erben  Pfleger oder sonstige  Personen und Erbschaft Streitigkeiten kommen sehr häufig vor,  insbesondere zwischen Geschwistern ! Da trennt sich die Spreu vom Weizen, die einen kümmern sich und die andern warten nur auf das Erbe .   
     

  • 11.08.26, 09:41

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein

  • 11.08.26, 09:34

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     

  • 11.08.26, 09:33

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

    Jetzt verschiebst du deine Aussage. Genau das ist doch der Punkt.

     

    Am Anfang klang deine Argumentation noch ganz anders, und jetzt formulierst du sie plötzlich als „sollen, aber nicht müssen“.

     

    Du merkst offenbar gar nicht, dass du im Verlauf der Diskussion immer wieder die Position wechselst und mir anschließend vorwirfst, ich hätte dich nicht verstanden. 

  • 11.08.26, 09:28

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    Warum wünschen sich dann  so viele Frauen oder Paare Kinder,  wenn es nur Arbeit und Belastung bedeutet ?    Vielleicht wird die Beziehung  irgendwann einmal zur Gewohnheit und man sucht nach neuen Herausforderungen und Bereicherungen , was dem Leben wieder einen  Sinn gibt .  Ich habe  nur von meinen Erfahrungen berichtet und nicht,  dass es so sein muss .  Ich denke nicht , wenn man Kinder zeugt , dass man dabei auf die Geborgenheit im Alter reflektiert .  
    Ich verpflichte  Kinder zu  nichts und sie dürfen selbstverständlich ihr eigenes Leben leben ! 
    Alles  beruht auf Freiwilligkeit,  aber hätte ich bei meinem Vater sagen sollen , das geht mich alles nichts an er soll krepieren !  Als mein Vater die Hilfe benötigte war er bereits 85 und seine Freunde ebenso , wie ich schon geschrieben habe !     Glaubst du wirklich , dass es so angenehm  für Menschen ist , wenn sie nur auf fremde Hilfe angewiesen sind !   Wir haben über die Arbeit und Belastung von Kindern gesprochen und warum sollen die Kinder den Eltern nicht  etwas zurückgeben !  Und nochmals , du kannst es jetzt noch nicht beurteilen , wie es dir im Alter einmal ergeht …

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

  • 11.08.26, 01:34

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Ich verstehe sehr gut, was du mit deiner Erfahrung mit deinem Vater meinst. Und ich finde es schön, dass du damals für ihn da warst und es für dich selbstverständlich war, ihm zu helfen.


    Nur bei dem Gedanken, dass im Alter letztlich die Kinder bleiben und der wichtigste Rückhalt sind, bin ich vorsichtig.

    Natürlich kann das so sein, und wenn es so ist, ist es etwas sehr Schönes. Aber darauf kann man doch keine Familie aufbauen oder es als etwas ansehen, was man sich für später wünscht und erwarten kann.

     

    Wenn ich deine letzten Beiträge lese - Kinder als Krönung einer Beziehung, als Sinn des Lebens und dann als der Rückhalt, der im Alter bleibt - klingt mir das insgesamt einfach ein bisschen zu sehr nach einer Vorstellung, dass Kinder einem auch später diese Geborgenheit geben sollen. 

     

    Das kann man sich wünschen, aber nicht voraussetzen.


    Kinder sollten ihr eigenes Leben leben dürfen und wenn sie später freiwillig für ihre Eltern da sind, ist das ein großes Geschenk.

    Aber genauso können Freundschaften und andere Beziehungen im Leben einen wichtigen Halt geben.

     

    Was uns im Alter trägt, weiß letztlich keiner von uns.


    Warum wünschen sich dann  so viele Frauen oder Paare Kinder,  wenn es nur Arbeit und Belastung bedeutet ?    Vielleicht wird die Beziehung  irgendwann einmal zur Gewohnheit und man sucht nach neuen Herausforderungen und Bereicherungen , was dem Leben wieder einen  Sinn gibt .  Ich habe  nur von meinen Erfahrungen berichtet und nicht,  dass es so sein muss .  Ich denke nicht , wenn man Kinder zeugt , dass man dabei auf die Geborgenheit im Alter reflektiert .  
    Ich verpflichte  Kinder zu  nichts und sie dürfen selbstverständlich ihr eigenes Leben leben ! 
    Alles  beruht auf Freiwilligkeit,  aber hätte ich bei meinem Vater sagen sollen , das geht mich alles nichts an er soll krepieren !  Als mein Vater die Hilfe benötigte war er bereits 85 und seine Freunde ebenso , wie ich schon geschrieben habe !     Glaubst du wirklich , dass es so angenehm  für Menschen ist , wenn sie nur auf fremde Hilfe angewiesen sind !   Wir haben über die Arbeit und Belastung von Kindern gesprochen und warum sollen die Kinder den Eltern nicht  etwas zurückgeben !  Und nochmals , du kannst es jetzt noch nicht beurteilen , wie es dir im Alter einmal ergeht …

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.

  • 11.08.26, 01:31

     das gehört jetzt nicht zum Thema,  aber nachdem über Demenz gesprochen wurde , vielleicht für angehörige mit an Demenz erkrankten Menschen,  kann ich dieses Buch nur empfehlen ! Arno Geiger schreibt hier über  die Veränderung seines Vaters , dass er zu Beginn als Boshaftigkeit und Absicht empfunden hat .  Erst als im bewusst wurde,  dass sein Vater an Demenz erkrankt ist hat er mehr Verständnis für ihn aufgebracht . Demenz kranke wollen oft ihre Krankheit verbergen und deshalb kommt es einem so vor , wie wenn sie plötzlich boshaft sind  .  Habe hier sehr viele Parallelen mit  meinem Vater festgestellt , deshalb zum besseren Verständnis , der Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ! 
     

    IMG_3956.jpeg
  • 11.08.26, 01:13

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    ich glaube , niemand bekommt Kinder mit dem Gedanken , dass sie einem später die Einsamkeit nehmen !    Und ich denke auch ,  dass du das jetzt noch nicht beurteilen kannst,  wer sich später einmal im Alter um dich kümmert !  Du stehst noch mitten im Leben , bist weder alt noch gebrechlich und berufstätig !   Woher möchtest du jetzt schon wissen,  was dir am Ende deines Lebens bleibt ! 
    Natürlich gibt es keine Garantie dafür und man soll nicht pauschalieren , aber aus meinen Erfahrungen mit älteren Menschen , waren es durchaus die Kinder , die sich schlussendlich um die Eltern gekümmert haben !   Mein Vater wäre nach dem Tod meiner Mutter völlig hilflos gewesen .  Ich musste ihm alles organisieren , einen Platz im Pensionistenheim sichern , dort sein Apartment einrichten ,  die alte Wohnung räumen und weitergeben .  Seine  Freunde und Bekannte waren ungefähr im gleichen Alter wie er und viele  davon  schon verstorben .   Er war im Prinzip auf mich angewiesen und für mich war es eine Selbstverständlichkeit,  dass ich ihn bei allem behilflich bin !  

    Ich verstehe sehr gut, was du mit deiner Erfahrung mit deinem Vater meinst. Und ich finde es schön, dass du damals für ihn da warst und es für dich selbstverständlich war, ihm zu helfen.


    Nur bei dem Gedanken, dass im Alter letztlich die Kinder bleiben und der wichtigste Rückhalt sind, bin ich vorsichtig.

    Natürlich kann das so sein, und wenn es so ist, ist es etwas sehr Schönes. Aber darauf kann man doch keine Familie aufbauen oder es als etwas ansehen, was man sich für später wünscht und erwarten kann.

     

    Wenn ich deine letzten Beiträge lese - Kinder als Krönung einer Beziehung, als Sinn des Lebens und dann als der Rückhalt, der im Alter bleibt - klingt mir das insgesamt einfach ein bisschen zu sehr nach einer Vorstellung, dass Kinder einem auch später diese Geborgenheit geben sollen. 

     

    Das kann man sich wünschen, aber nicht voraussetzen.


    Kinder sollten ihr eigenes Leben leben dürfen und wenn sie später freiwillig für ihre Eltern da sind, ist das ein großes Geschenk.

    Aber genauso können Freundschaften und andere Beziehungen im Leben einen wichtigen Halt geben.

     

    Was uns im Alter trägt, weiß letztlich keiner von uns.


    Warum wünschen sich dann  so viele Frauen oder Paare Kinder,  wenn es nur Arbeit und Belastung bedeutet ?    Vielleicht wird die Beziehung  irgendwann einmal zur Gewohnheit und man sucht nach neuen Herausforderungen und Bereicherungen , was dem Leben wieder einen  Sinn gibt .  Ich habe  nur von meinen Erfahrungen berichtet und nicht,  dass es so sein muss .  Ich denke nicht , wenn man Kinder zeugt , dass man dabei auf die Geborgenheit im Alter reflektiert .  
    Ich verpflichte  Kinder zu  nichts und sie dürfen selbstverständlich ihr eigenes Leben leben ! 
    Alles  beruht auf Freiwilligkeit,  aber hätte ich bei meinem Vater sagen sollen , das geht mich alles nichts an er soll krepieren !  Als mein Vater die Hilfe benötigte war er bereits 85 und seine Freunde ebenso , wie ich schon geschrieben habe !     Glaubst du wirklich , dass es so angenehm  für Menschen ist , wenn sie nur auf fremde Hilfe angewiesen sind !   Wir haben über die Arbeit und Belastung von Kindern gesprochen und warum sollen die Kinder den Eltern nicht  etwas zurückgeben !  Und nochmals , du kannst es jetzt noch nicht beurteilen , wie es dir im Alter einmal ergeht …

  • 11.08.26, 00:18

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Ich kann da natürlich nur von mir selbst sprechen. Ich habe einen Sohn, der seit vielen Jahren eine feste Partnerin hat. Und mit ihr habe ich eine Tochter dazugewonnen.

    Das empfinde ich als großes Glück und bin dafür auch sehr dankbar.

     

    Aber ich habe Kinder nie unter dem Gedanken bekommen, dass sie mir später einmal die Einsamkeit nehmen oder für mich da sein müssen. Das wäre für mich nie eine Voraussetzung gewesen.

     

    Wenn ich nicht allein sein möchte, dann liegt es auch ein Stück weit an mir selbst, Kontakte zu pflegen, Freundschaften zu entwickeln und Menschen in mein Leben zu lassen. Und genau das mache ich auch.

     

    Familie ist etwas Wunderschönes, wenn es gut läuft.

    Aber sie ist keine Garantie gegen Einsamkeit. Und ich glaube, genau deshalb sollte man das nicht so pauschal sehen.

     

    Es gibt Menschen, die ohne eigene Familie sehr glücklich und gut eingebunden leben - und Menschen mit großer Familie, die sich trotzdem einsam fühlen.


    ich glaube , niemand bekommt Kinder mit dem Gedanken , dass sie einem später die Einsamkeit nehmen !    Und ich denke auch ,  dass du das jetzt noch nicht beurteilen kannst,  wer sich später einmal im Alter um dich kümmert !  Du stehst noch mitten im Leben , bist weder alt noch gebrechlich und berufstätig !   Woher möchtest du jetzt schon wissen,  was dir am Ende deines Lebens bleibt ! 
    Natürlich gibt es keine Garantie dafür und man soll nicht pauschalieren , aber aus meinen Erfahrungen mit älteren Menschen , waren es durchaus die Kinder , die sich schlussendlich um die Eltern gekümmert haben !   Mein Vater wäre nach dem Tod meiner Mutter völlig hilflos gewesen .  Ich musste ihm alles organisieren , einen Platz im Pensionistenheim sichern , dort sein Apartment einrichten ,  die alte Wohnung räumen und weitergeben .  Seine  Freunde und Bekannte waren ungefähr im gleichen Alter wie er und viele  davon  schon verstorben .   Er war im Prinzip auf mich angewiesen und für mich war es eine Selbstverständlichkeit,  dass ich ihn bei allem behilflich bin !  

    Ich verstehe sehr gut, was du mit deiner Erfahrung mit deinem Vater meinst. Und ich finde es schön, dass du damals für ihn da warst und es für dich selbstverständlich war, ihm zu helfen.


    Nur bei dem Gedanken, dass im Alter letztlich die Kinder bleiben und der wichtigste Rückhalt sind, bin ich vorsichtig.

    Natürlich kann das so sein, und wenn es so ist, ist es etwas sehr Schönes. Aber darauf kann man doch keine Familie aufbauen oder es als etwas ansehen, was man sich für später wünscht und erwarten kann.

     

    Wenn ich deine letzten Beiträge lese - Kinder als Krönung einer Beziehung, als Sinn des Lebens und dann als der Rückhalt, der im Alter bleibt - klingt mir das insgesamt einfach ein bisschen zu sehr nach einer Vorstellung, dass Kinder einem auch später diese Geborgenheit geben sollen. 

     

    Das kann man sich wünschen, aber nicht voraussetzen.


    Kinder sollten ihr eigenes Leben leben dürfen und wenn sie später freiwillig für ihre Eltern da sind, ist das ein großes Geschenk.

    Aber genauso können Freundschaften und andere Beziehungen im Leben einen wichtigen Halt geben.

     

    Was uns im Alter trägt, weiß letztlich keiner von uns.

  • 10.08.26, 23:57 - Zuletzt bearbeitet 10.08.26, 23:58.

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    Nane , ich bin überzeugt,  dass  im Alter  des Lebens oder in schwierigen Phasen , nur die Kinder bleiben , die sich wirklich um einen kümmern !    Das ist natürlich keine Garantie und kann man nicht verallgemeinern , aber ich glaube schon , dass es großteils so ist !   Wer  alt und gebrechlich ist , hat kein erfülltes Leben mehr und für diesen Menschen sind Familie  der Lebensinhalt !    im Alter bleibt man auch öfters  über und Freunde und Bekannte sterben vor einem   , deshalb vereinsamen  ältere Menschen !  Kinder und Familie sind dann ein großer Rückhalt ! 

    Ich kann da natürlich nur von mir selbst sprechen. Ich habe einen Sohn, der seit vielen Jahren eine feste Partnerin hat. Und mit ihr habe ich eine Tochter dazugewonnen.

    Das empfinde ich als großes Glück und bin dafür auch sehr dankbar.

     

    Aber ich habe Kinder nie unter dem Gedanken bekommen, dass sie mir später einmal die Einsamkeit nehmen oder für mich da sein müssen. Das wäre für mich nie eine Voraussetzung gewesen.

     

    Wenn ich nicht allein sein möchte, dann liegt es auch ein Stück weit an mir selbst, Kontakte zu pflegen, Freundschaften zu entwickeln und Menschen in mein Leben zu lassen. Und genau das mache ich auch.

     

    Familie ist etwas Wunderschönes, wenn es gut läuft.

    Aber sie ist keine Garantie gegen Einsamkeit. Und ich glaube, genau deshalb sollte man das nicht so pauschal sehen.

     

    Es gibt Menschen, die ohne eigene Familie sehr glücklich und gut eingebunden leben - und Menschen mit großer Familie, die sich trotzdem einsam fühlen.


    ich glaube , niemand bekommt Kinder mit dem Gedanken , dass sie einem später die Einsamkeit nehmen !    Und ich denke auch ,  dass du das jetzt noch nicht beurteilen kannst,  wer sich später einmal im Alter um dich kümmert !  Du stehst noch mitten im Leben , bist weder alt noch gebrechlich und berufstätig !   Woher möchtest du jetzt schon wissen,  was dir am Ende deines Lebens bleibt ! 
    Natürlich gibt es keine Garantie dafür und man soll nicht pauschalieren , aber aus meinen Erfahrungen mit älteren Menschen , waren es durchaus die Kinder , die sich schlussendlich um die Eltern gekümmert haben !   Mein Vater wäre nach dem Tod meiner Mutter völlig hilflos gewesen .  Ich musste ihm alles organisieren , einen Platz im Pensionistenheim sichern , dort sein Apartment einrichten ,  die alte Wohnung räumen und weitergeben .  Seine  Freunde und Bekannte waren ungefähr im gleichen Alter wie er und viele  davon  schon verstorben .   Er war im Prinzip auf mich angewiesen und für mich war es eine Selbstverständlichkeit,  dass ich ihn bei allem behilflich bin !  

  • 10.08.26, 23:36 - Zuletzt bearbeitet 10.08.26, 23:39.

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Das mit deinem Vater ist natürlich ein sehr berührender Satz, und ich kann verstehen, dass er dir im Gedächtnis geblieben ist. 

     

    Ob man im Alter Kinder vermisst, wenn man allein ist, kann aber wohl niemand pauschal sagen. Manche Menschen sehnen sich nach dieser familiären Nähe, andere haben auch ohne eigene Kinder ein erfülltes und geborgenes Leben.

     

    Und bei deinem Vergleich mit dem Ei ohne Salz musste ich lachen.

    Für dich gehört das Salz eben dazu - für andere vielleicht nicht.

     

    Und genau so unterschiedlich darf das Leben meiner Meinung nach auch sein.


    Nane , ich bin überzeugt,  dass  im Alter  des Lebens oder in schwierigen Phasen , nur die Kinder bleiben , die sich wirklich um einen kümmern !    Das ist natürlich keine Garantie und kann man nicht verallgemeinern , aber ich glaube schon , dass es großteils so ist !   Wer  alt und gebrechlich ist , hat kein erfülltes Leben mehr und für diesen Menschen sind Familie  der Lebensinhalt !    im Alter bleibt man auch öfters  über und Freunde und Bekannte sterben vor einem   , deshalb vereinsamen  ältere Menschen !  Kinder und Familie sind dann ein großer Rückhalt ! 

    Ich kann da natürlich nur von mir selbst sprechen. Ich habe einen Sohn, der seit vielen Jahren eine feste Partnerin hat. Und mit ihr habe ich eine Tochter dazugewonnen.

    Das empfinde ich als großes Glück und bin dafür auch sehr dankbar.

     

    Aber ich habe mein Kind nie unter dem Gedanken bekommen, dass mein Sohn mir später einmal die Einsamkeit nehmen oder für mich da sein müsse.

    Das wäre für mich nie eine Voraussetzung gewesen.

     

    Wenn ich nicht allein sein möchte, dann liegt es auch ein Stück weit an mir selbst, Kontakte zu pflegen, Freundschaften zu entwickeln und Menschen in mein Leben zu lassen. Und genau das mache ich auch.

     

    Familie ist etwas Wunderschönes, wenn es gut läuft.

    Aber sie ist keine Garantie gegen Einsamkeit. Und ich glaube, genau deshalb sollte man das nicht so pauschal sehen.

     

    Es gibt Menschen, die ohne eigene Familie sehr glücklich und gut eingebunden leben - und Menschen mit großer Familie, die sich trotzdem einsam fühlen.

  • 10.08.26, 23:29

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    vielleicht vermisst man  Kinder erst   im Alter,  wenn man alleine zu Hause sitzt und sich nach einer Familie sehnt , bei der man noch zu feiern eingeladen wird und sich geborgen fühlt !  Ich werde den Satz meines Vaters nie vergessen als er schon schwer dement zu mir einmal gesagt hat „ früher warst du das Kind und jetzt ist es umgekehrt“  !   So ist es einmal im Leben und eine Beziehung ohne Kinder ist wie ein Ei ohne Salz oder ein Bier ohne Schaum !

    Das Bier wäre mir egal,  nachdem ich erst drei Dosen weg geleert habe , die schon über ein Jahr abgelaufen sind !  Trinke überhaupt kein Bier , aber auf das Ei möchte  ich nicht verzichten , und wenn schon , dann nur mit Salz !  

    Das mit deinem Vater ist natürlich ein sehr berührender Satz, und ich kann verstehen, dass er dir im Gedächtnis geblieben ist. 

     

    Ob man im Alter Kinder vermisst, wenn man allein ist, kann aber wohl niemand pauschal sagen. Manche Menschen sehnen sich nach dieser familiären Nähe, andere haben auch ohne eigene Kinder ein erfülltes und geborgenes Leben.

     

    Und bei deinem Vergleich mit dem Ei ohne Salz musste ich lachen.

    Für dich gehört das Salz eben dazu - für andere vielleicht nicht.

     

    Und genau so unterschiedlich darf das Leben meiner Meinung nach auch sein.


    Nane , ich bin überzeugt,  dass  im Alter  des Lebens oder in schwierigen Phasen , nur die Kinder bleiben , die sich wirklich um einen kümmern !    Das ist natürlich keine Garantie und kann man nicht verallgemeinern , aber ich glaube schon , dass es großteils so ist !   Wer  alt und gebrechlich ist , hat kein erfülltes Leben mehr und für diesen Menschen sind Familie  der Lebensinhalt !    im Alter bleibt man auch öfters  über und Freunde und Bekannte sterben vor einem   , deshalb vereinsamen  ältere Menschen !  Kinder und Familie sind dann ein großer Rückhalt ! 

  • 10.08.26, 23:15

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Also bei dem Satz, Kinder seien die „Krönung einer Beziehung“ und würden dem Leben erst einen Sinn geben, bin ich ehrlich gesagt nicht bei dir. 

     

    Kinder können natürlich etwas ganz Wunderbares sein und das Leben unglaublich bereichern.

    Aber ob sie die Krönung einer Beziehung oder gar der Sinn des Lebens sind, empfindet eben jeder anders.

     

    Für mich ist zunächst einmal eine liebevolle, gute Partnerschaft etwas ganz Besonderes. Kinder können dann eine wunderschöne Ergänzung sein, wenn man sich gemeinsam dafür entscheidet.

    Aber auch ein Leben ohne Kinder kann erfüllt und glücklich sein.

     

    Ich finde, da sollte man einfach jedem seine ganz persönliche Sicht lassen.


    vielleicht vermisst man  Kinder erst   im Alter,  wenn man alleine zu Hause sitzt und sich nach einer Familie sehnt , bei der man noch zu feiern eingeladen wird und sich geborgen fühlt !  Ich werde den Satz meines Vaters nie vergessen als er schon schwer dement zu mir einmal gesagt hat „ früher warst du das Kind und jetzt ist es umgekehrt“  !   So ist es einmal im Leben und eine Beziehung ohne Kinder ist wie ein Ei ohne Salz oder ein Bier ohne Schaum !

    Das Bier wäre mir egal,  nachdem ich erst drei Dosen weg geleert habe , die schon über ein Jahr abgelaufen sind !  Trinke überhaupt kein Bier , aber auf das Ei möchte  ich nicht verzichten , und wenn schon , dann nur mit Salz !  

    Das mit deinem Vater ist natürlich ein sehr berührender Satz, und ich kann verstehen, dass er dir im Gedächtnis geblieben ist. 

     

    Ob man im Alter Kinder vermisst, wenn man allein ist, kann aber wohl niemand pauschal sagen. Manche Menschen sehnen sich nach dieser familiären Nähe, andere haben auch ohne eigene Kinder ein erfülltes und geborgenes Leben.

     

    Und bei deinem Vergleich mit dem Ei ohne Salz musste ich lachen.

    Für dich gehört das Salz eben dazu - für andere vielleicht nicht.

     

    Und genau so unterschiedlich darf das Leben meiner Meinung nach auch sein.

  • 10.08.26, 23:11

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

    Waldgeist, du liegst komplett falsch was das Thema Kinder angeht. Offensichtlich kannst du da auch nicht hinschauen, weil du dann dich mit dir selbst als Kind in der Beziehung und Fürsorge deiner Eltern und deiner gesamtem Rolle im Leben vertieft auseinander setzen müsstest, aber die Mutter muss ja nach deiner Meinung verehrt werden und somit ist dir jede kritische Sicht verwehrt. Da sitzt ein ziemlich dicker Knoten in dir und der hat weitreichende Auswirkungen.

    Kinder sind keineswegs nur reines Privatvergnügen, sondern unsere Zukunft in jeder Hinsicht und damit auch ein Wirtschaftsfaktor. Lange Zeit war es Hauptaufgabe der Eltern, ein Kind so zu drillen, dass es später ins System von Kindergarten, Schule, Hochschule, Beruf, Geschlechterrolle und späterer Beziehungspartner passt - wenn das mal nicht harte Arbeit ist!


    ich habe diesbezüglich eine andere Ansicht und Verständnis ,  Kinder sind die Krönung einer Beziehung und schon aufgrund derGenen  lebt man in ihnen weiter ! 
    selbstverständlich möchte man für sein Kind nur das allerbeste und vor allem , dass es einmal glücklich wird . Meine Frau und ich haben die Kinder nie als Wirtschaftsfaktor gesehen und sie wurden auch nicht  gedrillt .   Haben Sie einmal eine fünf nach Hause gebracht , dann haben wir sie getröstet und motiviert und nicht wie es oft bei anderen Eltern  üblich  war ,  beschimpft und bestraft !  Meine Frau wurde allerdings so erzogen , hat sie einmal einen zweier nach Hause  gebracht , wurde sie schon geohrfeigt! 
    Kinder geben den Leben erst einen Sinn und er ist ein Teil von einem selbst !  Kinder bereiten dir  mit ihren fortschritten sehr viel Freude  und wenn sie eventuell ein besonderes Talent entwickeln,  dann sind die Eltern besonders stolz ! 
     Sie können auch beruflich Karriere machen , mein Kind ist Arzt oder vielleicht Bundeskanzler und verhaspelt  sich dann in einem Bürgerforum , das er Kindererziehung nicht unbedingt als Care Arbeit  bezeichnet !   Aber vielleicht jetzt zum letzten Mal , Kinder sind eine freie Entscheidung und niemand wird gezwungen ein Kind zu zeugen und in die Welt zu setzen !  Wenn er sich damit überfordert fühlt , dann sollte er darauf  verzichten , wir haben ohnedies eine Überbevölkerung ..🙋‍♂️
     

     

    Noch als kleiner Nachtrag, weil du deinen Beitrag ja offenbar noch einmal ergänzt hast: 

     

    Dass Kinder für dich die Krönung einer Beziehung sind und deinem Leben einen besonderen Sinn geben, kann ich gut nachvollziehen. Aber genau das ist eben deine persönliche Empfindung und nicht automatisch die Vorstellung von jedem.

     

    Für mich ist eine liebevolle Partnerschaft schon etwas ganz Besonderes. Kinder können das Leben natürlich wunderbar bereichern, wenn man sich dafür entscheidet. Aber sie sind für mich weder die „Krönung“ noch die Voraussetzung für ein erfülltes Leben.

  • 10.08.26, 23:09 - Zuletzt bearbeitet 10.08.26, 23:10.

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe diesbezüglich eine andere Ansicht und Verständnis ,  Kinder sind die Krönung einer Beziehung und schon aufgrund derGenen  lebt man in ihnen weiter ! 
    selbstverständlich möchte man für sein Kind nur das allerbeste und vor allem , dass es einmal glücklich wird . Meine Frau und ich haben die Kinder nie als Wirtschaftsfaktor gesehen und sie wurden auch nicht  gedrillt .   Haben Sie einmal eine fünf nach Hause gebracht , dann haben wir sie getröstet und motiviert und nicht wie es oft bei anderen Eltern  üblich  war ,  beschimpft und bestraft !  Meine Frau wurde allerdings so erzogen , hat sie einmal einen zweier nach Hause  gebracht , wurde sie schon geohrfeigt! 
    Kinder geben den Leben erst einen Sinn und er ist ein Teil von einem selbst !  Kinder bereiten dir  mit ihren fortschritten sehr viel Freude  und wenn sie eventuell ein besonderes Talent entwickeln,  dann sind die Eltern besonders stolz ! 
     Sie können auch beruflich Karriere machen , mein Kind ist Arzt oder vielleicht Bundeskanzler und verhaspelt  sich dann in einem Bürgerforum , das er Kindererziehung nicht unbedingt als Care Arbeit  bezeichnet !   Aber vielleicht jetzt zum letzten Mal , Kinder sind eine freie Entscheidung und niemand wird gezwungen ein Kind zu zeugen und in die Welt zu setzen !  Wenn er sich damit überfordert fühlt , dann sollte er darauf  verzichten , wir haben ohnedies eine Überbevölkerung ..🙋‍♂️
     

     

    Also bei dem Satz, Kinder seien die „Krönung einer Beziehung“ und würden dem Leben erst einen Sinn geben, bin ich ehrlich gesagt nicht bei dir. 

     

    Kinder können natürlich etwas ganz Wunderbares sein und das Leben unglaublich bereichern.

    Aber ob sie die Krönung einer Beziehung oder gar der Sinn des Lebens sind, empfindet eben jeder anders.

     

    Für mich ist zunächst einmal eine liebevolle, gute Partnerschaft etwas ganz Besonderes. Kinder können dann eine wunderschöne Ergänzung sein, wenn man sich gemeinsam dafür entscheidet.

    Aber auch ein Leben ohne Kinder kann erfüllt und glücklich sein.

     

    Ich finde, da sollte man einfach jedem seine ganz persönliche Sicht lassen.


    vielleicht vermisst man  Kinder erst   im Alter,  wenn man alleine zu Hause sitzt und sich nach einer Familie sehnt , bei der man noch zu feiern eingeladen wird und sich geborgen fühlt !  Ich werde den Satz meines Vaters nie vergessen als er schon schwer dement zu mir einmal gesagt hat „ früher warst du das Kind und jetzt ist es umgekehrt“  !   So ist es einmal im Leben und eine Beziehung ohne Kinder ist wie ein Ei ohne Salz oder ein Bier ohne Schaum !

    Das Bier wäre mir egal,  nachdem ich erst drei Dosen weg geleert habe , die schon über ein Jahr abgelaufen sind !  Trinke überhaupt kein Bier , aber auf das Ei möchte  ich nicht verzichten , und wenn schon , dann nur mit Salz !  

  • 10.08.26, 22:59

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

    Waldgeist, du liegst komplett falsch was das Thema Kinder angeht. Offensichtlich kannst du da auch nicht hinschauen, weil du dann dich mit dir selbst als Kind in der Beziehung und Fürsorge deiner Eltern und deiner gesamtem Rolle im Leben vertieft auseinander setzen müsstest, aber die Mutter muss ja nach deiner Meinung verehrt werden und somit ist dir jede kritische Sicht verwehrt. Da sitzt ein ziemlich dicker Knoten in dir und der hat weitreichende Auswirkungen.

    Kinder sind keineswegs nur reines Privatvergnügen, sondern unsere Zukunft in jeder Hinsicht und damit auch ein Wirtschaftsfaktor. Lange Zeit war es Hauptaufgabe der Eltern, ein Kind so zu drillen, dass es später ins System von Kindergarten, Schule, Hochschule, Beruf, Geschlechterrolle und späterer Beziehungspartner passt - wenn das mal nicht harte Arbeit ist!


    ich habe diesbezüglich eine andere Ansicht und Verständnis ,  Kinder sind die Krönung einer Beziehung und schon aufgrund derGenen  lebt man in ihnen weiter ! 
    selbstverständlich möchte man für sein Kind nur das allerbeste und vor allem , dass es einmal glücklich wird . Meine Frau und ich haben die Kinder nie als Wirtschaftsfaktor gesehen und sie wurden auch nicht  gedrillt .   Haben Sie einmal eine fünf nach Hause gebracht , dann haben wir sie getröstet und motiviert und nicht wie es oft bei anderen Eltern  üblich  war ,  beschimpft und bestraft !  Meine Frau wurde allerdings so erzogen , hat sie einmal einen zweier nach Hause  gebracht , wurde sie schon geohrfeigt! 
    Kinder geben den Leben erst einen Sinn und er ist ein Teil von einem selbst !  Kinder bereiten dir  mit ihren fortschritten sehr viel Freude  und wenn sie eventuell ein besonderes Talent entwickeln,  dann sind die Eltern besonders stolz ! 
     Sie können auch beruflich Karriere machen , mein Kind ist Arzt oder vielleicht Bundeskanzler und verhaspelt  sich dann in einem Bürgerforum , das er Kindererziehung nicht unbedingt als Care Arbeit  bezeichnet !   Aber vielleicht jetzt zum letzten Mal , Kinder sind eine freie Entscheidung und niemand wird gezwungen ein Kind zu zeugen und in die Welt zu setzen !  Wenn er sich damit überfordert fühlt , dann sollte er darauf  verzichten , wir haben ohnedies eine Überbevölkerung ..🙋‍♂️
     

     

    Also bei dem Satz, Kinder seien die „Krönung einer Beziehung“ und würden dem Leben erst einen Sinn geben, bin ich ehrlich gesagt nicht bei dir. 

     

    Kinder können natürlich etwas ganz Wunderbares sein und das Leben unglaublich bereichern.

    Aber ob sie die Krönung einer Beziehung oder gar der Sinn des Lebens sind, empfindet eben jeder anders.

     

    Für mich ist zunächst einmal eine liebevolle, gute Partnerschaft etwas ganz Besonderes. Kinder können dann eine wunderschöne Ergänzung sein, wenn man sich gemeinsam dafür entscheidet.

    Aber auch ein Leben ohne Kinder kann erfüllt und glücklich sein.

     

    Ich finde, da sollte man einfach jedem seine ganz persönliche Sicht lassen.

  • 10.08.26, 22:02 - Zuletzt bearbeitet 10.08.26, 22:34.

     

    Ute:

    Waldgeist, du liegst komplett falsch was das Thema Kinder angeht. Offensichtlich kannst du da auch nicht hinschauen, weil du dann dich mit dir selbst als Kind in der Beziehung und Fürsorge deiner Eltern und deiner gesamtem Rolle im Leben vertieft auseinander setzen müsstest, aber die Mutter muss ja nach deiner Meinung verehrt werden und somit ist dir jede kritische Sicht verwehrt. Da sitzt ein ziemlich dicker Knoten in dir und der hat weitreichende Auswirkungen.

    Kinder sind keineswegs nur reines Privatvergnügen, sondern unsere Zukunft in jeder Hinsicht und damit auch ein Wirtschaftsfaktor. Lange Zeit war es Hauptaufgabe der Eltern, ein Kind so zu drillen, dass es später ins System von Kindergarten, Schule, Hochschule, Beruf, Geschlechterrolle und späterer Beziehungspartner passt - wenn das mal nicht harte Arbeit ist!


    ich habe diesbezüglich eine andere Ansicht und Verständnis ,  Kinder sind die Krönung einer Beziehung und schon aufgrund derGenen  lebt man in ihnen weiter ! 
    selbstverständlich möchte man für sein Kind nur das allerbeste und vor allem , dass es einmal glücklich wird . Meine Frau und ich haben die Kinder nie als Wirtschaftsfaktor gesehen und sie wurden auch nicht  gedrillt .   Haben Sie einmal eine fünf nach Hause gebracht , dann haben wir sie getröstet und motiviert und nicht wie es oft bei anderen Eltern  üblich  war ,  beschimpft und bestraft !  Meine Frau wurde allerdings so erzogen , hat sie einmal einen zweier nach Hause  gebracht , wurde sie schon geohrfeigt! 
    Kinder geben den Leben erst einen Sinn und er ist ein Teil von einem selbst !  Kinder bereiten dir  mit ihren fortschritten sehr viel Freude  und wenn sie eventuell ein besonderes Talent entwickeln,  dann sind die Eltern besonders stolz ! 
     Sie können auch beruflich Karriere machen , mein Kind ist Arzt oder vielleicht Bundeskanzler und verhaspelt  sich dann in einem Bürgerforum , das er Kindererziehung nicht unbedingt als Care Arbeit  bezeichnet !   Aber vielleicht jetzt zum letzten Mal , Kinder sind eine freie Entscheidung und niemand wird gezwungen ein Kind zu zeugen und in die Welt zu setzen !  Wenn er sich damit überfordert fühlt , dann sollte er darauf  verzichten , wir haben ohnedies eine Überbevölkerung ..🙋‍♂️
     

     

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Genau solche Reaktion meine ich, mit Dir als einem bockigen Kind😁😉

    Eltern die kein Erwerbseinkommen haben, sollen den Kinderabsetzbeitrag von was absetzen? 

    Wenn ein Elternteil arbeitet, bekommt der andere Elternteil trotzdem Leistung der Mindest-
    sicherung, die in der Regel unter dem Geldwert eines Erwerbseinkommens liegt, es sie denn
    der Arbeitgeber betreibt Lohndrückerei....

    ...wenn ein Elternteil Lohnsteuer zahlen muss, dann kann er die Kinder auch nochmal anrech-
    nen lassen, nennt sich Kinderfreibetrag und zahlt dadurch weniger Steuern, bzw. bekommt 
    Lohnsteuer rückerstattet...

    und genau deswegen lohnt es sich immer einer Erwerbsarbeit nachzugehen, weil man eben 
    auch in die Rentenkasse einzahlt und so Rentenpunkte zur Vorsorge fürs Alter sammelt‼️

     

     

    Generell gilt für Österreich und  speziell für Wien

    und hier werden  nämlich verschiedene Dinge miteinander vermischt.

    Der Kinderabsetzbetrag ist keine Steuervergünstigung, die man nur dann bekommt, wenn man Lohnsteuer zahlt. Er wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt und ist grundsätzlich auch bei geringem oder keinem Erwerbseinkommen möglich. Die Aussage „Von was soll ein arbeitsloser Elternteil den Kinderabsetzbetrag absetzen?“ geht daher schon vom falschen Verständnis aus: Man muss ihn nicht erst von einer Lohnsteuer „absetzen“.

    Auch bei der Sozialhilfe/Mindestsicherung ist die Rechnung nicht einfach „ein Elternteil arbeitet, also bekommt der andere nichts“. Das Erwerbseinkommen wird bei der Berechnung der Haushaltsgemeinschaft berücksichtigt und kann den Sozialhilfeanspruch entsprechend vermindern. Dazu kommen aber weiterhin familienbezogene Leistungen.

    Und noch etwas: Der Kinderfreibetrag ist nicht dasselbe wie der Kinderabsetzbetrag. Der Kinderfreibetrag war eine steuerliche Maßnahme und wurde in Österreich bereits 2019 durch den Familienbonus Plus ersetzt. Wer heute von einem „Kinderfreibetrag“ spricht, sollte also zunächst einmal klären welches  Land es betrifft !

    Man sollte deshalb schon sauber zwischen Familienleistungen, Sozialhilfe und Steuerentlastungen unterscheiden. 

     

    nachdem du aber ohnehin nur herum querulierst , habe ich auch keine Lust mehr mit dir weiter zu diskutieren ! 


     

    Zitat: "Man sollte deshalb schon sauber zwischen Familienleistungen, Sozialhilfe und Steuerentlastungen unterscheiden.", alles von mir beschriebene sind Leistungen zur 
    Unterstützung der Familie, dass der Kinderabsetzbetrag einen irreführenden Namen
    hat, weil er direkt ausgezahlt und nicht von irgendetwas abgesetzt wird, hast Du erklärt, 
    aber das, wenn ein Elternteil arbeitet, dem anderen zumindest ein Teil der Mindest-
    sicherung zu steht, zeigt dann wohl, dass deine Rechnung gar nicht aufgeht....

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.