„Macht einen Grossherzigkeit und Gutmütigkeit anfälliger für Manipulation und Ausnutzung? Wie seht ihr das?“

„Macht einen Grossherzigkeit und Gutmütigkeit anfälliger für Manipulation und Ausnutzung? Wie seht ihr das?“

Nanda:
Weisst Du Peter, hast Du je mal Deinen Vater fragen können, ob er sich denn überhaupt ausgenützt oder missbraucht fühlte?
Ich denke, man sollte in der Diskussion aufpassen: Nicht jeder, der gutmütig ist oder grossherzig ist, fühlt sich schlecht dabei. Für manche stimmt es total so.
Betrüger, Narzissten und Manipulatoren fühlen sich durch solche Menschen "erhoben" und gehen gern den Weg des geringsten Widerstands, um mal die Frage von der anderen Seite her aufzurollen. Sie suchen das Opfer, nicht umgekehrt....
oder-?
Mein Vater hat sich nicht ausgenutzt gefühlt.
Es hat so gepasst.
Er konnte sich gar nicht schlecht dabei fühlen.
Wie kommst du darauf? Hab ich nicht gesagt!
Du hast hier eine Sichtweise eingebracht, die Sinn macht. Lobenswert!
Deine Interpretation war aber in meinem Schreiben nicht zu finden.
Ich finde, du hast hier deine Sichtweise dazuinterpretiert, die keinen erkennbaren Bezug zu meinem Schreiben hat.
Zum Thema sind immer auch andere Sichtweisen zu finden.
Du hast auf Grund meines Schreibens geschrieben. Für mich wäre hilfreich, wenn du noch dazusagst, wie du auf Grund meines Schreibens auf deine Inhalte kommst, damit ich es nachvollziehen kann.
Deine Sichtweise ist ein neuer Ansatz zum Thema, nimmt aber keinen Bezug auf das, was ich geschrieben habe.
Wie du das herausgelesen hast, da komme ich nicht mit.
Weisst Du Peter, hast Du je mal Deinen Vater fragen können, ob er sich denn überhaupt ausgenützt oder missbraucht fühlte?
Ich denke, man sollte in der Diskussion aufpassen: Nicht jeder, der gutmütig ist oder grossherzig ist, fühlt sich schlecht dabei. Für manche stimmt es total so.
Betrüger, Narzissten und Manipulatoren fühlen sich durch solche Menschen "erhoben" und gehen gern den Weg des geringsten Widerstands, um mal die Frage von der anderen Seite her aufzurollen. Sie suchen das Opfer, nicht umgekehrt....
oder-?
Religionen sind vielleicht auch entstanden, weil Gleichgesinnte sich trafen. Nicht um auszuschliessen, sondern zu teilen.
Und übrigens haben auch Spirituelle durchaus ihre Gemeinschaften und es gibt auch geheime Logen in diesem Bereich.
"Grossherzigkeit und Gutmütigkeit" sind für mich persönlich wichtige, menschliche Werte.
Ich finde die Frage, ob Menschen, die diese Werte leben, ausgenützt werden, erst einmal traurig.
Die Frage ist aber berechtigt.
Ich denke da nur an meinen Vater, der ein einfacher Mensch war und diese Werte gelebt hat.
Wer sollte sie nicht leben?
Ich kann es nicht einschätzen, ob er ausgenützt wurde.
Er hat sich kaum in irgendwas verwickelt.
Ich glaube, dass er zu seiner gutmütigen und grossherzigen Art nicht die Fähigkeit besessen hätte, sich zu behaupten und zu schützen, wenn ihn jemand ausgenützt hätte.
Er war kaum mit solchen Menschen konfrontiert.
Das ist auch eine Möglichkeit, im eigenen Rahmen gut zu leben und auszukommen.
Wenn ein gutmütiger und offenherziger Mensch ausgenutzt wird, bräuchte er auch die Fähigkeit, aufmerksam...abwehrend...zu sein, wenn jemand seine persönliche Grenze missachtet.
Ein gutmütiger und offenherziger Mensch hat vielleicht ein selbstschützendes Verhalten "etwas weniger" ausgebildet, weil er sehr das gute im anderen sieht und vertraut.
Wunderbare Eigenschaften. Die uns "gross" machen.
Für diese Menschen ist in bestimmten Momenten, wo andere diese Vorzüge für sich ausnützen, der Einsatz von Abgrenzung und Selbstschutz notwendig.
Wenn jemand das nicht gelernt hat, ist er dem Ausgenütztwerden leichter ausgeliefert.
(...hier werden sich womöglich diejenigen wieder zu Wort melden, mit dem Spruch "Selber Schuld!"; nur zu, für was gibt es Sackgassen...)
In unserer Zeit, in der diese persönlichen Grenzen nicht mehr gesichert sind (...war es mal anders?) sterben diese Menschen langsam aus.
Ist das möglich? Ja!
Gutmütigkeit, Offenherzigkeit und nur an das Gute im anderen glauben, reicht nicht.
Das ist nicht friedvoll gesichert.
Ein gesellschaftliches...weltweites, gefährliches Gewächs.
Die Fragestellung hier ist ernst zu nehmen.
Es geht um Lebenshaltungen, die Offenheit und Wohlwollen ausdrücken.
Diese Werte sind gefährdet.
Weil Egoismus, Abkapselung und "Das Eigene-Durchsetzen", usw. viel mehr Platz...bzw. ihren Platz... einnehmen.
(rücksichtslose, beinhart an gewinnorientierte "Wirtschaft" ist u.a. ein solcher Krebs, der die Werte auffrist, die unsere Mitte halten)
Was auch traurig ist, die Eigenschaften wie Gutmütigkeit und Offenherzigkeit werden bedroht und haben nicht mehr ausreichend geschützten Rahmen...in einem Klima von Respekt, wie wir miteinander umgehen.
(Es gibt nicht nur Klimawandel physischer Art...sondern ebenso seelischer...geistiger)
Traurig!
Beinharte Realität, Veränderungen und Mechanismen unserer "kritischen" Zeit.
(...die natürlich immer kritisch war..für die, die hier immer einhaken)
Traurig sein reicht nicht!
Aufmerksam sein und Haltung dagegen einnehmen...uns dagegen Aufstellen und uns einbringen ist gefordert. Wir haben nämlich Verantwortung.
Unsere Konflikte löst niemand für uns!
Stefan:
Andlä:
Wir alle tragen einen Glauben in uns.
Sei es der Glaube an uns selbst, an eine Religion ein höheres Ich oder an den Glauben des Sinn des Lebens.
Der Glaube ist eine innere Ressource wie ein Backup welches in den meisten Fällen sich bewusst bemerkbar macht, wenn wir vor einer Herausforderung stehen, bei welcher wir nicht zu 100% sicher sind ob wir diese meistern / überleben können.
Es darf muss aber nicht, zu einer Ressource an freigewordenen Energie werden, welche ich kurzfristig darauf zurückgreifen kann. Genährt durch positive Erfahrungen/Prägungen welche wir machen durften in der Vergangenheit, ob selbst erlebt oder erlebt und weitergeben durch andere.
Selbstverständlich wenn ich jemandem glaube oder meinen Glauben schenke, dann gebe ich diesem wie ein Vorschuss im Glauben, dass ich diesen Menschen richtig gelesen habe und in der Vorannahme das er es genau so gut meint wie ich mit ihm. Da wir immer zuerst von unserer Wahrheit ausgehen und das als allgemeine Gültigkeit erachten, kann es sein, dass unsere Wahrheit sich nicht mit der Wahrheit des Anderen deckt. Oftmals denken sich die Bedürfnisse gegenseitig nicht, was eher einer Momentaufnahme gleicht. (Sieht man oft in der Partnerschaft, wenn die Liebe überdauert aber der Streit flüchtig ist.)
Und das wiederum sorgt dafür, dass wir enttäuscht werden oder noch einfacher das die Täuschung welcher wir durch unsere Vorannahme getätigt haben sich nicht wie erwartet bewahrheitet.
Wir alle sind Menschen die jeden Tag dazu lernen, die Schwierigkeit besteht darin, sicher immer wieder auch wenn wir enttäuscht wurden, was wir schlussendlich selber verursacht haben, solange die Erwartungen nicht ausgesprochen wurden und selbst dann vielleicht anders interpretiert wurden, uns immer wieder für den nächsten Menschen neu öffnen müssen /dürfen. Gelingt uns dies können wir durch den Austausch und die Erfahrung selber wachsen und auch Dinge erfahren, welche uns bereichern.
Schlussendlich und das ist das Paradoxum, wachsen wir an negativen Erfahrungen mehr und ziehen mehr Stärke für uns raus, welche wir in der Zukunft dann für die nächste Herausforderung wieder einsetzen.
Es geht im Leben also nicht darum, keine solchen negativen Erfahrungen und sich somit unverletzbar zu machen, sondern darum, immer wieder neu zu Vertrauen und positive Erfahrung im Moment zu geniessen und auf zu tanken und an den negativen Erfahrung weiter zu wachsen um weitere Hindernisse auf unserem Weg meistern zu können.
Bedeutet aber auch nicht, dass ich mich jetzt andauernd verletzen lassen soll, mir alles von anderen bieten lassen soll, da greift dann hoffentlich bei allen wieder die Liebe zu sich selber.
Man sollte nie, von sich, auf andere schliessen.
Akzeptanz ersetzt Glauben.
Spirituell gesehen, ist Glauben eine Falle, sonst wären Religionen nicht so erfolgreich.
Religionen wurden geschaffen, um zu verhindern dass ihre Anhänger das finden, was sie durch Spiritualität suchen.
Auf beiden Seiten des Schlachtfelds, werden Waffen durch Priester gesegnet.
Das Böse wird dabei auf die andere Seite projeziert und die Position, das "Gute" zu vertreten, für sich selbst eingenommen.
Das ist relativ sinnfrei, wie das Meiste, was Menschen tun.
Dem Loop kann man mit Glauben nicht entkommen. <3
Lies die Anmerkung in meinem Text😜
Andlä:
Wir alle tragen einen Glauben in uns.
Sei es der Glaube an uns selbst, an eine Religion ein höheres Ich oder an den Glauben des Sinn des Lebens.
Der Glaube ist eine innere Ressource wie ein Backup welches in den meisten Fällen sich bewusst bemerkbar macht, wenn wir vor einer Herausforderung stehen, bei welcher wir nicht zu 100% sicher sind ob wir diese meistern / überleben können.
Es darf muss aber nicht, zu einer Ressource an freigewordenen Energie werden, welche ich kurzfristig darauf zurückgreifen kann. Genährt durch positive Erfahrungen/Prägungen welche wir machen durften in der Vergangenheit, ob selbst erlebt oder erlebt und weitergeben durch andere.
Selbstverständlich wenn ich jemandem glaube oder meinen Glauben schenke, dann gebe ich diesem wie ein Vorschuss im Glauben, dass ich diesen Menschen richtig gelesen habe und in der Vorannahme das er es genau so gut meint wie ich mit ihm. Da wir immer zuerst von unserer Wahrheit ausgehen und das als allgemeine Gültigkeit erachten, kann es sein, dass unsere Wahrheit sich nicht mit der Wahrheit des Anderen deckt. Oftmals denken sich die Bedürfnisse gegenseitig nicht, was eher einer Momentaufnahme gleicht. (Sieht man oft in der Partnerschaft, wenn die Liebe überdauert aber der Streit flüchtig ist.)
Und das wiederum sorgt dafür, dass wir enttäuscht werden oder noch einfacher das die Täuschung welcher wir durch unsere Vorannahme getätigt haben sich nicht wie erwartet bewahrheitet.
Wir alle sind Menschen die jeden Tag dazu lernen, die Schwierigkeit besteht darin, sicher immer wieder auch wenn wir enttäuscht wurden, was wir schlussendlich selber verursacht haben, solange die Erwartungen nicht ausgesprochen wurden und selbst dann vielleicht anders interpretiert wurden, uns immer wieder für den nächsten Menschen neu öffnen müssen /dürfen. Gelingt uns dies können wir durch den Austausch und die Erfahrung selber wachsen und auch Dinge erfahren, welche uns bereichern.
Schlussendlich und das ist das Paradoxum, wachsen wir an negativen Erfahrungen mehr und ziehen mehr Stärke für uns raus, welche wir in der Zukunft dann für die nächste Herausforderung wieder einsetzen.
Es geht im Leben also nicht darum, keine solchen negativen Erfahrungen und sich somit unverletzbar zu machen, sondern darum, immer wieder neu zu Vertrauen und positive Erfahrung im Moment zu geniessen und auf zu tanken und an den negativen Erfahrung weiter zu wachsen um weitere Hindernisse auf unserem Weg meistern zu können.
Bedeutet aber auch nicht, dass ich mich jetzt andauernd verletzen lassen soll, mir alles von anderen bieten lassen soll, da greift dann hoffentlich bei allen wieder die Liebe zu sich selber.
Man sollte nie, von sich, auf andere schliessen.
Akzeptanz ersetzt Glauben.
Spirituell gesehen, ist Glauben eine Falle, sonst wären Religionen nicht so erfolgreich.
Religionen wurden geschaffen, um zu verhindern dass ihre Anhänger das finden, was sie durch Spiritualität suchen.
Auf beiden Seiten des Schlachtfelds, werden Waffen durch Priester gesegnet.
Das Böse wird dabei auf die andere Seite projeziert und die Position, das "Gute" zu vertreten, für sich selbst eingenommen.
Das ist relativ sinnfrei, wie das Meiste, was Menschen tun.
Dem Loop kann man mit Glauben nicht entkommen. <3
Wir alle tragen einen Glauben in uns.
Sei es der Glaube an uns selbst, an eine Religion ein höheres Ich oder an den Glauben des Sinn des Lebens.
Der Glaube ist eine innere Ressource wie ein Backup welches in den meisten Fällen sich bewusst bemerkbar macht, wenn wir vor einer Herausforderung stehen, bei welcher wir nicht zu 100% sicher sind ob wir diese meistern / überleben können.
Es darf muss aber nicht, zu einer Ressource an freigewordenen Energie werden, welche ich kurzfristig darauf zurückgreifen kann. Genährt durch positive Erfahrungen/Prägungen welche wir machen durften in der Vergangenheit, ob selbst erlebt oder erlebt und weitergeben durch andere.
Selbstverständlich wenn ich jemandem glaube oder meinen Glauben schenke, dann gebe ich diesem wie ein Vorschuss im Glauben, dass ich diesen Menschen richtig gelesen habe und in der Vorannahme das er es genau so gut meint wie ich mit ihm. Da wir immer zuerst von unserer Wahrheit ausgehen und das als allgemeine Gültigkeit erachten, kann es sein, dass unsere Wahrheit sich nicht mit der Wahrheit des Anderen deckt. Oftmals denken sich die Bedürfnisse gegenseitig nicht, was eher einer Momentaufnahme gleicht. (Sieht man oft in der Partnerschaft, wenn die Liebe überdauert aber der Streit flüchtig ist.)
Und das wiederum sorgt dafür, dass wir enttäuscht werden oder noch einfacher das die Täuschung welcher wir durch unsere Vorannahme getätigt haben sich nicht wie erwartet bewahrheitet.
Wir alle sind Menschen die jeden Tag dazu lernen, die Schwierigkeit besteht darin, sicher immer wieder auch wenn wir enttäuscht wurden, was wir schlussendlich selber verursacht haben, solange die Erwartungen nicht ausgesprochen wurden und selbst dann vielleicht anders interpretiert wurden, uns immer wieder für den nächsten Menschen neu öffnen müssen /dürfen. Gelingt uns dies können wir durch den Austausch und die Erfahrung selber wachsen und auch Dinge erfahren, welche uns bereichern.
Schlussendlich und das ist das Paradoxum, wachsen wir an negativen Erfahrungen mehr und ziehen mehr Stärke für uns raus, welche wir in der Zukunft dann für die nächste Herausforderung wieder einsetzen.
Es geht im Leben also nicht darum, keine solchen negativen Erfahrungen und sich somit unverletzbar zu machen, sondern darum, immer wieder neu zu Vertrauen und positive Erfahrung im Moment zu geniessen und auf zu tanken und an den negativen Erfahrung weiter zu wachsen um weitere Hindernisse auf unserem Weg meistern zu können.
Bedeutet aber auch nicht, dass ich mich jetzt andauernd verletzen lassen soll, mir alles von anderen bieten lassen soll, da greift dann hoffentlich bei allen wieder die Liebe zu sich selber.
Anmerkung :
Ich schreibe hier im Kontext zum Beitrag und nicht globalisiert in Bezug auf Kriege mit Personen, welche ich noch nie in echt gesehen oder gesprochen habe.
Nanda:
Glauben/ Falle....
Das sehe ich nicht immer so wie Stefan: Glauben kann auch Selbsterhaltungstrieb stärken und Berge vesetzen. Auch dieses Wort hat wie alles mehr als nur eine Seite.
Ich glaube, dass Menschen sich zum Beispiel komplett 180 Grad nachhaltig (!) verändern können- durch Glauben.
Und ja, auch da negativ oder ins Positive.
Es ist quasi eine Energie, die man bewusst nutzen kann. Wenn zur Manipulation missbraucht- damit arbeiten nämlich Dunkelmagier durchaus- so ist es eine Falle. Aber auch da hilft der Glaube raus. Und Heiler arbeiten auch damit.
Wenn gemeint "Falle" in der Frage, was ist Realität bezüglich Leben, befasst Euch mal mit all den Theorien, die man bis heute hat. Von frühester Zeit Weltgeschichte bis neuesten Stand der Wissenschaft. KI kann gute, leicht verständliche Zusammenfassungen liefern. Viele Theorien tönen sehr glaubhaft und sind aber doch konträr. Ich glaube da noch nichts... ich mag mich irren, aber für mich hat noch keiner die volle Wahrheit entdeckt. Und selbst für so was gibt es eine These...:-).
Jedenfalls bin ich stark im Glauben, dass es sich lohnt, möglichst die beste Version von sich selber zu sein. Und alte positive Werte wie Freundlichkeit und so nicht verloren gehen dürfen. Sie machen das Leben erträglicher. Heute wird zum Teil viel von uns abverlangt.
Das Problem mit dem Glauben ist, wenn Du an eine Sache glaubst, schliesst Du etwas anderes aus.
Glauben kommt im Dreiklang mit Hoffnung und Wünschen daher und das verhindert Akzeptanz, die zu echter Veränderung führen könnte.
Der Glaube an einen möglichen Sieg, hat schon zu vielen Kriegen geführt, wobei es im Krieg, keinen Sieger geben kann. <3
Recreation through destruction, benötigt Glauben, um immer neue Menschen, in den Vortex des Untergangs, zu ziehen.
Glauben/ Falle....
Das sehe ich nicht immer so wie Stefan: Glauben kann auch Selbsterhaltungstrieb stärken und Berge vesetzen. Auch dieses Wort hat wie alles mehr als nur eine Seite.
Ich glaube, dass Menschen sich zum Beispiel komplett 180 Grad nachhaltig (!) verändern können- durch Glauben.
Und ja, auch da negativ oder ins Positive.
Es ist quasi eine Energie, die man bewusst nutzen kann. Wenn zur Manipulation missbraucht- damit arbeiten nämlich Dunkelmagier durchaus- so ist es eine Falle. Aber auch da hilft der Glaube raus. Und Heiler arbeiten auch damit.
Wenn gemeint "Falle" in der Frage, was ist Realität bezüglich Leben, befasst Euch mal mit all den Theorien, die man bis heute hat. Von frühester Zeit Weltgeschichte bis neuesten Stand der Wissenschaft. KI kann gute, leicht verständliche Zusammenfassungen liefern. Viele Theorien tönen sehr glaubhaft und sind aber doch konträr. Ich glaube da noch nichts... ich mag mich irren, aber für mich hat noch keiner die volle Wahrheit entdeckt. Und selbst für so was gibt es eine These...:-).
Jedenfalls bin ich stark im Glauben, dass es sich lohnt, möglichst die beste Version von sich selber zu sein. Und alte positive Werte wie Freundlichkeit und so nicht verloren gehen dürfen. Sie machen das Leben erträglicher. Heute wird zum Teil viel von uns abverlangt.
Nanda:
Ich habe beobachtet, dass solche Menschen sogar einen besonderen Schutz zu scheinen haben. Was meint Ihr zu diesem Denkansatz?
Und ich finde, diese Eigenschaften dürften ruhig wieder mehr gepflegt werden- ganz allgemein.
Ich glaube, dass Ausnützen eine andere Thematik ist.
Und vor Manipulation ist in Tat und Wahrheit keiner gefeit. Denn wäre man das zu 100 Prozent, würde man einfach schon gar nicht mehr auf der Erde weilen.
Den Rest haben die Anderen schon wunderbar dargelegt und erklärt, ich stimme dem voll zu.
Den man nicht überstrapazieren sollte, den Schutz meine ich und relativ subjektiv, ja.
Der Wert der eigenen Worte scheint wichtig zu sein.
"Glauben" ist eine Falle in dieser Welt.
Ich habe beobachtet, dass solche Menschen sogar einen besonderen Schutz zu scheinen haben. Was meint Ihr zu diesem Denkansatz?
Und ich finde, diese Eigenschaften dürften ruhig wieder mehr gepflegt werden- ganz allgemein.
Ich glaube, dass Ausnützen eine andere Thematik ist.
Und vor Manipulation ist in Tat und Wahrheit keiner gefeit. Denn wäre man das zu 100 Prozent, würde man einfach schon gar nicht mehr auf der Erde weilen.
Den Rest haben die Anderen schon wunderbar dargelegt und erklärt, ich stimme dem voll zu.
Grenzen setzen, sollte man mit der Zeit lernen, ohne hartherzig dabei zu werden.
Hoffnung ist eine Falle.
Sylvie:
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Es wurde in den vorherigen Beiträgen teilweise schon ähnlich geschrieben:
Wenn man selbst eine gefestigte Persönlichkeit hat, die Großherzigkeit und Gutmütigkeit aus eigener Überzeugung und Grundeinstellung heraus erfolgt, dann ist die Gefahr, sich ausnutzen und manipulieren zu lassen, eher gering - ich denke, man wird es dann schnell merken.
Gefährlicher wird es sicher, wenn man diese Eigenschaften annimmt, um anderen Menschen zu "gefallen" und "von sich zu überzeugen". Nicht umsonst spricht man in den Extremfällen dann auch von Co-Narzissmus.
Die Frage stellt sich doch.. Bist du grossherzig und gutmütig aus dir selbst heraus ohne daran geknüpfte meistens (unausgesprochenen) Erwartungshaltung von deiner Seite aus. Oder erwartest du das gleiche Verhalten automatisch auch vom Gegenüber.
Wenn ja, ja dann sollte man klar seine Erwartungen ans Gegenüber kommunizieren, ansonsten ja kann es sehr gut sein, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden und daraus dann Enttäuschung und Wut in einem aufkommen kann. Teils kann dies auch unverschuldet vom Gegenüber sein, weil dieser gar nicht wusste, dass Bedingungen daran geknüpft waren. Nur weil wir es so handhaben oder als logisch erachten, muss dies für unser Gegenüber nicht automatisch so sein.
Selbstverständlich kann dir dies auch passieren, wenn du diese ausgesprochen hast und sich das Gegenüber dann nicht daran hält, aber ganz ehrlich, dass sollte man sich 2 oder 3mal antun und dann darf der Mensch auch gehen, denn dieser ist dann nicht wirklich auf eine Freundschaft oder Partnerschaft oder was auch immer aus, weil dieser das Gegenüber toll, faszinierend oder als Bereicherung in seinem Leben ansieht, sondern weil dieser nur dazu dient, ein Bedürfnis zu stillen.
Wenn ich diesbezüglich nicht manipuliert oder mich ausgenutzt fühlen möchte, (es geht nämlich um mein Gefühl, für welches ich verantwortlich bin) dann sollte ich lernen meine Erwartungen möglichst gering zu halten und einfach nur dann geben, wenn ich daran keine Bedingung knüpfen. Gelingt einem dies, dann ist die Intention deines Gegenübers egal. Den dann schenkt man aus Nächstenliebe und nicht aus quit pro quo.
Ich denke, dass man mit diesen Eigenschaften ein wenig auf der Hut sein sollte. Es gibt halt leider genügend Zeitgenossen die gern mal andere für sich arbeiten lassen, mitnehmen was sich so ergibt, etc. Darauf achten, dass die Waage, längerfristig betrachtet, im Gleichgewicht bleibt.
DOJO:
In jedem Spruch steckt immer ein Fünkchen Wahrheit.Aber viel schlimmer finde ich es ,wenn man von einem Mann,der im Rettungswesen tätig ist zu einem Swingertreffen eingeladen wird und in seinem hormonellen Frust,Shit über seine Vorgesetzten schüttet.
Hm, gab's bei diesem Treffen nicht genügend andere Kandidaten zur Auswahl? 😆😎😂
„Macht einen Grossherzigkeit und Gutmütigkeit anfälliger für Manipulation und Ausnutzung? Wie seht ihr das?“
"Anfällig" wird es nur, wenn es einhergeht mit mangelnder Selbstliebe, Minderwertigkeitskomplexen und Unkenntnis der eigenen Werte-Grenzen.
Es gibt immer "toxische Partner", aber auch Opfer, die dies zulassen!
Ein Mensch, der seine Werte-Grenzen kennt, sich selbst liebt und den eigenen Wert bewußt ist, würde dauerhafte toxische Einflüsse nicht zulassen.
Häufig zeigen Opfer gerne mit dem Finger auf die toxischen Ex-Partner, ohne sich selber mal zu reflektieren und hinterfragen. "Toxisch" heißt immer, dass zwei Menschen Probleme mit sich selbst haben. Ist einer davon im Reinen mit sich, wird er zeitnah gehen.
(Ich bin Hochsensibel, dadurch sehr emphatisch, was schon mal eine Narzistin in mein Leben zog. "Viel Emphatie" signalisiert dem Narzisten "leichte Kontrolle". Ich kenne aber meinen Wert und meine Grenzen, so dass ich nach "Zuckerbrot und Peitsche" nach 10 Wochen "Love-Bombing" in einer Nacht-und-Nebel Aktion ging. Es folgten Vorwürfe und Ghosting.
"Liebe" sollte sich immer locker und leicht anfühlen... und Kommunikation auf Augenhöhe. Man sollte sich "gut" bzw. "besser" fühlen und nicht vom Partner "klein" gehalten werden.)