Hallo in die Runde! Ich möchte heute ein Thema zur Diskussion stellen, das in meiner Altersklasse (Ü50) immer wieder für Gesprächsstoff und ehrlicherweise auch für Frust sorgt.
Es geht um die Verteilung von Mühe, Zeit und Geld beim Dating. Viele Frauen in meinem Umfeld teilen dieselbe Beobachtung:
Man verabredet sich für ein Date zu Hause. Die Frau nimmt sich Zeit, plant das Menü, geht einkaufen, bezahlt alles selbst, steht stundenlang in der Küche und sorgt für ein gemütliches Ambiente. Der Mann reist bequem an, setzt sich an den gedeckten Tisch, geniesst das Essen – und nimmt diese investierte Zeit, Arbeit und das Geld oft als völlig selbstverständlich hin. Ein echter Ausgleich (und sei es nur die Frage: „Was kann ich mitbringen?“) bleibt nicht selten aus.
Da frage ich mich:
- Ist das eine reale Schieflage oder nur eine selektive Wahrnehmung?
- Haben Männer in unserem Alter verlernt, sich um eine Frau zu bemühen, weil das „Sich-einladen-lassen“ so schön bequem ist?
- Oder sind wir Frauen einfach zu sehr in der alten Rolle der „perfekten Gastgeberin“ gefangen und setzen falsche Signale?
Wo ist der Kavalier geblieben, der die Mühe einer Frau noch zu schätzen weiss? Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen – ausdrücklich von Frauen UND Männern! Bitte bleibt respektvoll, aber schreibt gerne Klartext.