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  • Pippi oder Partnerschaft?

    Diskussion · 42 Beiträge · 23 Gefällt mir · 1.364 Aufrufe

    Wir alle kennen den Spruch aus Pippi Langstrumpf:

     

    „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

     

    Charmant – aber im echten Leben oft komplizierter.

     

    Selbstfürsorge ist wichtig.

     

    Unsere Bedürfnisse verdienen Priorität.

     

    Doch was passiert, wenn wir dafür andere Menschen brauchen – oder wenn wir ihre Grenzen übergehen?

     

    Typische Alltagssituationen:

    • In der Partnerschaft: Einer braucht Nähe, der andere Rückzug. Wer setzt sich durch.
    • Im Familienleben: „Kannst du mal schnell…?“ – und plötzlich ist der ganze Tag weg.
    • Im Freundeskreis: Die eine redet, die andere hört zu. Immer.
    • Im Job: Wir springen ein, obwohl wir eigentlich am Limit sind.

    Wo ist die Grenze zwischen gesundem Geben und ungesundem Nehmen.

     

    Zwischen Selbstfürsorge und Egoismus.

     

    Zwischen Rücksicht und Selbstverlust.

     

    Diese Diskussion lädt dich ein, hinzuschauen, zu reflektieren und deine eigenen Muster zu erkennen.

     

    Und noch etwas:

    Du musst keinen langen Text schreiben.

    Manchmal reichen ein paar ehrliche Worte, ein Gedanke oder ein kurzer Impuls, um andere zum Nachdenken zu bringen.

     

    Thomas Kissing

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    24.04.26, 11:24

Beiträge

  • 28.04.26, 21:36

     

    Pan:

    Zum Partner zu sagen: „ich will alleine sein/ich will meine Ruhe “ ist destruktiv. Das kann man umpacken auf :“Ich brauch kurz Me-Time, dann bin ich wieder ganz da.“ oder so 💝


     


     

    Schalömchen,

    Mir gefällt Dein letzter Satz sehr gut. Der Begriff Me-time

    war mir neu und doch ist Me - time ganz wichtig (für jeden),

    um sich zu sammeln, Luft zu holen und zu regenerieren.

    Ich bin so frei und spinne den Faden mal weiter:

     

    Vielleicht könnte man ja die Me - time als Ritual für beide einführen. Dann wäre es halb so schlimm und könnte irgendwann zur Normalität werden?

     

    Quasi zuerst: Me - und später am Tage kommt We?

     

    Nur so ein Gedanke..

    Es gibt echt Menschen, die keine Me-Time kennen ? 😬 hm vielleicht ist es wegen weiblicher Pflege, endloser Skincare Routine und das journaling  über meine Gefühle schon ganz selbstverständlich für mich, dass es sowas gibt .Aber klar sollte man den Partner beschreiben was man da überhaupt macht.(könnte ja auch sonstwas sein)

    Für mich gehört aber auch dazu, dass der Partner am Ende die Hauptenergie bekommt. Also dass Me-Time eher die Basis ist, um überhaupt etwas Schönes und Echtes in die Beziehung geben zu können.

     

  • 27.04.26, 22:45 - Zuletzt bearbeitet 27.04.26, 22:47.

    Ich glaube, man kann das  nicht pauschal beantworten und vieles im Leben ist situationsbedingt ! 
    In der Partnerschaft gibt es bei mir ein Miteinander und keinen Konkurrenzkampf wer der stärkere ist und sich in dieser Situation durchsetzt .  
     Wenn meine Partnerin ein dringendes Bedürfnis hat  über ein Problem zu reden, das sie sehr belastet , dann  werde ich selbstverständlich mit ihr darüber reden . 
    Das gleiche  gilt auch für eine Freundschaft und dass jemand immer nur reden will,  kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen !  Zumindest ist es bei uns im Freundeskreis ziemlich ausgeglichen und es steht niemand mit der Stoppuhr , außer wenn wir Schachspielen 😉
    Im Job bin ich schon öfters für Kollegen eingesprungen ,  wenn er mich höflich darum ersucht hat !  Umgekehrt sind aber auch schon Kollegen für mich eingesprungen und somit erhalten wir uns ein positives Arbeitsklima . 
    Aber wie schon eingangs geschrieben,  kommt es immer auf die Situation an und man kann hier nicht verallgemeinern ! 🙋‍♂️


     

  • 27.04.26, 18:35

     

    Ines:

     

    Pan:

     

    Warum nur fällt mir das "oben verhungern lassen" ein?

    Denn genau dies sollte ja nicht sein.

    Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. 

    Ich dachte bei dem Bild daran, dass es dieses Bedürfnis nach eigenem Raum gibt und beide an der Balance arbeiten müssen.  

    🤗so sollte es ja idealerweise auch sein.

  • 27.04.26, 17:55

     

    Pan:

     

    Ines:

    20260412_165914.jpg

    Warum nur fällt mir das "oben verhungern lassen" ein?

    Denn genau dies sollte ja nicht sein.

    Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. 

    Ich dachte bei dem Bild daran, dass es dieses Bedürfnis nach eigenem Raum gibt und beide an der Balance arbeiten müssen.  

  • 27.04.26, 17:40

     

    Ines:

    20260412_165914.jpg

    Warum nur fällt mir das "oben verhungern lassen" ein?

    Denn genau dies sollte ja nicht sein.

  • 27.04.26, 17:38

     

    Mandi:

     

    Pan:

    Vielleicht könnte man ja die Me - time als Ritual für beide einführen. Dann wäre es halb so schlimm und könnte irgendwann zur Normalität werden?

    Das Nähe-Distanzbedürfnis muss dabei einigermaßen übereinstimmen, wenn das klappen soll.

     

    Ist eine Person ein "Klammeräffchen" und die andere Person ein "einsames Wolfstier", wird es sehr schwierig, einen auf Dauer tragbaren Kompromiss zu finden.

     

    Da hast Du sicher recht - es war ja nur eine und nicht die "Ich löse alle Probleme" Möglichkeit.

     

    Eben ein Gedankenspiel.

  •  

    Pan:

    Vielleicht könnte man ja die Me - time als Ritual für beide einführen. Dann wäre es halb so schlimm und könnte irgendwann zur Normalität werden?

    Das Nähe-Distanzbedürfnis muss dabei einigermaßen übereinstimmen, wenn das klappen soll.

     

    Ist eine Person ein "Klammeräffchen" und die andere Person ein "einsames Wolfstier", wird es sehr schwierig, einen auf Dauer tragbaren Kompromiss zu finden.

  • 27.04.26, 15:20
    20260412_165914.jpg
  • 27.04.26, 14:23

    Zum Partner zu sagen: „ich will alleine sein/ich will meine Ruhe “ ist destruktiv. Das kann man umpacken auf :“Ich brauch kurz Me-Time, dann bin ich wieder ganz da.“ oder so 💝


     


     

    Schalömchen,

    Mir gefällt Dein letzter Satz sehr gut. Der Begriff Me-time

    war mir neu und doch ist Me - time ganz wichtig (für jeden),

    um sich zu sammeln, Luft zu holen und zu regenerieren.

    Ich bin so frei und spinne den Faden mal weiter:

     

    Vielleicht könnte man ja die Me - time als Ritual für beide einführen. Dann wäre es halb so schlimm und könnte irgendwann zur Normalität werden?

     

    Quasi zuerst: Me - und später am Tage kommt We?

     

    Nur so ein Gedanke..

  • 27.04.26, 13:30

     

    Thomas Kissing:

     

    Ute:

     

     

    Wer ein stabiles Selbst hat, verliert sich nicht in anderen. 

     

    Fehlt es daran, muss das nachgelernt werden und dazu braucht es stabile Menschen und die findet man vorzugsweise im prof. Bereich.

     

    Alles andere basiert darauf, dass man die eigene Stabilität auf den Schultern der anderen balanciert und über Leistung und Anerkennung kompensiert. Das sind Abhängigkeitsstrukturen.

    Ich weiß, ich wiederhole mich bei dir und es gefällt dir nicht, drum fasse ich mich kurz.

    Ute, danke für deinen Beitrag. Ein stabiles Selbst ist sicher ein wichtiger Punkt, da gehe ich mit. Gleichzeitig möchte ich hier kurz etwas einordnen: Diese Diskussion ist kein psychologischer Analyse‑Raum und auch keine therapeutische Gruppe.

     

    Hier geht es um Psychologie im allgemeinen Sinne – um Erfahrungen, Perspektiven und den Austausch darüber, wie wir Beziehungen leben und verstehen. Wenn wir zu sehr in Diagnosen oder Bewertungen einzelner Personen rutschen, baut das Mauern auf und kann andere davon abhalten, sich zu beteiligen.

     

    Mir ist wichtig, dass sich hier alle wohlfühlen und frei schreiben können. Deshalb würde ich gern beim Thema bleiben:

     

    Wie gelingt es uns, in Beziehungen wir selbst zu bleiben, ohne andere zu verletzen oder uns selbst zu verlieren?

     

    Thomas Kissing

    Finde ich schwierig die Frage- als wäre es eine unvermeidliche Konsequenz , dass sich selbst treu zu  sein zur Zerstörung und Chaos führt (oder hatten wir das schon besprochen)🤷‍♀️   Was für eine destruktive Person muss ich dann sein? Eine, die Beziehungen sabotieren in dem sie Abstand fordert oder ständig den Haken sucht ? Und dann zu sagen : „ich bin halt so“

     

    Mein Gefühl ist: Je mehr ich ich selbst bin, desto gesünder und ehrlicher werden meine Beziehungen – nicht chaotischer. Es ist natürlich wichtig wie man das rüber bringt. Zum Partner zu sagen: „ich will alleine sein/ich will meine Ruhe “ ist destruktiv. Das kann man umpacken auf :“Ich brauch kurz Me-Time, dann bin ich wieder ganz da.“ oder so 💝



     

  • 27.04.26, 12:21

     

    Thomas Kissing:

     

    Ute:

     

     

    Wer ein stabiles Selbst hat, verliert sich nicht in anderen. 

     

    Fehlt es daran, muss das nachgelernt werden und dazu braucht es stabile Menschen und die findet man vorzugsweise im prof. Bereich.

     

    Alles andere basiert darauf, dass man die eigene Stabilität auf den Schultern der anderen balanciert und über Leistung und Anerkennung kompensiert. Das sind Abhängigkeitsstrukturen.

    Ich weiß, ich wiederhole mich bei dir und es gefällt dir nicht, drum fasse ich mich kurz.

    Ute, danke für deinen Beitrag. Ein stabiles Selbst ist sicher ein wichtiger Punkt, da gehe ich mit. Gleichzeitig möchte ich hier kurz etwas einordnen: Diese Diskussion ist kein psychologischer Analyse‑Raum und auch keine therapeutische Gruppe.

     

    Hier geht es um Psychologie im allgemeinen Sinne – um Erfahrungen, Perspektiven und den Austausch darüber, wie wir Beziehungen leben und verstehen. Wenn wir zu sehr in Diagnosen oder Bewertungen einzelner Personen rutschen, baut das Mauern auf und kann andere davon abhalten, sich zu beteiligen.

     

    Mir ist wichtig, dass sich hier alle wohlfühlen und frei schreiben können. Deshalb würde ich gern beim Thema bleiben:

     

    Wie gelingt es uns, in Beziehungen wir selbst zu bleiben, ohne andere zu verletzen oder uns selbst zu verlieren?

     

    Thomas Kissing

     

    Tja, Thomas, ich bin dann wohl Pippi Langstrumpf 😉

    Vielleicht muss man Pippi sein, um überhaupt in Beziehung gehen zu können?

    Deine Frage kannst du in die KI eingeben und bekommst perfekte Anleitungen.

  •  

    Ute:

     

    Thomas Kissing:

    In den letzten Tagen ist hier richtig was passiert. Aus einer einfachen Frage wurde eine lebendige Diskussion über Beziehungen, Freiheit, Nähe und Selbsttreue. Unterschiedliche Lebensmodelle, klare Haltungen, viel Offenheit – und vor allem: Respekt. Genau das macht diese Runde für mich so wertvoll.

     

    Deshalb möchte ich den Faden weiterführen mit der zentralen Frage:

     

    Wie gelingt es uns, in Beziehungen wir selbst zu bleiben – ohne andere zu verletzen oder uns selbst zu verlieren?

     

    Thomas Kissing

     

    Wer ein stabiles Selbst hat, verliert sich nicht in anderen. 

     

    Fehlt es daran, muss das nachgelernt werden und dazu braucht es stabile Menschen und die findet man vorzugsweise im prof. Bereich.

     

    Alles andere basiert darauf, dass man die eigene Stabilität auf den Schultern der anderen balanciert und über Leistung und Anerkennung kompensiert. Das sind Abhängigkeitsstrukturen.

    Ich weiß, ich wiederhole mich bei dir und es gefällt dir nicht, drum fasse ich mich kurz.

    Ute, danke für deinen Beitrag. Ein stabiles Selbst ist sicher ein wichtiger Punkt, da gehe ich mit. Gleichzeitig möchte ich hier kurz etwas einordnen: Diese Diskussion ist kein psychologischer Analyse‑Raum und auch keine therapeutische Gruppe.

     

    Hier geht es um Psychologie im allgemeinen Sinne – um Erfahrungen, Perspektiven und den Austausch darüber, wie wir Beziehungen leben und verstehen. Wenn wir zu sehr in Diagnosen oder Bewertungen einzelner Personen rutschen, baut das Mauern auf und kann andere davon abhalten, sich zu beteiligen.

     

    Mir ist wichtig, dass sich hier alle wohlfühlen und frei schreiben können. Deshalb würde ich gern beim Thema bleiben:

     

    Wie gelingt es uns, in Beziehungen wir selbst zu bleiben, ohne andere zu verletzen oder uns selbst zu verlieren?

     

    Thomas Kissing

  • 27.04.26, 11:17

     

    Thomas Kissing:

    In den letzten Tagen ist hier richtig was passiert. Aus einer einfachen Frage wurde eine lebendige Diskussion über Beziehungen, Freiheit, Nähe und Selbsttreue. Unterschiedliche Lebensmodelle, klare Haltungen, viel Offenheit – und vor allem: Respekt. Genau das macht diese Runde für mich so wertvoll.

     

    Deshalb möchte ich den Faden weiterführen mit der zentralen Frage:

     

    Wie gelingt es uns, in Beziehungen wir selbst zu bleiben – ohne andere zu verletzen oder uns selbst zu verlieren?

     

    Thomas Kissing

     

    Wer ein stabiles Selbst hat, verliert sich nicht in anderen. 

     

    Fehlt es daran, muss das nachgelernt werden und dazu braucht es stabile Menschen und die findet man vorzugsweise im prof. Bereich.

     

    Alles andere basiert darauf, dass man die eigene Stabilität auf den Schultern der anderen balanciert und über Leistung und Anerkennung kompensiert. Das sind Abhängigkeitsstrukturen.

    Ich weiß, ich wiederhole mich bei dir und es gefällt dir nicht, drum fasse ich mich kurz.

  • In den letzten Tagen ist hier richtig was passiert. Aus einer einfachen Frage wurde eine lebendige Diskussion über Beziehungen, Freiheit, Nähe und Selbsttreue. Unterschiedliche Lebensmodelle, klare Haltungen, viel Offenheit – und vor allem: Respekt. Genau das macht diese Runde für mich so wertvoll.

     

    Deshalb möchte ich den Faden weiterführen mit der zentralen Frage:

     

    Wie gelingt es uns, in Beziehungen wir selbst zu bleiben – ohne andere zu verletzen oder uns selbst zu verlieren?

     

    Thomas Kissing

  • 26.04.26, 12:12

    Hallo Bettina, sehr sehr passend das Gedicht. Damit ist das Thema bestens erklärt. Das ist wirklich wahr.

    Ich finde schön, was Charly Chaplin zum Thena Egoismus in seinem Gedicht sagt

    IMG_3127.jpeg

     

  • 26.04.26, 12:01

    Ja Thomas, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt fast wirklich. Liegt aber an meinen Erfahrungen und am Alter. Das muss man alles lernen und dann verinnerlichen.

    Ich umgebe mich nur noch mit Leuten, die mir gut tun...alle anderen bleiben aussen vor. Bei bösen Nachbarn z.B. nur guten Tag sonst nichts, weil ich auch ein höflicher Mensch bin. Mit meiner Meinung halte ich mich auch nicht zurück, ich sage alles laut und nicht hinter vorgehaltener Hand, ob Freund oder Feind. Das passt vielen nicht, aber das ist dann nicht mein Problem. Ich behandle jeden Menschen mit Respekt und tolerant bin ich auch, aber wenn das Gegenüber meint, mich abzukanzeln etc. dann ist vorbei mit lustig. Kurz gesagt, liebe erst einmal Dich selbst! Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durchs Leben und kommuniziere auch klar und deutlich meine Meinung. Jeder darf auch seine Meinung haben, aber wer frech und intolerant, faul ist und mich ausnutzen will, der beisst bei mir auf Granit und wird aus meinem Leben sofort verbannt. Ende des Romans lieber Thomas und danke für das interessante Thema.

  • 26.04.26, 11:56

     

    SonnJa:

     

    Guido:

     

     

    Und das beste daran, SonnJa: es ist Freiheit und jeder bestimmt über sich selbst. Es gibt so gut wie keine Kompromisse, weil jeder sagen kann, wann er wozu Lust hat. Und hat einer keine Lust auf etwas, gibt es noch andere. So stelle ich es mir jedenfalls vor.

    Nein, da möchte ich Dir widersprechen, Guido. Es gibt natürlich Kompromisse, weil alle Personen Menschen mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen sind. Mir geht es nicht nur um meine eigenen Bedürfnisse, sondern es geht mir um die Personen, die ich liebe und mit denen ich zusammen sein möchte. Da muss (und kann und möchte) ich Kompromisse eingehen. 

     

     

     

    SonnJa - ich möchte nicht kleinlich wirken, aber ich sagte: so gut wie keine Kompromisse. Damit ist gemeint, wenn man bei dem einen grade keinen Punkt landen kann (ist es ja schon ein Kompromiss, weil Einverständnis), wendet man sich dem anderen zu. Oder einer nächsten Person - wie viele halt involviert sind.

     

    Und klar: wenn jemand z. B. grade ein Problem hat, kann man für diese Person da sein. Auch das ist in gewisser Weise ein Kompromiss - oder halt Menschlichkeit. Es ist irgendwie eine Wortspielerei, die in unterschiedlichen Personen unterschiedlich wahrgenommen wird. Was ja auch normal und sogar gut ist.

     

    Wie Mandi richtig feststellt: Persönlichkeitsabhängig. Und genau das ist der Punkt. Wir sind alle unterschiedlich - werden aber so nicht respektiert und akzeptiert, weil es für andere schwer ist, vom eigenen Teller zu springen.

    Deshalb finde ich das Lied von Kerstin Ott: "sag mir (wann beginnt endlich die Zeit" so super. Da geht es um das, was wir nicht hinbekommen: pure Menschlichkeit ohne Vorurteile und Abwertungen

  • Finde ich interessant.

    Was für den einen ein Kompromiss sein kann, ist für den anderen vielleicht gar nicht der Rede wert. Bei der gleichen Sache.

    Sehr Persönlichkeitsabhängig.

  • 26.04.26, 11:17

     

    Guido:

     

     

    Und das beste daran, SonnJa: es ist Freiheit und jeder bestimmt über sich selbst. Es gibt so gut wie keine Kompromisse, weil jeder sagen kann, wann er wozu Lust hat. Und hat einer keine Lust auf etwas, gibt es noch andere. So stelle ich es mir jedenfalls vor.

    Nein, da möchte ich Dir widersprechen, Guido. Es gibt natürlich Kompromisse, weil alle Personen Menschen mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen sind. Mir geht es nicht nur um meine eigenen Bedürfnisse, sondern es geht mir um die Personen, die ich liebe und mit denen ich zusammen sein möchte. Da muss (und kann und möchte) ich Kompromisse eingehen. 

     

     

    PS: @Thomas: sollte Dir das Thema zu sehr abdriften, dann sag bitte Bescheid.

  • 26.04.26, 11:09

     

    SonnJa:

     

    Christa:

    Feste Partnerschaft kommt für mich mit 54 Jahren nicht mehr in Frage. Ich lebe seit 9 Jahren mit 2 wundervollen , sympathischen Männern,  in einer Freundschaft Plus Beziehung.  Freundschaft ja, aber 24/7 füreinander da sein, nein. Ich liebe meine Freiheit, ungebunden. 

    Und dann noch was!

    Man hat mir mal gesagt, halte dich von den Menschen fern, die dir nicht gut tun. Habe mich nach 15 Jahren von einer Frendin getrennt .  Heute geht es mir viel besser. Ihr nicht !

    Danke, Christa, dass Du das ansprichst. Auch ich l(i)ebe das Modell der Polyamorie seit vielen Jahren. Dabei gestaltet es sich natürlich je nach den Lebensphasen und -vorstellungen der beteiligten Personen unterschiedlich und flexibel. Mal braucht eine Person mehr Freiheit, mal möchte sie mehr Nähe, Geborgenheit...

    Sind alle Beteiligten einverstanden und in der Lage, ehrlich über ihre Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen, dann kann es wunderbar und bereichernd sein. 

    Und das beste daran, SonnJa: es ist Freiheit und jeder bestimmt über sich selbst. Es gibt so gut wie keine Kompromisse, weil jeder sagen kann, wann er wozu Lust hat. Und hat einer keine Lust auf etwas, gibt es noch andere. So stelle ich es mir jedenfalls vor.

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