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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.302 Beiträge · 209 Gefällt mir · 46.681 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 04.05.22, 10:52

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

    Hallo Ruth

     

    wir sind, wie gesagt, gerade im Prozess…wir leben hier in einem „normalen privaten Wohnhaus“ mit 3 Parteien, jeder in seiner eigenen Wohnung…

     

    Familie mit 1Kind

    ich mit meiner Schwester gemeinsam in meiner Wohnung ( seit mein Mann im März 2020 verstorben ist) und dann haben wir noch einen „Single Mann“  immer wieder allein lebend…

     

    wir sind keine klassische „WG“ da jeder wie gesagt in seiner eigenen Wohnung lebt…da es bei uns jedoch sehr „gut funktioniert“  wir unterstützen und begleiten uns, machen gemeinsame Ausflüge und auch manchmal Party 😉….

     

    ….und da sich sich nicht nur bei mir, sondern auch in meinem freundschaftlichen Umfeld in den vergangenen 2 Jahren tiefgreifende Veränderungen ergeben haben….und es aus ökologischer Sicht auf längere Zeit sicher sinnvoll ist, überlegen, diskutieren, reflektieren wir gemeinsam und auch für jeder für sich was es dazu „braucht“… Standort, Bedürfnisse  ect..

     

    da es ja schon diverse alternative Lebensgemeinschaften in ganz Österreich gibt werden wir uns informieren und den Austausch suchen…wie  gesagt, ein spannender Prozess…

    ich werde gerne weiter berichten…alles Liebe und eine gute Zeit …😀🙋‍♀️

     

     

     

     

     

     

     

  •  

    Ruth H.:

     

    Habe mir auch schon überlegt in eine Alters WG zu ziehen aber mich dagegen entschieden. Wenn man so lange alleine lebt, hat man so seine Marotten und lieb gewordenen Angewohnheiten. Aber trotzdem finde ich es gut wenn jemand das moechte. Vor allem wenn man im Alter sehr wenig Rente hat was vor allem Frauen betrifft. Es waere sicher nicht der Hauptgrund, aber kann ja auch mal ein Grund sein. Fuer den Staat waere es natürlich aus Ökologischer und Finanzieller Sicht besser. Ganz abgesehen davon dass man nicht immer alleine ist aber trotzdem geneuegend Rückzugsmöglichkeiten hat. 

    "Alters-WG" klingt für mich nicht besonders ansprechend! Es müsste eine Durchmischung sein - jung und alt. Sonst ist die Gefahr zu groß, in einem Ghetto zu landen, das an der Realität vorbeilebt.

     

    Das Leben in einer WG setzt natürlich eine gewisse Reife voraus und ganz wichtig: klare Richtlinien, an die sich jeder hält! Ähnlich wie in einer Partnerschaft ist es notwendig, Pflichten zu übernehmen und ohne Kompromisse wird auch eine WG nicht funktionieren. Natürlich benötigt jeder Einzelne Rückzugsorte - private Oasen - denn ständig mit anderen zusammen zu sein, kann auch ziemlich nervig werden!

     

     

     

     

  • 03.05.22, 23:35

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

  • 03.05.22, 12:43

     

    SUMMERFEELING:

    ZEIT ZUM UMDENKEN?

     

    Um sich ein Bild von der Lebenssituation der österreichischen Bevölkerung zu machen, hilft  ein Blick auf die statistischen Werte: 
    2021 lebten 1.506.000 Menschen allein, in der Altersgruppe ab 65 Jahren sogar jede dritte Person.
    1971 lebten beispielsweise noch 5,4% der Männer und 12,1% der Frauen allein in Privathaushalten. 2021 waren es bei den Männern bereits 16,0%, bei den Frauen gar 18,6%. 


    Was fällt auf? Besonders die Männer haben stark aufgeholt! Der Trend zum Alleinwohnen ist nach wie vor ein Phänomen der Großstädte: Dort gibt es mit 46,3 Prozent deutlich mehr Einpersonenhaushalte als im Schnitt. Laut einer Berechnung betragen die Mehrkosten für einen Single-Haushalt ca. 6.000,- im Jahr.
    So weit die Statistik!


    Aus ökologischer Sicht ist diese Entwicklung natürlich ein Faktor, der sich negativ auf Umwelt und Ressourcenverbrauch auswirkt. 
    Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!

     

    Habe mir auch schon überlegt in eine Alters WG zu ziehen aber mich dagegen entschieden. Wenn man so lange alleine lebt, hat man so seine Marotten und lieb gewordenen Angewohnheiten. Aber trotzdem finde ich es gut wenn jemand das moechte. Vor allem wenn man im Alter sehr wenig Rente hat was vor allem Frauen betrifft. Es waere sicher nicht der Hauptgrund, aber kann ja auch mal ein Grund sein. Fuer den Staat waere es natürlich aus Ökologischer und Finanzieller Sicht besser. Ganz abgesehen davon dass man nicht immer alleine ist aber trotzdem geneuegend Rückzugsmöglichkeiten hat. 

  • 03.05.22, 11:08

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

  • 03.05.22, 11:05
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Vero wieder gelöscht.
  • ZEIT ZUM UMDENKEN?

     

    Um sich ein Bild von der Lebenssituation der österreichischen Bevölkerung zu machen, hilft  ein Blick auf die statistischen Werte: 
    2021 lebten 1.506.000 Menschen allein, in der Altersgruppe ab 65 Jahren sogar jede dritte Person.
    1971 lebten beispielsweise noch 5,4% der Männer und 12,1% der Frauen allein in Privathaushalten. 2021 waren es bei den Männern bereits 16,0%, bei den Frauen gar 18,6%. 


    Was fällt auf? Besonders die Männer haben stark aufgeholt! Der Trend zum Alleinwohnen ist nach wie vor ein Phänomen der Großstädte: Dort gibt es mit 46,3 Prozent deutlich mehr Einpersonenhaushalte als im Schnitt. Laut einer Berechnung betragen die Mehrkosten für einen Single-Haushalt ca. 6.000,- im Jahr.
    So weit die Statistik!


    Aus ökologischer Sicht ist diese Entwicklung natürlich ein Faktor, der sich negativ auf Umwelt und Ressourcenverbrauch auswirkt. 
    Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!

     

  • 03.05.22, 09:59

     

    …..wie das Leben so ist…so vielfältig….es gibt viele verschiedene Zu Gänge, Erfahrungen, Meinungen, Möglichkeiten, Lebenssituationen wenn Mann und Frau sich begegnen ( Begegnungen mit Menschen) 

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    vielleicht passt es für die Eine oder den Anderen 😉🙋‍♀️

  • 03.05.22, 08:06
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Andreas wieder gelöscht.
  • 02.05.22, 12:09 - Zuletzt bearbeitet 02.05.22, 12:10.

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ola:

    An Single da sein finde ich es toll, dass ich:

    • Spontan irgendwo hin fahren kann, ohne Rücksicht auf Partner zu nehmen,
    • In einer Pyjama den ganzen Tag lümmeln kann und höre keine doofen Kommentare,
    • Es scheiß egal ist, ob ich 2 Kilo zu- oder abnehme und wie ich aussehe,
    • Brauche nicht auf eine sexi Maus zu spielen,
    • Habe keinen Mann an der Backe, der seine Mahlzeiten regelmäßig bekommen muss... Hungriger Mann ist unerträglich,
    • Keine gemeinsamen finanziellen Mitteln an seine teuren Hobbys verschwendet werden,
    • Den Satz " ich weiß besser was gut für uns ist" nicht mehr höre.
    • Und leider vieles mehr

    Ok, die Ehe war wahrscheinlich wirklich einfach scheiße .. 😂 ich bin alleine seit 2019, wünsche allen Paaren gaaaanz viel Glück, bin nicht neidisch, meinen Mann wünsche auch alles erdenklich gute und dass er vlt bei nächsten Mal es besser macht. Ich will mein Leben nicht mit Hass verbringen. Ich denke  mir, schade, bin um ein  Stück Erfahrung ärmer, weil keine erfüllende Beziehung gehabt, aber alles kann im Leben nicht funktionieren. Dann lieber alleine mit dem Schrankaufbau kämpfen und Probleme lösen als alle Situationen zum Nervenkrieg vorkommen zu lassen.  

    Deine "Sicht der Dinge" klingt recht positiv, spricht für eine selbstbewusste Frau, die es sehr gut schafft, alleine das Abenteuer Leben zu meistern.

    Es dürfte, so nehme ich an, so ziemlich alles in der Beziehung schief gelaufen zu sein. Für dich war die Trennung eine Befreiung, die dir endlich wieder die Luft zum Atmen verschaffte. 

    Mit deinen Erfahrungen ist natürlich der Wunsch nach einem Partner auf Eis gelegt. Du stürzt dich ins Leben und versuchst möglichst aktiv zu sein und willst nachholen, was du glaubst, versäumt zu haben.

     

    Aber wird nicht nach einer gewissen Zeit, die du brauchst, um das Vergangene zu verdauen,  der Wunsch entstehen, einen Partner neben dir zu haben, mit dem es funktioniert? 

    Ein großer Freundeskreis kann zwar vieles ersetzen, aber nicht alles! 

    Allerdings wird es die perfekte Beziehung nie geben und gerade Langzeit-Singles werden schnell ein Haar in der Suppe finden, weil sie ihr freies, eigenständiges Leben gewohnt sind und nicht geneigt sind, Kompromisse einzugehen, die eine Beziehung erfordern.

     

     

     

     

    Liebe Ola. Das dauert einfach eine Zeit  bis man bereit ist nach solchen Erfahrungen wieder eine Partnerschaft einzugehen. Bei mir dauerte es gerade mal 21. Jahre! Seit zwei jahren bin ich wieder bereit dazu.  Aber mit dem Bewusstsein was und wie ich sie leben moechte und mit einer anderen Erkenntnis was ich anders haben und anders  machen moechte damit nicht nochmals dasselbe passiert. Denke dass auch Du das noch erleben wirst. Geniesse jetzt erst einmal Dein Leben wie es jetzt ist aber verschliess Dich nicht etwas neuem gegenüber.  Wenn genug Zeit verstrichen ist,wirst auch Du, so hoffe ich fuer Dich, mit einem besseren Bewusstsein in eine andere Beziehung gehen und sie geniessen.  Es sind nicht alle Maenner so wie Deiner es war.

  • 02.05.22, 11:26 - Zuletzt bearbeitet 02.05.22, 12:23.

     

    Ola:

    An Single da sein finde ich es toll, dass ich:

    • Spontan irgendwo hin fahren kann, ohne Rücksicht auf Partner zu nehmen,
    • In einer Pyjama den ganzen Tag lümmeln kann und höre keine doofen Kommentare,
    • Es scheiß egal ist, ob ich 2 Kilo zu- oder abnehme und wie ich aussehe,
    • Brauche nicht auf eine sexi Maus zu spielen,
    • Habe keinen Mann an der Backe, der seine Mahlzeiten regelmäßig bekommen muss... Hungriger Mann ist unerträglich,
    • Keine gemeinsamen finanziellen Mitteln an seine teuren Hobbys verschwendet werden,
    • Den Satz " ich weiß besser was gut für uns ist" nicht mehr höre.
    • Und leider vieles mehr

    Ok, die Ehe war wahrscheinlich wirklich einfach scheiße .. 😂 ich bin alleine seit 2019, wünsche allen Paaren gaaaanz viel Glück, bin nicht neidisch, meinen Mann wünsche auch alles erdenklich gute und dass er vlt bei nächsten Mal es besser macht. Ich will mein Leben nicht mit Hass verbringen. Ich denke  mir, schade, bin um ein  Stück Erfahrung ärmer, weil keine erfüllende Beziehung gehabt, aber alles kann im Leben nicht funktionieren. Dann lieber alleine mit dem Schrankaufbau kämpfen und Probleme lösen als alle Situationen zum Nervenkrieg vorkommen zu lassen.  

    Deine "Sicht der Dinge" klingt recht positiv, spricht für eine selbstbewusste Frau, die es sehr gut schafft, alleine das Abenteuer Leben zu meistern.

    Es dürfte, so nehme ich an, so ziemlich alles in der Beziehung schief gelaufen zu sein. Für dich war die Trennung eine Befreiung, die dir endlich wieder die Luft zum Atmen verschaffte. 

    Mit deinen Erfahrungen ist natürlich der Wunsch nach einem Partner auf Eis gelegt. Du stürzt dich ins Leben und versuchst möglichst aktiv zu sein und willst nachholen, was du glaubst, versäumt zu haben.

     

    Aber wird nicht nach einer gewissen Zeit, die du brauchst, um das Vergangene zu verdauen,  der Wunsch entstehen, einen Partner neben dir zu haben, mit dem es funktioniert? 

    Ein großer Freundeskreis kann zwar vieles ersetzen, aber nicht alles! 

    Allerdings wird es die perfekte Beziehung nie geben und gerade Langzeit-Singles werden schnell ein Haar in der Suppe finden, weil sie ihr freies, eigenständiges Leben gewohnt sind und nicht geneigt sind, Kompromisse einzugehen, die eine Beziehung unerlässlich sind.

     

    Ich finde es auch gut, dass du Hassgefühle vermeiden willst! Es belastet ungemein, wenn nach einer Trennung Hassgefühle auftreten und dich negative Gedanken des getrennten Partners verfolgen. 

    Bei mir hat es lange gedauert, bis es wieder möglich war, auf vernünftiger Basis miteinander zu kommunizieren. Gerade wenn gemeinsame Kinder die Leidtragenden sind, muss ein Weg gefunden werden, wenn es auch schwierig ist und man nach dem Erlebten über den eigenen Schatten springen muss. 

     

     

     

     

     

  • 02.05.22, 09:53

    An Single da sein finde ich es toll, dass ich:

    • Spontan irgendwo hin fahren kann, ohne Rücksicht auf Partner zu nehmen,
    • In einer Pyjama den ganzen Tag lümmeln kann und höre keine doofen Kommentare,
    • Es scheiß egal ist, ob ich 2 Kilo zu- oder abnehme und wie ich aussehe,
    • Brauche nicht auf eine sexi Maus zu spielen,
    • Habe keinen Mann an der Backe, der seine Mahlzeiten regelmäßig bekommen muss... Hungriger Mann ist unerträglich,
    • Keine gemeinsamen finanziellen Mitteln an seine teuren Hobbys verschwendet werden,
    • Den Satz " ich weiß besser was gut für uns ist" nicht mehr höre.
    • Und leider vieles mehr

    Ok, die Ehe war wahrscheinlich wirklich einfach scheiße .. 😂 ich bin alleine seit 2019, wünsche allen Paaren gaaaanz viel Glück, bin nicht neidisch, meinen Mann wünsche auch alles erdenklich gute und dass er vlt bei nächsten Mal es besser macht. Ich will mein Leben nicht mit Hass verbringen. Ich denke  mir, schade, bin um ein  Stück Erfahrung ärmer, weil keine erfüllende Beziehung gehabt, aber alles kann im Leben nicht funktionieren. Dann lieber alleine mit dem Schrankaufbau kämpfen und Probleme lösen als alle Situationen zum Nervenkrieg vorkommen zu lassen.  

  • 25.04.22, 22:13

    Marlene (25.04.2022 22:06):

    Ruth H. (23.04.2022 19:43):

    Marlene (23.04.2022 17:54):

    Zu zweit ist alles Schöne doppelt so schön. Alles Mühsame doppelt so mühsam. Meine Erfahrung.

    Die Frage ist: Was wiegt da mehr? Was wiegt das andere auf?

    Für mich hat am Ende immer das Mühsame überwogen, deshalb hab ich oft hingeschmissen. Ich bin nicht gut im Leid ertragen. Ich kenne viele, die lieber ertragen als alleine zu sein. Das ist für mich keine Option.  Ich bin auch gern allein, vertrag nicht zu viel Nähe. Und die Einsamkeit zu zweit ist viel schlimmer als die eigene. Das klingt jetzt bitter, wie gesagt, Schönes zu zweit ist unschlagbar, aber wenn es mir mit Partner schlechter geht als ohne, ist die Entscheidung schnell klar. Und das ist die Frage, die ich mir im Zweifel immer gestellt habe. Geht's mir besser mit oder ohne ihn?

    Bravo Marlene. Das ist eine offene und ehrliche Einstellung. Es gilt aber mal zurueck zu denken und aus den Erfahrungen, gerade mit  Beziehungen, das Positive heraus zu filtern. Das ist meiner Meinung nach der beste Weg zur Heilung der offenen Wunden.

  • 25.04.22, 22:06

    Ruth H. (23.04.2022 19:43):

    Marlene (23.04.2022 17:54):

    Zu zweit ist alles Schöne doppelt so schön. Alles Mühsame doppelt so mühsam. Meine Erfahrung.

    Die Frage ist: Was wiegt da mehr? Was wiegt das andere auf?

    Für mich hat am Ende immer das Mühsame überwogen, deshalb hab ich oft hingeschmissen. Ich bin nicht gut im Leid ertragen. Ich kenne viele, die lieber ertragen als alleine zu sein. Das ist für mich keine Option.  Ich bin auch gern allein, vertrag nicht zu viel Nähe. Und die Einsamkeit zu zweit ist viel schlimmer als die eigene. Das klingt jetzt bitter, wie gesagt, Schönes zu zweit ist unschlagbar, aber wenn es mir mit Partner schlechter geht als ohne, ist die Entscheidung schnell klar. Und das ist die Frage, die ich mir im Zweifel immer gestellt habe. Geht's mir besser mit oder ohne ihn?

  • 25.04.22, 21:57 - Zuletzt bearbeitet 25.04.22, 22:07.

    Elle (25.04.2022 21:00):

    Riccardo (25.04.2022 13:28):

    Elle (25.04.2022 13:24):

    Riccardo (25.04.2022 13:19):

    Elle (25.04.2022 12:06):

    Riccardo (25.04.2022 11:49):

    Ruth H. (25.04.2022 11:25):

    Riccardo (25.04.2022 10:06):

    Ich denke, es ist eine Frage der Umstände, ab wann Single Leben gesund und normal ist oder sich schon negative Aspekte breit machen.

    Ich denke, viele machen den Fehler, dass sie eine Beziehung und mehr Freiheit einander gegenüberstellen und sagen, das eine gibts nicht wenn das andere willst/hast. Das stimmt einfach nicht. Man soll authentisch sein und zu sich selber stehen, seine Bedürfnisse offen kommunizieren und wo nötig eine win win situation anstreben.

    Singleleben ist nichts schlimmes, eine Etappe auf einer Reise, deren Ziel nicht etwa ist irgendwann oder irgendwo anzukommen, sondern sie hinzunehmen und die Erfahrung zu machen und zu Akzeptieren.

    "Für immer Reisen, niemals ankommen" (lieblings Filmzitat)

    Wenn man alleine nicht glücklich ist, findet es man nicht in einem Partner, ein Partner ist "nur" eine Ergänzung zum bereits vorhandenen Gkück. Glück kommt von innen. Glück findet man nicht im aussen, es kommt von innen, du selber kreierst dein Leben und dein Glück.

    Eine Singlephase sollte jeder mal gemacht haben und sei es nur, um zu erkennen, wie es ist nicht Single zu sein.

    Ich hätte auch gerne, dass Zuhause jemand wartet, den man in den Arm nehmen kann, den man man über alles liebt, mit dem man sein Leben teilen kann, mit dem man, gemeinsam, schöne und schwierige Zeiten durchlebt, Gefühle teilen und lieben kann, ich vermisse die Nähe zu dem einen Menschen, der meim Herz erobert hat. Doch jeder wird mal in seinen Grundmauern verletzt, jeder zweifelt mal an sich, den Menschen, dem Partner, dem Leben, das ist völlig normal und soll auch seine Berechtigung haben. Doch bist auch du selbst ein Mensch den du lieben sollst und solange das nicht der Fall ist, kannst du keine Liebe von aussen hinzugeben um dich selber aufzuwerten. Kenne deinen Wert und liebe dich selbst. Es kommt die Zeit indem jemand dein Herz im Sturm erobert, ich glaube daran für mich, wie auch für Dich.

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe zur Zeit eine Phase wo ich mich nicht gleicht tue mit dem alleine sein. Nur lebe ich schon sehr lange alleine und bin es gewohnt. Ich wuensche mir aber auch wieder einen Partner zu haben aber ich denke in meinem Alter ist es schwer den passenden zu finden. Die Lebensumstände haben sich geändert und man ist nicht so unbefangen wie frueher. Deine Zeilen haben mich zum Nachdenken gebracht und gerade habe ich ein Buch gelesen das das loslassen beschreibt. Das loslassen von Wunschvorstellungen beschreibt. Es beschreibt dass man in dem man los lässt das Glück empfinden kann das man eben hat in dem jetzt Zustand. Auch dieses Buch hat mich zum nachdenken gebracht. Aber ich finde mich noch nicht zurecht wie ich dazu finden kann. Ich denke ich werde es nochmals lesen, vielleicht ist es mir eine Hilfe. Bezueglich Partner finden denke ich dass der Zufall es bringt in dem man mit offenen Augen durchs Leben geht. Zugänglich wird. Nur der Weg zu diesem Zustand zu finden ist oft schwierig. 

    Liebe Ruth

    Vielen Dank für die Blumen 🙏, das Thema ist mir sehr wichtig und liegt mir am Herzen. Darf ich dich bitten mir zu sagen wie das Buch heisst, auch per PN wenn magst.

    Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben.

    Jeder hat schlechte Tage, jeder hat auch gute Tage, dies dürfen wir nicht vergessen. Ich verstehe dich total, es ist niemals einfach, wenn man sich etwas wünscht, vor allem in Bezug auf einen Partner und dies unerfüllt bleibt. Liebeskummer ist sehr schwer zu ertragen und sehr schlimm für den betreffenden. Aber glaube mir, das Alter spielt hierbei keine Rolle, es ist genau so zermürbend von jung bis älter, der einzige Unterschied, machen die Erfahrungen die man gesammelt hat.

    Ich verstehe wie du fühlst, es geht mir nicht anders, wie sehr wünscht man sich, sich zu verlieben, nicht mehr zu wissen wo oben und unten ist, sich wieder "jung" fühlen und sich fallen lassen zu können, schwelgen in den zarten und warmen Umarmungen des einen 🙏.

    Sich selber lieben ist notwenig dafür, ich denke tatsächlich das Loslassen auch ein grosser Faktor ist. Dies ist nicht leicht, wie du beschreibst, jeder hat mal Mühe mit dem alleinsein. Verlier die Hoffung, verlier aber niemals den Glauben daran dass es möglich ist und auch in deinem Herzen wird die Sonne wieder scheinen. Ich glaube daran.

    .... 

    "Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben."

    ...

    Nach meinem Empfinden handelt es sich bei dieser Beschreibung nicht um Glück, - sondern um die Akzeptanz des Daseins. - Auch das kann hilfreich sein.

    ...

    Ich könnte dir viiiiiele Situationen aufzählen, die du zwar akzeptierst, aber nicht wirklich als "Glück" wahr nimmst... (eitriger Zahn, Bus vor der Nase weggefahren, Bohrmaschine am Hobbytag in den ersten Minuten ruiniert.... uvm.)

    Ich meine aber nicht Glück haben, sondern glücklich sein. Dazwischen liegen Welten. Was ist denn glücklich sein anderes als Akzeptanz des Daseins. Grade in der heutigen Zeit, ist es doch ein Wunder und Glück dass man überhaupt ist.

    Du hast viele negative Beispiele aufgezählt, kannst du kurz aus der andren Sicht, aus der positivem Sicht noch ein paar Beispiele aufzählen?

    Ich will damit sagen, dass Glück kein Dauerzustand ist... es sind Momente und Phasen die beginnen, aber auch wieder enden. Gut so.

    Ansonsten würde die Dualität keinen Sinn ergeben.

    Das auf jeden Fall, aber glücklich sein, ist ja eine Einstellung. Ich denke nicht, dass die Dualität hier eine Rolle spielt.

    Ich rede auch nicht von immer gute Laune haben, das geht nicht, jeder hat mal schlechte Tage, kein Licht ohne Schatten.

    Nah eben... und ohne Unglück kein Glück.

    Da scheint jemand unglücklich sein  direkt zu wollen um zu wissen wie sich glücklich sein anfühlt. (ist nur mein Eindruck) Das ist jedoch nicht die Loesung. Also ich bin nur der Ansicht dass im laufe eines Lebens keiner verschont wird unglücklich sein,wie man es auch immer nennt. Nur sucht man es sich sicher nicht aus. Aber passieren tut  es halt trotzdem. Dafür weiss man das Glücklich sein  danach um so mehr zu schätzen. Wie auch immer,ich suche sicher nie das unglücklich sein. Das passiert  von selbst.

  • Riccardo (25.04.2022 13:28):

    Elle (25.04.2022 13:24):

    Riccardo (25.04.2022 13:19):

    Elle (25.04.2022 12:06):

    Riccardo (25.04.2022 11:49):

    Ruth H. (25.04.2022 11:25):

    Riccardo (25.04.2022 10:06):

    Ich denke, es ist eine Frage der Umstände, ab wann Single Leben gesund und normal ist oder sich schon negative Aspekte breit machen.

    Ich denke, viele machen den Fehler, dass sie eine Beziehung und mehr Freiheit einander gegenüberstellen und sagen, das eine gibts nicht wenn das andere willst/hast. Das stimmt einfach nicht. Man soll authentisch sein und zu sich selber stehen, seine Bedürfnisse offen kommunizieren und wo nötig eine win win situation anstreben.

    Singleleben ist nichts schlimmes, eine Etappe auf einer Reise, deren Ziel nicht etwa ist irgendwann oder irgendwo anzukommen, sondern sie hinzunehmen und die Erfahrung zu machen und zu Akzeptieren.

    "Für immer Reisen, niemals ankommen" (lieblings Filmzitat)

    Wenn man alleine nicht glücklich ist, findet es man nicht in einem Partner, ein Partner ist "nur" eine Ergänzung zum bereits vorhandenen Gkück. Glück kommt von innen. Glück findet man nicht im aussen, es kommt von innen, du selber kreierst dein Leben und dein Glück.

    Eine Singlephase sollte jeder mal gemacht haben und sei es nur, um zu erkennen, wie es ist nicht Single zu sein.

    Ich hätte auch gerne, dass Zuhause jemand wartet, den man in den Arm nehmen kann, den man man über alles liebt, mit dem man sein Leben teilen kann, mit dem man, gemeinsam, schöne und schwierige Zeiten durchlebt, Gefühle teilen und lieben kann, ich vermisse die Nähe zu dem einen Menschen, der meim Herz erobert hat. Doch jeder wird mal in seinen Grundmauern verletzt, jeder zweifelt mal an sich, den Menschen, dem Partner, dem Leben, das ist völlig normal und soll auch seine Berechtigung haben. Doch bist auch du selbst ein Mensch den du lieben sollst und solange das nicht der Fall ist, kannst du keine Liebe von aussen hinzugeben um dich selber aufzuwerten. Kenne deinen Wert und liebe dich selbst. Es kommt die Zeit indem jemand dein Herz im Sturm erobert, ich glaube daran für mich, wie auch für Dich.

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe zur Zeit eine Phase wo ich mich nicht gleicht tue mit dem alleine sein. Nur lebe ich schon sehr lange alleine und bin es gewohnt. Ich wuensche mir aber auch wieder einen Partner zu haben aber ich denke in meinem Alter ist es schwer den passenden zu finden. Die Lebensumstände haben sich geändert und man ist nicht so unbefangen wie frueher. Deine Zeilen haben mich zum Nachdenken gebracht und gerade habe ich ein Buch gelesen das das loslassen beschreibt. Das loslassen von Wunschvorstellungen beschreibt. Es beschreibt dass man in dem man los lässt das Glück empfinden kann das man eben hat in dem jetzt Zustand. Auch dieses Buch hat mich zum nachdenken gebracht. Aber ich finde mich noch nicht zurecht wie ich dazu finden kann. Ich denke ich werde es nochmals lesen, vielleicht ist es mir eine Hilfe. Bezueglich Partner finden denke ich dass der Zufall es bringt in dem man mit offenen Augen durchs Leben geht. Zugänglich wird. Nur der Weg zu diesem Zustand zu finden ist oft schwierig. 

    Liebe Ruth

    Vielen Dank für die Blumen 🙏, das Thema ist mir sehr wichtig und liegt mir am Herzen. Darf ich dich bitten mir zu sagen wie das Buch heisst, auch per PN wenn magst.

    Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben.

    Jeder hat schlechte Tage, jeder hat auch gute Tage, dies dürfen wir nicht vergessen. Ich verstehe dich total, es ist niemals einfach, wenn man sich etwas wünscht, vor allem in Bezug auf einen Partner und dies unerfüllt bleibt. Liebeskummer ist sehr schwer zu ertragen und sehr schlimm für den betreffenden. Aber glaube mir, das Alter spielt hierbei keine Rolle, es ist genau so zermürbend von jung bis älter, der einzige Unterschied, machen die Erfahrungen die man gesammelt hat.

    Ich verstehe wie du fühlst, es geht mir nicht anders, wie sehr wünscht man sich, sich zu verlieben, nicht mehr zu wissen wo oben und unten ist, sich wieder "jung" fühlen und sich fallen lassen zu können, schwelgen in den zarten und warmen Umarmungen des einen 🙏.

    Sich selber lieben ist notwenig dafür, ich denke tatsächlich das Loslassen auch ein grosser Faktor ist. Dies ist nicht leicht, wie du beschreibst, jeder hat mal Mühe mit dem alleinsein. Verlier die Hoffung, verlier aber niemals den Glauben daran dass es möglich ist und auch in deinem Herzen wird die Sonne wieder scheinen. Ich glaube daran.

    .... 

    "Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben."

    ...

    Nach meinem Empfinden handelt es sich bei dieser Beschreibung nicht um Glück, - sondern um die Akzeptanz des Daseins. - Auch das kann hilfreich sein.

    ...

    Ich könnte dir viiiiiele Situationen aufzählen, die du zwar akzeptierst, aber nicht wirklich als "Glück" wahr nimmst... (eitriger Zahn, Bus vor der Nase weggefahren, Bohrmaschine am Hobbytag in den ersten Minuten ruiniert.... uvm.)

    Ich meine aber nicht Glück haben, sondern glücklich sein. Dazwischen liegen Welten. Was ist denn glücklich sein anderes als Akzeptanz des Daseins. Grade in der heutigen Zeit, ist es doch ein Wunder und Glück dass man überhaupt ist.

    Du hast viele negative Beispiele aufgezählt, kannst du kurz aus der andren Sicht, aus der positivem Sicht noch ein paar Beispiele aufzählen?

    Ich will damit sagen, dass Glück kein Dauerzustand ist... es sind Momente und Phasen die beginnen, aber auch wieder enden. Gut so.

    Ansonsten würde die Dualität keinen Sinn ergeben.

    Das auf jeden Fall, aber glücklich sein, ist ja eine Einstellung. Ich denke nicht, dass die Dualität hier eine Rolle spielt.

    Ich rede auch nicht von immer gute Laune haben, das geht nicht, jeder hat mal schlechte Tage, kein Licht ohne Schatten.

    Nah eben... und ohne Unglück kein Glück.

  • 25.04.22, 20:55

    Für mich ist Alter positiv besetzt.

  • 25.04.22, 19:16

    Riccardo (25.04.2022 13:28):

    Elle (25.04.2022 13:24):

    Riccardo (25.04.2022 13:19):

    Elle (25.04.2022 12:06):

    Riccardo (25.04.2022 11:49):

    Ruth H. (25.04.2022 11:25):

    Riccardo (25.04.2022 10:06):

    Ich denke, es ist eine Frage der Umstände, ab wann Single Leben gesund und normal ist oder sich schon negative Aspekte breit machen.

    Ich denke, viele machen den Fehler, dass sie eine Beziehung und mehr Freiheit einander gegenüberstellen und sagen, das eine gibts nicht wenn das andere willst/hast. Das stimmt einfach nicht. Man soll authentisch sein und zu sich selber stehen, seine Bedürfnisse offen kommunizieren und wo nötig eine win win situation anstreben.

    Singleleben ist nichts schlimmes, eine Etappe auf einer Reise, deren Ziel nicht etwa ist irgendwann oder irgendwo anzukommen, sondern sie hinzunehmen und die Erfahrung zu machen und zu Akzeptieren.

    "Für immer Reisen, niemals ankommen" (lieblings Filmzitat)

    Wenn man alleine nicht glücklich ist, findet es man nicht in einem Partner, ein Partner ist "nur" eine Ergänzung zum bereits vorhandenen Gkück. Glück kommt von innen. Glück findet man nicht im aussen, es kommt von innen, du selber kreierst dein Leben und dein Glück.

    Eine Singlephase sollte jeder mal gemacht haben und sei es nur, um zu erkennen, wie es ist nicht Single zu sein.

    Ich hätte auch gerne, dass Zuhause jemand wartet, den man in den Arm nehmen kann, den man man über alles liebt, mit dem man sein Leben teilen kann, mit dem man, gemeinsam, schöne und schwierige Zeiten durchlebt, Gefühle teilen und lieben kann, ich vermisse die Nähe zu dem einen Menschen, der meim Herz erobert hat. Doch jeder wird mal in seinen Grundmauern verletzt, jeder zweifelt mal an sich, den Menschen, dem Partner, dem Leben, das ist völlig normal und soll auch seine Berechtigung haben. Doch bist auch du selbst ein Mensch den du lieben sollst und solange das nicht der Fall ist, kannst du keine Liebe von aussen hinzugeben um dich selber aufzuwerten. Kenne deinen Wert und liebe dich selbst. Es kommt die Zeit indem jemand dein Herz im Sturm erobert, ich glaube daran für mich, wie auch für Dich.

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe zur Zeit eine Phase wo ich mich nicht gleicht tue mit dem alleine sein. Nur lebe ich schon sehr lange alleine und bin es gewohnt. Ich wuensche mir aber auch wieder einen Partner zu haben aber ich denke in meinem Alter ist es schwer den passenden zu finden. Die Lebensumstände haben sich geändert und man ist nicht so unbefangen wie frueher. Deine Zeilen haben mich zum Nachdenken gebracht und gerade habe ich ein Buch gelesen das das loslassen beschreibt. Das loslassen von Wunschvorstellungen beschreibt. Es beschreibt dass man in dem man los lässt das Glück empfinden kann das man eben hat in dem jetzt Zustand. Auch dieses Buch hat mich zum nachdenken gebracht. Aber ich finde mich noch nicht zurecht wie ich dazu finden kann. Ich denke ich werde es nochmals lesen, vielleicht ist es mir eine Hilfe. Bezueglich Partner finden denke ich dass der Zufall es bringt in dem man mit offenen Augen durchs Leben geht. Zugänglich wird. Nur der Weg zu diesem Zustand zu finden ist oft schwierig. 

    Liebe Ruth

    Vielen Dank für die Blumen 🙏, das Thema ist mir sehr wichtig und liegt mir am Herzen. Darf ich dich bitten mir zu sagen wie das Buch heisst, auch per PN wenn magst.

    Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben.

    Jeder hat schlechte Tage, jeder hat auch gute Tage, dies dürfen wir nicht vergessen. Ich verstehe dich total, es ist niemals einfach, wenn man sich etwas wünscht, vor allem in Bezug auf einen Partner und dies unerfüllt bleibt. Liebeskummer ist sehr schwer zu ertragen und sehr schlimm für den betreffenden. Aber glaube mir, das Alter spielt hierbei keine Rolle, es ist genau so zermürbend von jung bis älter, der einzige Unterschied, machen die Erfahrungen die man gesammelt hat.

    Ich verstehe wie du fühlst, es geht mir nicht anders, wie sehr wünscht man sich, sich zu verlieben, nicht mehr zu wissen wo oben und unten ist, sich wieder "jung" fühlen und sich fallen lassen zu können, schwelgen in den zarten und warmen Umarmungen des einen 🙏.

    Sich selber lieben ist notwenig dafür, ich denke tatsächlich das Loslassen auch ein grosser Faktor ist. Dies ist nicht leicht, wie du beschreibst, jeder hat mal Mühe mit dem alleinsein. Verlier die Hoffung, verlier aber niemals den Glauben daran dass es möglich ist und auch in deinem Herzen wird die Sonne wieder scheinen. Ich glaube daran.

    .... 

    "Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben."

    ...

    Nach meinem Empfinden handelt es sich bei dieser Beschreibung nicht um Glück, - sondern um die Akzeptanz des Daseins. - Auch das kann hilfreich sein.

    ...

    Ich könnte dir viiiiiele Situationen aufzählen, die du zwar akzeptierst, aber nicht wirklich als "Glück" wahr nimmst... (eitriger Zahn, Bus vor der Nase weggefahren, Bohrmaschine am Hobbytag in den ersten Minuten ruiniert.... uvm.)

    Ich meine aber nicht Glück haben, sondern glücklich sein. Dazwischen liegen Welten. Was ist denn glücklich sein anderes als Akzeptanz des Daseins. Grade in der heutigen Zeit, ist es doch ein Wunder und Glück dass man überhaupt ist.

    Du hast viele negative Beispiele aufgezählt, kannst du kurz aus der andren Sicht, aus der positivem Sicht noch ein paar Beispiele aufzählen?

    Ich will damit sagen, dass Glück kein Dauerzustand ist... es sind Momente und Phasen die beginnen, aber auch wieder enden. Gut so.

    Ansonsten würde die Dualität keinen Sinn ergeben.

    Das auf jeden Fall, aber glücklich sein, ist ja eine Einstellung. Ich denke nicht, dass die Dualität hier eine Rolle spielt.

    Ich rede auch nicht von immer gute Laune haben, das geht nicht, jeder hat mal schlechte Tage, kein Licht ohne Schatten.

    Riccardo (25.04.2022 13:24):

    Corinne (25.04.2022 12:12):

    @Ruth: Du sprichst offen über eher schwierige Dinge. Das ist mutig.

    @Riccardo: Alt und jung unterscheiden sich stark. Im Alter wird man wählerischer bei dem, was man tut, und gleichzeitig offener den Menschen gegenüber, denen man dabei begegnet. Wenn das nicht so ist, ist man ganz einfach noch nicht alt. ;)

    Wie lieb, danke für das Kompliment 🙏...

    Wählerisch sein, unbedingt, das sollte aber jeder, sich nicht mit dem zufrieden geben was halt da ist und nicht passt, es sollte schon passen.

    Ich denke du hast recht, was das offen sein angeht.

    Also bin ich jetzt nicht alt weil ich offener bin? Oder bin ich Alt weil ich das eben nicht bin? Oder wie soll ich das jetzt verstehen? Meiner Ansicht nach ist man  jung geblieben wenn man noch einen offenen Geist hat. Wenn man sich verschliesst, nicht mehr aktiv am Leben teil nimmt, keine Beziehung mehr moechte,wenn man sagt, dazu fühle ich mich zu alt, dann IST MAN ALT!

  • 25.04.22, 18:20 - Zuletzt bearbeitet 25.04.22, 18:42.

    Zu dem Thema müsste man erst mal definieren was eine Beziehung ist. Manche sehen sich nur 1-2 mal im Monat mit oder ohne Sex und sexueller Treue und empfinden das als Beziehung, andere wollen heiraten und zusammen ziehen. Wichtig ist dass beide wissen woran sie sind und das akzeptieren können, dann fühlt sich niemand benachteiligt. Für mich ist eine Beziehung in erster Linie Gefühlssache und keine rationale Überlegung, das lernt man nicht aus Büchern 😉

  • 25.04.22, 13:28

    Elle (25.04.2022 13:24):

    Riccardo (25.04.2022 13:19):

    Elle (25.04.2022 12:06):

    Riccardo (25.04.2022 11:49):

    Ruth H. (25.04.2022 11:25):

    Riccardo (25.04.2022 10:06):

    Ich denke, es ist eine Frage der Umstände, ab wann Single Leben gesund und normal ist oder sich schon negative Aspekte breit machen.

    Ich denke, viele machen den Fehler, dass sie eine Beziehung und mehr Freiheit einander gegenüberstellen und sagen, das eine gibts nicht wenn das andere willst/hast. Das stimmt einfach nicht. Man soll authentisch sein und zu sich selber stehen, seine Bedürfnisse offen kommunizieren und wo nötig eine win win situation anstreben.

    Singleleben ist nichts schlimmes, eine Etappe auf einer Reise, deren Ziel nicht etwa ist irgendwann oder irgendwo anzukommen, sondern sie hinzunehmen und die Erfahrung zu machen und zu Akzeptieren.

    "Für immer Reisen, niemals ankommen" (lieblings Filmzitat)

    Wenn man alleine nicht glücklich ist, findet es man nicht in einem Partner, ein Partner ist "nur" eine Ergänzung zum bereits vorhandenen Gkück. Glück kommt von innen. Glück findet man nicht im aussen, es kommt von innen, du selber kreierst dein Leben und dein Glück.

    Eine Singlephase sollte jeder mal gemacht haben und sei es nur, um zu erkennen, wie es ist nicht Single zu sein.

    Ich hätte auch gerne, dass Zuhause jemand wartet, den man in den Arm nehmen kann, den man man über alles liebt, mit dem man sein Leben teilen kann, mit dem man, gemeinsam, schöne und schwierige Zeiten durchlebt, Gefühle teilen und lieben kann, ich vermisse die Nähe zu dem einen Menschen, der meim Herz erobert hat. Doch jeder wird mal in seinen Grundmauern verletzt, jeder zweifelt mal an sich, den Menschen, dem Partner, dem Leben, das ist völlig normal und soll auch seine Berechtigung haben. Doch bist auch du selbst ein Mensch den du lieben sollst und solange das nicht der Fall ist, kannst du keine Liebe von aussen hinzugeben um dich selber aufzuwerten. Kenne deinen Wert und liebe dich selbst. Es kommt die Zeit indem jemand dein Herz im Sturm erobert, ich glaube daran für mich, wie auch für Dich.

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe zur Zeit eine Phase wo ich mich nicht gleicht tue mit dem alleine sein. Nur lebe ich schon sehr lange alleine und bin es gewohnt. Ich wuensche mir aber auch wieder einen Partner zu haben aber ich denke in meinem Alter ist es schwer den passenden zu finden. Die Lebensumstände haben sich geändert und man ist nicht so unbefangen wie frueher. Deine Zeilen haben mich zum Nachdenken gebracht und gerade habe ich ein Buch gelesen das das loslassen beschreibt. Das loslassen von Wunschvorstellungen beschreibt. Es beschreibt dass man in dem man los lässt das Glück empfinden kann das man eben hat in dem jetzt Zustand. Auch dieses Buch hat mich zum nachdenken gebracht. Aber ich finde mich noch nicht zurecht wie ich dazu finden kann. Ich denke ich werde es nochmals lesen, vielleicht ist es mir eine Hilfe. Bezueglich Partner finden denke ich dass der Zufall es bringt in dem man mit offenen Augen durchs Leben geht. Zugänglich wird. Nur der Weg zu diesem Zustand zu finden ist oft schwierig. 

    Liebe Ruth

    Vielen Dank für die Blumen 🙏, das Thema ist mir sehr wichtig und liegt mir am Herzen. Darf ich dich bitten mir zu sagen wie das Buch heisst, auch per PN wenn magst.

    Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben.

    Jeder hat schlechte Tage, jeder hat auch gute Tage, dies dürfen wir nicht vergessen. Ich verstehe dich total, es ist niemals einfach, wenn man sich etwas wünscht, vor allem in Bezug auf einen Partner und dies unerfüllt bleibt. Liebeskummer ist sehr schwer zu ertragen und sehr schlimm für den betreffenden. Aber glaube mir, das Alter spielt hierbei keine Rolle, es ist genau so zermürbend von jung bis älter, der einzige Unterschied, machen die Erfahrungen die man gesammelt hat.

    Ich verstehe wie du fühlst, es geht mir nicht anders, wie sehr wünscht man sich, sich zu verlieben, nicht mehr zu wissen wo oben und unten ist, sich wieder "jung" fühlen und sich fallen lassen zu können, schwelgen in den zarten und warmen Umarmungen des einen 🙏.

    Sich selber lieben ist notwenig dafür, ich denke tatsächlich das Loslassen auch ein grosser Faktor ist. Dies ist nicht leicht, wie du beschreibst, jeder hat mal Mühe mit dem alleinsein. Verlier die Hoffung, verlier aber niemals den Glauben daran dass es möglich ist und auch in deinem Herzen wird die Sonne wieder scheinen. Ich glaube daran.

    .... 

    "Ich habe ein Lieblingszitat, was Glück betrifft oder eben auch Loslassen. "Glück (oder Glückseligkeit) ist, zu akzeptieren, was ist.

    Wenn man Dinge akzeptiert wie sie gerade sind ohne ihnen eine Bedeutung zu geben."

    ...

    Nach meinem Empfinden handelt es sich bei dieser Beschreibung nicht um Glück, - sondern um die Akzeptanz des Daseins. - Auch das kann hilfreich sein.

    ...

    Ich könnte dir viiiiiele Situationen aufzählen, die du zwar akzeptierst, aber nicht wirklich als "Glück" wahr nimmst... (eitriger Zahn, Bus vor der Nase weggefahren, Bohrmaschine am Hobbytag in den ersten Minuten ruiniert.... uvm.)

    Ich meine aber nicht Glück haben, sondern glücklich sein. Dazwischen liegen Welten. Was ist denn glücklich sein anderes als Akzeptanz des Daseins. Grade in der heutigen Zeit, ist es doch ein Wunder und Glück dass man überhaupt ist.

    Du hast viele negative Beispiele aufgezählt, kannst du kurz aus der andren Sicht, aus der positivem Sicht noch ein paar Beispiele aufzählen?

    Ich will damit sagen, dass Glück kein Dauerzustand ist... es sind Momente und Phasen die beginnen, aber auch wieder enden. Gut so.

    Ansonsten würde die Dualität keinen Sinn ergeben.

    Das auf jeden Fall, aber glücklich sein, ist ja eine Einstellung. Ich denke nicht, dass die Dualität hier eine Rolle spielt.

    Ich rede auch nicht von immer gute Laune haben, das geht nicht, jeder hat mal schlechte Tage, kein Licht ohne Schatten.

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