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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.302 Beiträge · 208 Gefällt mir · 46.673 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 10.05.22, 00:35

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

    Da stimme ich zu. Aber was ist wenn der Partner weder zuhören noch reden will? Dann gibt es den Weg der  Schlauheit. In dem man Wege entwickelt den/die Partner/in auf Umwegen zum Reden zu bringen. Zum Beispiel einen Artikel einer Zeitung vorlegen, sagen schau Schatzi das beschäftigt mich zur Zeit. Muss dann nicht  auf ihn/sie  bezogen sein aber vielleicht beginnt er sich dann mit diesem Artikel zu beschäftigen. Das ist nur ein Beispiel von vielen möglichen. Eine Möglichkeit ihn/sie  durchs Hintertuerchen zum Reden zu bringen. Ich habe das angewendet in meiner Ehe. Jede Woche aergerte ich mich wenn ich mein Haushaltungsgeld wiedereinmal nicht bekommen habe. Dann habe ich meinem Mann die Zeitschrift eines Grossverteilers hin gelegt. Darin zu schmökern hat er immer gerne getan. Dann zeigte er mir jeweils was er gerne haben wollte. Da konnte ich dann sagen, ja Schatzi aber weisst Du da brauche ich erst etwas von Dir,denn ohne geht das nicht. Genauso hielt ich es mit einem anderen Problem. Als Hausfrau hat man ja kein eigenes Geld sofern man ja nicht mitarbeitet. Ich erschlich es mir indem ich ihm sagte ,Du das wuerde ich gerne machen. Meistens ging er darauf ein zum Beispiel Musikstunden oder Weiterbildung,Kurse ect. denn solche Sachen waren ihm wichtig. So konnte ich ihm zeigen dass ich fuer meine Hausarbeit auch etwas zugute hatte. Denn auch dieses Thema Taschengeld  war ein dauernder Streitpunkt zwischen uns. Allerdings hielt das auch nicht fuer immer. Nach 9 Jahren war die Luft draussen und ich ging. Sein Dilemma danach liess grüssen! Ach ja die Ehetherapien die wir noch versucht haben, fruchteten nichts mehr. Das nicht reden Koennen miteinander ueber Dinge die fuer den einen oder anderen von uns schon lange ein Problem war, war zu belastend geworden. Mein Beitrag sollte nur als Beispiel aufzeigen wo der Haase im Pfeffer liegt  in einer langen Beziehung. Was ich geschildert habe sollen ja an sich  nicht so schlimme Sachen sein es gibt ja noch sehr viel schlimmeres.  Nicht ueber seine Gefühle reden koennen ist noch schlimmer. Aber auch der tägliche Kleinkram wird oft zur immensen Belastung. Das nicht wahrgenommen werden, die Signale nicht beachten.

    In gewissen Punkten hast du sicher recht, es kommt natürlich darauf an wie weit er/sie bereits der Adoleszenz entwachsen ist, wenn überhaupt... und in wie fern er/sie Zugang zu den eigenen Gefühlen hat. Aber ich denke du vergisst, dass Männer und Frauen völlig unterschiedlich denken, subtile Hinweise die eine Frau dem Mann macht, wie du beschrieben, können im besten Fall von Frauen verstanden werden, da diese ähnlich denken. Ein Mann versteht gewisse Anspielungen einfach nicht, weil er anders denkt. Zum Beispiel, legt die Frau Musik auf, bewgt sich ein wenig zum Rythmus, summt die Melodie, hat vielleicht sogar noch Zeitschriften rumliegen in denen es ums Tanzen geht. Es scheint für jede Frau klar, sie will mit ihm einen Tanzkurs belegen. Er jedoch bemerkt vielleicht nicht mal die Veränderung, je nachdem wie schleichend diese anfängt. Weil er es einfach geniesst, dass seine Frau zu der Musik summt, und sich ein wenig bewegt und sie anscheinend gute Laune hat. Doch innerlich beginnt die Frau langsam zu kochen, sich zu nerven und zu denken: merkt der Idiot das eigentlich nicht? Nein, tut er nicht. Anstatt ihm einfach zu sagen: du Schatz, wie wäre es wir würden Tanzen gehen, ich möchte diese intime Atmosphäre und Romantik der ersten Nacht neu aufleben lassen, ich vermisse die Nähe zu dir und wünsche mir mehr Berührungen, dass unser Blut wieder in Wallung kommt (es gibt viele Arten wie es weitergeht 😅🤫😉). Diese Andeutung würde ein Mann verstehen.

    Die grösste Herausforderung ist nicht zu erahnen was der andere sich wünscht, sondern die Art es mitzuteilen. Und hierbei stellt sich er/sie am Ende gerne als Opfer dar, obwohl er einfach nicht geredet hat, denn Mann und Frau denken nicht gleich. (Nicht auf dich oder deine Bespiele bezogen, ich rede nur von eigenen Erfahrungen)

    Als Single kann man sich dann selber entdecken und wenn man Lust hat zu Tanzen, fragt man wen. Wenn man essen gehen will, redet man auch und findet wen, man fragt, teilt sich mit. Wenn man Sport machen möchte, mit jemandem, redet man, he lass mal 10km joggen gehen. Wir sagen nicht: die letzten 7 Tage habe ich mich kaum bewegt und viel gegessen und dann wissen beide: ah okay wir gehen jetzt 10 km joggen.

    Wenn man in den Urlaub will kommuniziert man das auch seinen Freunden. Doch wer geht nun alleine da alle rundum verpartnert oder Eltern sind in die Ferien? 

     

    Ich als Mann kann dazu sagen, sprich das Bedürfnis an, immer und direkt. Nicht drum herum reden, Nägel mit Köpfen, Ich Botschaften.

  • 09.05.22, 19:32 - Zuletzt bearbeitet 09.05.22, 19:56.

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

    Da stimme ich zu. Aber was ist wenn der Partner weder zuhören noch reden will? Dann gibt es den Weg der  Schlauheit. In dem man Wege entwickelt den/die Partner/in auf Umwegen zum Reden zu bringen. Zum Beispiel einen Artikel einer Zeitung vorlegen, sagen schau Schatzi das beschäftigt mich zur Zeit. Muss dann nicht  auf ihn/sie  bezogen sein aber vielleicht beginnt er sich dann mit diesem Artikel zu beschäftigen. Das ist nur ein Beispiel von vielen möglichen. Eine Möglichkeit ihn/sie  durchs Hintertuerchen zum Reden zu bringen. Ich habe das angewendet in meiner Ehe. Jede Woche aergerte ich mich wenn ich mein Haushaltungsgeld wiedereinmal nicht bekommen habe. Dann habe ich meinem Mann die Zeitschrift eines Grossverteilers hin gelegt. Darin zu schmökern hat er immer gerne getan. Dann zeigte er mir jeweils was er gerne haben wollte. Da konnte ich dann sagen, ja Schatzi aber weisst Du da brauche ich erst etwas von Dir,denn ohne geht das nicht. Genauso hielt ich es mit einem anderen Problem. Als Hausfrau hat man ja kein eigenes Geld sofern man ja nicht mitarbeitet. Ich erschlich es mir indem ich ihm sagte ,Du das wuerde ich gerne machen. Meistens ging er darauf ein zum Beispiel Musikstunden oder Weiterbildung,Kurse ect. denn solche Sachen waren ihm wichtig. So konnte ich ihm zeigen dass ich fuer meine Hausarbeit auch etwas zugute hatte. Denn auch dieses Thema Taschengeld  war ein dauernder Streitpunkt zwischen uns. Allerdings hielt das auch nicht fuer immer. Nach 9 Jahren war die Luft draussen und ich ging. Sein Dilemma danach liess grüssen! Ach ja die Ehetherapien die wir noch versucht haben, fruchteten nichts mehr. Das nicht reden Koennen miteinander ueber Dinge die fuer den einen oder anderen von uns schon lange ein Problem war, war zu belastend geworden. Mein Beitrag sollte nur als Beispiel aufzeigen wo der Haase im Pfeffer liegt  in einer langen Beziehung. Was ich geschildert habe sollen ja an sich  nicht so schlimme Sachen sein es gibt ja noch sehr viel schlimmeres.  Nicht ueber seine Gefühle reden koennen ist noch schlimmer. Aber auch der tägliche Kleinkram wird oft zur immensen Belastung. Das nicht wahrgenommen werden, die Signale nicht beachten.

  • 09.05.22, 15:40

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

  • 09.05.22, 15:36

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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  • 09.05.22, 15:17

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

  • 09.05.22, 14:42 - Zuletzt bearbeitet 09.05.22, 14:47.

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

  •  

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

     

    Wenn man sich aufopfern muss, ist das das Ende jeder Beziehung. Das macht alles nicht besser im Gegenteil,  das ist Krankmachend und ob das gut ist fuer die Kinder ist auch fraglich denn die bekommen sehr viel mit von dieser Vernunftbeziehung mit. Kinder wünschen sich Eltern die sich lieben und nicht kalt aneinander vorbei laufen. Besser eine vernünftige Trennung. Und wegen Geld eine Beziehung aufrechterhalten lohnt sich auch nicht. Es macht nicht glücklicher. Und Lösungen gibt es dafür immer wieder.

    Ja, Lösungen gibt es immer wieder - aber man muss sie auch sehen und den Mut haben, sie in Angriff zu nehmen. 

     

    Von außen betrachtet scheinen langjährige Beziehungen oft intakt zu sein:  die Kinder sind bereits außer Haus - keine Geldsorgen, da beide einen guten Job haben - ein tolles Haus, schuldenfrei und nette Nachbarn. Eine Idylle - aber sie kann trügen! 

    Die Beziehung aber  ist "abgenutzt", man ist nur mehr auf dem Papier verheiratet und die Unzufriedenheit führt häufig zu Streitereien - oft nur wegen Kleinigkeiten. Seit die Kinder aus dem Haus sind, verschlimmert sich die Situation. Das Leben wird zur Vorhölle, aber keiner setzt den finalen Schritt!

     

    Gerade Männer tun sich schwer: Das hängt viel mit Ängsten zusammen und einer falschen Vorstellung von Stolz! Angst vor dem Gerede und vor der Schmach, verlassen worden zu sein.

    Nicht selten führen diese Ängste zu Kurzschlusshandlungen, von denen die Frauen betroffen sind!

     

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

  •  

    Ruth H.:

     

    Wenn man sich aufopfern muss, ist das das Ende jeder Beziehung. Das macht alles nicht besser im Gegenteil,  das ist Krankmachend und ob das gut ist fuer die Kinder ist auch fraglich denn die bekommen sehr viel mit von dieser Vernunftbeziehung mit. Kinder wünschen sich Eltern die sich lieben und nicht kalt aneinander vorbei laufen. Besser eine vernünftige Trennung. Und wegen Geld eine Beziehung aufrechterhalten lohnt sich auch nicht. Es macht nicht glücklicher. Und Lösungen gibt es dafür immer wieder.

    Ja, Lösungen gibt es immer wieder - aber man muss sie auch sehen und den Mut haben, sie in Angriff zu nehmen. 

     

    Von außen betrachtet scheinen langjährige Beziehungen oft intakt zu sein:  die Kinder sind bereits außer Haus - keine Geldsorgen, da beide einen guten Job haben - ein tolles Haus, schuldenfrei und nette Nachbarn. Eine Idylle - aber sie kann trügen! 

    Die Beziehung aber  ist "abgenutzt", man ist nur mehr auf dem Papier verheiratet und die Unzufriedenheit führt häufig zu Streitereien - oft nur wegen Kleinigkeiten. Seit die Kinder aus dem Haus sind, verschlimmert sich die Situation. Das Leben wird zur Vorhölle, aber keiner setzt den finalen Schritt!

     

    Gerade Männer tun sich schwer: Das hängt viel mit Ängsten zusammen und einer falschen Vorstellung von Stolz! Angst vor dem Gerede und vor der Schmach, verlassen worden zu sein.

    Nicht selten führen diese Ängste zu Kurzschlusshandlungen, von denen die Frauen betroffen sind!

     

     

  • 09.05.22, 12:25
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  • 08.05.22, 00:52

     

    Martin:

     

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Sibylle , und in welchem Alter muss man zwingend in einer  Beziehung leben   , um glücklich zu sein ! 🙄 

    Vielleicht wenn Kinder vorhanden sind und man zum Wohle der KInder , die  nicht mehr intakte  Beziehung aufrecht erhalten möchte , oder aus finanziellen Gründen !  Gemeinsame Kredite , könnten eventuell die Partner aneinander binden , ansonsten fällt mir eigentlich nicht wirklich ein Grund ein , wobei man sich gegenseitig aufopfern muss! 

    Wenn man sich aufopfern muss, ist das das Ende jeder Beziehung. Das macht alles nicht besser im Gegenteil,  das ist Krankmachend und ob das gut ist fuer die Kinder ist auch fraglich denn die bekommen sehr viel mit von dieser Vernunftbeziehung mit. Kinder wünschen sich Eltern die sich lieben und nicht kalt aneinander vorbei laufen. Besser eine vernünftige Trennung. Und wegen Geld eine Beziehung aufrechterhalten lohnt sich auch nicht. Es macht nicht glücklicher. Und Lösungen gibt es dafür immer wieder.

  •  

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Sibylle , und in welchem Alter muss man zwingend in einer  Beziehung leben   , um glücklich zu sein ! 🙄 

    Vielleicht wenn Kinder vorhanden sind und man zum Wohle der KInder , die  nicht mehr intakte  Beziehung aufrecht erhalten möchte , oder aus finanziellen Gründen !  Gemeinsame Kredite , könnten eventuell die Partner aneinander binden , ansonsten fällt mir eigentlich nicht wirklich ein Grund ein , wobei man sich gegenseitig aufopfern muss! 

  • 07.05.22, 19:48

     

    SUMMERFEELING:

     

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Ich gebe dir in vielen Dingen recht! Wahre Freunde sind Goldes wert und können vieles ersetzen. 

    Ob es eine Alterserscheinung ist, dass man das Single-Leben bevorzugt? Oder spielen vielmehr Erfahrungen eine Rolle, die man in einer früheren Beziehung gemacht hat, die nicht immer rosig waren? 

    Ich denke, dass in einer Beziehung ein ausgeglichenes Verhältnis von  "Geben und Nehmen" vorhanden sein sollte und Freiräume für beide Seiten - Kompromisse ja, die sind notwendig, aber Selbstaufgabe? 

    Selbstaufgabe ist für mich ein Indiz für ein gestörtes Vertrauensverhältnis, wenn Verlustängste im Spiel sind und der eine sich für den anderen aufopfert und sich selbst dabei verliert.

     

     

     

     

     

     

    Sich selbst verlieren sollte es nie geben. Jede/r muss akzeptieren dass der/die Partnerin ein Eigenleben hat. Offenheit und gute Absprache sind hier wichtig. Ansonsten existiert da keine Vertrauensbasis und das zerstört eine Beziehung. Wir haben doch alle unsere Erfahrungen gemacht und sind hoffentlich gestärkt daraus hervor gegangen. Sind uns bewusster geworden was fuer uns geht und was nicht. Lasst Euch alle von negativen Erfahrungen nicht unterkriegen. Seid euch Eures Wertes bewusst denn IHR SEID VIEL WERT! 

  •  

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Ich gebe dir in vielen Dingen recht! Wahre Freunde sind Goldes wert und können vieles ersetzen. 

    Ob es eine Alterserscheinung ist, dass man das Single-Leben bevorzugt? Oder spielen vielmehr Erfahrungen eine Rolle, die man in einer früheren Beziehung gemacht hat, die nicht immer rosig waren? 

    Ich denke, dass in einer Beziehung ein ausgeglichenes Verhältnis von  "Geben und Nehmen" vorhanden sein sollte und Freiräume für beide Seiten - Kompromisse ja, die sind notwendig, aber Selbstaufgabe? 

    Selbstaufgabe ist für mich ein Indiz für ein gestörtes Vertrauensverhältnis, wenn Verlustängste im Spiel sind und der eine sich für den anderen aufopfert und sich selbst dabei verliert.

     

     

     

     

     

     

  • 07.05.22, 17:08 - Zuletzt bearbeitet 07.05.22, 17:10.

     

    Jessi:

    Single sein hat seine Vor- und Nachteile, ebenso wie in einer Beziehung zu sein. Mir ist eine Beziehung lieber, da mir Nähe und Zweisamkeit wichtig sind. Jemanden an seiner Seite zu haben, den man liebt und mit dem man sich ergänzt ist für mich persönlich so viel schöner als allein durchs Leben zu gehen. In einer Beziehung kann man sich ja auch Freiräume nehmen und Dinge nur für sich tun, dazu muss man nicht zwingend Single sein. Ich sehe eine Beziehung als eine schöne Ergänzung.

    Es gibt immer wieder Phasen im Leben wo man sich alleine fühlt. Vor allem während der Coronazeit ist mir das Single sein an die Nerven gegangen. Waren wir Aelteren doch in die Wohnungen verbannt. Da haette ich es mir gewünscht mit jemand zusammen zu sein. Aber dann kommt immer wieder eine  Zeit in der man das alleine sein auch geniesst. Wenn es einem mal nicht so gut geht, sei es Psychisch oder Körperlich,sehnt man sich auch oft nach jemand der einem mal hält. Nach Seelischer und Koerperlicher Naehe. So gesehen ist es nicht immer gut alleine zu sein, aber auch nicht immer gut  mit jemand zusammen zu sein. Vor allem wenn die Beziehung nicht sehr einfach ist.

  • 07.05.22, 16:54

    Single sein hat seine Vor- und Nachteile, ebenso wie in einer Beziehung zu sein. Mir ist eine Beziehung lieber, da mir Nähe und Zweisamkeit wichtig sind. Jemanden an seiner Seite zu haben, den man liebt und mit dem man sich ergänzt ist für mich persönlich so viel schöner als allein durchs Leben zu gehen. In einer Beziehung kann man sich ja auch Freiräume nehmen und Dinge nur für sich tun, dazu muss man nicht zwingend Single sein. Ich sehe eine Beziehung als eine schöne Ergänzung.

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 06.05.22, 21:18

     

    Maria:

     

    Riccardo:

    Maria:

    @ Riccardo 

     

    Ich tue mir wirklich schwer mit Menschen, die der Meinung sind...

     

    ....Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.... eine Wunschvorstellung die nie erreicht werden kann.... 

     

    Laut deiner Aussage gibt es keine Gleichberechtigung, weil man mit einem bestimmten Geschlecht geboren wurde? 🤔

     

    Natürlich sind Männer und Frauen nicht gleich. Alleine schon die monatlichen Hormonschwankungen als Frau sind nicht immer lustig, nur was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? 🤔

     

    Gleichberechtigung heißt ja, gleiche Rechte für alle, nicht dass wir alle gleich sind. 

     

    Sonst kann ich dir in vielen Punkten zustimmen, aber wie gesagt / geschrieben, das irritiert mich. 

     

     

    Ich fürchte das war ein bisschen unglücklich formuliert. Gleichberechtigung, vor dem Gesetz gleiches Recht haben und in allen anderen Aspekten da bin ich absolut dafür, es sollte niemand unterdrückt werden für das Geschlecht mit dem sie/er geboren.

     

    Ich meine eher die Geschlechterrollen, veraltete Denkweisen wie eine Beziehung oder Singleleben zu funktionieren hat/kann/sollte. Es werden gewisse Handlungen dem Mann zugesprochen, nur er ist dafür zuständig, andere Handlungen sollte nur die Frau übernehmen. Ein verlassen des ewig drehenden Hamsterrades, ein Umdenken auf beiden Geschlechtern ist nötig. Es ist nicht länger nötig, dass der Mann, der ewige Lonewolf sein muss, der immer stark sein muss. Auch der Mann hat sämtliches Gefühlsspektrum zur Verfügung, nicht nur die starken Gefühle. Dem Mann wurde Jahrzente oder gar Jahrhunderte lang weg erzogen Schmerz zuzugeben, Schmerz zu zeigen, Trauer zu zeigen. Die Frau, dem gegenüber wurde dazu vorbereitet mal einem starken Mann zu haben und zu tun was dieser befiehlt (auch ich habe hierbei ein kaltes Schaudern). Was dabei vergessen geht, Die Frau ist bereits unglaublich stark, es gibt nicht viele Männer die eine Geburt durchstehen würden deshalb auch anatomische Unterschiede bei den Geschlechtern. Und meiner Meinung nach hat niemand das Recht über einen anderen Menschen zu befehlen.

     

    Genauso, sollten in Beziehungen und eigentlich überall im Leben, ob man nun als Single oder mit einem Partner, immer auf seine Stärken setzen und vertrauen und nicht auf das negative, lerne aus Fehlern, habe Mut den nächsten Schritt auch alleine zu machen. 

    Man kann nie ohne Beziehung sein, selbst als Single bist du in einer Beziehung, der wichtigsten überhaupt (mit dir selber). Nur dann hast du die Möglichkeit, dich selber auf eine Art und Weise kennenzulernen wie es in einer Partnerbeziehung nicht möglich ist. 

     

     

    Marlene:

    Ich erkenne hier zwei Hauptthemen(probleme) in der Diskussion. 1. Die Gleichberechtigung. 2. Die Schuldfrage. Zu 1. gleiche Rechte für alle sollte eigentlich kein Thema mehr sein. Nirgendwo. Dass nicht alle Menschen gleich sind, ist ja wohl klar. Dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben, auch. Es sollten sich halt idealerweise zwei finden, deren Bedürfnisse sich decken bzw. ausgleichen. Womit wir bei Punkt 2 wären: wenn einer der Partner feststellt, dass seine Bedürfnisse nicht (mehr) ausreichend berücksichtigt bzw. abgedeckt werden, hat niemand "Schuld", sondern es passt nicht mehr zusammen.

     

    Welche Bedürfnisse bei wem mehr wiegen z.B. Freiheit, Sicherheit etc. ist wiederum Persönlichkeits- abhängig. Schuld ist man mMn nur dann, wenn man 1. sich selbst zulange dahingehend belügt, oder 2. dem Partner zulange was vormacht, oder 3. den anderen für seine Bedürfnisse benutzt oder 4. dem anderen Vorschriften macht wie er/sie zu sein hat, damit die Partnerschaft bestehen bleibt. 

    "Es gehören immer zwei dazu" stimmt nur insofern, wenn beide genau wissen, was sie selber wollen und was der Partner will und dann trotz Schieflage weitermachen, nur um z.B. nicht alleine sein zu müssen. Womit wir wieder bei Punkt 1 wären - echte Gleichberechtigung kann es nur bei gleichen Voraussetzungen punkto Wissensstand und Unabhängigkeit geben. Regelmäßige Kommunikation wär halt angebracht. 

     

    Das sehe ich anders: die Schuldfrage, wenn es nicht funktioniert, kann man sagen es ist niemand schuld, gleich wie es sind beide Schuld. Die Ermittlung der Schuld mag nicht konstruktiv erscheinen, ist sie es wirklich nicht? Durch das erkennen, der eigenen Handlungen, welche vielleicht eher ungünstig waren und ein Bruch herbeigeführt haben, kann ein Mensch doch wachsen und sich weiterentwickeln. Ein Fehler muss erst gemacht werden um zu erkennen, dass es falsch ist. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen, Talent bedeutet nichts ohne harte Arbeit. An sich und an Beziehungen sollte ständig gearbeitet werden.

     

     

    Ok, das ist schon ein genaueres Bild zu der Aussage. 

     

    Auch der Mann hat sämtliches Gefühlsspektrum zur Verfügung... 

     

    Ja bitte, und auch danach leben. 

    Diese Aussagen gefallen mir.Toll geschrieben! 👍👍👍

  • 06.05.22, 20:56 - Zuletzt bearbeitet 06.05.22, 20:57.

     

    Ruth H.:       Heute, 15:29 - Zuletzt bearbeitet Heute, 15:41.

     

    Frauen in der Schweiz verdienen fuer dieselbe Arbeit die ein Mann macht, immer noch 18% weniger als Maenner.

     

    Hallo Ruth,

     

    wir scheinen die gleichen Datenbasis zu haben da ich bei meiner Internetrecherche auf 18,1 Prozent gekommen bin. Für mich sollte es in der heutigen Zeit selbstverständlich sein das gleiche Arbeit gleich bezahlt wird. Da kämpfe ich also durchaus auch mit den Frauen. Allerdings stand bei mir auch das von diesen 18,1 Prozent nur 37,2 Prozent unerklärbar sind. Der wirkliche nicht begründbare Unterschied beträgt also von mir ausgerechnet nur 6,7332%. Nicht wirklich viel aber halt immer noch zu viel auch aus meiner Sicht. Bezüglich schlechten AHV-Renten sehe ich also eher das Problem das es Niedriglohnbereiche gibt welche die Renten bei Frauen aber auch bei Männern kürzen. Ich denke auch hier sollte man versuchen was gesellschaftlich zu bewegen zusammen; Hand in Hand Frauen mit den Männern und nicht einseitig nur die Rechte der Frauen zu stärken versuchen und womöglich anderes Unrecht zu erzeugen.

     

    Dir ein schöner Abend.

    Fabian      

     

  • 06.05.22, 20:14 - Zuletzt bearbeitet 06.05.22, 21:00.

     

    Riccardo:

    Maria:

    @ Riccardo 

     

    Ich tue mir wirklich schwer mit Menschen, die der Meinung sind...

     

    ....Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.... eine Wunschvorstellung die nie erreicht werden kann.... 

     

    Laut deiner Aussage gibt es keine Gleichberechtigung, weil man mit einem bestimmten Geschlecht geboren wurde? 🤔

     

    Natürlich sind Männer und Frauen nicht gleich. Alleine schon die monatlichen Hormonschwankungen als Frau sind nicht immer lustig, nur was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? 🤔

     

    Gleichberechtigung heißt ja, gleiche Rechte für alle, nicht dass wir alle gleich sind. 

     

    Sonst kann ich dir in vielen Punkten zustimmen, aber wie gesagt / geschrieben, das irritiert mich. 

     

     

    Ich fürchte das war ein bisschen unglücklich formuliert. Gleichberechtigung, vor dem Gesetz gleiches Recht haben und in allen anderen Aspekten da bin ich absolut dafür, es sollte niemand unterdrückt werden für das Geschlecht mit dem sie/er geboren.

     

    Ich meine eher die Geschlechterrollen, veraltete Denkweisen wie eine Beziehung oder Singleleben zu funktionieren hat/kann/sollte. Es werden gewisse Handlungen dem Mann zugesprochen, nur er ist dafür zuständig, andere Handlungen sollte nur die Frau übernehmen. Ein verlassen des ewig drehenden Hamsterrades, ein Umdenken auf beiden Geschlechtern ist nötig. Es ist nicht länger nötig, dass der Mann, der ewige Lonewolf sein muss, der immer stark sein muss. Auch der Mann hat sämtliches Gefühlsspektrum zur Verfügung, nicht nur die starken Gefühle. Dem Mann wurde Jahrzente oder gar Jahrhunderte lang weg erzogen Schmerz zuzugeben, Schmerz zu zeigen, Trauer zu zeigen. Die Frau, dem gegenüber wurde dazu vorbereitet mal einem starken Mann zu haben und zu tun was dieser befiehlt (auch ich habe hierbei ein kaltes Schaudern). Was dabei vergessen geht, Die Frau ist bereits unglaublich stark, es gibt nicht viele Männer die eine Geburt durchstehen würden deshalb auch anatomische Unterschiede bei den Geschlechtern. Und meiner Meinung nach hat niemand das Recht über einen anderen Menschen zu befehlen.

     

    Genauso, sollten in Beziehungen und eigentlich überall im Leben, ob man nun als Single oder mit einem Partner, immer auf seine Stärken setzen und vertrauen und nicht auf das negative, lerne aus Fehlern, habe Mut den nächsten Schritt auch alleine zu machen. 

    Man kann nie ohne Beziehung sein, selbst als Single bist du in einer Beziehung, der wichtigsten überhaupt (mit dir selber). Nur dann hast du die Möglichkeit, dich selber auf eine Art und Weise kennenzulernen wie es in einer Partnerbeziehung nicht möglich ist. 

     

     

    Marlene:

    Ich erkenne hier zwei Hauptthemen(probleme) in der Diskussion. 1. Die Gleichberechtigung. 2. Die Schuldfrage. Zu 1. gleiche Rechte für alle sollte eigentlich kein Thema mehr sein. Nirgendwo. Dass nicht alle Menschen gleich sind, ist ja wohl klar. Dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben, auch. Es sollten sich halt idealerweise zwei finden, deren Bedürfnisse sich decken bzw. ausgleichen. Womit wir bei Punkt 2 wären: wenn einer der Partner feststellt, dass seine Bedürfnisse nicht (mehr) ausreichend berücksichtigt bzw. abgedeckt werden, hat niemand "Schuld", sondern es passt nicht mehr zusammen.

     

    Welche Bedürfnisse bei wem mehr wiegen z.B. Freiheit, Sicherheit etc. ist wiederum Persönlichkeits- abhängig. Schuld ist man mMn nur dann, wenn man 1. sich selbst zulange dahingehend belügt, oder 2. dem Partner zulange was vormacht, oder 3. den anderen für seine Bedürfnisse benutzt oder 4. dem anderen Vorschriften macht wie er/sie zu sein hat, damit die Partnerschaft bestehen bleibt. 

    "Es gehören immer zwei dazu" stimmt nur insofern, wenn beide genau wissen, was sie selber wollen und was der Partner will und dann trotz Schieflage weitermachen, nur um z.B. nicht alleine sein zu müssen. Womit wir wieder bei Punkt 1 wären - echte Gleichberechtigung kann es nur bei gleichen Voraussetzungen punkto Wissensstand und Unabhängigkeit geben. Regelmäßige Kommunikation wär halt angebracht. 

     

    Das sehe ich anders: die Schuldfrage, wenn es nicht funktioniert, kann man sagen es ist niemand schuld, gleich wie es sind beide Schuld. Die Ermittlung der Schuld mag nicht konstruktiv erscheinen, ist sie es wirklich nicht? Durch das erkennen, der eigenen Handlungen, welche vielleicht eher ungünstig waren und ein Bruch herbeigeführt haben, kann ein Mensch doch wachsen und sich weiterentwickeln. Ein Fehler muss erst gemacht werden um zu erkennen, dass es falsch ist. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen, Talent bedeutet nichts ohne harte Arbeit. An sich und an Beziehungen sollte ständig gearbeitet werden.

     

     

    Ok, das ist schon ein genaueres Bild zu der Aussage. 

     

    Auch der Mann hat sämtliches Gefühlsspektrum zur Verfügung... 

     

    Ja bitte, und auch danach leben. 

  • 06.05.22, 19:09

    Maria:

    @ Riccardo 

     

    Ich tue mir wirklich schwer mit Menschen, die der Meinung sind...

     

    ....Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.... eine Wunschvorstellung die nie erreicht werden kann.... 

     

    Laut deiner Aussage gibt es keine Gleichberechtigung, weil man mit einem bestimmten Geschlecht geboren wurde? 🤔

     

    Natürlich sind Männer und Frauen nicht gleich. Alleine schon die monatlichen Hormonschwankungen als Frau sind nicht immer lustig, nur was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? 🤔

     

    Gleichberechtigung heißt ja, gleiche Rechte für alle, nicht dass wir alle gleich sind. 

     

    Sonst kann ich dir in vielen Punkten zustimmen, aber wie gesagt / geschrieben, das irritiert mich. 

     

     

    Ich fürchte das war ein bisschen unglücklich formuliert. Gleichberechtigung, vor dem Gesetz gleiches Recht haben und in allen anderen Aspekten da bin ich absolut dafür, es sollte niemand unterdrückt werden für das Geschlecht mit dem sie/er geboren.

     

    Ich meine eher die Geschlechterrollen, veraltete Denkweisen wie eine Beziehung oder Singleleben zu funktionieren hat/kann/sollte. Es werden gewisse Handlungen dem Mann zugesprochen, nur er ist dafür zuständig, andere Handlungen sollte nur die Frau übernehmen. Ein verlassen des ewig drehenden Hamsterrades, ein Umdenken auf beiden Geschlechtern ist nötig. Es ist nicht länger nötig, dass der Mann, der ewige Lonewolf sein muss, der immer stark sein muss. Auch der Mann hat sämtliches Gefühlsspektrum zur Verfügung, nicht nur die starken Gefühle. Dem Mann wurde Jahrzente oder gar Jahrhunderte lang weg erzogen Schmerz zuzugeben, Schmerz zu zeigen, Trauer zu zeigen. Die Frau, dem gegenüber wurde dazu vorbereitet mal einem starken Mann zu haben und zu tun was dieser befiehlt (auch ich habe hierbei ein kaltes Schaudern). Was dabei vergessen geht, Die Frau ist bereits unglaublich stark, es gibt nicht viele Männer die eine Geburt durchstehen würden deshalb auch anatomische Unterschiede bei den Geschlechtern. Und meiner Meinung nach hat niemand das Recht über einen anderen Menschen zu befehlen.

     

    Genauso, sollten in Beziehungen und eigentlich überall im Leben, ob man nun als Single oder mit einem Partner, immer auf seine Stärken setzen und vertrauen und nicht auf das negative, lerne aus Fehlern, habe Mut den nächsten Schritt auch alleine zu machen. 

    Man kann nie ohne Beziehung sein, selbst als Single bist du in einer Beziehung, der wichtigsten überhaupt (mit dir selber). Nur dann hast du die Möglichkeit, dich selber auf eine Art und Weise kennenzulernen wie es in einer Partnerbeziehung nicht möglich ist. 

     

     

    Marlene:

    Ich erkenne hier zwei Hauptthemen(probleme) in der Diskussion. 1. Die Gleichberechtigung. 2. Die Schuldfrage. Zu 1. gleiche Rechte für alle sollte eigentlich kein Thema mehr sein. Nirgendwo. Dass nicht alle Menschen gleich sind, ist ja wohl klar. Dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben, auch. Es sollten sich halt idealerweise zwei finden, deren Bedürfnisse sich decken bzw. ausgleichen. Womit wir bei Punkt 2 wären: wenn einer der Partner feststellt, dass seine Bedürfnisse nicht (mehr) ausreichend berücksichtigt bzw. abgedeckt werden, hat niemand "Schuld", sondern es passt nicht mehr zusammen.

     

    Welche Bedürfnisse bei wem mehr wiegen z.B. Freiheit, Sicherheit etc. ist wiederum Persönlichkeits- abhängig. Schuld ist man mMn nur dann, wenn man 1. sich selbst zulange dahingehend belügt, oder 2. dem Partner zulange was vormacht, oder 3. den anderen für seine Bedürfnisse benutzt oder 4. dem anderen Vorschriften macht wie er/sie zu sein hat, damit die Partnerschaft bestehen bleibt. 

    "Es gehören immer zwei dazu" stimmt nur insofern, wenn beide genau wissen, was sie selber wollen und was der Partner will und dann trotz Schieflage weitermachen, nur um z.B. nicht alleine sein zu müssen. Womit wir wieder bei Punkt 1 wären - echte Gleichberechtigung kann es nur bei gleichen Voraussetzungen punkto Wissensstand und Unabhängigkeit geben. Regelmäßige Kommunikation wär halt angebracht. 

     

    Das sehe ich anders: die Schuldfrage, wenn es nicht funktioniert, kann man sagen es ist niemand schuld, gleich wie es sind beide Schuld. Die Ermittlung der Schuld mag nicht konstruktiv erscheinen, ist sie es wirklich nicht? Durch das erkennen, der eigenen Handlungen, welche vielleicht eher ungünstig waren und ein Bruch herbeigeführt haben, kann ein Mensch doch wachsen und sich weiterentwickeln. Ein Fehler muss erst gemacht werden um zu erkennen, dass es falsch ist. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen, Talent bedeutet nichts ohne harte Arbeit. An sich und an Beziehungen sollte ständig gearbeitet werden.

     

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