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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.302 Beiträge · 208 Gefällt mir · 46.673 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  •  

    Ruth H.:

     

    Nochmals ich lieber Summerfeeling. Bewundere Dich dass Du so ein toller Mensch geworden bist trotz oder gerade der traurigen Erinnerungen. Ich bedaure jeden der keine glückliche Kindheit gehabt hat. ich selbst habe lange und manchmal auch jetzt noch Schuldgefühle gegenüber meinen Töchtern weil sie auch sehr gelitten haben unter unserer Scheidung und dem Streit Ich haette ihnen von Herzen  gerne etwas anderes gegönnt. Ich selbst hatte eine bescheidene ,aber glückliche Kindheit mit Eltern die immer fuer uns da waren und drei älteren Schwestern. Meine Eltern heirateten während des 2 Weltkriegs. Sie hatten es nicht leicht da das Geld in der Kriegs-und Nachkriegszeit auch in der Schweiz knapp war. Es fehlte oft an vielem. Jedoch liessen sie uns das nie spüren. Es fehlte uns an nichts und ich bewundere Meine Eltern dafür. Es gab zwar auch Streit zwischen ihnen und wir Kinder bekamen das mit. Mein Vater verschwand dann öfters fuer eine Nacht, wohin auch immer, aber kam jedesmal am anderen Tag mit einem Blumenstaruss auf dem Rücken nachhause und alles war wieder gut. Wir haben schon immer wieder gesehen dass unsere Elter sich liebten aber mehr als Küsschen sahen wir nicht. Mein Vater war sehr streng aber auch sehr stolz auf sein 5 Maedelhaus. Auch mit meiner Mutter war er sehr streng. Sie waere gerne Arbeiten gegangen was fuer unseren Vater nicht in frage kam. Er verbot es ihr. So ging sie heimlich putzen um sich etwas Taschengeld zu verdienen denn sie bekam von meinem Vater nichts. ich glaube sie fühlte sich sehr unterdrückt und litt darunter denn sie war sehr intelligent und vielseitig begabt. Wir spürten  es  jedesmal wenn es ihr schlecht ging und fühlten mit ihr. Bei Streit und Meinungsverschiedenheiten hatte unser Vater immer einen schweren Stand denn wir hielten zur Mutter. 

    Punkto Sexualitaet und Aufklärung wurde kein Wort gesprochen. Wir wurden nicht aufgeklärt. Es war ein totales tabu. Es gab strikte regeln wie wir Mädchen uns gegenüber Maenenrn zu verhalten hatten als wir begannen uns fuer Jungs zu interessieren. Ein Mädchen spricht keinen Mann an bis er es gnaedigst selber tut. Ich war deswegen sehr lange sehr gehemmt. Auch ich hatte die Phase dass ich mich eng fuehlte  zuhause deswegen und verliess mein Elternhaus direkt nach Schulabgang. Ich denke noch heute gerne an meine Kindheit zurück. Fuer ein Kind ist es sehr wichtig und auch mitentscheidend und prägend für sein späteres Leben was es in der Kindheit erlebt hat. 

    Ich moechte Dir Mut und Kraft zu sprechen so zu bleiben wie Du jetzt bist Summerfeeling.

    Liebe Ruth, ich danke dir für deine mitfühlenden Worte! Du hast mich gefragt, wie ich meine Eltern in Erinnerung habe.

    Nun, meinem Vater hat man wie vielen anderen die Jugend gestohlen. Eingerückt als Freiwilliger, denn das Abenteuer lockte und außerdem sah diese verlorene Generation keine andere Möglichkeit der Tristesse zu entkommen, als in den Krieg zu ziehen.

    Nur wer zu dieser Zeit eine Uniform trug, zählte in der Gesellschaft. Wer dazu noch diverse Auszeichnungen aufweisen konnte, dem lagen die Frauen zu Füßen.

    Herrschte anfangs Jubelstimmung, als man als Sieger in Paris einmarschierte, wendete sich das Blatt, als der Russlandfeldzug zum brutalen Überlebenskampf wurde. 

    Zurück kamen sie als seelische Kriegskrüppel.

    Es hat mich auch nicht gewundert, dass Vater keine Gefühle zeigen konnte, das Erlebte hatte ihn abgestumpft.

    Nicht nur ich, auch meine Mutter litt unter der Gefühlslosigkeit. Sie war aber nicht in der Lage, die Situation zu ändern. Ein Ausbruch war auch nicht möglich, da sie auf meinen Vater angewiesen war. Anfänglich begehrte sie auf und unertragliche Auseinandersetzungen waren an der Tagesordnung. 

    Ihre psychischen Probleme nahmen zu und äußerten sich in Verfolgungswahn und Angstzuständen. Auch der Umstand, dass Vater während der Woche auswärts arbeitete und nur am Wochenende anwesend war, trug dazu bei, dass sich ihr Zustand verschlimmerte. 

     

    Frauen sind oft die Hauptleidtragenden, wie auch dein Beispiel zeigt: Wenn der Mann über sie bestimmt und ihre Entfaltungsmöglichkeiten einschränkt.

     

     

     

  • 31.05.22, 22:28 - Zuletzt bearbeitet 31.05.22, 22:31.

     

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

    VORBILDER


    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, da das Thema der Diskussion in den Hintergrund getreten ist. Zuletzt habe ich von der Vorbildwirkung der Eltern geschrieben, die mitentscheidend für die Entwicklung der Heranwachsenden ist.


    Das betrifft auch Beziehungen. Aber ich möchte niemand verurteilen, denn sie haben es nicht anders gekonnt.
    Wie erlebten wir unsere Eltern? Pflegten sie einen liebevollen Umgang miteinander und schufen sie Geborgenheit? Was lebten sie uns vor?
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Kind niemals sah, dass sich meine Eltern umarmten oder sich einen Kuss gaben. Gefühle wurden nicht gezeigt, vielleicht waren sie auch gar nicht vorhanden. 
    Erst als meine Mutter tragisch starb und ich die Wohnung räumte, stieß ich auf Liebesbriefe, die ich meinem Vater niemals zugetraut hätte. Hatte ich meinen Vater falsch eingeschätzt? Ich erlebte ihn hauptsächlich als den Strafenden, der wenig Versiändnis zeigte. 
    Und meine Mutter? Sie habe ich nie richtig glücklich gesehen. Sie schlug nie Wurzeln und - obwohl sie talentiert und intelligent war - gab sie sich schweigend ihrem Schicksal hin. Ihre Aufschreie verhallten, sie wurde niedergespritzt und mit Medikamenten ruhiggestellt. 
    Ihr Ende war tragisch wie ihr Leben - sie warf sich später vor den Zug.

     

    Ich wollte damals nur weg - wollte es besser machen, viel besser! Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit war groß, ich wollte endlich das finden, was mir die Eltern nicht bieten konnten.

     

    Mein Herzliches Beileid zu dem was dir wiederfahren ist, waren sicher keine einfachen Zeiten und andere bessere Erfahrungen waren wahrscheinlich der inbegriff deiner Wünsche und Träume. Auf der anderen Seite, weiss keiner wie du fühlst, keiner weiss was du durchgemacht hast denn keiner hat dein Leben gelebt und deine Erfahrungen gemacht, vor allem und deswegen bist du wie jeder ander Mensch einzigartig.

     

    Die Themen die du ansprichst gehen Hand in Hand mit den Werten und Glaubenssätzen mit welchen jeder Mensch in seinem Leben programmiert wurde.

    Ebenfalls ein spannendes Thema und ich denke viel Diskussionsbedarf, wenn ich auch denke, dass zu wenige Menschen so reflektiert sind, alles an sich selbst zu erkennen. 

     

    Ich hatte auch meine Glaubenssätze entwickelt, eher schlechtere durch die Erziehung, Ereignisse und das unwissen darüber, dass nichts davon mit mir zu tun hat. Eltern erziehen Kinder im besten Wissen und Gewissen und nichts was das Kind lernt sagt etwas über es aus, sondern meist nur über die Eltern. Auch über die Adoleszenz hinaus, sehen wir die Welt durch unsere Brillen und die wenigsten hinterfragen sie oder sich selbst. Seine eigenen Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern, erfordert viel Mut, Disziplin und eine hohe Frustrationstoleranz. In seine eigenen Erinnerungen einzutauchen, diese nochmals zu erleben und bei Bedarf zu verändern ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin. 

    "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit"

     

    Und ja ich gebe dir Recht, unsere schlechten Basisprogrammierungen wiederspiegeln die Fehler, die unsere Eltern mit uns und in ihren Leben gemacht haben. Unsere besseren wiederspiegeln das positive webei die meisten den Fokus auf den negativen haben. Erhält ein Kind zu wenig Liebe und Berührungen sucht es diese später diese Geborgenheit in Partnern und merkt nicht mal dass er klammert. Erhält ein Kind zu viel Nähe und Liebe bricht es später eher aus da vielleicht sein Bedürfnis nach Sicherheit übergrdeckt ist, das nach Freiheit allerdings Frustriert. Es sind die Fehler der Eltern ohne Zweifel, aber sie tragen keine Schuld und ein Vorwurf zu machen ist der falsche Weg.

     

    Das Schulsystem sollte anstelle anderer fragwürdigeren Pflichtfächer endlich mal psychologische Fächer aufnehmen, in welchen sich Menschen (Kinder) mit sich selbst befassen sollen und etwas darüber lernen wie sie selbst progrsmmiert wurden, anstelle wie man eine andere Maschine programmiert.

    Vor allem die Rechenmaschine muesste fuer mich als erstes weg. Ich hasste Rechnen,Mathe und Algebra sowie Geometrie.  Ich war da" Ruth guck in die Luft". Hatte Fensterplatz.  Waehlte einen Beruf in dem ich das nie brauchte. Also was solls. 

  • 31.05.22, 22:14 - Zuletzt bearbeitet 31.05.22, 22:23.

     

    SUMMERFEELING:

    VORBILDER


    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, da das Thema der Diskussion in den Hintergrund getreten ist. Zuletzt habe ich von der Vorbildwirkung der Eltern geschrieben, die mitentscheidend für die Entwicklung der Heranwachsenden ist.


    Das betrifft auch Beziehungen. Aber ich möchte niemand verurteilen, denn sie haben es nicht anders gekonnt.
    Wie erlebten wir unsere Eltern? Pflegten sie einen liebevollen Umgang miteinander und schufen sie Geborgenheit? Was lebten sie uns vor?
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Kind niemals sah, dass sich meine Eltern umarmten oder sich einen Kuss gaben. Gefühle wurden nicht gezeigt, vielleicht waren sie auch gar nicht vorhanden. 
    Erst als meine Mutter tragisch starb und ich die Wohnung räumte, stieß ich auf Liebesbriefe, die ich meinem Vater niemals zugetraut hätte. Hatte ich meinen Vater falsch eingeschätzt? Ich erlebte ihn hauptsächlich als den Strafenden, der wenig Versiändnis zeigte. 
    Und meine Mutter? Sie habe ich nie richtig glücklich gesehen. Sie schlug nie Wurzeln und - obwohl sie talentiert und intelligent war - gab sie sich schweigend ihrem Schicksal hin. Ihre Aufschreie verhallten, sie wurde niedergespritzt und mit Medikamenten ruhiggestellt. 
    Ihr Ende war tragisch wie ihr Leben - sie warf sich später vor den Zug.

     

    Ich wollte damals nur weg - wollte es besser machen, viel besser! Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit war groß, ich wollte endlich das finden, was mir die Eltern nicht bieten konnten.

    Nochmals ich lieber Summerfeeling. Bewundere Dich dass Du so ein toller Mensch geworden bist trotz oder gerade der traurigen Erinnerungen. Ich bedaure jeden der keine glückliche Kindheit gehabt hat. ich selbst habe lange und manchmal auch jetzt noch Schuldgefühle gegenüber meinen Töchtern weil sie auch sehr gelitten haben unter unserer Scheidung und dem Streit Ich haette ihnen von Herzen  gerne etwas anderes gegönnt. Ich selbst hatte eine bescheidene ,aber glückliche Kindheit mit Eltern die immer fuer uns da waren und drei älteren Schwestern. Meine Eltern heirateten während des 2 Weltkriegs. Sie hatten es nicht leicht da das Geld in der Kriegs-und Nachkriegszeit auch in der Schweiz knapp war. Es fehlte oft an vielem. Jedoch liessen sie uns das nie spüren. Es fehlte uns an nichts und ich bewundere Meine Eltern dafür. Es gab zwar auch Streit zwischen ihnen und wir Kinder bekamen das mit. Mein Vater verschwand dann öfters fuer eine Nacht, wohin auch immer, aber kam jedesmal am anderen Tag mit einem Blumenstaruss auf dem Rücken nachhause und alles war wieder gut. Wir haben schon immer wieder gesehen dass unsere Elter sich liebten aber mehr als Küsschen sahen wir nicht. Mein Vater war sehr streng aber auch sehr stolz auf sein 5 Maedelhaus. Auch mit meiner Mutter war er sehr streng. Sie waere gerne Arbeiten gegangen was fuer unseren Vater nicht in frage kam. Er verbot es ihr. So ging sie heimlich putzen um sich etwas Taschengeld zu verdienen denn sie bekam von meinem Vater nichts. ich glaube sie fühlte sich sehr unterdrückt und litt darunter denn sie war sehr intelligent und vielseitig begabt. Wir spürten  es  jedesmal wenn es ihr schlecht ging und fühlten mit ihr. Bei Streit und Meinungsverschiedenheiten hatte unser Vater immer einen schweren Stand denn wir hielten zur Mutter. 

    Punkto Sexualitaet und Aufklärung wurde kein Wort gesprochen. Wir wurden nicht aufgeklärt. Es war ein totales tabu. Es gab strikte regeln wie wir Mädchen uns gegenüber Maenenrn zu verhalten hatten als wir begannen uns fuer Jungs zu interessieren. Ein Mädchen spricht keinen Mann an bis er es gnaedigst selber tut. Ich war deswegen sehr lange sehr gehemmt. Auch ich hatte die Phase dass ich mich eng fuehlte  zuhause deswegen und verliess mein Elternhaus direkt nach Schulabgang. Ich denke noch heute gerne an meine Kindheit zurück. Fuer ein Kind ist es sehr wichtig und auch mitentscheidend und prägend für sein späteres Leben was es in der Kindheit erlebt hat. 

    Ich moechte Dir Mut und Kraft zu sprechen so zu bleiben wie Du jetzt bist Summerfeeling.

  • 31.05.22, 19:46

     

    SUMMERFEELING:

    VORBILDER


    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, da das Thema der Diskussion in den Hintergrund getreten ist. Zuletzt habe ich von der Vorbildwirkung der Eltern geschrieben, die mitentscheidend für die Entwicklung der Heranwachsenden ist.


    Das betrifft auch Beziehungen. Aber ich möchte niemand verurteilen, denn sie haben es nicht anders gekonnt.
    Wie erlebten wir unsere Eltern? Pflegten sie einen liebevollen Umgang miteinander und schufen sie Geborgenheit? Was lebten sie uns vor?
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Kind niemals sah, dass sich meine Eltern umarmten oder sich einen Kuss gaben. Gefühle wurden nicht gezeigt, vielleicht waren sie auch gar nicht vorhanden. 
    Erst als meine Mutter tragisch starb und ich die Wohnung räumte, stieß ich auf Liebesbriefe, die ich meinem Vater niemals zugetraut hätte. Hatte ich meinen Vater falsch eingeschätzt? Ich erlebte ihn hauptsächlich als den Strafenden, der wenig Versiändnis zeigte. 
    Und meine Mutter? Sie habe ich nie richtig glücklich gesehen. Sie schlug nie Wurzeln und - obwohl sie talentiert und intelligent war - gab sie sich schweigend ihrem Schicksal hin. Ihre Aufschreie verhallten, sie wurde niedergespritzt und mit Medikamenten ruhiggestellt. 
    Ihr Ende war tragisch wie ihr Leben - sie warf sich später vor den Zug.

     

    Ich wollte damals nur weg - wollte es besser machen, viel besser! Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit war groß, ich wollte endlich das finden, was mir die Eltern nicht bieten konnten.

     

    Mein Herzliches Beileid zu dem was dir wiederfahren ist, waren sicher keine einfachen Zeiten und andere bessere Erfahrungen waren wahrscheinlich der inbegriff deiner Wünsche und Träume. Auf der anderen Seite, weiss keiner wie du fühlst, keiner weiss was du durchgemacht hast denn keiner hat dein Leben gelebt und deine Erfahrungen gemacht, vor allem und deswegen bist du wie jeder ander Mensch einzigartig.

     

    Die Themen die du ansprichst gehen Hand in Hand mit den Werten und Glaubenssätzen mit welchen jeder Mensch in seinem Leben programmiert wurde.

    Ebenfalls ein spannendes Thema und ich denke viel Diskussionsbedarf, wenn ich auch denke, dass zu wenige Menschen so reflektiert sind, alles an sich selbst zu erkennen. 

     

    Ich hatte auch meine Glaubenssätze entwickelt, eher schlechtere durch die Erziehung, Ereignisse und das unwissen darüber, dass nichts davon mit mir zu tun hat. Eltern erziehen Kinder im besten Wissen und Gewissen und nichts was das Kind lernt sagt etwas über es aus, sondern meist nur über die Eltern. Auch über die Adoleszenz hinaus, sehen wir die Welt durch unsere Brillen und die wenigsten hinterfragen sie oder sich selbst. Seine eigenen Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern, erfordert viel Mut, Disziplin und eine hohe Frustrationstoleranz. In seine eigenen Erinnerungen einzutauchen, diese nochmals zu erleben und bei Bedarf zu verändern ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin. 

    "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit"

     

    Und ja ich gebe dir Recht, unsere schlechten Basisprogrammierungen wiederspiegeln die Fehler, die unsere Eltern mit uns und in ihren Leben gemacht haben. Unsere besseren wiederspiegeln das positive webei die meisten den Fokus auf den negativen haben. Erhält ein Kind zu wenig Liebe und Berührungen sucht es diese später diese Geborgenheit in Partnern und merkt nicht mal dass er klammert. Erhält ein Kind zu viel Nähe und Liebe bricht es später eher aus da vielleicht sein Bedürfnis nach Sicherheit übergrdeckt ist, das nach Freiheit allerdings Frustriert. Es sind die Fehler der Eltern ohne Zweifel, aber sie tragen keine Schuld und ein Vorwurf zu machen ist der falsche Weg.

     

    Das Schulsystem sollte anstelle anderer fragwürdigeren Pflichtfächer endlich mal psychologische Fächer aufnehmen, in welchen sich Menschen (Kinder) mit sich selbst befassen sollen und etwas darüber lernen wie sie selbst progrsmmiert wurden, anstelle wie man eine andere Maschine programmiert.

  • 31.05.22, 18:31

     

    SUMMERFEELING:

     

    SunFLOwer:

     

    Aber noch ist die Welt nicht verloren! Wenn ich Bergwanderungen unternehme, treffe ich vermehrt auf junge Menschen  (hauptsächlich weiblich, oft in Gruppen), die in der Natur die Entspannung suchen. 

     

     

    Sicher, dass das nicht die Instagram-Gen. war? 😄😝 Bisschen sehr Prosa, hier einen Zusammenhang zwischen jungen Wanderern und der Weltgesundheit herzustellen, findest du nicht auch? Speziell wenn man sich die von mir suggerierte Motivation oben genannter Subjekte heranzieht, die im totalen Widerspruch liegt zu dieser 'Träumerei'.

    Ich bin kein Träumer, denn mir ist bewusst, dass meine Schilderung nur ein kleiner Lichtblick ist! Aber ich bin überzeugt: Die Jugend ist besser als ihr Ruf! 

    Oft fehlen die Vorbilder - wenn Eltern ihren Kiindern kein Bewusstsein für die Natur vermitteln konnten, werden sie nur schwer Zugang finden. 

    Welche Hoffnung haben wir? Wir müssen auf die Jugend setzen, denn unsere Generation hat versagt! 

    Das klingt jetzt fuer mich eher pessimistisch. Ich erlebe junge Menschen sehr aufgeschlossen und Interessiert an allem möglichen was nichts mit der digitalen Welt zu tun hat.

  • 31.05.22, 18:27

     

    SUMMERFEELING:

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    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, da das Thema der Diskussion in den Hintergrund getreten ist. Zuletzt habe ich von der Vorbildwirkung der Eltern geschrieben, die mitentscheidend für die Entwicklung der Heranwachsenden ist.


    Das betrifft auch Beziehungen. Aber ich möchte niemand verurteilen, denn sie haben es nicht anders gekonnt.
    Wie erlebten wir unsere Eltern? Pflegten sie einen liebevollen Umgang miteinander und schufen sie Geborgenheit? Was lebten sie uns vor?
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Kind niemals sah, dass sich meine Eltern umarmten oder sich einen Kuss gaben. Gefühle wurden nicht gezeigt, vielleicht waren sie auch gar nicht vorhanden. 
    Erst als meine Mutter tragisch starb und ich die Wohnung räumte, stieß ich auf Liebesbriefe, die ich meinem Vater niemals zugetraut hätte. Hatte ich meinen Vater falsch eingeschätzt? Ich erlebte ihn hauptsächlich als den Strafenden, der wenig Versiändnis zeigte. 
    Und meine Mutter? Sie habe ich nie richtig glücklich gesehen. Sie schlug nie Wurzeln und - obwohl sie talentiert und intelligent war - gab sie sich schweigend ihrem Schicksal hin. Ihre Aufschreie verhallten, sie wurde niedergespritzt und mit Medikamenten ruhiggestellt. 
    Ihr Ende war tragisch wie ihr Leben - sie warf sich später vor den Zug.

     

    Ich wollte damals nur weg - wollte es besser machen, viel besser! Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit war groß, ich wollte endlich das finden, was mir die Eltern nicht bieten konnten.

    Hi Summerfeeeling. Das ist ja sehr traurig was Du da erlebt hast. Aber wie war Dein Vater denn zu Dir ausser streng? Und Deine Mutter? Zeigten sie denn auch Euch gegenüber keine Gefühle?  Was uns Eltern vorgelebt haben,spielt in der spaeteren Entwicklung der Kinder eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ein Kind sollte nebst Erziehung und Disziplin vor allem Liebe und Körperliche Naehe erfahren damit es spaeter selber gesunde Beziehungen erleben kann Liebe geben und Liebe empfinden.

     

  • VORBILDER


    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, da das Thema der Diskussion in den Hintergrund getreten ist. Zuletzt habe ich von der Vorbildwirkung der Eltern geschrieben, die mitentscheidend für die Entwicklung der Heranwachsenden ist.


    Das betrifft auch Beziehungen. Aber ich möchte niemand verurteilen, denn sie haben es nicht anders gekonnt.
    Wie erlebten wir unsere Eltern? Pflegten sie einen liebevollen Umgang miteinander und schufen sie Geborgenheit? Was lebten sie uns vor?
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Kind niemals sah, dass sich meine Eltern umarmten oder sich einen Kuss gaben. Gefühle wurden nicht gezeigt, vielleicht waren sie auch gar nicht vorhanden. 
    Erst als meine Mutter tragisch starb und ich die Wohnung räumte, stieß ich auf Liebesbriefe, die ich meinem Vater niemals zugetraut hätte. Hatte ich meinen Vater falsch eingeschätzt? Ich erlebte ihn hauptsächlich als den Strafenden, der wenig Versiändnis zeigte. 
    Und meine Mutter? Sie habe ich nie richtig glücklich gesehen. Sie schlug nie Wurzeln und - obwohl sie talentiert und intelligent war - gab sie sich schweigend ihrem Schicksal hin. Ihre Aufschreie verhallten, sie wurde niedergespritzt und mit Medikamenten ruhiggestellt. 
    Ihr Ende war tragisch wie ihr Leben - sie warf sich später vor den Zug.

     

    Ich wollte damals nur weg - wollte es besser machen, viel besser! Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit war groß, ich wollte endlich das finden, was mir die Eltern nicht bieten konnten.

  •  

    SunFLOwer:

     

    Aber noch ist die Welt nicht verloren! Wenn ich Bergwanderungen unternehme, treffe ich vermehrt auf junge Menschen  (hauptsächlich weiblich, oft in Gruppen), die in der Natur die Entspannung suchen. 

     

     

    Sicher, dass das nicht die Instagram-Gen. war? 😄😝 Bisschen sehr Prosa, hier einen Zusammenhang zwischen jungen Wanderern und der Weltgesundheit herzustellen, findest du nicht auch? Speziell wenn man sich die von mir suggerierte Motivation oben genannter Subjekte heranzieht, die im totalen Widerspruch liegt zu dieser 'Träumerei'.

    Ich bin kein Träumer, denn mir ist bewusst, dass meine Schilderung nur ein kleiner Lichtblick ist! Aber ich bin überzeugt: Die Jugend ist besser als ihr Ruf! 

    Oft fehlen die Vorbilder - wenn Eltern ihren Kiindern kein Bewusstsein für die Natur vermitteln konnten, werden sie nur schwer Zugang finden. 

    Welche Hoffnung haben wir? Wir müssen auf die Jugend setzen, denn unsere Generation hat versagt! 

  • 31.05.22, 01:25

     

    Aber noch ist die Welt nicht verloren! Wenn ich Bergwanderungen unternehme, treffe ich vermehrt auf junge Menschen  (hauptsächlich weiblich, oft in Gruppen), die in der Natur die Entspannung suchen. 

     

     

    Sicher, dass das nicht die Instagram-Gen. war? 😄😝 Bisschen sehr Prosa, hier einen Zusammenhang zwischen jungen Wanderern und der Weltgesundheit herzustellen, findest du nicht auch? Speziell wenn man sich die von mir suggerierte Motivation oben genannter Subjekte heranzieht, die im totalen Widerspruch liegt zu dieser 'Träumerei'.

  • 28.05.22, 21:06

    Hallo  alle zusammen. Heute ist Christoph aus Hattingen aufgebrochen zu einem 3 Monatigen Segeltoern nach Skandinavien. Schickt ihm doch alle eure Gruesse , Toi Toi Toi  und viel Glück fuer sein grosses Vorhaben!

  • 28.05.22, 20:17 - Zuletzt bearbeitet 28.05.22, 20:23.

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    ……..Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem…..
     

     

    Angst kann ein Antreiber sein, etwas zu tun …oder auch nicht …

     

    Häufig werden Emotionen mit Gefühlen gleichgesetzt, doch das ist nicht ganz richtig. Der Unterschied besteht darin, dass ein Gefühl bloß ein Teil einer Emotion ist. Gefühle, wie Freude, Angst oder Wut, gehören nämlich genauso zu einer Emotion wie körperliche Reaktionen (z. B. Lachen, Gänsehaut) und Denkprozesse (z. B. Gedächtnis, Entscheidungen treffen).

     

    Angst ist ein Antreiber auf jeden Fall, wurde glaube ich kürzlich mal erwähnt.

    Vielleicht bin ich grad ein wenig Meschugge, ich komme grad nicht auf den Zusammenhang zwischen dem aktuell diskutierten und dem Thema mit den Gefühlen bzw. Emotionen?

     

     

    Ola:

    Liebe Mitdiskutiererer! 

     

    (Gibt es das Wort überhaupt?)

     

    Die Diskussion ist spannend und nimmt kein Ende. Wie wäre es, wir treffen uns real - Zeit ist perfekt, Sommer, 9 Euro Ticket, was kommt, ist ungewiss, also wen nicht jetzt, wann dann? Dazu gibt es in Bonn eine sehr spannende Ausstellung zum Thema Gehirn.

     

    Ihr könnt bei mir schlafen direkt in der Wohnung oder in meinem Garten zelten. Ich wohne in Dachgeschosswohnung mit meinen Kindern. Wir können grillen, Feuer machen, wandern, bis morgen grauen diskutieren, oder was es uns so einfällt... Ich würde mich freuen.

     

    Nächste Woche ist Museumsmeilenfest und ich habe Urlaub. Spätere Termine sind natürlich auch möglich...

     

    Was denkt ihr?

     

    Liegt für mich nicht gerade am Weg aber die Idee ist genial, macht das unbedingt🙏...

    Liebe Vero. Also meiner Ansicht nach sind  Gefühle die Grundlage fuer Emotionen. Hat man vor einem Vorfall schon  neagtive Gefühle  wegen irgendetwas, dann braucht es nur noch wenig bis gar nichts bis es zu einem Emotionalen Ausbruch kommt. Das Fass ueberleauft. 

  • 27.05.22, 22:07 - Zuletzt bearbeitet 27.05.22, 22:08.

     

    Ruth H.:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    ……..Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem…..
     

     

    Angst kann ein Antreiber sein, etwas zu tun …oder auch nicht …

     

    Häufig werden Emotionen mit Gefühlen gleichgesetzt, doch das ist nicht ganz richtig. Der Unterschied besteht darin, dass ein Gefühl bloß ein Teil einer Emotion ist. Gefühle, wie Freude, Angst oder Wut, gehören nämlich genauso zu einer Emotion wie körperliche Reaktionen (z. B. Lachen, Gänsehaut) und Denkprozesse (z. B. Gedächtnis, Entscheidungen treffen).

     

    Angst ist ein Antreiber auf jeden Fall, wurde glaube ich kürzlich mal erwähnt.

    Vielleicht bin ich grad ein wenig Meschugge, ich komme grad nicht auf den Zusammenhang zwischen dem aktuell diskutierten und dem Thema mit den Gefühlen bzw. Emotionen?

     

     

    Ola:

    Liebe Mitdiskutiererer! 

     

    (Gibt es das Wort überhaupt?)

     

    Die Diskussion ist spannend und nimmt kein Ende. Wie wäre es, wir treffen uns real - Zeit ist perfekt, Sommer, 9 Euro Ticket, was kommt, ist ungewiss, also wen nicht jetzt, wann dann? Dazu gibt es in Bonn eine sehr spannende Ausstellung zum Thema Gehirn.

     

    Ihr könnt bei mir schlafen direkt in der Wohnung oder in meinem Garten zelten. Ich wohne in Dachgeschosswohnung mit meinen Kindern. Wir können grillen, Feuer machen, wandern, bis morgen grauen diskutieren, oder was es uns so einfällt... Ich würde mich freuen.

     

    Nächste Woche ist Museumsmeilenfest und ich habe Urlaub. Spätere Termine sind natürlich auch möglich...

     

    Was denkt ihr?

     

    Liegt für mich nicht gerade am Weg aber die Idee ist genial, macht das unbedingt🙏...

    Schade aber Bonn ist nicht gerade an meinem Weg. Ein bisschen weit weg von Zuerich. Aber die Idee ist toll. 

    Könnte Euch ja mal nach Zuerich einladen, aber da muessten wir in meinem Wohnzimmer Kreuzbeigen machen!Lach!

    Da wir einige aus der Schweiz sind,koennten wir Schweizer uns doch mal treffen und von unserem Treffen gruesse nach Deutschland und Oesterreich senden. Mit Bildern und Videos! Waere doch was oder nicht?

  • 27.05.22, 19:43

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    ……..Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem…..
     

     

    Angst kann ein Antreiber sein, etwas zu tun …oder auch nicht …

     

    Häufig werden Emotionen mit Gefühlen gleichgesetzt, doch das ist nicht ganz richtig. Der Unterschied besteht darin, dass ein Gefühl bloß ein Teil einer Emotion ist. Gefühle, wie Freude, Angst oder Wut, gehören nämlich genauso zu einer Emotion wie körperliche Reaktionen (z. B. Lachen, Gänsehaut) und Denkprozesse (z. B. Gedächtnis, Entscheidungen treffen).

     

    Angst ist ein Antreiber auf jeden Fall, wurde glaube ich kürzlich mal erwähnt.

    Vielleicht bin ich grad ein wenig Meschugge, ich komme grad nicht auf den Zusammenhang zwischen dem aktuell diskutierten und dem Thema mit den Gefühlen bzw. Emotionen?

     

     

    Ola:

    Liebe Mitdiskutiererer! 

     

    (Gibt es das Wort überhaupt?)

     

    Die Diskussion ist spannend und nimmt kein Ende. Wie wäre es, wir treffen uns real - Zeit ist perfekt, Sommer, 9 Euro Ticket, was kommt, ist ungewiss, also wen nicht jetzt, wann dann? Dazu gibt es in Bonn eine sehr spannende Ausstellung zum Thema Gehirn.

     

    Ihr könnt bei mir schlafen direkt in der Wohnung oder in meinem Garten zelten. Ich wohne in Dachgeschosswohnung mit meinen Kindern. Wir können grillen, Feuer machen, wandern, bis morgen grauen diskutieren, oder was es uns so einfällt... Ich würde mich freuen.

     

    Nächste Woche ist Museumsmeilenfest und ich habe Urlaub. Spätere Termine sind natürlich auch möglich...

     

    Was denkt ihr?

     

    Liegt für mich nicht gerade am Weg aber die Idee ist genial, macht das unbedingt🙏...

    Schade aber Bonn ist nicht gerade an meinem Weg. Ein bisschen weit weg von Zuerich. Aber die Idee ist toll. 

    Könnte Euch ja mal nach Zuerich einladen, aber da muessten wir in meinem Wohnzimmer Kreuzbeigen machen!Lach!

  • 27.05.22, 19:41

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    ……..Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem…..
     

     

    Angst kann ein Antreiber sein, etwas zu tun …oder auch nicht …

     

    Häufig werden Emotionen mit Gefühlen gleichgesetzt, doch das ist nicht ganz richtig. Der Unterschied besteht darin, dass ein Gefühl bloß ein Teil einer Emotion ist. Gefühle, wie Freude, Angst oder Wut, gehören nämlich genauso zu einer Emotion wie körperliche Reaktionen (z. B. Lachen, Gänsehaut) und Denkprozesse (z. B. Gedächtnis, Entscheidungen treffen).

     

    Angst ist ein Antreiber auf jeden Fall, wurde glaube ich kürzlich mal erwähnt.

    Vielleicht bin ich grad ein wenig Meschugge, ich komme grad nicht auf den Zusammenhang zwischen dem aktuell diskutierten und dem Thema mit den Gefühlen bzw. Emotionen?

     

     

    Ola:

    Liebe Mitdiskutiererer! 

     

    (Gibt es das Wort überhaupt?)

     

    Die Diskussion ist spannend und nimmt kein Ende. Wie wäre es, wir treffen uns real - Zeit ist perfekt, Sommer, 9 Euro Ticket, was kommt, ist ungewiss, also wen nicht jetzt, wann dann? Dazu gibt es in Bonn eine sehr spannende Ausstellung zum Thema Gehirn.

     

    Ihr könnt bei mir schlafen direkt in der Wohnung oder in meinem Garten zelten. Ich wohne in Dachgeschosswohnung mit meinen Kindern. Wir können grillen, Feuer machen, wandern, bis morgen grauen diskutieren, oder was es uns so einfällt... Ich würde mich freuen.

     

    Nächste Woche ist Museumsmeilenfest und ich habe Urlaub. Spätere Termine sind natürlich auch möglich...

     

    Was denkt ihr?

     

    Liegt für mich nicht gerade am Weg aber die Idee ist genial, macht das unbedingt🙏...

    Schade aber Bonn ist nicht gerade an meinem Weg. Ein bisschen weit weg von Zuerich. Aber die Idee ist toll. 

  • 27.05.22, 18:07

     

    Vero:

    ……..Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem…..
     

     

    Angst kann ein Antreiber sein, etwas zu tun …oder auch nicht …

     

    Häufig werden Emotionen mit Gefühlen gleichgesetzt, doch das ist nicht ganz richtig. Der Unterschied besteht darin, dass ein Gefühl bloß ein Teil einer Emotion ist. Gefühle, wie Freude, Angst oder Wut, gehören nämlich genauso zu einer Emotion wie körperliche Reaktionen (z. B. Lachen, Gänsehaut) und Denkprozesse (z. B. Gedächtnis, Entscheidungen treffen).

     

    Angst ist ein Antreiber auf jeden Fall, wurde glaube ich kürzlich mal erwähnt.

    Vielleicht bin ich grad ein wenig Meschugge, ich komme grad nicht auf den Zusammenhang zwischen dem aktuell diskutierten und dem Thema mit den Gefühlen bzw. Emotionen?

     

     

    Ola:

    Liebe Mitdiskutiererer! 

     

    (Gibt es das Wort überhaupt?)

     

    Die Diskussion ist spannend und nimmt kein Ende. Wie wäre es, wir treffen uns real - Zeit ist perfekt, Sommer, 9 Euro Ticket, was kommt, ist ungewiss, also wen nicht jetzt, wann dann? Dazu gibt es in Bonn eine sehr spannende Ausstellung zum Thema Gehirn.

     

    Ihr könnt bei mir schlafen direkt in der Wohnung oder in meinem Garten zelten. Ich wohne in Dachgeschosswohnung mit meinen Kindern. Wir können grillen, Feuer machen, wandern, bis morgen grauen diskutieren, oder was es uns so einfällt... Ich würde mich freuen.

     

    Nächste Woche ist Museumsmeilenfest und ich habe Urlaub. Spätere Termine sind natürlich auch möglich...

     

    Was denkt ihr?

     

    Liegt für mich nicht gerade am Weg aber die Idee ist genial, macht das unbedingt🙏...

  • 27.05.22, 17:42

    ……..Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem…..
     

     

    Angst kann ein Antreiber sein, etwas zu tun …oder auch nicht …

     

    Häufig werden Emotionen mit Gefühlen gleichgesetzt, doch das ist nicht ganz richtig. Der Unterschied besteht darin, dass ein Gefühl bloß ein Teil einer Emotion ist. Gefühle, wie Freude, Angst oder Wut, gehören nämlich genauso zu einer Emotion wie körperliche Reaktionen (z. B. Lachen, Gänsehaut) und Denkprozesse (z. B. Gedächtnis, Entscheidungen treffen).

  • 27.05.22, 17:24

    Link Bundeskunsthalle 

    https://www.bundeskunsthalle.de/

     

    Museumsmeilenfest:

    https://www.museumsmeilebonn.de/

     

    Nach unten scrollen dort kann man das Programm dowmloaden.

  • 27.05.22, 17:19

    Liebe Mitdiskutiererer! 

     

    (Gibt es das Wort überhaupt?)

     

    Die Diskussion ist spannend und nimmt kein Ende. Wie wäre es, wir treffen uns real - Zeit ist perfekt, Sommer, 9 Euro Ticket, was kommt, ist ungewiss, also wen nicht jetzt, wann dann? Dazu gibt es in Bonn eine sehr spannende Ausstellung zum Thema Gehirn.

     

    Ihr könnt bei mir schlafen direkt in der Wohnung oder in meinem Garten zelten. Ich wohne in Dachgeschosswohnung mit meinen Kindern. Wir können grillen, Feuer machen, wandern, bis morgen grauen diskutieren, oder was es uns so einfällt... Ich würde mich freuen.

     

    Nächste Woche ist Museumsmeilenfest und ich habe Urlaub. Spätere Termine sind natürlich auch möglich...

     

    Was denkt ihr?

     

    Lg

     

     

     

     

     

     

  • 27.05.22, 17:10

     

    Ola:

     

    Tiberius:

    Ola:

    25% waren Sklaven in der Antike.

    Warum glaubst du dass es heute anders ist?

     

    Sklaverei ist immer noch ein Riesenproblem. Einverstanden. 

    In der Antike die Sklaven hatten Rollen. Eine Bildung.... wie heute die Angestellten.

     

    Aber keine Freiheit.

    Du bist frei, du weißt nicht, vovon du redest. Angestellte mit Sklaven zu vergleichen ist wirklich übertrieben. Angestellte können kündigen und oft genug tun das auch. 

    Der Unterschied ist das sie eine Wohnung, Essen und Kleidung gekriegt haben. Heute muss jeder für sich sorgen.

     

    In Armut leben (nicht überleben) ist schlimmer als Sklave sein.

    Warum lassen sich die Obdachlosen im Winter ins Gefängnis sperren? Weil sie überleben können.

    Sehr viele bleiben doch auf der Straße. 

    Weil dir es gut geht bedeutet nicht das die Geselschafft gerecht ist. Wenn man etwas nicht sieht oder nicht weisst bedeutet nicht das es nicht ist.

    Absolut. Europäische Gesellschaft ist auf Blut und Ausbeutung der Kolonien aufgebaut. Absurd ist, dass wir uns als so sauber betrachten und weiterhin wie in Missionszeiten unsere Ideen zu verbreiten versuchen. Wir sind eigentlich ein Ursprung der Probleme. 

     

    Es scheint ein kompliziertes Thema zu sein wenn man nicht zu der Wurzel der Dinge geht. Das Hauptproblem ist die Angst vor der Zukunft.

     

    Wer sie überwindet ist frei.

    Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem. 

     

    Das Thema ist sehr kompliziert. Ja.

     

  • 27.05.22, 15:49

     

    Tiberius:

    Ola:

    25% waren Sklaven in der Antike.

    Warum glaubst du dass es heute anders ist?

     

    Sklaverei ist immer noch ein Riesenproblem. Einverstanden. 

    In der Antike die Sklaven hatten Rollen. Eine Bildung.... wie heute die Angestellten.

     

    Aber keine Freiheit.

    Du bist frei, du weißt nicht, vovon du redest. Angestellte mit Sklaven zu vergleichen ist wirklich übertrieben. Angestellte können kündigen und oft genug tun das auch. 

    Der Unterschied ist das sie eine Wohnung, Essen und Kleidung gekriegt haben. Heute muss jeder für sich sorgen.

     

    In Armut leben (nicht überleben) ist schlimmer als Sklave sein.

    Warum lassen sich die Obdachlosen im Winter ins Gefängnis sperren? Weil sie überleben können.

    Sehr viele bleiben doch auf der Straße. 

    Weil dir es gut geht bedeutet nicht das die Geselschafft gerecht ist. Wenn man etwas nicht sieht oder nicht weisst bedeutet nicht das es nicht ist.

    Absolut. Europäische Gesellschaft ist auf Blut und Ausbeutung der Kolonien aufgebaut. Absurd ist, dass wir uns als so sauber betrachten und weiterhin wie in Missionszeiten unsere Ideen zu verbreiten versuchen. Wir sind eigentlich ein Ursprung der Probleme. 

     

    Es scheint ein kompliziertes Thema zu sein wenn man nicht zu der Wurzel der Dinge geht. Das Hauptproblem ist die Angst vor der Zukunft.

     

    Wer sie überwindet ist frei.

    Angst ist kein Problem, es ist ein Gefühl. Erst wenn es Oberhand gewinnt , wird es zu Problem. 

     

    Das Thema ist sehr kompliziert. Ja.

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