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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.302 Beiträge · 208 Gefällt mir · 46.671 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 07.03.23, 22:35

    Natürlich ist es naiv zu denken, dass man ganz einfach mit dem anderen Menschen zusammen lebt, liebt und genießt.

    Eigentlich schade, dass die Realität so realistisch ist…

     

     

  • 07.03.23, 22:14

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Ich denke, es ist auch eine Frage des Alters. Mit 20 nimmt man andere Dinge hin, bedenkenlos, als mit über 50. Mit zunehmendem Alter wird es leider immer komplizierter, wenn man sich einen neuen Partner wünscht. Man hat zu viele "Schranken" im Kopf, die oft einen Erfolg verhindern, wobei die Schranken selbstgebaut sind und nicht notwendigerweise auf negativen Erfahrungen der Vergangenheit beruhen. 

    Aber wie entstehen Schranken? Sind es nicht Erfahrungen, die diese Schranken verursachen? Hervorgerufen durch Angst, wieder verletzt zu werden?

    Wir sind im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so unbekümmert wie früher und geben dem Kopf zu viel Macht, anstatt mit Herz und Bauchgefühl zu entscheiden!

     

    Angst ist halt ein schlechter Begleiter. Mut, sehr viel Mut braucht jeder, der sich auf das wunderbare Abenteuer Liebe einlässt. Aber die Alternative…allein zu bleiben. Nein, dann doch das Risiko…

    Keiner will alleine sein und doch sind plötzlich Ansprüche da.  Da denkt Mann/Frau schon : Wow!!!

    Eine „never ending story“. 

  •  

    Holunder:

     

    Ich denke, es ist auch eine Frage des Alters. Mit 20 nimmt man andere Dinge hin, bedenkenlos, als mit über 50. Mit zunehmendem Alter wird es leider immer komplizierter, wenn man sich einen neuen Partner wünscht. Man hat zu viele "Schranken" im Kopf, die oft einen Erfolg verhindern, wobei die Schranken selbstgebaut sind und nicht notwendigerweise auf negativen Erfahrungen der Vergangenheit beruhen. 

    Aber wie entstehen Schranken? Sind es nicht Erfahrungen, die diese Schranken verursachen? Hervorgerufen durch Angst, wieder verletzt zu werden?

    Wir sind im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so unbekümmert wie früher und geben dem Kopf zu viel Macht, anstatt mit Herz und Bauchgefühl zu entscheiden!

     

  •  

    Iris:

     

    SUMMERFEELING:

     

    In einer Beziehung kann nie nur einer geben und der andere erhalten. Die Magie einer erfüllten Beziehung liegt im Ausgleich.
    Das Problem ist, dass diese Entwicklung schleichend ist. Du denkst, dass deine Beziehung im Gleichgewicht funktioniert und schaust über vieles hinweg. 

    Ach ja. wird schon wieder! Du bemühst dich noch mehr und merkst erst zu spät, dass du in einer Opferrolle gefangen bist. 
    Falls du es schaffst, die toxische Beziehung zu beenden, denkst du dir: Aber das nächste Mal passiert mir das nicht wieder!
    Neuer Partner, neues Glück, Wolke 7. Eine Zeitlang läuft´s gut, dann beginnt das alte Lied wieder von vorne. Es sind alte Beziehungsmuster, die sich wiederholen. 


    Viele von uns hatten eine Kindheit, die nicht perfekt verlaufen ist. Unsere Eltern gaben meist das, was sie uns geben konnten. Sie wussten es nicht anders. Kleine und größere Verletzungen waren die Folge, die uns noch im Erwachsenenalter begleiten und Ursache der Beziehungsmuster sind.
    Es wäre aber falsch, den Eltern die Schuld anzulasten. 

     

    Du bist, was du aus dir machst. Reflektieren ist nicht jedermanns(-fraus) Sache. Es kann sehr anstrengend sein, aber es ist notwendig, damit sich alte Muster nicht wiederholen.
     

    Ich stimme dir zu 100 % zu, gebe aber zu bedenken, dass du m.E. eigentlich doch nur die psychische Komponente beschreibst, gleichwohl diese für das Gelingen einer "Liebesbeziehung" natürlich am wichtigsten ist.  Daneben gibt es m.E. aber auch die äußeren "Zwänge" und Gegebenheiten, ich denke da vor allem an die ökonomischen bzw. monetären, aber auch den gesundheitlichen Status, die familiäre Einordnung und nicht zuletzt die geografischen und klimatischen Gegebenheiten, durch die eine "Liebesbeziehung" positiv oder negativ geprägt und/oder beeinflusst wird. Mit anderen Worten: Die Schuld am Scheitern der "Liebesbeziehung" tragen manchmal nicht (nur) die handelnden Personen, sondern einfach die (unglücklichen) "Umstände", und dann kann eine Trennung tatsächlich das Beste für alle Beteiligten sein. 

    Ich denke, es ist auch eine Frage des Alters. Mit 20 nimmt man andere Dinge hin, bedenkenlos, als mit über 50. Mit zunehmendem Alter wird es leider immer komplizierter, wenn man sich einen neuen Partner wünscht. Man hat zu viele "Schranken" im Kopf, die oft einen Erfolg verhindern, wobei die Schranken selbstgebaut sind und nicht notwendigerweise auf negativen Erfahrungen der Vergangenheit beruhen. 

  • 03.03.23, 13:27

     

    SUMMERFEELING:

     

    Schneewittchen:

    Es ist nicht toll alleine zu sein, aber wenn man in jeder Beziehung alles gegeben hat und es war offenbar zu wenig, fragt man sich schon, ob man nicht doch lieber alleine bleibt.

     

    Für mich ist ein niveauvoller und respektvoller Umgang das um und auf.

     

    Gemeinsame Interessen und vor allem Harmonie und Zärtlichkeiten runden die Beziehung ab.

    In einer Beziehung kann nie nur einer geben und der andere erhalten. Die Magie einer erfüllten Beziehung liegt im Ausgleich.
    Das Problem ist, dass diese Entwicklung schleichend ist. Du denkst, dass deine Beziehung im Gleichgewicht funktioniert und schaust über vieles hinweg. 

    Ach ja. wird schon wieder! Du bemühst dich noch mehr und merkst erst zu spät, dass du in einer Opferrolle gefangen bist. 
    Falls du es schaffst, die toxische Beziehung zu beenden, denkst du dir: Aber das nächste Mal passiert mir das nicht wieder!
    Neuer Partner, neues Glück, Wolke 7. Eine Zeitlang läuft´s gut, dann beginnt das alte Lied wieder von vorne. Es sind alte Beziehungsmuster, die sich wiederholen. 


    Viele von uns hatten eine Kindheit, die nicht perfekt verlaufen ist. Unsere Eltern gaben meist das, was sie uns geben konnten. Sie wussten es nicht anders. Kleine und größere Verletzungen waren die Folge, die uns noch im Erwachsenenalter begleiten und Ursache der Beziehungsmuster sind.
    Es wäre aber falsch, den Eltern die Schuld anzulasten. 

     

    Du bist, was du aus dir machst. Reflektieren ist nicht jedermanns(-fraus) Sache. Es kann sehr anstrengend sein, aber es ist notwendig, damit sich alte Muster nicht wiederholen.
     

    Ich stimme dir zu 100 % zu, gebe aber zu bedenken, dass du m.E. eigentlich doch nur die psychische Komponente beschreibst, gleichwohl diese für das Gelingen einer "Liebesbeziehung" natürlich am wichtigsten ist.  Daneben gibt es m.E. aber auch die äußeren "Zwänge" und Gegebenheiten, ich denke da vor allem an die ökonomischen bzw. monetären, aber auch den gesundheitlichen Status, die familiäre Einordnung und nicht zuletzt die geografischen und klimatischen Gegebenheiten, durch die eine "Liebesbeziehung" positiv oder negativ geprägt und/oder beeinflusst wird. Mit anderen Worten: Die Schuld am Scheitern der "Liebesbeziehung" tragen manchmal nicht (nur) die handelnden Personen, sondern einfach die (unglücklichen) "Umstände", und dann kann eine Trennung tatsächlich das Beste für alle Beteiligten sein. 

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    Schneewittchen:

    Es ist nicht toll alleine zu sein, aber wenn man in jeder Beziehung alles gegeben hat und es war offenbar zu wenig, fragt man sich schon, ob man nicht doch lieber alleine bleibt.

     

    Für mich ist ein niveauvoller und respektvoller Umgang das um und auf.

     

    Gemeinsame Interessen und vor allem Harmonie und Zärtlichkeiten runden die Beziehung ab.

    In einer Beziehung kann nie nur einer geben und der andere erhalten. Die Magie einer erfüllten Beziehung liegt im Ausgleich.
    Das Problem ist, dass diese Entwicklung schleichend ist. Du denkst, dass deine Beziehung im Gleichgewicht funktioniert und schaust über vieles hinweg. 

    Ach ja. wird schon wieder! Du bemühst dich noch mehr und merkst erst zu spät, dass du in einer Opferrolle gefangen bist. 
    Falls du es schaffst, die toxische Beziehung zu beenden, denkst du dir: Aber das nächste Mal passiert mir das nicht wieder!
    Neuer Partner, neues Glück, Wolke 7. Eine Zeitlang läuft´s gut, dann beginnt das alte Lied wieder von vorne. Es sind alte Beziehungsmuster, die sich wiederholen. 


    Viele von uns hatten eine Kindheit, die nicht perfekt verlaufen ist. Unsere Eltern gaben meist das, was sie uns geben konnten. Sie wussten es nicht anders. Kleine und größere Verletzungen waren die Folge, die uns noch im Erwachsenenalter begleiten und Ursache der Beziehungsmuster sind.
    Es wäre aber falsch, den Eltern die Schuld anzulasten. 

     

    Du bist, was du aus dir machst. Reflektieren ist nicht jedermanns(-fraus) Sache. Es kann sehr anstrengend sein, aber es ist notwendig, damit sich alte Muster nicht wiederholen.
     

  • Es ist nicht toll alleine zu sein, aber wenn man in jeder Beziehung alles gegeben hat und es war offenbar zu wenig, fragt man sich schon, ob man nicht doch lieber alleine bleibt.

     

    Für mich ist ein niveauvoller und respektvoller Umgang das um und auf.

     

    Gemeinsame Interessen und vor allem Harmonie und Zärtlichkeiten runden die Beziehung ab.

  • 02.03.23, 13:00

    super guter Beitrag,und ins Herz getroffen.Ich denke wir alle sehnen uns nach Geborgenheit zu zweit.Ich selbst bin seit Jahren Single,manchmal Glücklich dabei u manchmal weniger? mache gegenwärtig auch Akkascha-forchung? für mich und das Kristliesirt auch vieles.Vorallem Herz-endscheide.

  •  

    Iris:

    Das schockiert mich jetzt und ich muss protestieren. Meine Sicht ist nur realistisch, aber niemals negativ. Ich bin ein durch und durch positiver Mensch und schätze die Fähigkeiten von Männern (und von Frauen gleichermaßen). 

    Tut mir leid, dass ich dich schockiert habe - das war garantiert nicht meine Absicht! Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass mir Ehrlichkeit sehr wichtig ist - nicht nur Diskussionsbeiträge betreffend. 

    Leider kommt es manchmal zu Missverständnissen, die in mündlichen Diskussionen rasch ausgeräumt werden können. 

     

  • 01.03.23, 12:00

    Das schockiert mich jetzt und ich muss protestieren. Meine Sicht ist nur realistisch, aber niemals negativ. Ich bin ein durch und durch positiver Mensch und schätze die Fähigkeiten von Männern (und von Frauen gleichermaßen). 

  •  

     

     

    Iris:

    Ja, die Initiative des gutaussehenden und künstlerisch tätigen Herrn Guenther (Summerfeeling) ist aller Ehren wert, leider ist er unter den Herren bei dieser Disskussion mit wenigen Ausnahmen allein auf weiter Flur geblieben...

    Vielen Dank für die aufbauenden Worte! Ich schätze es, wenn sich jemand mit ehrlichen Beiträgen an der Diskussion beteiligt, auch wenn der Inhalt nicht unbedingt schmeichelhaft für die Männerwelt ausfällt. 

    Es wird schon triftige Gründe haben, dass deine Sicht negativ ist. 

     

  • 28.02.23, 21:38 - Zuletzt bearbeitet 28.02.23, 21:40.

    Nun Maenner wehrt Euch mal endlich. Sagt uns mal wie Ihr denn von uns Frauen denkt. Wie sollten wir sein und was wuenscht Ihr Euch von uns? Wie empfindet Ihr die heutigen Frauen? Jetzt habt Ihr doch genügend Gelegenheit dazu. Also auf! Nutzt sie!

  • 28.02.23, 18:38

    Ja, die Initiative des gutaussehenden und künstlerisch tätigen Herrn Guenther (Summerfeeling) ist aller Ehren wert, leider ist er unter den Herren bei dieser Disskussion mit wenigen Ausnahmen allein auf weiter Flur geblieben...

  • 28.02.23, 16:52

     

    Iris:

     

    Holunder:

     

    Meine Neugier war eigentlich an die Männer gerichtet: Was hören oder lesen sie, was Frauen von ihnen erwartet ? 

    Ich glaube, dass Männer es einen "feuchten Kehricht" interessiert, was Frauen von ihnen erwarten....sie lesen nichts darüber, weil es sie nicht interessiert oder sie nehmen sich einfach nicht die Zeit dafür, etwas darüber zu lesen oder "anzuhören"...

     

     

    Iris:

     

    Holunder:

     

    Meine Neugier war eigentlich an die Männer gerichtet: Was hören oder lesen sie, was Frauen von ihnen erwartet ? 

    Ich glaube, dass Männer es einen "feuchten Kehricht" interessiert, was Frauen von ihnen erwarten....sie lesen nichts darüber, weil es sie nicht interessiert oder sie nehmen sich einfach nicht die Zeit dafür, etwas darüber zu lesen oder "anzuhören"...

     

    Das glaube ich Dir nicht so ganz. Ansonsten haette nicht ein Mann diese Diskussion lanciert.

  • 28.02.23, 15:13

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Ich erwarte einen authentischen Mann. Ehrlich ,verlässlich, Humorvoll so dass man miteinander auch Lachen kann. Er muss mich nicht mit allem verwöhnen aber ab und zu ein Blumenstrauss und etwas Hilfe im Haushalt  waere doch schoen. Vertrauenerweckend soll er sein so dass man ihm alles sagen kann und er natuerlich auch mir denn das ist fuer mich Bedingung selber so zu sein. Er darf auch seine gewissen Freiheiten haben und mir auch dieselben gewähren denn eine Partnerschaft ist kein Gefängnis. Er braucht keine Limousine zu fahren, ein Fahrrad genügt auch. Ich mag ihn lieber sportlich aber gepflegt angezogen als ständig im Anzug. Ich bin das auch. Kuschelstunden erwünscht und abends muesste er mir die Wärmflasche ersetzen: Lach!!

    Meine Neugier war eigentlich an die Männer gerichtet: Was hören oder lesen sie, was Frauen von ihnen erwartet ? 

    Ich glaube, dass Männer es einen "feuchten Kehricht" interessiert, was Frauen von ihnen erwarten....sie lesen nichts darüber, weil es sie nicht interessiert oder sie nehmen sich einfach nicht die Zeit dafür, etwas darüber zu lesen oder "anzuhören"...

     

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    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    Ich bin sehr neugierig, was die Frauen generell so erwarten, magst du das erzählen ? Wir Frauen s sehen, lesen und hören ja nur die andere Seite. 

    Ich erwarte einen authentischen Mann. Ehrlich ,verlässlich, Humorvoll so dass man miteinander auch Lachen kann. Er muss mich nicht mit allem verwöhnen aber ab und zu ein Blumenstrauss und etwas Hilfe im Haushalt  waere doch schoen. Vertrauenerweckend soll er sein so dass man ihm alles sagen kann und er natuerlich auch mir denn das ist fuer mich Bedingung selber so zu sein. Er darf auch seine gewissen Freiheiten haben und mir auch dieselben gewähren denn eine Partnerschaft ist kein Gefängnis. Er braucht keine Limousine zu fahren, ein Fahrrad genügt auch. Ich mag ihn lieber sportlich aber gepflegt angezogen als ständig im Anzug. Ich bin das auch. Kuschelstunden erwünscht und abends muesste er mir die Wärmflasche ersetzen: Lach!!

    Meine Neugier war eigentlich an die Männer gerichtet: Was hören oder lesen sie, was Frauen von ihnen erwartet ? 

  •  

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Der Rausch der Verliebtheit ist zwar schön, so lange es anhält, aber ich wünsche mir etwas ganz anderes. Die tiefe Verbundenheit, ruhig und sicher, verlässlich und stark. So etwas kann die Verliebtheit gar nicht, das ist wie dünnes Eis und ist sehr labil. 

    Ich denke, dass der Weg zu einer beständigen Beziehung verschieden sein kann: Über die Verliebtheit, aber auch über eine Freundschaft, die im Lauf der Zeit an Intensität gewinnt.


    Wenn über die Zeit viel Gemeinsames erlebt wird, Schönes, Aufregendes, Trauriges - schwierige Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden, entsteht etwas, was wir als "Wir-Gefühl" empfinden.  
    Aber es braucht Zeit, dass Vertrautheit und Verbundenheit wachsen können. 

     

    Aber haben Zeit und Geduld noch Platz in unserer Gesellschaft? Der flüchtige Zeitgeist, die Kultur der Kurzfristigkeit, die heute vorherrscht, führt dazu, dass der Partner genauso schnell ersetzt wird wie das Auto.

     


     

    Das muss jeder für sich entscheiden, für mich gilt weiterhin Zeit und Geduld. Wie die Gesellschaft damit umgeht, berührt mich nicht. Man muss ja nicht mit der Masse mitlaufen und auch so werden. 

  •  

    Ruth H.:

    Wir geraten oft eben nur an die falschen. Weiss nicht warum. Man hat die falschen Vorstellungen und ist dann enttäuscht. Das ist dann aber unser Fehler und nicht der des Mannes. Dasselbe passiert jedoch auch den Maennern. Auch sie gehen mit falschen Vorstellungen an eine Frau heran und sind enttäuscht.

    Es sind Beziehungsmuster, die meistens ihren Ursprung in der Kindheit haben. Wir suchen uns gezielt Personen aus, die Eigenschaften haben, die wir selbst nicht ausleben können. Wir hoffen, durch den anderen unsere verdrängten Wünsche und Bedürfnisse zu verwirklichen. Einfach ausgedrückt: Wir verlieben uns in die Person, die hat, was wir nicht haben.


     

  • 28.02.23, 00:30

     

    Andlä:

     

    Ruth H.:

    Frauen leiden ebenso oft unter vergangenen Verletzungen wie Maenner. Und das macht es fuer Maenner auch nicht leicht. Ich erlebe oft Frauen die sich so genaue Vorstellungen vom gewünschten Mann machen und keinen Schritt davon abweichen. Er muss immer galant sein, entsprechend gekleidet, 

    Ausssehensmaessig genau dem Bild entsprechend das sie sich wünschen. Seine Nase darf nicht krumm sein, er muss Waschbrettbauch haben,muskuloes sein ect.ect. Das sind auch Ansprüche die Maenner oft nicht erfüllen koennen. Das führt in nicht wenigen Fällen dazu dass Maenner sich kaum mehr getrauen auf Frauen zu zu gehen. Da müssten wir auch mal an uns selber arbeiten. Vielleicht haben wir dann mal mehr Erfolg bei der Suche nach einem Partner. Man kann von keinem Mann erwarten dass er immer so ist wie gewünscht. Wir Frauen sind es schliesslich auch nicht. Das wesentliche kommt immer  erst in einer engen Beziehung zum Vorschein das wissen wir doch alle ganz genau. Was das anbetrifft,ich finde Maenner nicht ruecksichtslos und egoistisch. Manchmal erwarten wir Frauen einfach zu viel von Ihnen.

    Liebe Ruth. 

     

    Das sehe ich gleich wie du. 

    Oder der Mann geht in eine Beziehung und die Frau fängt an ihm herumzudoktern bis sie ihn so hat, wie sie sich das vorgestellt hat und sobald er so ist, will sie ihn nicht mehr, weil er nicht mehr der Alte /der Gleiche ist... Denn genau die Ecken und Kanten, waren das, was die Frau angezogen hat. 

    Was ich aber jetzt auch schon des öfteren gesehen habe, dass die Männer sich wahnsinnig gerne verlieben... Schliesslich wird beim Verliebtsein sein Dopamin und Adrenalin ausgeschüttet... Sobald dann sich das Verliebtsein enthormonisiert sage ich einmal, geht die Anziehung flöten... Der Mann wie sein Naturell nun mal ist geht auch gerne mal auf Distanz da er nun einmal seine Autonomie liebt und Frau macht den grössten Fehler... Springt dem Mann hinterher.. Fängt an zu klammern, weil ihr Oxytocinspiegel sinkt und sie den Hormonpegel einfach nur halten kann, wenn sie sich verbunden fühlt.... Schliesslich heisst dieses Hormon nicht für sonst das Bindungshormon. 

    Somit ist auch klar, wieso soviel Beziehungen scheitern. Auch hier ist eine wenn manchmal auch gnadenlose und ehrliche Kommunikation wichtig. 

    Übrigens John Gray hat ein sehr tolles Buch darüber geschrieben, wo er beide Seiten schildert und wie Kommunikation gelingen kann. Dazu noch recht humorvoll und mit einer Prise Sarkasmus geschrieben😜

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    Wir geraten oft eben nur an die falschen. Weiss nicht warum. Man hat die falschen Vorstellungen und ist dann enttäuscht. Das ist dann aber unser Fehler und nicht der des Mannes. Dasselbe passiert jedoch auch den Maennern. Auch sie gehen mit falschen Vorstellungen an eine Frau heran und sind enttäuscht.

  • 28.02.23, 00:25

     

    Holunder:

     

    Gue:

     

    @ Ruth H,

     

    wie andere es empfinden ... keine Ahnung, wie ich es empfinde kann ich gerne sagen.

    Irgendwann gewöhnte ich mich daran, dann dachte ich eine neue Beziehung wäre schön und habe mich auf Börsen umgesehen. Leider ist die Erwartungshaltung der Damen dermaßen groß das ich immer durchgefallen bin ;-) Perfekt bin ich zum Glück nicht, dafür authentisch ... anders gesagt ich schreibe kaum noch eine Frau an und wenn dann für sportliche Betätigung - da gibt es dann auch kaum Antwort. 

     

    Wozu soll Mann sich die Mühe machen?

     

    Ich bin sehr neugierig, was die Frauen generell so erwarten, magst du das erzählen ? Wir Frauen s sehen, lesen und hören ja nur die andere Seite. 

    Ich erwarte einen authentischen Mann. Ehrlich ,verlässlich, Humorvoll so dass man miteinander auch Lachen kann. Er muss mich nicht mit allem verwöhnen aber ab und zu ein Blumenstrauss und etwas Hilfe im Haushalt  waere doch schoen. Vertrauenerweckend soll er sein so dass man ihm alles sagen kann und er natuerlich auch mir denn das ist fuer mich Bedingung selber so zu sein. Er darf auch seine gewissen Freiheiten haben und mir auch dieselben gewähren denn eine Partnerschaft ist kein Gefängnis. Er braucht keine Limousine zu fahren, ein Fahrrad genügt auch. Ich mag ihn lieber sportlich aber gepflegt angezogen als ständig im Anzug. Ich bin das auch. Kuschelstunden erwünscht und abends muesste er mir die Wärmflasche ersetzen: Lach!!

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