Manchmal fühlen wir uns innerlich kaum älter – und begegnen gleichzeitig einem Körper, der sich verändert. Er kann uns tragen und überraschen, uns Freiheit geben und Grenzen setzen. Auch unser Blick auf Aussehen, Leistungsfähigkeit und Attraktivität verändert sich im Laufe des Lebens.
Bei dieser Reisestation geht es ausdrücklich nicht um Medizin oder darum, körperliche Veränderungen zu bewerten. Uns interessiert etwas Persönlicheres: Wie erlebe ich meinen Körper heute – und wie hat sich mein Verhältnis zu ihm verändert?
Wie ist es für mich, heute in diesem Körper zu leben?
Auf unserer dritten Reisestation lassen wir uns von vier Fragen anregen:
• Wie erlebe ich meinen Körper heute – und was hat sich in meinem Verhältnis zu ihm verändert?
• Welche Veränderungen meines Körpers kann ich annehmen – und gegen welche wehre ich mich?
• Was bedeutet es mir heute, attraktiv zu sein und als Frau oder Mann wahrgenommen zu werden?
• Welche Bedeutung haben Berührung und körperliche Nähe heute für mich?
Gerade bei der letzten Frage geht es nicht nur um Partnerschaft oder Sexualität. Auch Zärtlichkeit, Umarmung, körperliche Nähe, Trost und menschliche Verbundenheit können gemeint sein. Jede und jeder entscheidet selbst, was davon persönlich geteilt werden soll.
Wir sprechen wieder in wechselnden Dreiergruppen. Jede Person erhält vier Minuten ununterbrochene Redezeit. Die beiden anderen hören aufmerksam zu. Anschließend bleiben sieben Minuten für den gemeinsamen Austausch. Nach jeder Frage wechseln die Gruppen.
Es braucht keine fertigen Antworten und niemand muss etwas preisgeben, das er oder sie nicht erzählen möchte. Unterschiedliche Erfahrungen sind ausdrücklich willkommen.
Vielleicht begleitet uns nach dem Treffen besonders diese Frage:
Kann ich mit dem Körper, den ich heute habe, befreundet sein?
Bitte seid 15 Minuten vor Beginn da, damit wir in Ruhe ankommen und gemeinsam starten können. Mit Beginn schließen wir den Raum.
Wir freuen uns auf euch!
Bernd, Jochen & Sonja