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Inter alia (über Belästigungen) in der Josefstadt

interessantes Thema:

 

Jessica Parks, Richterin am London Crown Court, hat es geschafft. Sie ist auf dem Gipfel ihrer Karriere angekommen. Sie urteilt mit Scharfsinn und Empathie, kämpft für Gerechtigkeit und stellt ein Rechtssystem in Frage, das besonders Frauen, die Gewalt erfahren haben, allzu oft im Stich lässt. Ihr Alltag ist ein ständiger Balanceakt zwischen ihren Rollen als Richterin, Mutter, Ehefrau und Freundin.

Gemeinsam mit ihrem Mann Michael, selbst Anwalt, versucht sie, ihren 18-jährigen Sohn Harry zu einem respektvollen, verantwortungsbewussten Mann zu erziehen. Doch dann kommt Harry nach einer Partynacht nach Hause und es stehen Vorwürfe von sexueller Belästigung gegen ihn im Raum. Plötzlich steht für Jessica alles auf dem Spiel: ihr Leben, ihre Familie, aber auch ihr Beruf. Jessicas moralische und berufliche Überzeugungen werden auf eine harte Probe gestellt. Eine Frau, die es gewohnt ist zu urteilen, weiß nun selbst nicht mehr, wo sie stehen soll.

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Erwartungen, Rollenbilder und Machtverhältnisse wird die Geschichte einer Familie erzählt, deren Grundfesten erschüttert werden. Sie zeigt, wie tief diese Strukturen in unsere intimsten Beziehungen hineinreichen und wessen Stimme gehört, wessen Zukunft geschützt wird. Das Stück thematisiert moderne Mutterschaft, Erziehung im digitalen Zeitalter sowie das ethische Dilemma, mit dem Eltern konfrontiert sind, wenn ihr Kind eines Verbrechens beschuldigt wird.
österreichische Erstaufführung auf die Bühne des Theaters in der Josefstadt.

 

josefstadt, 3. rang, 1. reihe 12 Karten zu je € 24,30 und 8 karten mit sitzplatzeinschränkung zu je € 14,40

 

TP wie immer 1/2 vor beginn

Organisiert von
briga aus Wien
Fr. 19.02.2027 von 19:30 bis 21:30
19 Teilnehmer (aktuell ausgebucht)

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